TagKonsole

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Zuspät? XBox one künftig auch für 400 Euro zu bekommen – ohne Kinect
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Happy Birthday, Gameboy!
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Nervige Xbox Live Abmeldung
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X-Box 360 vs. PS3 vs. Wii
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Wii, Tupper und ein Gastgeschenk
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PS3 mit Millardenverlusten

Zuspät? XBox one künftig auch für 400 Euro zu bekommen – ohne Kinect

Vor einem Jahr angekündigt, ist der Kampf zwischen XBox One und Playstation 4 eigentlich entschieden: 9:5 für die PS4 steht es momentan in Millionen ausgelieferten Exemplaren, wobei die Frage ist, wieviele davon noch in den Läden stehen. Nun versucht Microsoft aufzuholen: Künftig ohne Kinect und Onlinedienste wohl auch ohne Gebühr, berichtet die FR heute. Die Frage ist nur: Kann sie damit wieder aufholen?

Ich für meinen Teil habe meine PS4 Vorbestellung letztes Jahr storniert, als sich interessante Titel verzögerten und es bisher nicht wirklich bereut. Momentan bin ich auch noch nicht umgestiegen, auch wenn ich es für Watchdogs überlegt hatte. Aber solange ich noch alles für den PC bekomme und dort spielen kann und nicht wirkliche Renner für die Konsolen kommen, bleibt es wohl auch beim PC und HDMI Verbindung für alles, was mit Controller von der Couch gespielt werden muss.

Happy Birthday, Gameboy!

Heute vor 25 Jahren erschien in Japan eine Spielekonsole, die monochrom und ohne Beleuchtung schon damals nicht dem Stand der Technik entsprang: Der GameBoy sollte eine der meistverkauften Konsolen werden. Ich war nie der Konsolenmensch – erst vor einigen Jahren kamen mit der XBox und Nintendo DS (jetzt 2DS) Alternativen zum PC ins Haus. Aber so richtig warm geworden bin ich damit auch nicht. Immer nur Schubweise wird auf der Konsole gespielt. Oder – beim (2)DS – auf Reisen. Mein Bruder hingegen ist wohl als Konsolenmensch groß geworden. Ein GameBoy Special Edition war ebenso dort zu finden, wie ein GameBoyAdvance und die ein oder andere Spielekonsole ist dort zu finden. Banale Geschichte? Vielleicht. Ist mir nur bei der Meldung so aufgefallen. Ob das einfach nur ein Zufall ist oder ein Unterschied, weil er mehr mit Konsolen groß wurde, als ich? Sei es drum: Happy Birthday, GameBoy!

Ein netter Artikel ist bei Spiegel Online zu finden, etwas sachlicher geht es bei der Süddeutschen zu.

Foto von William Warby (cc-by)

Nervige Xbox Live Abmeldung

Seit geraumer Zeit besitze ich eine Xbox 360 und bin auch sehr zufrieden damit. Nun hatte ich vor einiger Zeit auch den Goldstatus kostenpflichtig aktiviert und monatlich von meiner Kreditkarte abbuchen lassen. Aber in letzter Zeit ist das onlinespielen rar geworden und die 6,99 Euro pro Monat waren mir dann doch zuviel und unnötig. Also dachte ich mir, ich bestell das schnell mal ab. Die Einrichtung ging auch in wenigen Sekunden per Xbox Menü, also Fernseher und Konsole angeschaltet und… die Option nicht gefunden, aber immerhin: Ich hätte mein Abo auf ein drei- oder zwöfmonatiges umschalten können nur beenden geht nicht. Immerhin ein Verweis auf die Homepage, aber auch dort: Nix zu finden im Bezug auf Abokündigung, immerhin konnte ich aber lesen, dass die automatische Verlängerung eingeschaltet ist. Ausschalten geht aber nicht – ohne weitere Angaben. Also dann doch noch beim Support angerufen – immerhin war die Telefonnummer kostenlos. Und dort hing ich ich dann erst in dem “Wenn sie xyz wünschen, drücken sie die 1” Marathon fest, um dann in einem langen Gespräch 2x meinen GamerTag aufzuzählen, mich durch Name, Anschrift und letzte Nummern der Kreditkarte zu verifizieren und schließlich minutenlang zu warten, bis deren System dies verarbeitet hat. Ziemlich nervig und mehrmals habe ich mich bei Twitter währenddessen beklagt. Ich verstehe einfach nicht, wieso man soetwas nicht einfach per Menü oder zumindest Website lösen kann. Denen Geld geben kann ich ja immerhin auch so einfach. Naja, so schnell werd ich da nicht wieder festes Gold Mitglied, maximal noch über diese Codes, die man im Laden kaufen kann – dauerhaft sicher nicht mehr bei dem Aufwand, den man braucht, um es loszuwerden.

