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	<title>PatJe.de &#187; Medien</title>
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	<description>(Politisches) Blog von Patrick Jedamzik</description>
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		<title>Medienkritik zum Aufstand in Ägypten</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 23:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Man weiss noch nicht genau, wie der Aufstand in Ägypten ausgehen wird. Mubarak hat gerade seine Rede gehalten und begegnet die Forderungen nach seinem Rücktritt mit einem Entlassen der Regierung und dem Hinweis, dass er sich über die Probleme in dem Land bewusst sei. Naja, darüber schreibe ich morgen wohl nochmal, aber ich bezweifle, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man weiss noch nicht genau, wie der Aufstand in Ägypten ausgehen wird. Mubarak hat gerade seine Rede gehalten und begegnet die Forderungen nach seinem Rücktritt mit einem Entlassen der Regierung und dem Hinweis, dass er sich über die Probleme in dem Land bewusst sei. Naja, darüber schreibe ich morgen wohl nochmal, aber ich bezweifle, dass die Menschen jetzt nach Hause gehen und sich denken, dass ja jetzt alles gut sei. Von daher wird es noch eine lange Nacht und spannende Tage und bisher gibt es für mich nur einen “Sieger” dieses Konfliktes: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Jazeera_English" target="_blank">Al Jazeera</a>, den arabischen Sender bzw. dessem englischen Ableger. </p>
<p>Wer sich live über die Ereignisse informieren wollte, kam an dem Sender nicht vorbei. In Deutschland haben wir eh nichts anzubieten, aber dazu komme ich noch. Damit lief im Büro dann CNN und <a href="http://english.aljazeera.net/watch_now/" target="_blank">als Webstream eben Al Jazeera</a> mit aktuelleren Bildern aus Kairo. Der Sender hat gute Arbeit geleistet und neutral berichtet, so dass man den Sender durchaus mit CNN gleichsetzen kann. Ich habe sogar eher dem Stream gelauscht, als dem Fernseher. </p>
<p>Was heute aber vor allem aufgefallen ist, ist die miese Medienlandschaft in Deutschland. Die beiden privaten Nachrichtensender N-TV und N24 bringen alles – nur keine Nachrichten. Während sich die Lage in Ägypten zuspitze brachten diese belanglose Dokumentationen. Und was dann besonders nervt: Wenn eine Krake sich während der WM für eine Kiste mit Spanischer oder Deutscher Fahne entscheidet, sind die Sender live dabei. Ewigkeiten wird eine Tür gezeigt, wenn ein Wettermensch aus dem Gefängnis kommt. Aber wenn in einem Land Menschen für ihre Freiheit auf die Straße gehen und damit große Risiken eingehen, dann zeigt man lieber eine Dokumentation über das Bewegen einer Brücke. Ich weiß nicht, ob bei N24 doch nochmal bei Ägypten aufgetaucht hab, denn die Dauerwerbesendung von sonnenklar.tv, die Reisen anbietet habe ich mir nicht angeguckt, aber vielleicht tauchte das Wort Ägypten dann dort doch mal auf. </p>
<p>Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gab es auch keine Unterbrechung, aber Sonderberichte – wobei beim ZDF ein unnötiger Schwerpunkt auf den Tourismus gelegt wurde. Und ob man Phoenix Vorwürfe machen kann, weiß ich nicht. Der Sender ist wahrscheinlich aus politischer “Rücksichtnahme” auf die Privatsender auch nur als “Ereignissender” bezeichnet worden. Ein wirklicher Nachrichtensender ist – <a href="http://blog.netplanet.org/2011/01/28/deutschland-in-der-nachrichtenwueste/" target="_blank">so zumindest eine Einschätzung im netplanet Blog in einem sehr guten und lesenswerten Artikel zu dem Thema</a> – wahrscheinlich von eben den Privaten bisher erfolgreich verhindert worden. Die meckern ja schon, wenn die Tagesschau ihre Sendungen per App aufs iPhone bringt. </p>
<p>Ich sage: Nehmt meine Gebühren und macht aus Phoenix ein vernünftiges Nachrichtenfernsehen. Die Privatsender hatten wirklich ihre Chance und nur weil ich Volksverblödung nicht zahlen muss (siehe normales Tagesprogramm bei RTL), heißt es ja nicht, dass nicht irgendjemand vernünftige Berichterstattung bringen kann. Wenn die lieber billige Dokumentationen als Füllmaterial zwischen Werbung und Dauerwerbesendungen nehmen, dann muss ein solcher Sender eben anders finanziert werden.</p>
