John Asht und Literaturkritik

Ab und an schreibe ich hier ja auch mal über Bücher. In der Regel recht positiv, weil ich euch die Bücher vorstellen will, die ich gelesen und für gut befunden habe. Ähnlich – wenn auch viel mehr – macht es auch Myriel, die in ihrem Blog “Bücherzeit” über von ihr gelesene Bücher berichtet. So auch im letzten November, als sie über “Twin-Pryx. Zwillingsbrut” von John Asht berichtete. Und das nicht gerade positiv:

Bei meinem ersten Versuch mit diesem Buch habe ich es nicht mal bis Seite 30 geschafft, beim zweiten Anlauf immerhin bis Seite 90. Einen Dritten wird es nicht geben. Denn auf diesen Seiten sind mir schon so viele Dinge aufgefallen und haben mir quer im Magen gelegen, so dass ich gar nicht erst wissen möchte, wie es weiter geht.

 

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Vodafone und eine Hetzjagd

Ich hatte es bei Twitter vor einiger Zeit schon gelesen: Sascha Lobo solle sich von Vodafone distanzieren. Warum? Nun er macht Werbung für Vodafone, wie auch andere bekanntere „Persönlichkeiten“ der Web-Szene. Ich dachte mir damals schon: „So what!“ Freut mich für die Leute, bekommen ja bestimmt ein paar Euro dafür. Und dass Vodafone nun versucht eine „Generation Upload“ für sich zu begeistern und es eben als „unsere Zeit“ abtut ist auch ganz nett. Ob Vodafone dafür der richtige Anbieter ist, bleibt dann jedem selbst überlassen zu bewerten – oder den Leuten von basicthinking :) Die Geschichte ging entsprechend mehrmals durch das Web und nun hat es offensichtlich so starke Beleidigungen gegeben, dass „Frau Schnutinger“ nun ihren Rückzug aus dem Web 2.0 bekanntgab:

Das alles ist schon extrem krude! Die Werbung ist das eine, aber wenn mir persönlich nicht mehr geglaubt wird, dann geht nichts mehr, dann bleibt nur eins: Der Rückzug. Ich werde vielleicht irgendwann an einer ganz anderen Stelle, ganz anders weitermachen, gewiss werde ich nicht mehr Web 2.0 machen.

Irgendwann muss man sich doch fragen, ob man nicht etwas zu weit geht. Hierzu ist dem Kommentar von basicthinking nicht viel hinzuzufügen:

Vielleicht ist es eines von den vielen deutschen Phänomenen, die tatsächlich nur hierzulande auffällig häufig hervortreten: Das Gemeckere, das Konservative, das Rechthaberische, die Furcht vor dem Neuen und der Neid, der Neid, der Neid. Anders sind derart persönliche Angriffe nicht zu erklären.

PolitCamp #3 – Digitale vs. Politische Kultur

Bevor es heute losgeht, will ich noch den dritten Bericht von gestern loswerden. Denn noch ist es schön leer, ich habe einen Platz an einer Steckdose gefunden und eigentlich noch 10 Minuten bis die Sessionplanung beginnt. Bin mir aber unsicher, ob es nicht eh später alles losgeht heute. Naja, sei es drum. Es geht um die Frage, wie die digitale Kultur oder Kommunikation des Web 2.0 mit der politischen in Verbindung zu bringen ist. In einer Session gestern ist dazu relativ frei diskutiert worden, was eine Wiedergabe der Diskussion etwas schwerer macht, darum versuche ich es mal einfach aus dem Bauch heraus.

Ich denke durchaus, dass das Web 2.0 mit seinen einfachen Kommunikationsmöglichkeiten und inwischen auch entsprechend leichteren Tools die Möglichkeiten bietet Bürger besser in den Prozess der politischen Willensbildung zu integrieren. Und natürlich entstehen auch andere Kommunikationskanäle. Aber soweit zu gehen, das Web 2.0 als die nächste Stufe unserer Demokratie anzusehen, würde ich noch nicht.

