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	<title>PatJe.de &#187; Referat</title>
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	<description>(Politisches) Blog von Patrick Jedamzik</description>
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		<title>Nacht der Entscheidung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 22:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[US Wahl 2008]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[John McCain]]></category>
		<category><![CDATA[Live-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Nacht fällt die Entscheidung, wer in den nächsten 4 Jahre in den USA die Zügel in der Hand hält: Barack Obama oder John McCain. Ich hatte erst überlegt noch einen Vorbericht zu posten, aber ich integriere dies in mein Live-Blog gleich. Die Beobachtung heute nacht ist &#8211; anders als früher &#8211; nicht nur ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nacht fällt die Entscheidung, wer in den nächsten 4 Jahre in den USA die Zügel in der Hand hält: Barack Obama oder John McCain. Ich hatte erst überlegt noch einen Vorbericht zu posten, aber ich integriere dies in mein Live-Blog gleich. Die Beobachtung heute nacht ist &#8211; anders als früher &#8211; nicht nur ein persönlicher Spleen oder was auch immer, sondern ich muss auch am Donnerstag ein Referat halten. Also sowohl während der Wahl, aber auch später freue ich mich üer Analysen und ähnliches. So, aber genug der Vorrede und zum Live-Blog mit der Ankündigung, dass ich dabei sicher nicht ganz neutral seien kann, denn die Cola light, die mich durch die Nacht tragen wird, befindet sich in einem &#8220;HOPE &#8211; Obama 2008&#8243; Becher <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><iframe src="http://www.coveritlive.com/index2.php/option=com_altcaster/task=viewaltcast/altcast_code=f4ca71babd/height=550/width=470" scrolling="no" height="550px" width="470px" frameBorder="0" ></iframe></p>
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		<title>Die Rolle der Tageszeitungen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 18:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gab es das erste Referat in diesem Semester zur Situation und Rolle der Tageszeitungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier unsere Ergebnisse in einem Blogbeitrag Lage der Zeitungen Bevor man sich anguckt, wie sich die Lage der Zeitungen verändert hat, sollte man sich angucken, wie der Zeitungsmarkt momentan überhaupt aussieht. Die wesentlichen Zahlen habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gab es das erste Referat in diesem Semester zur Situation und Rolle der Tageszeitungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier unsere Ergebnisse in einem Blogbeitrag <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Lage der Zeitungen</h3>
<p>Bevor man sich anguckt, wie sich die Lage der Zeitungen verändert hat, sollte man sich angucken, wie der Zeitungsmarkt momentan überhaupt aussieht. Die wesentlichen Zahlen habe ich nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Zeitungsverleger nochmal in einer Tabelle zusammengefasst. (Erklärungen als Fußnoten)</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="533" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="276"><strong>Zeitungen</strong></td>
<td valign="top" width="63"><strong>Anzahl ((Anzahl der Zeitungen))</strong></td>
<td valign="top" width="78"><strong>Auflage ((Gedruckte Zeitungen))</strong></td>
<td valign="top" width="114"><strong>Reichweite ((Wieviel Prozent der Bevölkerung lesen die Zeitung))</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="275">lokale und regionale Abonnementzeitungen ((z.B. WAZ))</td>
<td valign="top" width="64">333</td>