<p>Ich hab kein Problem mit Al Jazeera oder CNN, ich verstehe Englisch, aber wieso man sich nicht auch in Deutschland einen vernünftigen Sender leisten kann, der zumindest ein wenig versucht in diese Richtung zu gehen, verstehe ich einfach nicht. Bei Inlandsberichten macht Phoenix das meist sehr gut, ich glaube, dass dies auch international gelingen könnte. Und das man dies auch finanziert bekommt und wie es geht, kann man ja auch in dem <a href="http://blog.netplanet.org/2011/01/28/deutschland-in-der-nachrichtenwueste/" target="_blank">oben gelobten Artikel nachlesen</a>. </p>
<p>Einen <a href="http://www.pottblog.de/2011/01/28/warum-hat-deutschland-nur-n-tv-und-n24-und-keine-nachrichtensender-wie-al-djazeera-cnn-oder-sky-news-die-live-von-den-protesten-aus-aegypten-berichten/" target="_blank">weiteren Artikel dazu hat Jens im Pottblog geschrieben</a>, auch der ist sehr lesenswert. So und ich lasse Al Jazeera jetzt noch auf meinem iPhone etwas nebenbei laufen, während ich den Tag mit einer Folge Akte X ausklingen lasse <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Twitter als Medium der iranischen Opposition</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/06/16/twitter-als-medium-der-iranischen-opposition/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad &#8211; - nun am Ende geschafft habe sei mal dahin gestellt, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land &#8211; oft gegen die Verbote des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad &#8211; - nun am Ende geschafft habe <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/494/472023/text/" target="_blank">sei mal dahin gestellt</a>, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land &#8211; oft gegen die Verbote des Innenministeriums und den Widerstand von Polizei und Milizen. </p>
<p>Seit gestern kann man feststellen, dass <a href="http://twitter.com/#search?q=%23iranelection" target="_blank">#IranElection</a> immer wieder bei Twitter auftaucht. Direkte Berichte werden über diesen Dienst verbreitet und so erfährt man nicht nur von den Nachrichtenagenturen, was in Teheran vor sich geht. Wie wichtig dieser Dienst inzwischen ist, zeigt sich an einer bemerkenswerten Aktion: Eigentlich sollte Twitter heute nacht zu Wartungszwecken für 1,5 Stunden ausgeschaltet werden, wogegen sich eben per Twitter einiger Widerstand meldete &#8211; mit Erfolg. So kann man auf Twitter.com nun nachlesen, dass der Wartungstermin verschoben wurde:</p>
<blockquote><p>In coordination with Twitter, our network host had planned this upgrade for tonight. However, our network partners at NTT America recognize the role Twitter is currently playing as an important communication tool in Iran. Tonight&#8217;s planned maintenance has been rescheduled to tomorrow between 2-3p PST (1:30a in Iran).</p>
</blockquote>
<p>Natürlich versuchen staatliche Stellen den Zugriff auf diesen Dienst wie weitere zu unterbinden, aber die Opposition umgeht diese eben mit verschiedenen Proxyservern &#8211; im übrigen nur am Rande: So wie man die Netzsperren in Deutschland auch umgeht. Man sieht also, dass eine Internetsperre in der globalisierten Welt nicht wirklich haltbar ist &#8211; zumindest nicht für die informierten Bürger. Twitter ist eben mehr als eine <a href="http://www.patje.de/2009/06/03/twitter-bashing-bei-der-zeit/" target="_blank">&#8220;virtuelle Klowand&#8221;</a>. </p>
<p>Mehr zu dem Nutzen von sozialen Netzwerken im Iran gibt es auch bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,630519,00.html" target="_blank">Spiegel online</a> oder <a href="http://carta.info/10513/iran-medien/" target="_blank">Carta</a>.</p>
