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Playstation abgeschossen
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Zuspät? XBox one künftig auch für 400 Euro zu bekommen – ohne Kinect
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Microsoft rundert zurück: Kein Online-Zwang und kein DRM bei der Xbox One
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“Wenn es keinen Handy-Empfang gibt, würde ich mir auch kein Handy kaufen.”
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Sony besiegt Microsoft
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Tolle XBox Nachrichten
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Nervige Xbox Live Abmeldung
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X-Box 360 vs. PS3 vs. Wii
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The Guild
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PS3 mit Millardenverlusten

Playstation abgeschossen

Wer wissen will, wie ein Krieg im Digitalen Zeitalter aussehen könnte, kann dieser Tage auf dieser Seite mal vorbei gucken. Zugegeben, ein Krieg wäre wohl was anderes, aber hier fliegen digitale Raketen über die Weltkarte, um durch ihre Menge eben Störungen in Netzwerken verursachen.

hackangriffe

Zwei Einschlagsorte tauchen immer wieder auf: Saint Louis und Seattle. Der Grund: Angriffe auf die Server von Microsoft zu Xbox Live und von Sony zum Playstation Network. Bereits vor einigen Wochen hieß es, dass die Hackergruppe “Lizard Squad” zu Weihnachten die beiden Netze lahmlegen wollte. Das Hackernetzwerk “Finest Squad” hatte daraufhin die Idenität einiger Personen offengelegt und behauptet, sie hätten den SpielerInnen damit Weihnachten gerettet.

Nun spätestens gestern konnte man sagen, dass das etwas zu früh gelobt war. Am Mittwoch konnten wohl noch Angriffe auf die Server abgewehrt werden, gestern kam dann der Absturz. Bis in die Morgenstunden gingen die Angriffe wohl, bis dann der nächste Weihnachten rettete:

https://twitter.com/LizardMafia/status/548334845588680705

Und das wohl auch nur begrenzt: Xbox Live schien im Laufe des Freitags wieder anzulaufen. Die Playstation hat ihr Netz aber noch immer nicht unter Kontrolle.

Irgendwie war mir ja vor dem Wechsel zur Playstation schon bekannt, dass die mit dem Netzwerk mal Probleme hatten, aber das hatte sich ja auch verbessert und ich bin ja eigentlich kein Spieler im Multiplayer. Und trotzdem ärgere ich mich über diesen Ausfall und über mich selbst. Der Grund ist relativ profan: Ich hatte mir exta für diese freien Tage Dragon Age Inquisition aufbewahrt. Wer es nicht kennt, dem reicht vielleicht die Zusammenfassung, dass das ein Spiel in einer Fantasywelt ist, welche sehr storygebunden ist und viele, viele Stunden geht. Von daher bieten sich so freie Tage eigentlich an. Und ich hätte es sogar spielen können, aber es gibt ein kleines Problem: Das Spiel baut – wenn man das möchte – auf den Vorgängern auf und übernimmt Entscheidungen und den Ausgang der früheren Spiele in die aktuelle Handlung. Dafür muss es aber diese Daten aus dem Internet vom Server herunterladen. Und da beginnt dann auch mein Problem: Ohne PSN keinen Zugriff auf diese Daten und kein Spiel in “meiner Welt”.

Ich könnte natürlich einfach in der generischen spielen, aber ganz ehrlich: Das Spiel spielt man nur einmal und es lebt von den Entscheidungen, da wartet man dann auf die 2-3 Minuten, die man dann online braucht. Und es ist auch nicht so, dass ich die letzten Tage dauerhaft vor der Playstation saß und versuchte mich anzumelden. Mein “Zocker-Urlaub” hatte da schon genug alternativen zu bieten wie Elite:Dangerous oder endlich Molten Core in WoW. So langsam möchte ich dann aber doch mal loslegen können und wie heißt es so schön: Morgen ist ja auch noch ein Tag. Und vielleicht hat Sony dann das Playstation Netzwerk auch wieder im Griff.

