Deutsche Cthulhu Con 2016

Mein diesjähriger Urlaub endete mit dem Besuch der Cthulhu Convention in Rieneck. Die letzte dort und unter diesem Namen – zumindest nach aktuellem Stand. Seit einigen Jahren bin ich fast immer bei dem jährlichen Treffen von Rollenspielern dabei nur im letzten Jahr ging dies nicht. Hintergrund ist das Rollenspiel „Cthulhu“ nach den Werken von H.P. Lovecraft. Wobei… inzwischen wird dort nicht nur dieses System gespielt und eigentlich geht es für mich schon um einiges mehr. Von Donnerstag Abend bis Samstag Abend gab es insgesamt 7 Slots für Spielrunden und ca. 140 Leute spielten Rollenspiele, diskutierten in Workshops oder plauderten einfach miteinander.

Schon bei der Gatsby Con Anfang des Jahres hatte ich bemerkt, dass ich dort so entspannt war. Keinen Stress bei Anmeldungen und mehr. In dem Artikel fragte ich mich noch, wieso das bei der DCC nicht auch so wäre. Jetzt weiß ich: Ist es doch.

Das fing schon mit der Rundenanmeldung an. Früher war es ja oft so, dass man sich direkt vor dem jeweiligen Slot vor Ort angemeldet hat. Das bedeutete ein Anstehen nach dem Frühstück, Mittagessen und Abendessen und Unsicherheit, was in den nächsten Stunden auf einen zukommt. Jetzt lief das ähnlich wie bei der anRUFung im letzten Jahr online. Der Vorteil: Man weiß schon bei der Anreise, was man spielt, wann man spielt und wann eben nicht.

Während der Anmeldung hatte ich zeitweise bis zu 5 Runden, aber nachdem bekannt wurde, dass einige leer ausgingen, habe ich dies auf drei reduziert. Und das auch ohne Schmerzen. Natürlich hätte ich gerne noch mit der ein oder anderen Person gespielt, aber mit System Matters Stand wollte ich nicht alles zupacken und zum anderen: Zeit zum Plaudern haben. Vor Jahren, als man noch niemanden kannte, war der Stress natürlich größer und die Angst Zeit dort blöd herumzusitzen. Jetzt geht es eben um mehr als nur zu spielen und Pausen sind ebenso willkommen wie nette Runden.

Darum vor meinen kleinen Berichten zu den Spielrunden der Dank für viele tolle und teilweise bis in die tiefe Nacht gehende Gespräche, an Spielleiter für die Mühe und die spannende Unterhaltung, an meine Mitspieler für das gemeinsame Erleben und viel Spaß dabei und an die Orga der Con dafür, dass sie dies in diesem und auch in den letzten Jahren möglich machte.

Routinearbeit mit Laundry

Vor einigen Jahren hatte eine Freundin „Laundry“ bei der Convention gespielt. Laundry ist ein Rollenspielsystem, welches die gleichen Regeln wie Cthulhu hat und natürlich auch Grusel und Horror verspricht – wenn auch etwas anders. Laundry steht für eine (fiktive?) Regierungsorganisation in Großbritannien, die sich eben der Verfolgung von mystischen Aktivitäten verschrieben hat, die es natürlich gibt. Und natürlich geht Regierung nicht ohne Bürokratie, darum ist das Spiel auch eine gute Portion satirisch und lockerer – zumindest zeitweise.

In unserem Abenteuer hatte die Wohngemeinschaft einiger eher weniger geeigneter Agenten eben im ersten Auftrag mit angeblichen Aliens zu tun, die London unsicher machten. Oder Geistern. Wer kann das schon sagen. Und da keiner von uns das Autoanforderungsformular A264 ausfüllen und die Spesenabrechnung machen wollte, lief das auch mit der U-Bahn und dem Bus.

Als Spieler waren wir glaube ich ganz gut darin uns selber Formulare und bürokratische Hürden auszudenken, um dieses Gefühl etwas aufzugreifen. Die Spielleiterin hat es dabei blendend verstanden die Besonderheiten des Systems und auch die Grenzen deutlich zu machen. Denn Laundry ist zwar eine Regierungsorganisation, aber am Ende eben auch keine Polizei. Also: Begrenzte Macht.