<td valign="top" width="78">14,56 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">61,6 %</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">überregionale Zeitungen ((z.B. Süddeutsche, Welt, FAZ))</td>
<td valign="top" width="65">10</td>
<td valign="top" width="78">1,64 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">5,7 %</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">Straßenverkaufszeitungen ((z.B. Bild))</td>
<td valign="top" width="65">9</td>
<td valign="top" width="78">4,57 Mio. </td>
<td valign="top" width="114">21 %</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274"><strong><em>Tageszeitungen gesamt</em></strong></td>
<td valign="top" width="65"><strong><em>352</em></strong></td>
<td valign="top" width="78"><strong><em>20,78 Mio.</em></strong></td>
<td valign="top" width="114"><strong><em>73,2 %</em></strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">Wochenzeitungen ((z.B. Zeit))</td>
<td valign="top" width="65">27</td>
<td valign="top" width="78">1,96 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">Sonntagszeitungen ((z.B. Bild am Sonntag))</td>
<td valign="top" width="67">7</td>
<td valign="top" width="78">3,71 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Man erkennt also eindeutig, dass vor allem lokale Zeitungen eine große Bedeutung haben. 73 Prozent der Deutschen lesen also noch regelmäßig eine Art der Tageszeitung, was im <a href="http://www.bdzv.de/schaubilder+M54979a9fc8d.html" target="_blank">europäischen Vergleich</a> auch nicht so schlecht ist. </p>
<p><span id="more-1307"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entscheidend für die Akzeptanz der Zeitung ist vor allem die Altersklasse 14-29, wo das Interesse an der Zeitung extrem nachgelassen hat: 1989 hielten 59 Prozent dieser Altersgruppe das Zeitungslesen für notwendig, 2004 nur noch 29 Prozent. (<a href="http://www.bdzv.de/schaubilder+M5b96915d5d2.html" target="_blank">Schaubild und weitere Altersgruppen</a>) Und auch die Reichweite fiel von 72 Prozent 1994 um über 10 Prozent auf 61,5 Prozent im Jahr 2004. </p>
<p>Grund hierfür ist sicher in den letzten Jahren das Internet, aber vorher auch bereits der Bedeutungszuwachs des Fernsehens. In den Zahlen einer etwas anderen Studie zum Nutzung und Bewertung der Medien von 2005 stellte sich diese Bedeutungsverschiebung so dar. </p>
<p><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="284" alt="image" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/2008/05/windowslivewriterdierolledertageszeitungen-10667image-6.png" width="500" border="0"> </p>
<h3>Zeitungen und das Internet</h3>
<p>Neben dem Wegbruch von Einnahmen aufgrund der Wirtschaftskrise nach dem Platzen der New Economy Blase traf die Zeitungen natürlich grade der Wandel in der Sozialisation durch den Aufstieg des Internets. Dabei haben die Zeitungen diesen Wandel nicht einfach verschlafen, sondern bewusst ignoriert. Es stand die Angst im Raum, sich durch ein Engagement im Netz der eigenen Kundschaft zu entledigen, denn warum für eine Zeitung zahlen, wenn man die Informationen kostenlos im Netz bekommt. </p>
<p>Faktisch ist es genau dazu gekommen. Problematisch stellt sich dabei insbesondere auch die geringe Aktualität dar. Bodo Hombach, der in der WAZ Redaktion miterleben durfte, wie man sich darüber freute alle Themen der Tagesschau auch auf Seite 1 zu haben, meinte einst dazu: &#8220;Das Abbild der Tagesschau ist nicht witzig&#8221;. 12 Stunden später die Nachrichten zu präsentieren ist in der heutigen Zeit kaum noch aktuell genug. </p>
<h3>Neue Rolle der Zeitungen</h3>