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		<title>Pallywood</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/03/19/pallywood/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 22:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über einen Artikel zur Medienberichterstattung zu Israel und eine Videoreihe bei Youtube zu einem angeblich von Israel getöteten Jungen, bin ich auf folgendes englisches Video gestoßen, welches interessant darstellt, wie Palästinenser bewusst Bilder schaffen, um sie im Medienkrieg zu benutzen. Klar, nicht jede Nachricht ist demnach falsch, aber es wird eben damit gearbeitet. Guckt euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen Artikel zur <a href="http://andersdenken20.wordpress.com/2009/03/17/israel-und-die-juden-in-medien-und-offentlichkeit-12/" target="_blank">Medienberichterstattung zu Israel</a> und eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NTJWcSheFkM&amp;feature=related" target="_blank">Videoreihe bei Youtube zu einem angeblich von Israel getöteten Jungen</a>, bin ich auf folgendes englisches Video gestoßen, welches interessant darstellt, wie Palästinenser bewusst Bilder schaffen, um sie im Medienkrieg zu benutzen.</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/t_B1H-1opys&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/t_B1H-1opys&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Klar, nicht jede Nachricht ist demnach falsch, aber es wird eben damit gearbeitet. Guckt euch doch bei Interesse m<a href="http://www.youtube.com/watch?v=NTJWcSheFkM&amp;feature=related" target="_blank">al diese Sendung</a> (5 Teile bei YouTube, ca. 45 Minuten) in deutsch von der ARD an, die das an einem Fall etwas aufarbeitet.</p>
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		<title>Twitter zur Nachrichtenverbreitung</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/02/03/twitter-zur-nachrichtenverbreitung/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 20:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[derWesten.de]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ungefähr 15 Uhr, als über Markus Beckedahl über Twitter eine Art Hilferuf sandte: Brauche HIlfe: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung wegen Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen. http://bit.ly/yKBM Der Blogger, der bereits seit Jahren auf Netzpolitik.org über Datenschutz, Politik 2.0 und weiteres bloggt, hatte am vergangenen Samstag einen Beitrag über ein internes Memo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1902" title="1" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/1.png" alt="1" />Es war ungefähr 15 Uhr, als über Markus Beckedahl <a href="http://twitter.com/netzpolitik/status/1172942309" target="_blank">über Twitter eine Art Hilferuf sandte</a>:</p>
<blockquote><p>Brauche HIlfe: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung wegen Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen. <a href="http://bit.ly/yKBM">http://bit.ly/yKBM</a></p></blockquote>
<p>Der Blogger, der bereits seit Jahren auf Netzpolitik.org über Datenschutz, Politik 2.0 und weiteres bloggt, hatte am vergangenen Samstag <a href="http://netzpolitik.org/2009/das-memo-zu-der-rasterfahnung-bei-der-deutschen-bahn/" target="_blank">einen Beitrag über ein internes Memo über die Mitarbeiterspionage bei der Deutschen Bahn veröffentlicht</a>. Zum Hintergrund der Veröffentlichung sagte er im <a href="http://julia-seeliger.de/markus-beckedahl-von-netzpolitikorg-von-der-deutschen-bahn-abgemahnt/" target="_blank">Interview mit Julia Seeliger</a>:</p>