Alles in allem ein sehr spaßiger Abend mit der Erkenntnis, dass selbst das Erfragen von Autokennzeichen vielleicht etwas zu viel Wunsch sein könnte.

Time after Time

Einen Abend später – am Freitag Abend – ging es in die USA der 50er Jahre. In der Beschreibung stand, dass es um das FBI geht und die Jagd auf Kommusisten. Für mich als politisch interessierten Menschen eigentlich ein Muss. Und vor allem die Gelegenheit endlich mal so richtig schön klischeehaft „in dem großartigsten Land der Freiheit“ die „freie Welt“ vor dem Übel des Kommunismus zu schützen.

Als ich dann auch noch einen Armeeoffizier spielen durfte, gab es nur noch kurze Zurückhaltung aufgrund der Befehlsstrukturen, aber irgendwann konnte ich dann das Klischee auch ausspielen :D

Ein schönes Abenteuer mit einem tollen Twist.

Hydrophiliac

Ich will hier keine Namen nennen, damit man niemanden hervor hebt (oder vergisst), aber ich kann ja trotzdem sagen, dass der Spielleiter hier Grund für die Wahl der Spielrunde war. Ich hatte in den letzten Jahren immer bei ihm gespielt und wollte dies auch in diesem Jahr, wenn auch vielleicht eine der etwas „sanfteren“ Runden. Sonst kann es bei seinen Abenteuern mit eigenen Zielen der Charaktere und starken Konflikten schon mal heiß hergehen und danach stand mir bei dieser Con nicht so der Sinn.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Ein interessantes Abenteuer in Kiel wartete auf uns Redakteure des NDR. Mit moralischen Fragen aber eben auch dem Auge für das Detail und einen Spielleiter, der sogar den Raum wechseln lies, um einen kleinen Nebenraum zu haben, den man komplett abdunkeln kann. Auch ohne Konflikte untereinander schon ausreichend Aufregung :)

Villen des Wahnsinns

Nach der Veranstaltung am Samstag Nachmittag stand erst nichts mehr auf dem Programm. Aber bei der Cthulhu Con gibt es immer Möglichkeiten zu spielen: Am Abend habe ich so eine Brettspielrunde der „Villen des Wahnsinns“ mitgemacht. Bei dem Brettspiel spielt man Ermittler, die eben eine Villa o.Ä. durchsuchen und dabei eine kleine Geschichte erleben. Eine Spielerin hatte in die Rolle des Bewahrers übernommen, war also Gegenspieler unserer Gruppe aus 3 Personen.

Gespielt wurde ein Szenario aus der Erweiterung zur Alchemie, was ganz gut war, da die Szenarien aus dem Grundregelwerk schon von uns zuhause gespielt wurden. Wobei die dann ja noch immer verschieden ablaufen können – je nachdem was der Spielleiter auswählt.

Spannend war vor allem, dass das Abenteuer sogar in verschiedenen Zeiten spielte zwischen denen man mit Zeitmaschine wechseln konnte. Und wie man es kennt wird aus dem Samen, den man 1850 in den Boden setzt 1920 eine Ranke an der man empor klettern kann.

Am Ende lief es wie bei fast jeder Villen des Wahnsinns Runde ab: Es ist extrem knapp und nur wenige Würfelwurfe entscheiden über Sieg oder Niederlage. Besonders interessant: Spielentscheidnd war hier, dass ich eine Probe vergeigt habe, anstatt sie zu bestehen :)

Und nächstes Jahr?

Ich habe schon gesagt: Die DCC wird es so wohl nicht nochmal geben. Die Organisatoren von diesem Jahr haben dies so angekündigt. Stattdessen soll es im nächsten Jahr durch die Deutsche Lovecraft Gesellschaft wieder eine anRUFung geben – wahrscheinlich im November.

Und wo ich schon dabei bin: Auch die DLG war natürlich Thema bei der Convention. Und zwar in Form einer Mitgliederversammlung, bei der ein neuer Vorstand gewählt wurde. Mit der Verlagsarbeit wurde mir dies dann auch in diesem Jahr einfach zuviel und ich freue mich darüber, dass es drei neue frische Köpfe gibt, die die Gesellschaft nach vorne bringen werden. Dafür an dieser Stelle viel Kraft, Spaß und Erfolg!