<p>Dementsprechend muss man sich fragen, welche Rolle die Zeitungen heute noch spielen. Das &#8220;Erstinformationsmedium&#8221; ist sicher für viele Leute das Fernsehen oder das Internet. Ich für mich sehe die Zeitung eher als Ergänzungsmedium, um weitere Informationen aufzunehmen, die das Fernsehen oder im Internet vielleicht erst mühsam selbst recherchiert werden müssen. Im diesem Sinne stimme ich der These zu, die bereits 1998 in den &#8220;Informationen zur politischen Bildung &#8211; Massenmedien&#8221; veröffentlicht wurde:</p>
<blockquote><p>&#8220;So gesehen haben die Tages- und Wochenzeitungen, auch wenn sie als Online-Dienste auf dem häuslichen PC abrufbar sind, durchaus eine Zukunft. Sie sind Orientierungspunkte in der elektronischen Informationsfülle.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Vielleicht sollte man sich auch ein wenig von dem Begriff der Zeitung als gedruckte Publikation entfernen. Auch wenn ich aus haptischen Gründen das Gefühl des Papiers brauche, sollte man vielleicht über die Funktion nachdenken, nämlich das journalistische Recherchieren von Sachverhalten und das publizieren von entsprechenden Texten. Diesen Schritt haben Zeitungen mit verstärkten Internetauftritten ja bereits teilweise gegangen und diese bilden auch für deutsche Blogs noch immer <a href="http://rivva.de/leitmedien" target="_blank">wesentliche Leitmedien</a>. </p>
<p>Natürlich muss man dennoch über weitere Veränderungen im Pressewesen nachdenken. <a href="http://blog.metaroll.de/2008/05/02/searls-10-thesen-zur-rettung-der-zeitung-revisited/" target="_blank">Benedikt Köhler hatte</a> hierzu einige <a href="http://blogs.law.harvard.edu/doc/2008/04/30/the-future-history-of-newspages/" target="_blank">Thesen von Doc Searls</a> aufgegriffen, die ich für den Onlinebereich auch als unerlässlich erhalte.&nbsp; </p>
<p>Braucht man deshalb kein Papier mehr? Also nicht nur aus Platzgründen hoffe ich weiterhin darauf, morgens eine gedruckte Zeitung in den Rucksack stopfen zu können. Allgemein lese ich noch lieber Texte auf Papier und brauche etwas für die Bahn zur Arbeit <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Aber es wären Änderungen zu überlegen, wie zum Beispiel ein praktischeres Format wie das Tabloid Format, welches man von der Welt kompakt oder auch der Frankfurter Rundschau kennt. Das kann man jedenfalls auch gut in der Bahn lesen. Wichtig ist nur, dass der Inhalt stimmt. Und dann kann es Zeitungen auch weiter geben <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Frankfurter Rundschau hat gute Erfahrungen mit diesem Format gemacht und im Ausland wird es weit stärker genutzt. Dies gilt auch für abgespeckte kostenlose Tageszeitungen,wie es in Köln auch einmal versucht wurde, aber schließlich &#8211; aus finanziellen Gründen &#8211; scheiterte. In anderen Ländern hingegen gehören solche Zeitungen schon dazu und erhöhen auch den Umsatz der Hauszeitung &#8211; und selbst renommierte Zeitungen wie die Washington Post haben einen kostenlosen Ableger. Über kurz oder lang müssen sich auch die Zeitungen in Deutschland über solche abgespeckten Versionen sicher Gedanken machen müssen. </p>
<p>So, das dürfte als kurze Zusammenfassung reichen. Was meint ihr, wie die Zukunft der Zeitung aussehen wird? <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Referattipps</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 13:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer nach meinen Tipps zu Referaten noch weitere Ratschläge sucht, kann bei der Karriere-Bibel eine ganze Reihe von weiteren Seiten finden, die sich mit Präsentationen und Powerpoint beschäftigen. Reinschauen lohnt sich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer nach meinen <a href="http://www.patje.de/2008/01/24/tipps-zu-referaten/" target="_blank">Tipps zu Referaten</a> noch weitere Ratschläge sucht, kann bei der <a href="http://karrierebibel.de/redensart-mehr-als-33-tipps-fuer-powerpoint-und-praesentation/" target="_blank">Karriere-Bibel eine ganze Reihe von weiteren Seiten</a> finden, die sich mit Präsentationen und Powerpoint beschäftigen. Reinschauen lohnt sich!</p>
