Tag - US Wahl

1
Fragen nach Vorlage im amerikanischen Vorwahlkampf
2
Hillary ist noch nicht Präsidentin
3
Interview mit Obama
4
Präsidentschaftskandidaten im Vergleich
5
US-Wahlkampfsplitter
6
Was wäre ein US-Präsident ohne seine Kinder?
7
Clinton vs. Obama: Der Streit um die Außenpolitik
8
Bomben auf Mekka und Medina

Fragen nach Vorlage im amerikanischen Vorwahlkampf

Ein wenig politisches Marketing findet man wohl in den meisten Wahlkämpfen, aber Hillary Clintons Wahlkampfteam hat nun aus öffentlichen Veranstaltungen durch gezielt gesteuerte Nachfragen fast Wahlveranstaltungen gemacht. Dabei wurden Zuschauern gezielte Fragen gegeben, die sie an Hillary Clinton richten sollten. Ganz neu ist das sicher nicht, aber für die Medien , denen Clinton in der bisherigen Wahlkampfzeit kaum Angriffsfläche bot, ist dies ein gefundendes Fressen. (Quelle)

Hillary ist noch nicht Präsidentin

obama_clinton.gifEs geht auf Januar zu, wenn die ersten Vorwahlen zur amerikanischen Präsidentschaft stattfinden, die den demokratischen bzw. republikanischen Präsidentschaftskandidaten bestimmen werden. Bei einer Fernsehdebatte der demokratischen Kandidaten musste sich die Kandidatin Hillary Clinton nun zum ersten Mal harscher Kritik an ihrer Politik durch die Konkurrenten Edwards und Obama stellen.

Obama, Edwards sowie drei andere Bewerber griffen die New Yorker Senatorin besonders an, weil sie 2002 für den Irak-Krieg gestimmt hatte. Zudem bedeute ihre jüngste Zustimmung zu einem Gesetz der Republikaner, das die Revolutionären Garden in Iran zur Terrororganisation erklärt, eine direkte Unterstützung für die Regierung von Präsident George W. Bush. (…) Auch Hillary Clintons Äußerungen über einen Truppenabzug aus dem Irak und zur Sozialpolitik seien nicht eindeutig. Sie stehe nicht für “echten Wandel”, sagte Obama.

Dabei ist ihr Sieg noch lange nicht sicher. Zwar liegt sie in den Umfragen um 20 Prozent vorne, aber die Demoskopen vertrauen den Zahlen noch nicht. Für die meisten Amerikaner seien die Wahlen noch zu weit weg, sie wollen “sie wollen Thanksgiving und Weihnachten unbehelligt von der Politik feiern”. Demnach stellt sich auch hier die Frage ob sie nicht noch vom sicher geglaubten Sockel stürzen könnte – wie die hälfte aller Herbstfavoriten in den letzten Jahrzehnten. Für die Republikaner wäre sie wohl der Wunschkandidat: Momentan sagen 50 Prozent der Amerikaner, dass sie niemals für sie stimmen würden. Aber auch hier ist sicher noch einiges abzuwarten 😉

Interview mit Obama

Die Welt hatte gestern ein interessantes Interview mit Barack Obama veröffentlicht, indem dieser sich zur Strategie im Irak (Sofortiger Rückzug), Iran (stärkere Sanktionen), Russland, Europa und dem Öl. Außerdem wurde in den letzten Wochen einiges über ein “schwarzes Schaf” in der Familie bekannt. Weiterlesen

Präsidentschaftskandidaten im Vergleich

Vielleicht passt es ganz gut, dass ich grade heute – am Internationalen Tag gegen die Todesstrafe – zufällig auf eine Seite mit den inhaltlichen Vergleichen der Präsidentschaftskandidaten gestoßen bin und dort den einzigen Unterschied zwischen Obama und Clinton gefunden habe (Er dagegen, sie dafür) – zumindest was die Zukunftsvorstellungen angeht. Auch wenn die Positionen sicher sehr zugespritzt sind, ist die Tabelle bei 2decide.com schon interessant 😉

US-Wahlkampfsplitter

for my american friends... Allzu lange wird es nicht mehr dauern, da wird in Iowa die erste Vorwahl zur US-Präsidentschaft stattfinden. Und spätestens am “Super-Tuesday” dem 5. Februar dürfte feststehen, welche beiden Kandidaten  bei der Präsidentschaftswahl am 4. November 2008 gegeneinander antreten werden – und spätestens dann wird auch feststehen, ob Barack Obama oder Hillary Clinton das Rennen machen wird. Dabei sehen die Umfragen Clinton jedoch mit 35 bis 45 Prozent noch vor dem Senator aus Illinois mit 20 bis 30 Prozent. Bei den Republikanern ist die Lage unklarer, wobei der bisher aussichtsreichste Kandidat Rudolph Giuliani durch den Schauspieler Fred Thompson bedrängt. Weiterlesen

Was wäre ein US-Präsident ohne seine Kinder?

obamafamilie.jpgWahrscheinlich nichts – so zumindest die historische Betrachtung der Welt, denn Kinder

“machen ihre Eltern menschlicher und eigentlich erst wählbar. Noch erscheint ein Junggeselle im Oval Office so deplaziert wie ein Muslim oder ein bekennender Atheist. Mindestens ein Kind ist für Amerikas Präsidentschaftskandidaten Pflicht und Ausweis – wie Ehe, Kirchgang, College-Abschluss. Kinder beschaffen Wohlanständigkeit und Mehrheit.”

Dies passt dann auch gut zu den Bildern und kleinem Bericht der Zeitung vor wenigen Tagen über den Besuch von Barack Obama auf einer Kirmes in Iowa: Lies mehr über Obama, das Schnitzel und den Autoscooter

Clinton vs. Obama: Der Streit um die Außenpolitik

Über die CNN Debatte hatte ich ja schon berichtet, ebenso wie die die darin etwas ungünstige Aussage von Barack Obama, dass er gleich im ersten Jahr mit Ahmadineschad oder Chavez zusammentreffen will und auch die neuste Äußerung von ihm, im Fall der Fälle auch in Pakistan militärisch aktiv zu werden ist bereits erwähnt worden. Seitdem versucht seine ärgste Konkurrentin ihm natürlich außenpolitische Naivität vorzuwerfen und ihn als Leichtgewicht darzustellen, während Obama mit der flammenden Zustimmung von Clinton zum Irakkrieg und deren Unterstützung durch Lobbyisten spielt. Inzwischen hat der innerparteiliche Wahlkampf das Stadium erreicht, bei dem man sich bewusst aus dem Weg geht. Weiterlesen

Bomben auf Mekka und Medina

Tancredo Townhall Diesen Vorschlag machte zumindest der republikanische Präsidentschaftskandidat Tom Tancredo als Reaktion auf einen Terroranschlag gegen die USA. Allerdings ist dies eindeutig nicht die Position der anderen republikanischen Kanddiaten und auch die Regierung distanzierte sich eingehend von diesem unsinnigen Vorschlag.

Wenn man über den Präsidentschaftswahlkampf berichtet und über unsinnige Vorschläge, muss man wohl leider auch Barack Obama kritisieren, der eine ziemliche Kriegsrethorik an den Tag gelegt hatte: Weiterlesen