Von System Matters hatten wir am Samstag auch einen kleinen Workshop bei dem wir unsere Planungen vorgestellt und Fragen beantwortet haben. Oh…und direkt davor habe ich einen Workshop zu Weltenbau im Rollenspiel besucht, der ebenfalls spannend und interessant war.

Man sieht, in den drei Tagen ist viel passiert und das sind nur die offiziellen Runden. Neben der Freude, hier die Leute zu sehen, die man eben meist nur bei der DCC treffen kann, kam bei mir auch wieder die Lust am Spielen wieder verstärkt auf. In den letzten Monaten hatte das etwas abgenommen und ich hoffe ich finde einen Weg für meinen Gaming Thursday :D

#RPGaDay2015 – Längste Kampagne / Längste Spielrunde

Wieder hänge ich meinen Einträgen deutlich hinterher. Zu Tag 14 werde  ich wohl noch was nachreichen, aber jetzt in Kürze etwas zu Tag 15 und 16. Hier wurde nach der längsten Kampagne und der längsten Session gefragt. Und beides passt in die selbe Zeit.

2008 habe ich wieder mit DSA und generell dem regelmäßigem Rollenspiel angefangen. 2009 folgte in dieser dann die Sieben Gezeichneten Kampagne. Mit durchaus längeren Pausen von mehreren Monaten zwischendurch haben wir bis irgendwann im letzten Jahr diese epische DSA Kampagne gespielt. Eine interessante Erfahrung und vielleicht etwas zuviel gleich mit einer solch epischen Kampagne anzufangen, wenn man wieder spielleitet. Im Nachhinein würde ich sicher das ein oder andere anders machen, ich habe ein Dutzend mal das System zu Notizen und Informationssammlung gewechselt – aber dazu komme ich eben an Tag 14 nochmal :)

In dieser Zeit gab es dann auch Spielrunden von locker 12-14 Stunden (mit Pausen). So von 12 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht wurde im alten Büro gespielt. Man hat da zwar einiges von der Story abgerissen, aber genau das war es dann auch: Abgerissen. Wieviel die Spieler davon am Ende noch mitbekommen haben, können diese sicherlich besser beurteilen, aber irgendwann spät, hatte man schon den Eindruck, dass da doch eine gewisse Müdigkeit Einzug hält.

Aber auch von der Vorbereitung war das sicherlich nicht so tiefgehend, wie ich es momentan bei meinen Sessions mit weniger Stunden habe. Auch wenn ich es zeitlich nicht so hinbekommen würde und sich unser Spielstil auch in DSA Runde sicherlich verändert hat, möchte ich die Zeit doch nicht wissen. Es hatte was diese Zeit zu haben und eine solch große Kampagne zu spielen.

#RPGaDay2015: Einiges nachzuholen

Da habe ich ja einige Tage nachzuholen bei #RPGaDay. Der Grund ist aber in dem Hobby gelegen: Samstag haben wir nach langer, langer Zeit mal wieder DSA1 gespielt und sind in unserer Aranienkampagne ein kleines Stück weiter gekommen. Aber nun zu den Fragen der letzten Tage:

8. August: Liebstes Auftauchen von Rollenspielen in den Medien

Relativ klar: Community. Ich mag die Serie sowieso und als dann dort Rollenspiel – auch mit anderem Intro auftauchte umso mehr. Rückblickend bestätigt der Einstieg mit „Fat Neil“ zwar zunächst das Bild des übergewichtigen isolierten Nerd, aber auch die „coolen“ Studenten der Lerngruppe verfallen diesem Hobby dann doch sehr gut. Dazu noch eine sehr freie Darstellung des Hobbies mit der Freiheit. Zum Beispiel die überlegung einfach mal für eine Reise nach einem Pegasus zu suchen. In dem folgenden Video wird das nicht so deutlich, dafür aber der Aspekt des Schauspielern:

Bei edieh bin ich darauf gestoßen, dass diese Folge eigentlich unerwünscht war. Traurig bei dem spannenden Hobby. Greifenklaue hat eine nette Übersicht über weitere Empfehlungen … einiges davon muss ich mir wohl auch nochmal angucken :D

9. August: Welches Medium ich gerne als RPG hätte

Puh…da kann man eigentlich nur falsch liegen, oder? Eigentlich fehlt mir nichts, aber ich finde auch, dass es massig Rollenspielkram gibt und man auch alles nachbauen könnte, falls doch.

