Tag - Tchibo

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Jedem das seine
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Mit Tchibo ins Internet

Jedem das seine

Jeder, der bei dieser Überschrift einen Schrecken bekommen hat und mich vielleicht schon für mangelnde Sensibilität kritisieren wollte, hat offensichtlich ausreichende Geschichtskenntnis. So bescheinigt Salomon Korn, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, allen anderen – und auch mir – eine “totaler Geschichtsunkenntnis”, wenn man diese drei Wörter nicht mit dem KZ Buchenwald in Verbindung bringt, wo diese über dem Eingang eingebracht waren. Hintergrund sind inzwischen zurückgezogene Kampagnen von Tchibo und Esso wegen dieser Wortkombination.

Ganz ehrlich: Ich bin der letzte, der meint man sollte die Geschichte Ruhen lassen oder die unmenschlichen Verbrechen des Nationalsozialismus in irgendeiner Form verharmlosen sollte, aber “Jedem das Seine” steht für mich wirklich nicht in nationalsozialistischem Zusammenhang. Wer den Ursprung bedenkt und die Aussage geht es eben um Toleranz hoch drei:

Geprägt hatte ihn allerdings der Philosoph Cato der Ältere vor mehr als 2000 Jahren; er meinte ihn positiv: Jeder Mensch soll sein Leben so gestalten können, wie er es möchte.

Ich sehe es auch so und habe den Spruch in meinem Leben sicherlich mehrmals gebraucht. Somit steht er für genau das Gegenteil von dem, was der nationalsozialistischen Logik entspricht.

Man sollte vorsichtig mit Wörtern aus dem Nationalsozialismus sein, aber in dem Zusammenhang geht mir die Aufregung etwas zu weit.

Was denkt ihr? Habt ihr die Redewendung im nationalsozialistischen Zusammenhang gesehen? Werdet ihr deshalb jetzt anders damit umgehen?

Mit Tchibo ins Internet

image Ein Erfolg zum Tagesabschluss: Ich komm nun auch mit meinem EEE PC überall ins Internet. Zu Weihnachten hatte ich von meiner Mutter den UMTS Stick von Tchibo bekommen, der als Prepaid Tarif ausgelegt ist: Für 20 Euro bekommt man einen Monat lang eine Flatrate oder für 10 Euro immerhin 500 MB und dies ohne Vertragsbindung. In den 50 Euro, die man für den Kauf zahlt ist der erste Monat dabei bereits drin. ((Ich befürchte inzwischen dürften die USB Sticks von Tchibo vollkommen ausverkauft sein, meine Mutter hatte das letzte der beiden Gelsenkirchener Filialen noch bekommen und im Internet stand es vorher bereits als ausverkauft. Aber vielleicht habt ihr ja Glück bei euch? Ich finde jedenfalls das Angebot lohnt sich *g*)) Grade diese Prepaid Variante war für mich verlockend, denn das vorher interessanteste Angebot von O2 mit ebenfalls 20 Euro im Monat (im Studententarif) musste man für 24 Monate abschließen. Naja, und da ich nicht komplett die Urlaubszeit angerechnet haben wollte erst heute der Versuch. Beim Windows System lief alles sehr schnell: Angeschlossen, automatisch Treiber installiert und schon ging es ins Netz. Beim EEE ist alles etwas komplexer.

Diesen hatte ich vor einigen Wochen bereits von Xandros auf Ubuntu EEE umgestellt. Eigentlich sollte Windows XP drauf, aber die Seriennummer von meinem alten Laptop wollte nicht ((kann man die eigentlich bei Microsoft irgendwie umtauschen?)) und so landete diese Linux Version drauf. Ganz nett, aber das Design gefiel mir noch nie. Naja, damit musste ich leben. Und so habe ich auch zunächst versucht mittels dieser Anleitung den Stick zu aktivieren. Naja, die Verbindung hatte ich mit dem Programm, aber das war es wohl. Offensichtlich war das Netzwerk nicht richtig konfiguriert, aber dafür kenne ich mich zuwenig mit Linux aus.

eeebuntu Nach einem Google Suchen kam ich durch cyberfux auf die andere Ubuntu Variante eeebuntu, die ich dann auch in der “Netbook Remix (NBR)” Variante heruntergeladen, auf eine DVD gebrannt und schließlich installiert habe. Da die “Eigenen Dateien” von mir sowieso immer auf einer Speicherkarte gespeichert werden und mir das Design ja nicht wirklich gefiel, hatte ich keine größeren Probleme, das System auszutauschen. Gesagt, getan und nun erstrahlt mein EEE PC in einem durchaus angenehmeren Blauton. Und der Stick wurde in der Tat sofort erkannt, als ich ihn angeschlossen habe. In den Einstellungen musste dann nur der APN Wert auf “webmobile1” geändert werden und schwupps… jetzt geht es immer direkt ins Netz, wenn ich es will 😉