<blockquote><p>Ich hab das Dokument zugespielt bekommen und kurz überlegt, ob ich es veröffentlichen soll. Aber ich finde, das Memo gehört in die öffentliche Debatte und es zirkulierte ja schon länger in den Medien. Ich wollte aber allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich eine eigene Meinung zu bilden.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1903" title="3" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/3.png" alt="3" />Nun jedenfalls schlug die Meldung in Twitterland ein wie eine Bombe und verbreitete sich in Windeseile. Eine <a href="http://search.twitter.com/search?q=http%3A%2F%2Fbit.ly%2FyKBM" target="_blank">Suche nach dem Link zu seinem Beitrag</a> führt zu mehreren Seiten voller Tweets, indem auf diesen Sachverhalt verwiesen wird und <a href="http://rivva.de/about/http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/" target="_blank">Rivva zählt momentan 45 Blogs</a>, die <a href="http://netzpolitik.org/2009/deutsche-bahn-ag-schickt-mir-abmahnung/" target="_blank">auf den Artikel</a> verweisen. Die interne Memo, die die Deutsche Bahn eigentlich mit dieser Abmahnung aus dem Netz entfernen wollte, ist inzwischen weiter verbreitet als zuvor, wurde auf andere Dienste übertragen vielleicht gar noch weiter gebloggt.</p>
<p>Und auch klassische Medien haben reagiert: Neben <a href="http://www.heise.de/newsticker/Bahn-mahnt-Blogger-wegen-angeblichen-Verrats-von-Geschaeftsgeheimnissen-ab--/meldung/126835" target="_blank">Heise</a> und <a href="http://www.golem.de/0902/65028.html" target="_blank">Golem</a> auch nicht technisch-spezifische Medien wie beispielsweise <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/2/3/news-109425529/detail.html" target="_blank">DerWesten</a>. Offensichtlich kam man bei dort auch nicht um die Twitterschweme herum, <a href="http://twitter.com/DerWesten/status/1173480636" target="_blank">schrieb man doch um ca. 19 Uhr</a>:</p>
<blockquote><p>Danke für alle Hinweise in Sachen DB und @<a href="http://twitter.com/netzpolitik">netzpolitik</a>. Text zum Thema ist in der Mache!</p></blockquote>
<p>Und in der Tat: Kurze Zeit später wurde &#8211; <a href="http://twitter.com/DerWesten/status/1173606095" target="_blank">natürlich ebenfalls über Twitter</a> &#8211; der obenstehende Artikel angekündigt. Und auch <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,605331,00.html" target="_blank">Spiegel Online hat das Thema eingebunden</a>.</p>
<p>Also offensichtlich ist der Schuss der Bahn &#8211; die im übrigen ja eigentlich aufklären wollte &#8211; deutlich nach hinten gegangen. Hat schon fast etwas von viralem Marketing, nur dass hier negative Werbung betrieben wird.</p>
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		<title>Wichtig wird&#8217;s erst, wenn Israel reagiert</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/02/02/wichtig-wirds-erst-wenn-israel-reagiert/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 23:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, die Geschichte im Gaza Streifen und den Konflikt ist hochkompliziert, aber dennoch gewinne ich regelmäßig den Eindruck, dass er erst dann interessant wird, wenn Israels Militär aktiv wird. Heute abend wurden nach Anne Will die Tagesthemen beispielsweise mit dem Ende des Waffenstillstandes angekündigt, weil Israel nun wieder angegriffen werde. Bei Twitter heißt es jetzt: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, die Geschichte im Gaza Streifen und den Konflikt ist hochkompliziert, aber dennoch gewinne ich regelmäßig den Eindruck, dass er erst dann interessant wird, wenn Israels Militär aktiv wird. Heute abend wurden nach Anne Will die Tagesthemen beispielsweise mit dem Ende des Waffenstillstandes angekündigt, weil Israel nun wieder angegriffen werde. Bei <a href="http://twitter.com/tagesschau/status/1167931574" target="_blank">Twitter heißt es jetzt</a>: <em>&#8220;Gazastreifen: Israel fliegt wieder neue Luftangriffe <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/israel536.html" target="_blank">(Link)</a>&#8220;</em>. Klar, fachlich alles richtig, aber irgendwie hat es für mich einen komischen Beigeschmack, dass es eben jetzt erst wieder wichtig wird, als Israel umfassender reagiert. Bereits am Freitag hatte ich in der Süddeutschen &#8211; weit hinten in der Zeitung &#8211; folgenden kleinen Artikel gefunden:</p>
<p align="center"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="500" alt="image" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/windowslivewriterwichtigwirdserstwennisraelreagiert-2a4image-3.png" width="380" border="0"> </p>