10. – 12. August: Lieblings- Publisher / Autor / Illustrator

Vielleicht hätte ich mich besser damit beschäftigen müssen und ich glaube ich mache das auch bald mal, aber momentan habe ich dazu keine größere Meinung. Bei Verlagen richtet sich das immer ein wenig nach dem, was man spielt. Bei Autoren gibt es einige amerikanische, bei denen ich genauer hingucke ob nun Kenneth Hite, Robin D. Laws oder John Wick, aber ob ich daraus Lieblingsautoren mache… Bei Illustrationen habe ich viel zu wenig nachgeguckt, wer dafür überhaupt verantwortlich ist. Vielleicht sollte ich mir mal bewusster die Zeit nehmen, das anzugucken und mehr wert zu schätzen. Darum bei den drei Tagen eine selbstkritische Enthaltung.

  1. noch 4.1 []

#RPGaDay2015: Liebstes kostenloses Rollenspiel – Fate und Splittermond

Nach der größten Überraschung ergibt sich fast automatisch meine Empfehlung für ein kostenloses Rollenspiel: Fate. Sowohl in der Core- wie auch der Accelerated Fassung ist das Spiel einfach herunter zu laden. Wobei kostenlos hier nicht ganz richtig ist: Es gilt die „Pay what you like“-Regel: Man zahlt für das Regelwerk eben das, was es einem wert ist. Das kann auch kostenlos sein, aber ich finde, wenn man es dann vielleicht getestet hat und Spaß damit hat, kann man doch ein paar Euro da lassen, oder? ;)

Jedenfalls ist es eine gute Möglichkeit mal herein zu gucken. Gleiches gilt auch für Splittermond, was ich einfach mal in den Raum stellen möchte. Ich selber habe es noch nicht gelesen, aber auch hier kann man es einfach kostenlos herunterladen, ausprobieren und bei Gefallen dann stärker in Lorakis einsteigen.

Ich muss aber zugeben, dass ich gar nicht genau wusste, was es alles kostenlos gab, darum bin ich sehr gespannt, was andere heute vorschlagen ;)

#RPGaDay2015 Tag 6 – Letztes Rollenspiel gespielt: Cthulhu

In letzter Zeit gab es wenig Rollenspiel, aber wir haben eine kleine nette Cthulhu-Runde in den 1950er Jahren begonnen – natürlich für Noir passend in Los Angeles. Wir spielen natürlich die aus Noir-Filmen klassischen Detektiv, wobei es sich bei uns um einen Detektiv, Anwalt (mich) und die Sekretärin des Gemeinschaftsbüros handelt. Nette Geschichte, wobei wir in der einen Session in der wir auch wirklich gespielt haben1 gerade an dem Moment waren, wo die Halluzinationen der Klientin wahr wurden und wir dem Grauen ins Gesicht blickten… ;)

  1. die andere haben wir uns verquatscht []

#RPGaDay2015 Tag 5 – Letzter RPG Einkauf

Das war dann die DSA 5 Vorbestellung, die hoffentlich in dieser Woche hier ankommt und vergnügliches Lesevergnügen bietet.

Davor bzw. wenn Vorbestellungen nicht gelten waren es wohl die Einkäufe von der RPC: In erster Linie FATE Core und FATE Action samt Setting „The Day after Ragnarok“. Zudem auch Kram für „Der eine Ring“, ein weiteres Rollenspiel auf meiner Würde-ich-gerne-mal-länger-spielen Liste, die nicht wirklich kürzer wird. Ach…die liebe Zeit.

#RPGaDay2015 Tag 4 – Überraschendste Spiel: Fate

Schwere Frage, aber ich glaube das Rollenspiel, was mich am meisten überrascht hatte, war FATE. Beim ersten Spielen haben wir ja im PULP Setting „Spirit of the Century“ gespielt, aber das war jetzt nicht der Überraschungseffekt. Mich hatte eher die Freiheit des Spiels überrascht in Form der Fate-Punkte mit denen man Dinge erstellen konnte.

Danach hat sich einiges getan im Fate System, es gibt inzwischen Fate Core auf Deutsch mit etwas modernen und pfiffigen Regeln. Das schöne ist, dass als Spielleiter immer sofort Ideen beim Spiel auftauchen. Einmal habe ich sehr spontan am Gratisrollenspieltag das Abenteuer zu Fate2Go herausgeholt, gespielt und hatte am Ende genug Ideen, um theoretisch eine Kampagne draus zu machen.