Hauptproblem: Der Zugang zum Internet und die nötigen Kenntnisse. Demokratie bedeutet eben alle zu erreichen und nicht die „Internet-Elite“, die mit Twitter und Web 2.0 Anwendungen tagtäglich herumhantiert. Ob es nun 40 Jahre dauert, bis man soweit ist oder dies schneller geht, sei mal dahin gestellt, aber die Aussage, dass es dafür durchaus eine Generation braucht, die mit dem Internet groß geworden ist, scheint recht plausibel.

Und noch eine interessante Beobachtung ist zu erkennen: Im Internet wird es alles etwas oberflächlicher. Zum einen erkennt man dies an dem teilweise genannten Anspruch, Politik auch auf 140 Zeichen darstellen zu können. Ich halte dies ein wenig für illusionistisch, denn Politik ist meist eben komplizierter. Andererseits: Wenn man in 30 Sekunden Häppchen fürs Fernsehen wichtige Botschaften unterbringt, dann geht das in 140 Zeichen auch und sonst gibt’s gerne mal einen Link dazu.

Wichtiger ist aber die Frage, ob das Web 2.0 wirklich zu mehr Aktivität und politischem Engagement führt. Wie einfach ist es doch kurz Protest zu tweeten, einen Punkt auf einer Landkarte zu setzen oder mal eben etwas zu unterschreiben. Aber wie es jemand von der SPD sagte:

„Jemand der nur ab und an mal in den Rechner tippt und am Rechner sitzt und sitzen bleibt, tritt keine Bewegung los.“

Und ich finde etwas ist da dran. Da schließe ich mich selber nicht aus, mache so etwas ja auch gerne mal mit. Ist ja schnell getan und man fühlt sich gut, etwas getan zu haben. Aber eben zu Demos, direkte politische Aktionen und weiteres gehen dann doch weniger. Das Web 2.0 schafft eben das Risiko, dass man sich mit einem Mausklick zufrieden gibt.

Und noch ein Risiko bremst meines Erachtens das Internet als politisches Medium aus: Es wird auf Fehler gewartet und auch alte Sachen gerne hervorgekramt. Eine unausgegorene Idee per Twitter oder andere Medien einfach zur Diskussion zu stellen führt zwangsläufig zu negativer Presse. Gestern wurde im Rahmen einer Berichterstattung offensichtlich die Zeitleiste von Volker Becks Tweets alleine auf Rechtsschreibfehler abgesucht. Die Schnelligkeit, die das Web 2.0 oft erfordert führt eben auch dazu, dass die Politiker übervorsichtig werden.

Und noch eins wird übersehen in der Kommunikationskultur des Web 2.0: Die Bedeutung des einzelnen Wortes. Bei Twitter geht es vielleicht darum, einmöglichst kurzes Wort zu finden, wer aber einmal miterlebt hat, wie um einzelne Worte gerungen wird, versteht vielleicht, dass die verschiedenen Bedeutungen von Wörtern in der Politik eine weitaus wichtigere Rolle spielen.

Mein Fazit, bevor jetzt gleich die Elefantenrunde beim Politcamp startet: Das Web 2.0 wird zu einem neuen Kommunikationsweg, ist aber eben auch nicht alles. Viele Menschen haben keinen Zugriff darauf oder kennen sich zuwenig damit aus, als dass es zum Hauptmedium unserer demokratischen Entwicklung wird. Zudem gilt: Die Politiker müssen natürlich einen Weg finden, diesen Kanal zu bedienen und auch Mut zur Lücke haben. Also: Beide Seiten müssen sich bewegen :)

Politcamp #1 – Twitter

Heute war der erste Tag des Politcamps und mein Resüme will ich mal in drei Artikel packen. Der erste – also dieser – hat Twitter zum Schwerpunkt, da sowohl die Eröffnungssession wie auch eine spätere sich um diesen Dienst drehten. In einem weiteren geht es dann jeweils um die Wahlkampfarena und Gedanken zur Digitale vs. Politische Kommunikation.

