Spielemesse 2016 – Mein Spiel des Jahrs: T.I.M.E. Stories

Am Wochenende war wieder Spielemesse in Essen. Für mich seit Jahren immer wieder ein wichtiger Termin im Kalender. Durchaus mal schwankend, wie lange und oft ich da bin, aber ich mag es dort im Gedrängel, Spiele auszuprobieren und über interessante Spiele zu stolpern, an Verkaufsständen Preise zu vergleichen und einzukaufen und in den letzten Jahren kam zudem das Treffen von Menschen aus der Rollenspielszene dazu. Weiter lesen „Spielemesse 2016 – Mein Spiel des Jahrs: T.I.M.E. Stories“

Pandemie in einer „Legacy“ Variante

Das Brettspiel Pandemie ist eins meiner Lieblingsspiele. Man spielt hier kooperativ zusammen gegen das Brettspiel und versucht in diesem das Ausbreiten verschiedener Seuchen und damit am Ende die Ausrottung der Menschheit durch Krankheiten zu verhindern. Okay, klingt vielleicht drastischer als es ist, aber es ist wirklich ein ziemlich tolles Spiel. Hier eine Spielevorstellung, die ich mal für mein sehr kurzes Spielepodcast-Projekt mal durchgeführt hatte.

Nun wurde eine „Legacy“ Version angekündigt:

Pandemic Legacy starts what will be one of the worst years in human history. Whether it is the worst year is up to the players, who must band together to save the world. Unlike Pandemic, actions taken in one game will affect all future games. Characters will change. Some may be lost. Heroes will emerge. And, of course, there are the diseases, which start under control but soon… Can you save humanity? So much more to come about Pandemic Legacy, will you be ready?

Kurz gesagt: Es wird eine Fassung geben, bei dem frühere Spiele das aktuelle Beeinflussen. Bei Risiko gibt es dies schon. Risiko Evolution habe ich noch nicht gespielt, aber hier werden Kontinente benannt, Städte gegründet und mehr, die auch in folgenden Spielen weiterhin existieren. Wie dies bei Pandemie aussehen soll, weiß ich natürlich noch nicht, klingt aber nicht uninteressant. Problem nur: Es gelingt ja kaum, die Menschheit zu schützen, was soll dann im Folgespiel kommen? Da würde sich ja eher ein Crossover zu Zombies!! anbieten :D

 

Vier Tage Spieleerklärer

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich während der Spielemesse bei Goliath als Spiele-Erklärer gearbeitet habe. Hier ein kleiner Bericht von meinen Eindrücken der letzten Tage, weil ich immer wieder gefragt wurde, wie es denn so sei.

Beim Erklären von Tayu

Um diese Frage ganz einfach zu beantworten: Anstrengend :)

Von 10 bis 19 Uhr läuft man herum, und erklärt immer die gleichen 4-6 Spiele. Jeden Abend qualmten die Füße und man wollte nur noch eins: Duschen und die Beine hochlegen.

Dazu kommt, dass die Spiele bei Goliath oft eine taktische Tiefe erreichen, aber sehr schnell erklärt sind. In einer Minute bekommt man die Spiele erklärt. Ich versuche das vielleicht später mal im Twitterstil mit 160 Zeichen pro Spiel :) Allerdings spult man die Erklärungen dann einfach nur noch ab und gegen Abend fällt das zunehmend schwerer – insbesondere wenn kurz vor Schluss das ganze dann noch auf Englisch laufen muss.

Aber: Es hat mir Spaß gemacht Leuten die Spiele zu erklären. Gerade wenn dann später nochmal Nachfragen kamen und man im laufenden Spiel helfen konnte waren das dann interessante Momente. Etwas mehr sitzend bei einem Spiel dabei sein, wäre sicherlich noch interessanter gewesen :)

Und: Man erlebt die Spielemesse doch etwas anders als bisher, wenn man so mit anderen Spielern und den verschiedenen Besuchern mehr in Kontakt kommt.