Nach den ersten Spielrunden hatte ich einen Bericht dazu verfasst, der Fate weiter vorstellt.

#RPGaDay2015 Tag 1-3: Vorfreude, Kickstarter und Lieblings-Neuentdeckung

Am Wochenende war ich bei Twitter und beispielsweise bei Edieh auf #RPGaDay2015 gestoßen. Worum es geht? Jeden Tag im August gibt es eine kleine Frage zum faszinierenden Hobby Rollenspiel beantworten. Jetzt bin ich schon etwas spät dran, darum wird schnell aufgeholt:

1. August – Auf welches kommende RPG freust du dich am meisten?

Ehrlich gesagt DSA 5. Vielleicht auch weil es diese Woche kommt und Aventurien ist nun mal meine Liebste Spielwelt. Die Beta sah schon ganz gut aus und wenn die Kämpfe jetzt wirklich flüssiger sind: Umso besser. Leider stockt das Spielen momentan etwas, aber vielleicht bekommen wir das im August nochmal hin.

Ansonsten noch die ein oder anderen per Crowdfunding unterstützten Dinge: Numenera, Blades in the Dark oder Curse of the Yellow Sign.

2. August – Welches über Crowdfunding geförderte Spiel hast du am liebsten unterstützt?

Ich hab erstmal geguckt, was ich überhaupt unterstützt habe und festgestellt, dass ich mir das ein oder andere nochmal genauer angucken müsste. Von daher ist es noch etwas schwer zu sagen, was ich am besten fand. Ich glaube am spannendsten fände ich es wirklich „The demolished ones“ für FATE auszuprobieren. Zumindest die Charaktererstellung mitten im Spiel – man wacht nach Amnesie auf.

Orient Express war von dem Ablauf eher durchwachsen, aber auch da bin ich gespannt drauf. Auch Grim World fand ich interessant, aber auch da steht die Frage im Raum, ob meine Vorstellung einer Sandbox-Fantasy-Welt jemals zustande kommt ;)

3. August – Liebstes neue Spiel der letzten 12 Monate

Numenera. Wir haben es Anfang des Jahres in mehreren Runden getestet und mir gefallen die Spielmechanismen sehr gut. Das Ressourcenmanagement mit den eigenen Fähigkeiten finde ich interessant. Die Welt selber müsste ich noch weiter erkunden, klang sehr spannend. Mehr dazu sicherlich, wenn die schöne Box vom Crowdfunding bei mir ankommt ;)

Wer sonst noch mitmacht

Hier eine unvollständige Liste der weiteren Teilnehmer am #RPGaDay2015 in Deutschland1:

 

  1. Link zum ersten Tag []

Telltale Games bringt Game of Thrones

Heute hat Telltale Games bekannt gegeben, dass die Spieleschmiede aus Kalifornien den Fantasy Epos „Game of Thrones“ als Computerspiel umsetzen will. Es ist das dritte Spiel dazu, zumindest wenn man den Start der genialen HBO Serie als Startpunkt der momentanen Game of Thrones Euphorie ansetzt.

Mit „Game of Thrones: Genesis“ wurde ein eher schlechtes Strategiespiel geliefert, das Rollenspiel „Game of Thrones“ schien eine nette Story zu haben, aber umständlich zu steuern sein. Erstes habe ich angespielt, zweites liegt ungespielt in meiner Steam Bibliothek. Sei es drum, denn Talltale hatte bisher wirklich gute Arbeit mit ihren Adventures geleistet. „The Walking Dead“ geht als Umsetzung des Comics in diesen Tagen in die „2. Staffel“ – was soviel bedeutet, wie den zweiten Teil. Das Adventure mit Entscheidungen und Konsequenzen im Spiel hatte dem Adventure-Genre wieder etwas mehr Leben eingehaucht. „The Wolf among us“ ist die Umsetzung der Comic-Reihe „Fable“, soll dabei auch durchaus an die Qualitäten von „The walking dead“ anknüpfen können. Kommt 2014 damit eine wirklich gute Game of Thrones Interpretation als Computerspiel? Zumindest hat diese Ankündigung bei mir Hoffnung darauf geweckt :)