Aber vielleicht erstmal etwas Einleitendes: Beim Politcamp treffen sich an diesem Wochenende über 600 Webaktivisten und politisch Aktive hier in Berlin, um wie bei einem Barcamp verschiedene Schnittpunkte zwischen Web 2.0 und Politik zu diskutieren und voneinander zu lernen. Gestern abend gab es mit einer kleinen Twitterlesung und BBQ ein Warm-Up und heute um 10 Uhr ging es dann auch wirklich los. Neben den Sessions, die den Rahmen für die drei Artikel heute bieten, war ich noch bei einer Session zu WordPress, die aber außer einigen Pluginempfehlungen eben doch zu Einführend in das System war, so dass ich jetzt nicht weiter darauf eingehen möchte :)

Nun aber zum ersten Themenkomplex: Twitter. Keine Ahnung, ob es ein TweetCamp gibt, bei dem es nur um Twitter geht, aber dieser Dienst hat auch diese Veranstaltung fest im Griff. Diskussionen über die Sessions finden darüber statt – entweder durch regelmäßigen Blick aufs Handy und Suche nach #pc09 oder durch die Twitterwall, eine Leinwand auf die eben diese Beiträge gebeamt werden. Auch zwei Sessions drehten sich heute um diesen Mikrobloggingdienst. Weiter lesen „Politcamp #1 – Twitter“

Konferenzen über Konferenzen

Tja, das neue Jahr ist nichtmal ein Jahr alt und schon sammeln sich die ersten Konferenzen an, die im ersten Halbjahr im Bereich Web 2.0 auf mich zukommen. Und da der ein oder andere ja vielleicht auch Interesse an dem ein oder anderen Ereignis hat, hier mal die wesentlichen Termine:

Da in diesem Jahr auch die Bundestagswahl ansteht und sich meine Diplomarbeit auch um diese Verbindung von Politik und Web drehen wird, hoffe ich den ein oder anderen Impuls aus diesen Veranstaltungen zu ziehen.

Politik und Web 2.0

Politik und Internet sorgt eher für Gelächter, wenn Politiker mit „Fachbegriffen“ traktiert werden oder wenn die ersten Gehversuche mit Videos dargestellt werden. Nun, allgemein ist Web 2.0 bei Politikern noch in den Kinderschuhen, wie eine Kurzstudie von newthinking communications nun zeigt. Dabei wurden soziale Netzwerke wie studiVZ, facebook oder XING, sowie die Blogosphäre oder YouTube auf ihre Nutzung durch Parteien und deren Jugendorganisationen untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd: In den sozialen Netzwerken gibt es zwar durchaus Gruppen, die auch einige Mitglieder haben, aber sowohl in der Blogosphäre fehle eine Verankerung ebenso bei Twitter und auf Videos bei YouTube werde nur beschränkt zugegriffen. Hier ist für alle Parteien also noch eine riesige Baustelle – auch für uns in Gelsenkirchen. Von daher finde ich den Ansatz von Till Westermayer gut, sich einmal strukturiert Gedanken dazu zu machen. Bruchstücke gibt es in meinem Kopf auch schon, teilweise mehr, aber naja, mal sehen, was sich bis zur Kommunal- und Bundestagswahl daraus stricken lässt. Die Studie hat für mich aber daneben noch einen weiteren interessanten Ansatzpunkt: Sie könnte ggf. in meine Diplomarbeit fließen oder zumindest Ansätze dafür bieten ;)

Yigg in neuem Design

Die letzten Tage waren etwas hektisch und heute morgen sollte der Einstieg in das normale übliche morgendliche RSS Reader lesen wieder losgehen, aber dann die Skepsis: nur 20 neue Einträge über Nacht und dann auch das meiste von Google News über Obama. Was ist mit meiner Hauptanlaufstelle Yigg passiert? Noch dachte ich, die URL des Feed habe sich geändert. Pustekuchen. Die ganze Seite ist überarbeitet worden und um es mal ganz klar zu sagen: Verschlimmbessert. Farbe, Design und der neue Button sind einfach langweilig. Aber gut, wenn sonst alles gehen würde, ist ja gut, aber nix ist: In verschiedenen Blogs werden Fehler aufgezählt und die RSS Feeds fehlen ganz offensichtlich auch. Also ums kurz zu machen: Wenn sich da nicht schnell was ändert, bin ich als Leser schnell weg, es gibt ja durchaus noch andere Social News Portale, wie zum Beispiel Webnews.