 

 

Zuspät? XBox one künftig auch für 400 Euro zu bekommen – ohne Kinect

Vor einem Jahr angekündigt, ist der Kampf zwischen XBox One und Playstation 4 eigentlich entschieden: 9:5 für die PS4 steht es momentan in Millionen ausgelieferten Exemplaren, wobei die Frage ist, wieviele davon noch in den Läden stehen. Nun versucht Microsoft aufzuholen: Künftig ohne Kinect und Onlinedienste wohl auch ohne Gebühr, berichtet die FR heute. Die Frage ist nur: Kann sie damit wieder aufholen?

Ich für meinen Teil habe meine PS4 Vorbestellung letztes Jahr storniert, als sich interessante Titel verzögerten und es bisher nicht wirklich bereut. Momentan bin ich auch noch nicht umgestiegen, auch wenn ich es für Watchdogs überlegt hatte. Aber solange ich noch alles für den PC bekomme und dort spielen kann und nicht wirkliche Renner für die Konsolen kommen, bleibt es wohl auch beim PC und HDMI Verbindung für alles, was mit Controller von der Couch gespielt werden muss.

Microsoft rundert zurück: Kein Online-Zwang und kein DRM bei der Xbox One

Irgendwie hatte man es erwartet: Nach dem Triumph der Playstation 4 bei der E3 rudert Microsoft zurück: Auch bei der Xbox wird es keinen Online-Zwang geben und man wird auch weiterhin Spiele verleihen, gebraucht ver- oder einkaufen können und Importtitel benutzen können. Dies wurde jedenfalls offiziell bekannt gegeben.

Wegfallen dafür wird wohl das Family-Sharing, nachdem Spiele mit bis zu 10 “Familienangehörigen” geteilt werden konnten – und sogar zeitgleich gespielt werden könnte. Selbst DLCs wären wahrscheinlich geteilt worden. Ich selber war erst vor wenigen Tagen darauf gestoßen und hatte mich bei Twitter schon gefragt:

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Für den geplanten Artikel hier im Blog reichte die Zeit nicht, aber auch dieses auf den ersten Blick verlockende Angebot hatte einen Haken: Spielehersteller können die Funktion ausschalten, was beim Tausch der Disk nicht mal eben geht.

Hinzu kommt, dass man dieses Konzept nicht hinreichend präsentiert hat. Nach der Kritik wäre es ein leichtes gewesen, dieses Feature bei der E3 in den Mittelpunkt zu stellen. Ganz nach dem Motto: “Ja, bei uns wird es ein DRM geben, aber ihr könnt eure Spiele dennoch mit euren “Familienmitgliedern” teilen. Und zwar nicht nur das Spiel, sondern auch alle DLCs, die ihr euch dafür gekauft habt. Und das gemeinsame Spielvergnügen kann dann auch zeitgleich erfolgen.” Wie gesagt, die Infos zu Family-Share waren nur spärlich bei einer kurzen Recherche in der letzten Woche, aber gerade damit hätte Microsoft punkten können.

Und vielleicht sogar offensiv werben können. Was wäre mit einem reinen Online-Store, wie man ihn von Steam beim PC kennt. Gut, beim PC war wegen des Kopierschutzproblems ein Gebrauchtmarkt nie so existent, aber Steam läuft und funktioniert auch wegen günstiger Sales und ähnlichem. Ein Xbox – Konzept mit der Möglichkeit Spiele am Veröffentlichungstag eben nur digital zu kaufen, per Family-Share zuteilen und das auch noch günstiger als die CD Fassungen (und wenn es nur 10 Euro wären), hätte vielleicht die Präsentation bei der E3 anders ausehen lassen.

T3N hat aber noch andere weiterhin kritische Punkte aufgelistet:

Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass die Kombination aus Kamera, Bewegungs- und Sprachsteuerung weiterhin dauerhaft angeschlossen sein muss. Darüber hinaus ist nicht bekannt, ob der Konzern auch für unabhängige Entwickler (Indies) nachbessert. Nach dem derzeitigen Stand können diese ihre Spiele nämlich im Gegensatz zur PlayStation 4 nicht selbstständig publishen.

Darüber hinaus liegt die Xbox noch immer 100 Euro hinter dem Konkurrenten und hat nun was die Features angeht eher nur nachgezogen, ob dies ausreicht, ist noch eine andere Frage.