Kurz gesagt würde ich immer wieder als Spieleerklärer arbeiten, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Vielleicht nicht alle vier Tage, sondern einen für das eigene Erkunden der Spielewelt zu haben, aber es hat Spaß gemacht und ich hoffe meine Arbeit hat den Besuchern unseres Standes ebenso geholfen :)

Foto: Beim Erklären von Tayu (Jens Matheuszik / pottblog.de)

Spielemesse 2012

Am Wochenende steht die Spielemesse an. Anders als in den Jahren davor (2011, 2010, 2009, 2008) werde ich aber zum ersten Mal nicht wirklich herumstöbern können, denn ich helfe bei Goliath als Spiele-Erklärer aus. Fällt etwas schwer, aber mit „neuer“ Wohnung ist das Geld ist knapp und dann kommt es doppelt gut: Man nimmt was ein und gibt gleichzeitig nicht soviel aus :)

Dennoch gibt es einige Überlegungen für Anschaffungen jetzt oder eher später irgendwann, aber vielleicht hat jemand von euch ja noch Tipps und Ratschläge?

Brettspiele

Die erste wirkliche Erweiterung für Villen des Wahnsinns ist bereits seit einiger Zeit erschienen und da wir das Spiel doch schon öfter spielen, vielleicht eine Anschaffung wert. Ob dies auch für die einzelnen Szenarien gilt, weiß ich noch nicht wirklich, immerhin kosten diese für das eine Spiel schon 15 Euro.

Zum Dungeon-Crawl Spiel Descent (oder wie immer man es nennen will) ist nun die zweite Edition erschienen. Da wir auch ab und an mal eine Runde wagen sicherlich nicht uninteressant, aber momentan wohl zu teuer zum Aufrüsten. Müsste auch erst mal gucken, was sich wirklich geändert hat. Lieber mal gucken, ob man die ein oder andere Erweiterung für die alte erste Edition nicht noch günstiger bekommt :)

Village von Pegasus hat den Kennerspiel-Preis des Jahres bekommen und erinnerte mich von seiner Grundbeschreibung ein wenig an Spiele wie Fugger oder “Die Gilde” auf dem PC, bei dem man seine Familie nach oben bringt. Aber das wird wahrscheinlich eine ganz spontane Sache, ein Erklärvideo hat es doch komplexer und doch etwas anders dargestellt, als ich es gedacht hatte :)

Auch das Spiel des Jahres: Kingdom Builder sieht auf den ersten Blick sehr nett und interessant aus, aber auch hier wage ich die These, dass es einem etwas geringerem Budget zum Opfer fallen und auf später verschoben wird.

Rollenspiele

Bei Rollenspielen sieht es soweit ich es gesehen habe auch nicht so aus, dass ich mich wirklich ärgern müsste. Für Cthulhu erscheint der sicher gut aussehende Ägyptenband, der aber mit 70 Euro weit über dem Rahmen liegt, den ich für Rollenspielbücher ausgeben will. Ein normales Design unlimitiert hätte mir da gereicht. Aber Ägypten reizt mich da eh weniger und nur 2 Abenteuer im Buch lassen mich weiter davon Abstand nehmen. Definitiv gesetzt ist aber die zweite Ausgabe von Cthulhus Ruf. Bei 6 Euro keine schwere Entscheidung für sehr gute Qualität :)

Bei DSA erschien bereits Dämmerstunden vor Kurzem mit Horrorabenteuern, aber das ist schon in meinem Besitz und rezensiert worden, die Fortsetzung der Wildermarkkampagne scheint mir nach ersten Berichten zu sehr mit den Erlebnissen von “Von eigenen Gnaden” zu brechen, also auch nicht sehr prioritär. Schicksalspfade, das Tabletop finde ich schon etwas interessanter, zumindest wenn man es auch gut für Kämpfe im Rollenspiel nutzen kann. Das Testheft wird definitiv mitgenommen.

Interessant fände ich auch mal Contact auszuprobieren, aber bei einem Budget von ca. 50-70 Euro wird auch das wohl nichts werden, denn das würde komplett nur dafür rausgehen.