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		<title>Tipps zu Referaten</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 14:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor wenigen Tagen ja doch deutliche Kritik an Referaten der Uni losgeworden bin, sollen nun einige &#8211; durchaus subjektive &#8211; Ratschläge und Tipps folgen, was für mich ein gutes Referat ausmacht. Sie sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit und vielleicht seht ihr das ja anders oder habt andere Ratschläge, also dann her mit Kritik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich vor wenigen Tagen ja doch <a href="http://www.patje.de/2008/01/21/referate-an-der-uni/" target="_blank">deutliche Kritik an Referaten der Uni</a> losgeworden bin, sollen nun einige &#8211; durchaus subjektive &#8211; Ratschläge und Tipps folgen, was für mich ein gutes Referat ausmacht. Sie sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit und vielleicht seht ihr das ja anders oder habt andere Ratschläge, also dann her mit Kritik oder Anregungen per Kommentar <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-929"></span></p>
<h3>1. Freie Rede</h3>
<p>Wohlwissend, dass dies nicht jedem liegt, sei als erstes wesentliche Kriterium die freie Rede genannt. Anstatt also komplett formulierte Texte vorliegen zu haben, sollte man sich nur Stichpunkte oder einzelne Redewendungen auf Notizblättern formulieren. Wer dagegen einen komplett ausformulierten Text vorliest schafft es in den meisten Fällen die Verbindung zum Publikum zu verlieren und dieses aufgrund monotoner Tonlage und langen verschachtelten Sätzen zu langweilen. Klingt hart, aber für mich ist das oft schon der erste wichtige Punkt bei einem Referat.</p>
<p>Damit hängt natürlich zusammen langsam und deutlich zu sprechen und immer in Richtung der Zuhörerschaft am besten gar mit mehr oder weniger direktem Blickkontakt ((über die Köpfe hinweg gucken wirkt auch aufmerksam)).</p>
<p>Wie schon gesagt. Nicht jeder kann wirklich eine freie Rede halten, deshalb halte ich es wichtig zu</p>
<h3>2. Üben</h3>
<p>Das vorherige Üben des Referats zuhause &#8211; auch mehrmals &#8211; hat mehrere Vorteile. Zum einen lernt man automatisch gewisse Formulierungen und Inhalte besser und verstärkt damit seine Fähigkeit das Referat auch frei zu halten. Somit verstärkt einige Übung und das Vortragen des Referats für sich selber die Selbstsicherheit.</p>
<p>Was mindestens genauso wichtig ist, ist die Zeit. Nur durch Übung erfährt man, wie lange man wirklich braucht, um das Referat rüber zu bringen. Das lässt sich selten genau auf eine Minute festlegen, aber man erkennt schon, ob man 10-15 oder 20-30 Minuten braucht. Und im Fall der Fälle braucht man dann eben den</p>
<h3>3. Mut zur Lücke</h3>
<p>Wer sich auf ein Referat vorbereitet und in ein Thema versinkt findet viele, viele interessante Fakten und Informationen, die man am liebsten alle im Vortrag unterbringen will. Dabei kommt einem die Zeit, aber vor allem auch die Auffassungsgabe der Zuhörer irgendwann in den Weg. Hier ist es sicher sinnvoller auf das ein oder andere Detail zu verzichten um die Zeit zu begrenzen und lieber etwas langsamer zu sprechen.</p>
<p>Und es schadet sicher nicht mehr zu wissen, als man darstellt, denn im optimalen Fall kommt es noch zur Nachfragerunde oder gar zu Diskussionen. Hier zeigen zusätzliche Detailinfos dann, dass man sich mit dem Thema beschäftigt hat und sie sind in solchen Runden oft leichter rüberzubringen, als ein Referat zu überfrachten. Notfalls kann man auch offen damit umgehen, dass man aus diesem oder jenem Grund den Schwerpunkt des Referates auf einen anderen Themenkomplex gesetzt hat, aber nach dem Vortrag auch gerne bereit wäre noch Fragen zu dem etwas verkürzten zu beantworten. Als Grund halte ich jedoch inhaltliche Gründe, also beispielsweise die Verbindung zum jeweiligen Seminar, besser als &#8220;Zeit&#8221; &#8211; zumindest wirkt dies etwas professioneller.</p>