Socialcamp – der zweite Tag (Teil 2)

So, das wars. Zwei Tage Socialcamp sind nun vorbei, die letzte Session grade beendet. Um das Schreiben ging es bei der Session von Falk Lübe und als Teil der Übung um das Verkürzen, den Aufhänger und so zu lernen, sollte ein Text geschrieben werden. Hier ist meiner (minimal modifiziert):

Die Sonne scheint durch die großen Fenster des Industriegebäudes herein und dennoch erreicht mich langsam ein Gefühl der Müdigkeit, grade wenn man dann noch Menschen auf der großen Sofas liegen sieht. Der Grund? Zwei Tage Socialcamp und abends viel zu lange Abende in Terrys WG. Ein erholsames Wochenende sieht anders aus. Nicht das ich mich beklagen möchte: Viele Seiten voller Internetadressen, viele Ideen und Kontakte waren den Aufwand wert. Ob nun die Frage nach eDemocracy, Veränderungen der NGO im Zuge der Medien mitmachen sollten (oder müssen?) oder das Web 2.0 allgemein sind Fragen, die man nicht schnell beantworten kann. Im Gegenteil sind vielmehr neue aufgekommen. Vielleicht bietet die Bahnfahrt die Zeit dazu, wenn nicht dann die Müdigkeit kommt und ich im Zug selber wie auf dem Sofa döse.

Vorher hab ich noch ein Seminar dazu besucht, wie NGOs Open Source nutzen können oder sollten. Neben der Überlegung Flyer oder weitere Publikationen unter CC Lizenz herausgeben, ist aber nicht wirklich viel herausgekommen für mich. Aber vielleicht muss man das auch noch Sacken lassen und es kommt bei kommenden Aktionen dann doch diese Idee wieder auf.

Naja, bin jetzt auch etwas müde, werde gleich zum Berliner Hauptbahnhof tingeln und gucken, ob in der Bahn vorher eine Stunde noch ein Platz frei ist. Ansonsten bin ich recht müde und habe noch einen ganzen Block voller Notizen, die noch durchgesehen werden müssen.

Fotos gibt es bei Flickr ;)
(alle aber erst ab heute abend – WLan zu lahm :D)

Erster Tag beim Socialcamp

Soeben endete der erste Tag des Socialcamps in Berlin. Dort geht es um die Verbindung von Politik oder eben NGOs und neuen Medien und dem Web 2.0.

Den Auftakt bildete um 10 Uhr eine Session zur Verbindung von NGOs und den verstreuten Akteuren und „Aktivisten“ im Web 2.0. Also wie bringen NGOs ihre Inhalte auch an die unabhängigen Menschen im Netz. Neben einigen Links muss ich sagen, dass ich nicht wirklich viel hieraus genommen habe. Es gab zwar durchaus eine interessante Diskussion darüber, ob NGOs noch zeitgemäße Strukturen haben, oder ob nicht viel mehr eine stärkere Dezentralisierung beispielsweise durch bloggende Mitglieder und entsprechende Profile erreicht werden sollte. Auch sei ein Problem Menschen in die Aktionen einzubinden, ohne sie im Bezug auf die Kampagne mitentscheiden zu lassen. Das Follow-up am Abend habe ich leider nicht mehr mitbekommen, aber denke es lief im Kern auf zwei Problematiken hinaus:

1. Es fehlt eine zentrale Anlaufstelle, um für eigene Aktionen oder Kampagnen zu werben.

2. Hierbei aber auch darüber hinaus gibt es Konkurrenzprobleme zwischen NGOs, die ja um Mitglieder, Spender und Aufmerksamkeit konkurrieren.

Tagesplanung beim Socialcamp

Den zweiten Block bildete die „politisches Bloggen“, wobei sich dies im Anbetracht von einer Handvoll Bloggern bei vielen „Unwissenden“ auch in eine allgemeine Einführung und Diskussion zu Blogs entwickelte.