Vielleicht wird noch mein Savage Worlds Regelwerk einem Update unterzogen mit dem neuen Taschenbuch des neuen Regelwerkes für nur 10 Euro.

Für Traveller erscheint ja auch einiges, da muss ich nur nochmal prüfen, ob das mit meinen Kampagnenplanungen sinnvoll erscheint :)

Fazit

Wenn man will kann man auf der Spielemesse also noch immer viel Geld lassen. Aber ich muss sagen, dass ich dieses Jahr zumindest noch kein wirklich ärgerliches Gefühl habe, was einen etwas sparsameren Einkauf angeht. Das ein oder andere wäre sicherlich Interessant, aber die Messlatte wo ich wirklich denke, dass ich es bräuchte, ist dieses mal doch deutlich geringer, als noch im letzten Jahr.

Aber vielleicht habe ich ja auch noch was übersehen? Gibt es Empfehlungen eurerseits, die ich mir angucken sollte. Wobei angucken relativ ist: Ich habe an den vier Tagen nur jeweils 30 Minuten Zeit, um irgendwo hin zu kommen und einzukaufen ;)

Gute Games, Guter Zweck, kleiner Preis

Momentan gibt es das Humble Indie Bundle V zu kaufen. Es sind 4 bis 8 Spiele, bei denen man den Preis frei wählen kann. Wenn man weniger als den Durchschnittsbetrag bezahlt (momentan 8 Dollar), sind es nur vier – ansonsten kommen noch vier weitere dazu (unten mit * markiert). Und die Spiele sind wirklich gut und kosten einzeln meistens schon mehr als der Durchschnittsbeitrag. Aber man sollte nicht zu sparsam sein, denn das Geld geht wenn man es wünscht an gute Zwecke: Entweder an eine Organisation, die in Krankenhäusern für elektronische Unterhaltung sorgt. Oder für eine die Datenschutz und freie Meinungsäußerung fördert. Weiter lesen „Gute Games, Guter Zweck, kleiner Preis“

Meine Einkäufe bei der Spielemesse

Einige andere hatten ihre Einkäufe der Spielemesse ja schon abgelichtet und irgendwie war mir jetzt auch danach. Also hier eine Übersicht:

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Ganz am Rande ist noch Heroes of the World, das hat es leider nicht ganz drauf geschafft. Ansonsten sieht man Schatten über Camelot, mein Highlight der Messe. Auch wenn das Spiel schon etwas älter ist, finde ich den kooperativen Modus wirklich genial und freue mich schon darauf, wenn wir es das zweite mal mit mehr Regelkenntnis spielen Smiley 

Die Verbotene Insel ist ebenfalls kooperativ, ähnelt Pandemie sehr stark, macht aber dennoch viel Spaß und geht meiner Einschätzung nach etwas leichter von der Hand.

Ansonsten kenne ich von den Spielen dann nur noch Der Eiserne Thron, welches wir schon testspielen konnten. Schöne Strategie, aber eben darum auch nicht ganz so einfach.

Target Earth zu guter letzt war ein kurzentschlossener Kauf, weil es an die alten X-Com Computerspiele erinnerte. Die Regeln wurden schon gelesen und wirken wirklich recht einfach. Auch hier hoffe ich auf einen Test.

Der Rollenspielbereich vorne ist ja so etwas schwer zu erkennen. Alleine fotografiert sieht so aus:

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Man sieht einen deutlichen Überhang bei Cthulhu, auch wenn ich die Berge des Wahnsinns Kampagne wohl erst in einem Jahr selber leiten kann. Aber bis dahin ist entweder mit Innsmouth, oder eben mit Traveller, unserer laufenden DSA Kampagne oder Dungeon Slayers genug Material vorhanden, um die Zeit gut zu füllen.

Bei Dungeon Slayers hat es mich sehr gefreut am Samstag den Autor Christian Kennig kennen zu lernen, der mir zum einen mein Buch signierte, zum anderen aber auch sehr sympathisch war und mit dem wir ein längeres Gespräch geführt hatten.