<p>Statistische Zahlen können beim Vortragen oft nur schwer erfasst werden. Hier bietet sich an zu</p>
<h3>4. Visualisieren</h3>
<p>Grafiken und Bilder sind das Salz in der Suppe einer guten Präsentation. Wenn es einem gelingt das erzählte mit Bildern zu verbinden, verstärkt dies den Lern- und Erinnerungseffekt bei den Zuhörern. So können mit Schaubildern Statistiken deutlich besser vermittelt werden, als durch eine reine Auflistung der Zahlen.</p>
<p>Aber auch die Inhalte können &#8211; insbesondere bei Präsentationen mit Power Point &#8211; in Stichpunkten (!!) nochmal dargestellt werden. Dabei sollte man jedoch nicht alle Punkte auf einmal aufdecken, sondern nur den jeweilig aktuellen. Auch ist definitiv darauf zu achten, dass die Folien auch aus mehreren Metern Entfernung noch zu lesen sind. Also lieber eine größere Schrift und weniger Text, als im schlimmsten Fall den vorgelesenen Text 1:1 auf der Folie &#8211; zum &#8220;mitlesen&#8221;. Das kann man auch noch alleine, dazu braucht es keinen Refereten mehr.</p>
<p>Allgemein gilt dies bei allen Visualisierungen. Statistiken mit kleinem Text sind ebenso sinnlos, wie überfrachtete Schaubilder, die beim ersten Blick mehr verwirren, als erklären. In einem solchen Fall wäre zu überlegen hier eigene Darstellungen zu entwerfen und auch hier Mut zur Lücke zu beweisen und unwesentliches außen vor zu lassen.</p>
<p>Bei allen Vorbereitungen und Planungen kommt es schließlich aber zum</p>
<h3>5. Moment der Wahrheit</h3>
<p>Wenn es soweit ist, sollte man dementsprechend sehr gut vorbereitet sein und die Präsentation öfter geübt haben. Dies verschafft Sicherheit und man sollte sich diese nicht selber zerstören, indem man sich selber verrückt macht. Dazu gehört früh genug alle Unterlagen richtig zurecht zu legen und die technische Ausstattung zu prüfen. Dann sollte man sich in den letzten Minuten ablenken und keineswegs dauerhaft daran denken. Und wenn es losgeht: Einmal tief durch atmen <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich hoffe, diese Tipps konnten denjenigen, die es brauchten ein wenig helfen, Anmerkungen und Ergänzungen per Kommentar sind wie gesagt herzlich willkommen. <a href="http://www.frank-schaetzlein.de/didaktik/referat.htm" target="_blank">Eine gute Linksammlung mit weiteren Ratschlägen findet sich bei Frank Schätzlein</a>. In diesem Sinne viel Erfolg bei kommenden Referaten und Präsentationen&#8230;</p>
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		<title>Referate an der Uni</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 22:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[LifeBlog]]></category>
		<category><![CDATA[Referat]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute hatte ich an der Uni wieder mal ein Referat, bei dem man sich gefragt hat, wieso man eigentlich dort sitzt. Dabei war das Thema mit der Ermordung von John F. Kennedy sicher interessant genug und bot auch viele Möglichkeiten für ein Top-Referat: Es hätte mit der Vorgeschichte (Fahrt, offenes Verdeck), der Kurzvorstellung von Lee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-top-width: 0px; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-right-width: 0px" height="260" alt="image" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/2008/01/image3.png" width="218" align="right" border="0"> Heute hatte ich an der Uni wieder mal ein Referat, bei dem man sich gefragt hat, wieso