Um das Rennen zu gewinnen, muss Microsoft nicht nur aufholen – wie mit dieser Erklärung vielleicht geschehen – sondern überholen. Viele Leute haben sich – auch aufgrund des PR Debakels – wahrscheinlich innerlich schon der Konkurrenz von Sony zugewandt. Diese zurück zu gewinnen wird schwer. Mein oben stehendes Gedankenspiel würde meines Erachtens noch immer funktionieren, ebenso wie generell die Preisschraube bei Spielen oder wirkliche Angebote an Features.

So wird es noch ein langer, schwerer aber auch spannender Weg bis die neuen Konsolen Ende des Jahres auf den Markt kommen…

“Wenn es keinen Handy-Empfang gibt, würde ich mir auch kein Handy kaufen.”

Microsoft läuft von einem PR-Debakel ins nächste. Nachdem Sony bei der E3 schon geschickt den Konkurrenten ausgestochen haben, stellt sich der Hersteller der Xbox nun selbst ein Bein. Der Vize-Präsident der Microsoft-Studios meinte zum Online-Zwang: “Wenn ich zum Beispiel in einem Gebiet leben würde, in dem es keinen Handy-Empfang gibt, würde ich mir auch kein Handy kaufen.”. Auch Microsofts Unterhaltungs-Chef Don Mattrick leistete sich ein Meisterstück: “Zum Glück haben wir ja ein Produkt für alle, die keine Internetverbindung bekommen können: Es heißt Xbox 360.” Was für ein arrogantes Auftreten den möglichen Kunden gegenüber! Ich denke so wird Microsoft noch tierisch auf die Nase fallen. Zeigen werden es die Verkaufszahlen im November, wenn die Konsolen auf den Markt kommen.

Sony besiegt Microsoft

In Los Angeles findet gerade die E3 statt – eine der größten Messen für Video- und Computerspiele. Spielehersteller präsentieren dann – wie bei der Gamescom in Deutschland – ihre neuen Projekte und heizen die Fans schon mal an.

Dieses Jahr war es aber etwas heißer, als sonst, denn Sony und Microsoft wollten neue Details zu ihren Spielekonsolen “Playstation 4” und “Xbox One” bekannt geben.

Microsoft hatte im Vorfeld ja schon einiges bekannt gegeben und die Xbox One nicht nur als Spielekonsole, sondern als Multimedia Center für das Wohnzimmer präsentiert. Sony hatte sich bei der Präsentation der Playstation im Frühjahr eher blamiert, als es außer einem Kontroller nicht viel zu sehen gab.

Heute Abend sollte sich das aber wenden. Die Präsentation von Microsoft fand ich zunächst sehr viel ansprechender und war auch stärker von “exklusiven Titeln” getragen, also solchen, die man auf der Playstation nicht bekommen wird. Bei Sony gab es dagegen mehr von Spielen zu sehen, aber oft nur mit sehr geringen exklusiven Anteilen. Bis dahin sah es für mich noch immer – ohne jetzt detailierte technische Vergleiche – nach einem Sieg für Microsoft aus. Vielleicht war da auch noch etwas mehr Neuheitsbonus drin, denn die Spielepräsentation dort lief schon am Vorabend deutscher Zeit.

Als Sony in der Nacht also nachlegte, fand ich es nicht wirklich spannend. Nur in den letzten Minuten hatte sich das Blatt deutlich gedreht. Auch meine Beobachtungen in einem zeitgleichen Chat bestätigten dies: Vorher war dort der Kleinkrieg zwischen Xbox-Fans und Playstation-Anhängern noch sehr aktiv, irgendwann ging es nur noch um die Kosten des Multiplayers bei der Playstation, denn die Xbox One hat meines Erachtens eine deutliche Breitseite abbekommen:

Kurz vor Ende ging es nach dem Spielen nämlich um die technischen Fragen der Playstation und da warb Sony sehr ausgiebig mit den Hauptkritikpunkten an der Xbox. Dort können Spiele nicht verliehen oder gebraucht gekauft werden (zumindest nicht ohne eine Gebühr zu bezahlen) und man muss sich mindestens einmal in 24 Stunden anmelden, sonst läuft das Gerät nicht. Beides hat Sony aufgegriffen und unter deutlichem Applaus der Zuschauer ausgiebig zurückgewiesen. Darunter ging dann unter, dass man zukünftig für das Spielen online auch bei der Playstation zahlen muss. Zumindest kann man dies aus der Aussage schließen, dass ohne Playstation Network Plus noch Singleplayer und Mediathek möglich sei.

