TagKino

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Stichtag – Ein würdiger Hangover “Nachfolger”
2
Avatar – Aufbruch nach Pandora
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Baader Meinhoff Komplex
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The dark knight
5
Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian
6
Wickie als Kinofilm

Stichtag – Ein würdiger Hangover “Nachfolger”

Nach einem Tag an der Uni ging es dann noch recht spontan ins Kino. Ein kurzer Blick auf die Möglichkeiten lies dann “Stichtag” offen. Beworben wurde er auch damit, dass er vom “Hangover” Regisseur Todd Phillips stammt. Ich bin bei solcher Werbung immer etwas skeptisch, da man sich so leicht auf früheren Lorbeeren ausruht. Dem – soviel kann man verraten – ist hier definitiv nicht so.

Bei Stichtag geht es ganz grob gesagt um einen Roadtripp. Peter Highmann (gespielt von Robert Downey Jr.) muss in 5 Tagen von Atlanta nach Los Angeles. Bereits vor dem Flug lernt er Ethan Tremblay (gespielt von Zach Galifianakis) etwas ungünstig kennen, fliegen kann er später auch nicht und es bleibt nichts anderes, als gerade mit diesem quer durch Amerika zu fahren, um es rechtzeitig zur Geburt des Kindes zu kommen. Und wie es sich für eine Komödie gehört, geht dabei einiges schief und die zwei verschiedenen Charaktere geraten mehr als einmal aneinander:

Cinema sagt zu dem Film:

"Hangover" ist ein echter Brüller, während man "Stichtag" lediglich als witzig und amüsant (ärgerlicherweise wurden die besten Szenen bereits in den Trailern verwurstet) loben kann.

Was den Film dennoch unbedingt sehenswert macht, sind seine Darsteller. Unvorstellbar, dass jemand anderes als Robert Downey Jr. ("Iron Man") und Zach Galifianakis ("Hangover") die gegensätzlichen Reisegefährten hätten spielen können. Auf wunderbare Weise gelingt es beiden Darstellern mit todernster Miene, für die größten Lacher zu sorgen.

Fazit: Bloß nicht zu viel erwarten, die neue Komödie vom "Hangover"-Macher ist kein Brüller, aber herrlich gespieltes Schmunzelkino

Ich muss sagen ich kann das so nicht ganz bestätigen. Ehrlich gesagt finde ich es auch im Rückblick etwas schwierig beides zu vergleichen. Hangover ist wirklich zum Lachen und das ohne wirkliche Pause. Ich finde Stichtag hingegen lebt gerade von den Charakteren und auch von dramatischen und tragischen Momenten, die perfekt in Szene gesetzt wurden und wo man aus einem sehr heiteren Moment direkt in eine andere Stimmung versetzt wird und mit den Charakteren mitfühlt. Der Film ist jedenfalls nicht ganz so eindeutig auf Komödie gestrickt hat mich aber in den entsprechenden Teilen durchaus sehr amüsiert. Und wenn ich dem Kinosaal traue war das sonst auch so. Schöner Charakter-Humor eben. Und was die Trailerkritik angeht: Stimmt wahrscheinlich. Habe gerade mal geguckt und schöne Szenen findet man wirklich im Netz. Also: Nicht viele Trailer gucken, sondern sofort ins Kino 🙂

Übrigens: Man kann den Film auch schon auf Blu-Ray oder DVD vorbestellen – kommt am 4. März 🙂

Und ein wirklicher Nachtrag: Ein inhaltlicher Nachfolger ist Stichtag natürlich nicht zu Hangover, sondern eben nur der nächste Film des Regisseurs 🙂

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Vor einer Woche endete ein Weihnachtstreffen im Freundeskreis im Kino. Genauer gesagt in Avatar dem neuen Film von James Cameron. Die Story ist relativ schnell erzählt:

Der Ex-Marine Jake Sully soll seinen Bruder bei einem wissenschaftlichen Projekt auf dem Planeten Pandora ersetzen. Die Menschen versuchen dort wertvolle Rohstoffe abzubauen, nur liegt das größte Abbaugebiet grade unter dem Stammesgebiet der Na’Vi den Eingeborenen des Planeten. Jake Sully und einige Wissenschaftler steuern zur Kommunikation und dem Kennenlernen Avatare, die den Na’Vi nachempfunden sind. Sein Ziel: Die Na’Vi überzeugen umzusiedeln.

Und ich verrate wohl kaum zuviel, wenn ich sage, dass ihm das als Avatar nicht gelingt und die Menschen nach dem Motto “Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt” das Gebiet der Na’Vi zerstören. Es kommt nun zu dem klassischen Gewissenskonflikt des Menschen, der die andere Seite eben auch gut verstehen kann und ich glaube ich muss nicht verraten, für welche Seite er sich am Ende entscheidet, oder? 🙂

Trotz dieser zugegeben hier etwas simpler ausgedrückten Handlung ist der Film sehenswert, denn die Handlung war eigentlich jedem schon bekannt, der den Trailer gesehen hat.