Nach der Mittagspause gab es dann eine Session zu Onlinemarketing von Richard Gasch, der auch die Seite Africa-Help.org betreibt. Es ging dabei von einfacher Bannerwerbung bis zu Google Ads und Maßnahmen die die Optimierung der Seite für Suchmaschinen oder Soziale Medien, wobei dies – auch aufgrund der knappen Zeit eher angeschnitten wurde. Jedenfalls sehr interessant das Ganze.

In der vorletzten Sessionzeit des Tages hatte ich zwischenzeitig das Progamm gewechselt, da die Veranstaltung über „Vertrauen“ und „Wirkung“ sich zu sehr mit Sozialen Netzwerken beschäftigte und ich lieber einmal bei den Campaignern von Campact vorbei gucken wollte. Dort ging es um die Erweiterung und Modifizierung dieser überaus erfolgreichen Plattform – eine Diskussion, die morgen noch fortgeführt wird.

Die letzte Session bildete eine Bericht über Fundraising 2.0, wobei ein Projekt vorgestellt wurde, bei dem über Partnerprogramme beispielsweise bei Amazon.de, ebay oder Google AdSense und eine Browserleiste Einnahmen kreiert werden sollen, die dann schließlich an gemeinnützige Organisationen weitergegeben werden – zu 90%. Es gab hierbei einige Skepzis im Raum, ob sich dies wirklich so realisieren lässt, dennoch den jungen Unternehmern hierbei viel Erfolg. Ich bin jedenfalls gespannt was raus kommt, auch wenn ich direkt für die eigene Arbeit nicht viel herausziehen konnte.

So, der Tag geht zuende, gleich wird noch Fußball geguckt und dann wird geschlafen, bevor es morgen zum letzten Tag des Socialcamps und schließlich nach Hause geht.

Einziger Wermutstropfen: WLan auf dem EEE will nicht mehr wirklich. Darum auch keine Bilder. Hoffe, dass es morgen wieder geht.

Update: WLan macht noch immer Probleme, auch in der WG, die mich übers Wochenende aufgenommen hat. Upload der Bilder ging nun aber über einen offenen Access Point.

Social Media in Plain English

Medien werden sozial – oder eben „social“: Social News, Social Bookmarks und was weiß ich noch. Alles kann mit anderen geteilt, diskutiert und bewertet werden. Aber was sind diese „Sozialen Medien“, was ist das Neue in der Medienlandschaft durch das Web 2.0? Lee LeFever hat dies wiedermal sehr gut mit einem interessanten Vergleich versucht zu erklären – „in plain english“ versteht sich :)

 

Um es vielleicht nochmal aus meiner Sicht zusammenzufassen, grade was die Medien angeht: Man ist nicht mehr alleine darauf angewiesen, die Meinung aufzunehmen, die Zeitungen oder andere Massenmedien einem vorgeben, sondern kann direkt hierauf reagieren, was bisher nur begrenzt in Form eines Leserbriefes möglich war, der auch nicht unbedingt veröffentlicht wurde und noch seltener komplett. Diskussion kann so kaum aufkommen.

Nun kann jeder seine Meinungen in Blogs aufarbeiten, sich mit anderen über bestimmte Themen austauschen oder auch Meldungen verbreiten, die in den herkömmlichen Medien etwas zu kurz kommen.

Klar, die Bedeutung von Zeitungen haben Blogs in Deutschland noch lange nicht1 , aber darum geht es auch (noch) nicht. Während bisher allerdings Informationen und Ansichten eher von „oben“ nach „unten“ flossen, also von der Politik über die Medien in die Bevölkerung, kann Social Media2 diesen Weg auch in die andere Richtung ermöglichen und damit zusätzlich – keineswegs ersetzende – Kommunikationskanäle unter Bürgern oder auch in Politik oder Medien schaffen. Und das Gute ist, dies geht innerhalb von wenigen Minuten.

Video gefunden bei netzpolitik.org um genau zu sein über eine entsprechende Twitter Meldung und aus dem Grund nochmal ein Hinweis speziell für Kevin zu einem früheren Beitrag mit „Twitter in plain english“ ;)

  1. vom Fernsehen garnicht zu reden []
  2. kann man das eigentlich einfach mit sozialen Medien übersetzen? ;) []