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Alles in allem eine gute, aber wie immer teure Messe. Mehr dazu findet ihr auch in Audioform bei unserem System Matters Special dazu und einem Crossover Podcasts. Ich habe jedenfalls überlegt, meinen Spielepodcast wieder aufleben zu lassen. Im November wird es da wieder losgehen…

Mount & Blade

Am Wochenende bin ich auf ein interessantes Rollenspiel gestoßen. Wobei Rollenspiel wird Mount & Blade nicht wirklich gerecht, denn nicht umsonst ist es teilweise als mittelalterliches Pirates! bezeichnet worden. Man beginnt also als Ritter oder eher Reiter in einem mittelalterlichen Land und darf sich zunächst mit kleinen Räuberbanden herumschlagen. Früher oder später schließt man sich dann einem Königreich an, plündert Dörfer des Gegners und greift dessen Armeen, Burgen und Städte an.

Das Spiel spielt dabei auf einer Weltkarte, bei der man seine Einheit zwischen Städten, Burgen und Dörfern hin und her bewegt, und gegnerische Einheiten jagt.

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Sobald man in einen Kampf verwickelt wird, kommt man in eine 3D Darstellung, wo man auf dem Rücken seines Pferdes gegen die feindlichen Heerscharen reitet.

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Soviel zu den Grundlagen oder eher dazu, wie das Spiel aussieht :) Die Frage ist ja, wie es sich spielt. Und ich muss sagen den Pirates! Ruf kann ich durchaus nachvollziehen. Wobei m.E. die Optionen noch weitergehender sind.

Also zum einen gibt es Fürsten und den König für die man verschiedene Aktionen durchführen kann, wie zum Beispiel der Transport eines Briefes, Steuern oder Schulden eintreiben. Aber auch militärische Aufgaben, wie die Ausbildung von Soldaten oder Teilnahme an einem Feldzug kann dazu kommen. Was passiert, wenn man erst den entsprechenden Ruf bekommt, um als Vasall in das Königreich aufgenommen zu werden und über das eigene Dorf verfügt, kann ich noch nicht sagen, da mein König sich momentan in Kriegsgefangenschaft befindet.

Auch wenn die Missionen sich oft ähneln gibt es auch doch mal besondere, wie die Suche nach einem Spion, wenn man verkleidet in eine fremde, feindliche Stadt eindringt und ähnliches. Hinzu kommt, dass es eine Unmenge Mods für das Spiel gibt, die es um neue Aufgaben und Missionen erweitert. Genauer angesehen habe ich mir das nicht, sondern nur eine Verbesserung der Grafik.

Das Besondere: Man kann das Spiel herunterladen und bis zum siebten Charakterlevel oder eine bestimmte Zeit lang spielen und damit durchaus ausgiebig testen. Wem es gefällt, kauft dann entweder auf der offiziellen Seite die Seriennummer oder eben bei Amazon.de gleich das komplette Spiel. Wer es herunterläd, findet hier im übrigen die deutsche Sprachdatei. Herunterladen, ins „languages“ Verzeichnis entpacken und die „language.txt“ im Verzeichnis auf „de“ ändern, fertig! Also probiert es doch einfach mal aus, wenn ihr das Mittelalter mögt oder Pirates! gerne gespielt habt.

(Bild 2 stammt aus den offiziellen Screenshots)

Spielemesse 2008

Nur eine Gruppenarbeit für die Uni am Sonntag konnte mich davon abhalten den schon seit Jahren geplanten Doppelbesuch der Spielemesse in Essen durchzuführen. Also blieben wieder nur die 9 Stunden am Samstag für Spielen, Stöbern, Schauen und Shoppen. Ein volles Programm also und wir brauchten die Zeit auch bis zur letzten Minute.