man eigentlich dort sitzt. Dabei war das Thema mit der Ermordung von John F. Kennedy sicher interessant genug und bot auch viele Möglichkeiten für ein Top-Referat: Es hätte mit der Vorgeschichte (Fahrt, offenes Verdeck), der Kurzvorstellung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lee_Harvey_Oswald" target="_blank">Lee Harvey Oswald</a> und schließlich der organisierten Darstellung aller Theorien und Zweifel mit Entgegnungen sofort eine deutliche Struktur geben. Und auch mit Bildern oder gar Videos wie dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zapruder-Film" target="_blank">Zapruder Film</a> (<a href="http://youtube.com/watch?v=ozx4_4DZp38" target="_blank">hier bei YouTube</a>) hätte man echt eine gute Präsentation hinbekommen können. Zumindest eine Karte vom Tatort hätte was gehabt, stattdessen gab es eine Folie mit dem Lebenslauf von Oswald &#8211; in Schriftgröße 10 oder maximal 12. Das Bild rechts gibt einen guten Überblick über den Informationsflash, der Einem da entgegen sprang. Vorgetragen wurde nur vorlesend und damit war es nach wenigen Minuten bereits gelaufen und man lies die Zeit eher an sich vorbei streifen. </p>
<p><span id="more-916"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist nicht das erste Referat im Studium, welches nicht wirklich lehrreich war, im Gegenteil ist dies leider der Normalfall. In einem der nächsten Artikel werde ich versuchen einige Tipps für gute Referate darzustellen, nun aber noch zwei Negativbeispiele, die ich mir von der Seele schreiben muss:</p>
<h4>1. Geschichtsreferat im ersten Semester</h4>
<p>Im ersten Semester ist man ja noch sehr nervös, was eigene Referate angeht und da hatte ich gleich Glück, denn in meinem Geschichtsseminar zum ersten Weltkrieg gab es gleich das bis jetzt noch immer ungeschlagene Negativbeispiel. Es schien ganz eindeutig so, dass der Referent nicht wirklich vorbereitet war. Anstatt irgendwelche Notizen hatte er nur ein Buch mit nach vorne genommen und entsprechend unstrukturiert irgendwas von den verschiedenen Schlachten an der Westfront erzählt und dabei im Buch herumgewühlt. Als er dann wieder durch den ganzen Raum zurück zum Platz ging um mittendrin etwas zu trinken zu holen, fragte ihn der Dozent ob er das Thema wirklich verstanden hatte. Schon etwas peinlich, aber immerhin ein Dozent, der auch mal etwas sagte. </p>
<h4>2. Verwaltungswissenschaften</h4>
<p>Das passierte vor zwei Semestern nicht, als es um 8.30 Uhr in Verwaltungswissenschaft ein Referat gab. Hier wurde ein geschriebener Text (Womöglich der Text der Hausarbeit?) vorgelesen und dabei auch Bilder an die Wand geschmissen. Und nicht mehr als das. Also es wurde was erzählt, dann kam &#8220;Ich habe dazu auch eine Grafik&#8221;, Folie aufgelegt und das nächste Thema angesprochen. Darauf eingegangen wurde natürlich nicht. Und perfekt war es auch nicht, denn die Schrift war teilweise doch etwas klein: Ich hatte eine Weile gebraucht, bis ich erkannte, dass nicht Angola, sondern Andorra führend beim E-Government ist. (Und das wohl auch nur, weil Angola etwas sehr seltsam wäre.)</p>
<p>Nun, man findet sicher noch einige negative Beispiele (z.B. im Hauptstudium das Referat, in dem erklärt wurde, dass der Bundespräsident den Bundeskanzler wählt), aber dies soll es erstmal reichen mit den negativen Beispielen. Ich will mich ja jetzt nicht als Präsentationsgenie rühmen und sicher muss nicht jeder das perfekt können, aber dennoch glaube ich, dass man viele Referate mit ein wenig Vorbereitung interessanter gestalten und damit auch für seine Mitstudenten verträglicher machen kann.</p>
<p>Aber dazu in einem kommenden Beitrag mehr. Aber wie sind denn eure Erfahrungen mit Referaten oder Präsentationen?</p>
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