Interessanter und ziemlich genial fand ich die Filmtechnik, bei der reale und virtuelle Welten verschmelzen und es einfach ein ungeheures Erlebnis ergibt. Ich habe ihn damals nur in 2D gesehen, weil ich bei Computerspielen gemerkt habe, dass der Drang nach 3D auch viel kaputt macht und wer weiß, ob Gaming Sickness sich nicht auch da wiederspiegelt. Aber Avatar könnte der Film sein, bei dem ich auch noch zwei Brillen im Kino sitzen werde 🙂

Baader Meinhoff Komplex

Am Freitag ging es mit der Grünen Jugend ins Kino: Der Baader Meinhoff Komplex wurde eben zu einem Betriebsausflug genutzt. Uns so saß man dann mit Popcorn, Schokoeis oder Nachos bewaffnet vor der großen Leinwand und bekam passendes geboten: Popcorn-Kino. Natürlich erfährt man ein wenig mehr über die Geschichte der (ersten) RAF Generation, aber wirklich tiefgehend ist das jetzt auch nicht. Mag sein, dass ich von 2,5 Stunden zuviel erwarte, aber für Charakterdarstellungen der Attentäter wurde m.E. nur begrenzt auf diese eingegangen und für eine Geschichtsdarstellung ist es wiederum zu einseitig und lässt zuviele Fragen offen. Somit bleibt nur Unterhaltungskino und das ist der Film durchaus. Es ist ein Film für jedermann, wobei politisch mehr interessiertes Publikum sich (daneben) vielleicht doch nochmal den Zweiteiler Todesspiel ansehen sollte oder andere Filme über diese Zeit. Der Baader Meinhoff Komplex hat mich jetzt nicht wirklich enttäuscht, aber er war doch schwächer, als ich gehofft hatte und dabei bin ich an dieser Zeit durchaus interessiert.

Zum Abschluss noch der Trailer:

The dark knight

Heute abend ging es mal wieder ins Kino. “The dark knight” die neuste Batman Verfilmung war im Vorfeld ja für die Schauspielerische Leistung des inzwischen verstorbenen Heath Ledger hoch gelobt, so dass diesem hierfür durchaus zugetraut wird als zweiter Schauspieler auch postum den Oscar verliehen zu bekommen. Und das zu Recht: Die Leistung den verrückten Joker auch verrückt darzustellen, ohne ihn dadurch lächerlich zu machen ist wirklich grandios. Ich muss dazu sagen, dass ich weder die Comics, noch die Filme von Batman kenne und auch grundsätzlich Heldengeschichten etwas skeptisch gegenüberstehe. Naja, und dann das: 152 Minuten wird eine spannende und authentische Geschichte geboten, die mit ihren vielen Wendungen auch doch noch immer zu schockieren weiss und wo einem nicht nur aufgrund des schauspielerischen Talents ein schockiertes “Der ist ja total verrückt” durch den Kopf spukt. Also insgesamt ein wirklich beeindruckender Film, den zu gucken sich in jedem Fall lohnt! 😉

Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian

Vor einigen Tagen hatte ich mich noch gefragt, ob und wann denn der nächste – zweite – Teil der Narnia Reihe in die Kinos kommt. Heute kam dann die Antwort über filmtipp24s.tv – am 31.07. wird “Prinz Kaspian von Narnia” in den deutschen Kinos anlaufen und die Bekämpfung einer Schreckensherrschaft in Narnia in den Mittelpunkt stellen.

Wickie als Kinofilm

Viele kennen sicherlich Wickie, den kleinen Wikinger, der in der gleichnamigen Zeichentrickserie spätestens beim Reiben an der Nase die Lösung für alle Probleme des Wikingerstammes findet. Zur Erinnerung nochmal das Intro der beliebten Kinderserie:

Nun hat Michael “Bully” Herbig angekündigt diesen kleinen Wikinger in die deutschen Kinos zu bringen. Er sei führ ihn:

“[s]o eine Art kleiner ‘Indiana Jones’ mit ein bisschen McGyver. ‘Wickie’ ist einfach Kult, bei Parties legt man nach AC/DC gern auch mal das Titellied ‘Hey, hey Wickie!’ auf.”

Auch wenn Zweiteres mir noch nicht passiert ist, bin ich mal gespannt, was daraus wird, denn wie immer bei Jugend-Kult-Verfilmungen besteht das Risiko, dass so etwas daneben geht. Aber eins dürfte damit eindeutig geklärt sein, nämlich, dass Wickie ein Junge ist. 🙂