Minuten später dann der vernichtende Schlag: Nur 399 Euro wird die neue Konsole kosten. Microsoft hatte am Nachmittag noch 499 Euro als Preis für die Xbox genannt.

Preislich günstiger (selbst mit Onlinegebühren), mehr Rechte und Möglichkeiten bei gekauften Spielen, keine Onlinepflicht und offenbar auch noch leichte Technikvorteile. Wie Microsoft das wieder gut machen will, darf abzuwarten sein. Ich habe jedenfalls trotz gewisser Antipathie gegen die Playstation doch erwogen den Generationenwechsel dann auch mit einem Systemwechsel zu verbinden, denn ein Mediencenter für zuhause brauche ich glaube ich nicht wirklich.

Und Kinect, was man als Begründung für den höheren Preis heranziehen könnte und sicherlich besser ist als das Playstation Pendant? Kein wirkliches Argument. Die Spiele dafür sind für mich eher unspannend und generell ist die Ernüchterung über diese Technologie zumindest für etwas ernsthaftere Spieler wohl eher gering.

Es bleibt abzuwarten, wie dieser Wettstreit weitergeht. Eine Social-Media Analyse hatte jedenfalls direkt nach der Präsentation der Playstation 4 deutliche Verschiebungen gesehen.

xboxvsps4

Interessanter als ein solcher Index – wie auch immer er erstellt wird – dürften wohl

die Vorbestellungen sein. Momentan liegt die Xbox One bei Amazon auf Platz 3 vor der Playstation 4 auf Platz 4. Ob sich das ändert, wird man wohl erst in den nächsten Tagen feststellen, wenn die Ergebnisse dieser Präsentationen ihre Verbreitung erreichen. 

 

Tolle XBox Nachrichten

In den letzten Tagen gab es einige tolle Nachrichten von der E3 zur XBox 360. So kommt Ende nächsten Jahres wohl eine komplett neue Art der Steuerung: Kein Controller ist mehr notwendig, man steuert sowohl das Menü, wie auch Spiele eben mit Hand- oder Körperbewegungen. Bei Basicthinking wird es so beschrieben:

Eine ganz neue Form der Steuerung verspricht Microsoft mit seinem Project Natal, denn im Gegensatz zu bisher braucht der Spieler keinen Controller mehr in der Hand halten, um sich durch die virtuellen Welten zu bewegen.  Dafür sorgt eine flache  Box unterhalb des Fernsehers. In dem schwarzen Gehäuse befinden sich neben einem Mikrofon (zur Stimmaufnahme und -erkennung) auch eine hochauflösende Farbkamera (u.a. für Gesichtserkennung) sowie ein Tiefensensor für die Bewegungsabläufe. Ein spezieller Prozessor sorgt dann dafür, dass die Daten von der Xbox 360 entsprechend verarbeitet werden können. Spiele, die Project Natal unterstützen, gibt es allerdings noch nicht. Auch die Hardware bedarf noch einigen Änderungen. Laut Microsoft soll die Motion-Steuerung erst Ende 2010 auf den Markt kommen.