X-Box 360 vs. PS3 vs. Wii

Der gute alte Konsolenkampf: Was ist besser die PlayStation 3 von Sony, Microsofts X-Box 360 oder doch Nintendos Wii. Jeder hat seine Meinung dazu und ich habe meine Präferenz auch neben dem Fernsehen stehen, aber dieser Streit kann eben auch zu Kreativität und kleinen Fan-Filmchen sorgen. Eine Liste der 10 besten findet sich bei Zehn.de und dort hat die Wii jedenfalls die Nase vorne. Hier direkt zwei davon:

Hi, I’m a Wii

Shii – The Wii for Women

Zugegeben etwas naja… geschlechtsspezifisch und zum Ende hin etwas schlüpfrig, aber guckt es euch selber an…ich habe euch ja gewarnt 😀

So, eine Kaufempfehlung gibt es nicht mehr – das erledigt der Elektromarkt eures Vertrauens 🙂

Wii, Tupper und ein Gastgeschenk

Im Bezug auf meinen Artikel gestern zu Konsolen noch einige weitere Anmerkungen:  Zum einen war ich recht überrascht, als ich in der Süddeutschen etwas über den neuen Kooperationspartner von Nintendo lesen konnte: Tupperware. Richtig gelesen, neben den üblichen Plastikboxen kann man sich bei der nächsten Tupperparty womöglich auch direkt die Konsole von Nintendo kaufen. Als Gastgeschenk wird dabei aber sicher keine Konsole des japanischen Herstellers herausspringen. Anders wohl beim G8 Gipfel: Dort bekamen die Staatsgäste eine Sonderanfertigung des Nintendo DS  in roter Lackierung, die mit Kirschblüten und die Silhouette einer Pagodeverzirrt waren.

PS3 mit Millardenverlusten

Nach einer vom Handelsblatt aufgegriffenen Meldung des Medienkonzerns Sony wurde nun bekannt, dass die Playstation 3 momentan 3,3 Milliarden Verluste eingebracht hatte und sich damit schädlich auf den kompletten Konzern auswirken könnte, immerhin hatte dieser 60 Prozent seines Gewinnes durch den Konsolenmarkt erreichen können. Ein Grund hierfür – so der Bericht – könnte sein, dass man den Einstiegspreis von 600 Dollar Ende 2006 einfach zu hoch angesetzt hatte. Die X-Box des Konkurrenten Microsoft hingegen gab es für gut die Hälfte.

Viel besser geht es der entsprechenden Abteilung des Unternehmens aus Redmond auch nicht, hatte dieser zwischen 2002 und 2007 rund 7 Milliarden für die XBox in den Sand gesetzt. Allerdings kommen die Gewinne für Microsoft eben aus dem Softwaregeschäft und die “Spieleabteilung” ist eben nur nettes Beiwerk 😉

Aber auch die Probleme von Microsoft sind hausgemacht: Die plötzliche Einstellung der Xbox 2006 und Qualitätsprobleme haben – neben den wahrscheinlich grundsätzlichen Imageproblemen – Kunden verprellt. Auch wenn hier die Verkaufszahlen nach den Erwartungen zurück blieben, liegt die Xbox 360 mit 19,5 Millionen Exemplaren noch weit vor der Playstation 3, die bisher 13,9 Millionen mal verkauft wurde.

Auch GTA 4 oder Metal Gear Solid 4 hätten den Verkauf entscheidend wenden können, so der Bericht der Welt. Aber vielleicht erklärt sich so, wieso in den USA – nach Games-und-so Podcast – in einem Sony Superstore Metal Gear Solid 4 nur zusammen mit einer PS3 verkauft wurde und der Kunde sogar zu einer zweiten überredet werden sollte. Zum Weihnachtsgeschäft rechnen Experten mit einer erneuten Preissenkung, auch wenn deren Erfolg eher begrenzt ausfallen dürfte. Im übrigen: Bereits jetzt zahlen die Hersteller drauf. Eine PS3 soll in der Produktion 840 Dollar – wird aber für 400 verkauft. Diese Subventionierung soll sich dann in den meisten Fällen durch die Lizenzvergabe für Spiele rechnen.

Während diese beiden sich in einem Sektor des Konsolenmarktes streiten, freut sich der dritte: Nintendo. Mit 28,5 Millionen verkauften Wiis ((Handelsblatt spricht von 24,5 Millionen, Zahlen jedoch allgemein von Welt übernommen)) führt der Herrsteller aus Japan den Konsolenmarkt an und das auch noch profitabel, denn mit jedem verkauften Gerät verdient Nintendo noch fleissig Geld. Hintergrund bildet eine durchaus einfacherer Ausstattung (beispielsweise keine Möglichkeit DVD oder gar Blue-Ray abzuspielen oder eben reduzierte Grafik), aber dafür eine innovativere lebendigere Steuerung. Mit dieser ist es Nintendo gelungen Menschen für Konsolen zu interessieren, die sonst dem Markt eher ferngeblieben wären. Gleiches gilt in gewisser Weise auch für den Nintendo DS, der – anders als die Playstation Portable – zwar keine Videos abspielen kann, aber eben neben normalen Spielen mehr und mehr Spiele oder vielleicht eher Programme mit Mehrwert bringt, also angefangen bei Gehirnjogging über Englishtrainer bis zu Kochbüchern oder Fitnesstrainern. Mit diesen Neuerungen gelingt es Nintendo nicht nur “Core Gamer” ((Stark Computerspielende :D)) für sich zu gewinnen, sondern auch “Casual Gamer”, die nur ab und an mal ein Spielchen wagen wollen. Und auch dies macht sich in Zahlen bemerkbar: Mit 81,2 Milliarden ist Nintendo doppelt so hoch an der Börse dotiert, wie Sony.