TagGesundheit

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Ich zieh nach Bayern…
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Organspende
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Kevinismus
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Höhere Leukämieraten in der Nähe von Atomkraftwerken
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Linktipps 10/20/2007
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Gaming Sickness

Ich zieh nach Bayern…

Eigentlich wohne ich ganz gerne in NRW, ja sogar in Gelsenkirchen. Aber Bayern hat heute Abend eine neues – vielleicht das erste – Argument bekommen, dorthin zu ziehen: Konsequenten Nichtraucherschutz. Keine angeblichen Raucherclubs, keine Pseudo-Nichtraucherbereiche oder Ausnahmeregelungen. Es wird in Kneipen, Gaststätten und Co. einfach nicht mehr geraucht. Punkt.

Und wer nun mit Wahlfreiheit, etc. kommt: Sorry, aber das ist ein Phänomen, was nur begrenzt funktioniert, wenn immer mehr Läden das Gesetz einfach als “Raucherclub” umgehen, wie zuletzt ja auch das Extrablatt hier in Gelsenkirchen – welches mich als Gast damit auch verloren hat. Und irgendwann wird es dann echt schwer, noch wählen zu können.

Und dann der übliche Vorwurf der Intoleranz. Mir ist es herzlich egal, ob sich jemand das Hirn weg pafft. Soll er von mir aus machen, ärgert mich maximal ggf. wegen der Kosten die er damit dem Gesundheitssystem zufügt, aber das ist sekundär. Mich geht es auch nichts an, ob jemand sich nach dem Essen übergibt, um schlank zu bleiben oder nichts anderes tut, als Computer zu spielen. In all diesen Fällen bin ich in der Regel nicht direkt betroffen. Ich kann – und sollte – mich um diese Leute sorgen, aber da meine Freiheit durch diese Aktionen kaum beschädigt wird, ist es ihre Sache. Der Raucher am Nachbartisch stinkt mir aber nicht nur alles voll mit seiner Zigarette, er schadet mir auch in meiner Gesundheit. Vielleicht nicht drastisch, aber er tut es und irgendwann sehe ich nicht mehr ein, dies einfach zu tolerieren und für die Sucht eines Rauches und sein “Vergnügen” zurückstecken zu müssen. Aber auch zur Intoleranz des Rauchens hatte ich ja schon etwas geschrieben.

Ich wünsche mir jedenfalls für NRW auch ein ähnliches, lückenloses Gesetz für den Schutz von Nichtrauchern – wenn ich recht überlege eigentlich schade, dass man soetwas schon gesetzlich braucht.

P.S. Wer weitere Argumente wie die Arbeitsplätze oder so gegen einen vernünftigen Nichtraucherschutz anbringen will, findet hier einige Antworten 🙂

Nachtrag: Hier gibts auch noch einen netten Artikel zu dem Thema: “Liebe Raucher, Ihr stinkt!

Organspende

Organspendeausweis Joachim hat in seinem Blog einen Artikel zur Organspende geschrieben, dem ich mich gerne anschließen möchte. Seit über 10 Jahren trage ich bereits einen Organspendeausweis mit mir herum um für den hoffentlich nicht zu schnell kommenden Fall eines Todes deutlich zu machen, dass meine Organe gerne noch anderen Menschen helfen können – ich selber habe dann ja leider keine Verwendung mehr dafür. Und ob ich mit ohne ohne Füllung beerdigt werde, ist mir dann auch relativ egal. Anders als in anderen Ländern gilt in Deutschland die Regelung, dass man sich aktiv erklären muss, einer Organspende nach dem Ableben zuzustimmen, indem man einen solchen Ausweis ((wahrscheinlich würde auch ein anderes Schriftstück ausreichen)) Warteliste_nierenmit sich herumführt. Da man sich bewusst dafür entscheiden muss, möchte ich euch aufrufen vielleicht an diesen freien Tagen darüber nachzudenken, ob man nicht auch selber so ggf. Leben retten möchte oder sich als Betroffener nicht auch eine entsprechende Spende wünschen würde. Die Wartelisten sind meist fünffach größer als das Angebot. Weitere Informationen findet ihr unter Organspende-Info.de, dort gibt es auch den Spendeausweis zum Download und Statistiken zu Spendern und Wartenden. Und ohne dies formal als Stöckchen oder Parade anzusehen, könnte ja vielleicht der ein oder andere Bloggende dieses Thema ebenfalls kurz aufgreifen? 😉