Dort hab ich auch das Video dazu gefunden:

Eine weitere Neuerung ist eigentlich ganz alt: Monkey Island kommt zurück. Sowohl eine Fortsetzung in Episoden, aber vor allem auch der alte Klassiker. Mit neuer Grafik wird der erste Teil für die XBox neu aufgelegt. Toll, darauf kann man sich definitiv freuen:

Nervige Xbox Live Abmeldung

Seit geraumer Zeit besitze ich eine Xbox 360 und bin auch sehr zufrieden damit. Nun hatte ich vor einiger Zeit auch den Goldstatus kostenpflichtig aktiviert und monatlich von meiner Kreditkarte abbuchen lassen. Aber in letzter Zeit ist das onlinespielen rar geworden und die 6,99 Euro pro Monat waren mir dann doch zuviel und unnötig. Also dachte ich mir, ich bestell das schnell mal ab. Die Einrichtung ging auch in wenigen Sekunden per Xbox Menü, also Fernseher und Konsole angeschaltet und… die Option nicht gefunden, aber immerhin: Ich hätte mein Abo auf ein drei- oder zwöfmonatiges umschalten können nur beenden geht nicht. Immerhin ein Verweis auf die Homepage, aber auch dort: Nix zu finden im Bezug auf Abokündigung, immerhin konnte ich aber lesen, dass die automatische Verlängerung eingeschaltet ist. Ausschalten geht aber nicht – ohne weitere Angaben. Also dann doch noch beim Support angerufen – immerhin war die Telefonnummer kostenlos. Und dort hing ich ich dann erst in dem “Wenn sie xyz wünschen, drücken sie die 1” Marathon fest, um dann in einem langen Gespräch 2x meinen GamerTag aufzuzählen, mich durch Name, Anschrift und letzte Nummern der Kreditkarte zu verifizieren und schließlich minutenlang zu warten, bis deren System dies verarbeitet hat. Ziemlich nervig und mehrmals habe ich mich bei Twitter währenddessen beklagt. Ich verstehe einfach nicht, wieso man soetwas nicht einfach per Menü oder zumindest Website lösen kann. Denen Geld geben kann ich ja immerhin auch so einfach. Naja, so schnell werd ich da nicht wieder festes Gold Mitglied, maximal noch über diese Codes, die man im Laden kaufen kann – dauerhaft sicher nicht mehr bei dem Aufwand, den man braucht, um es loszuwerden.

X-Box 360 vs. PS3 vs. Wii

Der gute alte Konsolenkampf: Was ist besser die PlayStation 3 von Sony, Microsofts X-Box 360 oder doch Nintendos Wii. Jeder hat seine Meinung dazu und ich habe meine Präferenz auch neben dem Fernsehen stehen, aber dieser Streit kann eben auch zu Kreativität und kleinen Fan-Filmchen sorgen. Eine Liste der 10 besten findet sich bei Zehn.de und dort hat die Wii jedenfalls die Nase vorne. Hier direkt zwei davon:

Hi, I’m a Wii

Shii – The Wii for Women

Zugegeben etwas naja… geschlechtsspezifisch und zum Ende hin etwas schlüpfrig, aber guckt es euch selber an…ich habe euch ja gewarnt 😀

So, eine Kaufempfehlung gibt es nicht mehr – das erledigt der Elektromarkt eures Vertrauens 🙂

The Guild

Als ich vor einigen Tagen mal wieder durch den XBox Videomarktplatz stöberte kam ich auf “The Guild”, eine kleine Miniserie über die Spieler einer Online-Rollenspielgilde. Jede Folge dauert rund 3-7 Minuten und über bisher 10 Folgen in der ersten und 2 in der jetzt gestarteten zweiten Staffel spannt sich so eine amüsante Geschichte. Wikipedia beschreibt den Inhalt so:

Die Serie dokumentiert das Leben von Codex, die Heilerin der Knights of Good, die versucht ein normales Leben zu führen, nachdem einer ihrer Gildenkollegen vor ihrer Tür auftaucht.

Wobei m.E. normales Leben etwas relativ ist, denn irgendwie haben die alle eine kleine Macke, so wie Clara die Mutter die ihren Kindern mitten im Kampf ein Buch vorliest und dabei natürlich auch gerne Spielbegriffe integriert. Oder der Gildenmeister Vork, der sich hinter Regeln verkriecht und den das erste reale Treffen der Gilde as dem Rahmen wirft, weil er ja ein Essen bezahlen muss.

Hier die erste Folge als YouTube:

Leider habe ich die Folge nicht untertitelt gefunden, wie sie im XBox Videomarkt eingestellt sind, so müssen also ein wenig Englischkenntnisse vorhanden sind. Wenn jemand die im Netz untertitelt gesehen hat, freue ich mich über Ergänzung per Kommentar.