Die erste Zeit begann mit Testspielen. Am Pegasus Stand hatten wir erst Mystery Rummy: Jack the Ripper getestet, bis der nette Supporter doch meinte, wir sollten doch mal das neue Pandemie ausprobieren. Ich hatte das Spiel bereits vorher in einem Ausstellungskasten gesehen und etwas skeptisch betrachtet. Aber nach wenigen Minuten hat mich das Spiel gefangen und es ist für mich definitiv das „Spielemessespiel des Jahres 2008“.1 Später habe ich es mir auch gekauft und werde es in einem weiteren Beitrag noch umfassend darstellen.

Im Laufe des Vormittags hatten wir dann auch das Glück doch noch einen Platz bei Zoch zu bekommen. Dort wollten wie Professor Plunschge testen, welches ein wenig als verrückt dargestellt wurde. Im Prinzip geht es bei dem Spiel darum den Professor über einen Weg nach Hause zu lotsen. Dabei dürfen aber nur bestimmte Felder benutzt werden, die einer Logik entsprechen, also im einfachsten Fall war dies beispielsweise nur jedes gelbe oder so. Ingesamt ein nettes Spiel, aber am Ende wollte ich keine 22 Euro dafür ausgeben.

Ausgegeben habe ich diese für ein Länderquiz Globalisismo, bei dem man ein Ranking von Ländern bei verschiedenen Statistiken aufstellen muss oder Hauptstädte oder Positionen benennen muss. Genauerer Bericht folgt, denn auch dieses Spiel wurde bei dem folgendem Spieleabend getestet.

Ungetestet blieb das Miniaturenspiel Descent, welches günstig zu bekommen war und die Spiele Skaal und „Die Borga“. Beide letztere klare Spielemesse-Käufe, also etwas unsicher, ungespielt und womöglich bleibt das auch so :)

Ansonsten wurde noch viel neues für Cthulhu gekauft, damit die Spieler sich nicht irgendwann langweilen und ihnen die Angst nicht vergeht.

  1. Ich hab den Titel jetzt einfach mal eingeführt, mal gucken, was draus wird :D []

FreeRice.com

image Twitter ist schon mehr als merkwürdig. Da will man eigentlich nur den allabendlichen Gruß in die Twitter-Gemeinde los lassen und sieht dann, dass der geschätzte Kollege noch „eine Runde hunger minimiert“ bei freerice.com. Dann kommt die Neugier durch, denn freerice.com ist ja nicht das selbe wie der Imbiss um die Ecke, also kann der eigene Hunger ja nicht gemeint sein. Und was findet man unter genannter Adresse: Ein kleines Vokabeltraining-Spielchen, bei dem für jede richtige Antwort 20 Reiskörner an die Hungernden dieser Welt gehen. Macht jedenfalls Spaß, man lernt neue Wörter und hilft auch noch ein wenig damit. Tja, und um die Geschichte abzurunden, bloggt man dann natürlich noch darüber und aus dem Gute Nacht Gruß sind wieder einige Minuten geworden ;)

Tempus – Gesellschaftsspiel

image Beim gestrigen Spieleabend wurde ein Spiel ausprobiert, welches ungespielt seit der Spielemesse im Regal gelegen hatte: Tempus. Das Spielprinzip erinnerte mich doch ziemlich an das gute alte Civilization, denn es geht auch in dem Spiel darum, sein Volk durch verschiedene Epochen hindurch zu führen und voran zu bringen. Glück spielt nur begrenzt bei der Auswahl der Startposition (also der Reihenfolge) oder den Fortschrittskarten eine Rolle, aber im Kern handelt es sich um ein strategisches Spiel mit entsprechenden Optionen. Pro Runde kann man so auswählen, ob man Einheiten (Bevölkerung) bewegt, Städte baut, Fortschrittskarten zieht oder für ein Bevölkerungswachstum sorgt. Die Anzahl von Neugeborenen, der Bewegungsreichweite oder des des Fortschritts beispielsweise hängt dabei natürlich von der jeweiligen Epoche ab. Also kann man sich im Zeitalter der Eisenbahn schon riesige Stücke bewegen oder erhält durch die Landwirtschaft einen Bevölkerungsstein mehr pro entsprechender Aktion.

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