Kevinismus

“Nur Drogenkinder und Ossis heißen Kevin”, so Michael Mittermeier über den Vornamen meines Bruders. Wer es im Original hören will, kann das gerne hier tun, aber darum geht es hier gar nicht. Zumindest nicht direkt: Es geht um die zunehmende “krankhafte Unfähigkeit, menschlichem Nachwuchs menschliche Namen zu geben”, wie die content-freie satirische Enzyklopädie uncyclopedia es nennt. Hierbei muss man – auch zur Ehrenrettung meines Bruders und meiner Eltern – feststellen, dass erst der Film “Kevin allein zu Haus” den Durchbruch des Namens brachte – 1991 war er der meistvergebene Name. Mein Bruder durfte das dann im Kindergarten immer wieder darunter leiden. Hier noch Grafik mit der Häufigkeitsverteilung von beliebte-vornamen.de.

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Höhere Leukämieraten in der Nähe von Atomkraftwerken

atomkraft.jpgEine neue Studie hat erhöhte Raten von Krebs und insbesondere Leukämie bei Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken festgestellt. Dabei wird man der Studie auch kaum vorwerfen können einseitig zu sein, denn sie wurde vom Bundesamt für Strahlenschutz erstellt und sowohl Atomkraftbefürworter wie -gegner waren an der Erstellung beteiligt. Die Gründe hierfür liegen aber noch im Dunkeln, wodurch sich m.E. eben zeigt, dass Atomenergie doch nicht ganz so rational zu handhaben ist, wie uns gerne erklärt wird. Weitere Informationen gibt’s hier in einem Artikel der SZ…

Linktipps 10/20/2007

Krankheitsüberträger Zecken überleben Vollwaschgang – Gesundheit – sueddeutsche.de  Annotated

Ein amerikanischer Insektenforscher hat Zecken in die Waschmaschine gesteckt.

Die Tiere überstanden Waschgänge bis 50 Grad Celsius.

    Notlügen im Vorstellungsgespräch – gestattet oder nicht? » Karriere – Blog  Annotated

    Du möchtest gerne wissen, was gefragt werden darf und was nicht? Um Deine Frage zu beantworten, haben wir Dir nachfolgend eine kleine Liste zusammengestellt.

      The 9 funniest ways to play Tetris in Real Life | Auslandsjahr – Schule, Studium und Jobs im Ausland  Annotated

      Forget all you have heard and seen about Tetris, this funny game invented in 1985 by the Russian, Alexey Pajitnov! Here you can see eight funny ways to play Tetris in your Real Life! My Favorites are the Russian Tetris and Crazy Asian Tetris! Now it’s up to you: Watch and choose your favorite !!!

        gulli: Quake Wars und Need for Speed: Der Einstieg für zukünftige Geheimdienstler  Annotated

        Wer viel Quake zockt, eignet sich besonders gut als Agent – diese Folgerung kann man aus dem Vorgehen des britischen Government Communications Headquarters GCHQ ableiten. In diversen Videospielen will der Geheimdienst zukünftige Mitarbeiter werben.

          Gaming Sickness

          Es kommen heutzutage viele neue Spiele für den Computer raus, die an meinem Rechner definitiv nicht mehr wirklich laufen, weshalb ich mich ein wenig darauf konzentriere erstmal “altes” zu spielen, bis die Knete für ne gehörige Aufrüstung reicht. Naja und so bekam ich dann letzte Woche das Spiel “Call Of Cthulhu – Dark Corners Of The Earth” und war auch nach dem Prolog wirklich begeistert von diesem Lovecraft Shooter…

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