PS3 mit Millardenverlusten

Nach einer vom Handelsblatt aufgegriffenen Meldung des Medienkonzerns Sony wurde nun bekannt, dass die Playstation 3 momentan 3,3 Milliarden Verluste eingebracht hatte und sich damit schädlich auf den kompletten Konzern auswirken könnte, immerhin hatte dieser 60 Prozent seines Gewinnes durch den Konsolenmarkt erreichen können. Ein Grund hierfür – so der Bericht – könnte sein, dass man den Einstiegspreis von 600 Dollar Ende 2006 einfach zu hoch angesetzt hatte. Die X-Box des Konkurrenten Microsoft hingegen gab es für gut die Hälfte.

Viel besser geht es der entsprechenden Abteilung des Unternehmens aus Redmond auch nicht, hatte dieser zwischen 2002 und 2007 rund 7 Milliarden für die XBox in den Sand gesetzt. Allerdings kommen die Gewinne für Microsoft eben aus dem Softwaregeschäft und die “Spieleabteilung” ist eben nur nettes Beiwerk 😉

Aber auch die Probleme von Microsoft sind hausgemacht: Die plötzliche Einstellung der Xbox 2006 und Qualitätsprobleme haben – neben den wahrscheinlich grundsätzlichen Imageproblemen – Kunden verprellt. Auch wenn hier die Verkaufszahlen nach den Erwartungen zurück blieben, liegt die Xbox 360 mit 19,5 Millionen Exemplaren noch weit vor der Playstation 3, die bisher 13,9 Millionen mal verkauft wurde.

Auch GTA 4 oder Metal Gear Solid 4 hätten den Verkauf entscheidend wenden können, so der Bericht der Welt. Aber vielleicht erklärt sich so, wieso in den USA – nach Games-und-so Podcast – in einem Sony Superstore Metal Gear Solid 4 nur zusammen mit einer PS3 verkauft wurde und der Kunde sogar zu einer zweiten überredet werden sollte. Zum Weihnachtsgeschäft rechnen Experten mit einer erneuten Preissenkung, auch wenn deren Erfolg eher begrenzt ausfallen dürfte. Im übrigen: Bereits jetzt zahlen die Hersteller drauf. Eine PS3 soll in der Produktion 840 Dollar – wird aber für 400 verkauft. Diese Subventionierung soll sich dann in den meisten Fällen durch die Lizenzvergabe für Spiele rechnen.

Während diese beiden sich in einem Sektor des Konsolenmarktes streiten, freut sich der dritte: Nintendo. Mit 28,5 Millionen verkauften Wiis ((Handelsblatt spricht von 24,5 Millionen, Zahlen jedoch allgemein von Welt übernommen)) führt der Herrsteller aus Japan den Konsolenmarkt an und das auch noch profitabel, denn mit jedem verkauften Gerät verdient Nintendo noch fleissig Geld. Hintergrund bildet eine durchaus einfacherer Ausstattung (beispielsweise keine Möglichkeit DVD oder gar Blue-Ray abzuspielen oder eben reduzierte Grafik), aber dafür eine innovativere lebendigere Steuerung. Mit dieser ist es Nintendo gelungen Menschen für Konsolen zu interessieren, die sonst dem Markt eher ferngeblieben wären. Gleiches gilt in gewisser Weise auch für den Nintendo DS, der – anders als die Playstation Portable – zwar keine Videos abspielen kann, aber eben neben normalen Spielen mehr und mehr Spiele oder vielleicht eher Programme mit Mehrwert bringt, also angefangen bei Gehirnjogging über Englishtrainer bis zu Kochbüchern oder Fitnesstrainern. Mit diesen Neuerungen gelingt es Nintendo nicht nur “Core Gamer” ((Stark Computerspielende :D)) für sich zu gewinnen, sondern auch “Casual Gamer”, die nur ab und an mal ein Spielchen wagen wollen. Und auch dies macht sich in Zahlen bemerkbar: Mit 81,2 Milliarden ist Nintendo doppelt so hoch an der Börse dotiert, wie Sony.