<p>Also es ist nicht so, dass die Tagesschau dies nicht auch in einer Form gebracht hätte: <em>&#8220;Gazastreifen: Waffenruhe erneut gebrochen </em><a href="http://www.tagesschau.de/ausland/israel528.html" target="_blank"><em>(Link)</em></a><em>&#8220;</em> <a href="http://twitter.com/tagesschau/status/1157921365" target="_blank">hieß es bei Twitter</a>. Aber in den Nachrichten war dieser Angriff kein Thema, zumindest finde ich hier keine Videoquelle auf <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/israel528.html" target="_blank">der dazugehörigen Internetseite</a>. </p>
<p>Mag ein wenig Aufregung über Kleinigkeiten sein, aber es bestärkt mich ein wenig in meiner Ansicht, dass der Nahost Konflikt erst dann zu einem wirklichen Thema wird, wenn Israel reagiert. Wenn Israel sich einfach beschießen lassen würde, wäre der Konflikt auf Dauer auf Seite 9 oder 10 verbannt und im Prinzip bald komplett verschwunden aus unserem Blickfeld. Aber wenn Israel dann mal keine Lust mehr hat sich beschießen zu lassen, wird es plötzlich zum Hauptthema. Inhaltlich wird korrekt berichtet, also auch mit Hinweis auf die Angriffe aus dem Gazastreifen aus Israel, aber wichtig genug wird es wohl erst mit der Reaktion aus Israel. Und dass dann vielleicht der Eindruck entsteht, Israel sei an dem Scheitern des Friedens Schuld ist dann auch kaum überraschend&#8230;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Obamania&#8230; vielleicht etwas zuviel?</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/01/26/obamania-vielleicht-etwas-zuviel/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 15:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obama ist bekanntlich letzte Woche Präsident geworden und das Ereignis hat eine Menge Leute inspiriert. Bereits in den Wochen vorher lief das ja schon so und natürlich lässt man sich davon anstecken&#8230; Ob ich nun mit meinem neuen studiVZ Profilfoto&#8230; ((Kann sich im übrigen jeder selber ganz einfach unter http://obamiconme.pastemagazine.com/ auch machen. Entweder mit Foto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Obama ist bekanntlich letzte Woche Präsident geworden und das Ereignis hat eine Menge Leute inspiriert. Bereits in den Wochen vorher lief das ja schon so und natürlich lässt man sich davon anstecken&#8230;<span id="more-1860"></span></p>
<p style="text-align: left;">Ob ich nun mit meinem neuen studiVZ Profilfoto&#8230; ((Kann sich im übrigen jeder selber ganz einfach unter <a href="http://obamiconme.pastemagazine.com/" target="_blank">http://obamiconme.pastemagazine.com/</a> auch machen. Entweder mit Foto von der Platte oder eben direkt &#8211; wie bei mir &#8211; mit der Webcam.))</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-1861 aligncenter" title="pjedamzikobamastyle" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/pjedamzikobamastyle.jpg" alt="pjedamzikobamastyle" /></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">&#8230;oder die Medien (<a href="http://twitter.com/phreak20/status/1149066151" target="_blank">gefunden per Twitter</a> / <a href="http://twitpic.com/16sqx" target="_blank">TwitPic</a>)&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1862" title="obamazeitungen" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/obamazeitungen.jpg" alt="obamazeitungen" width="450" height="338" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">&#8230;oder ein Politiker aus Hessen, der das etwas Selbstironisch aufnahm:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1863" title="yo-isch-kann" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/yo-isch-kann.jpg" alt="yo-isch-kann" width="450" height="290" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong>Aber irgendwann geht es dann doch etwas weit, oder?</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1864" title="obamabaecker" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/obamabaecker.jpg" alt="obamabaecker" /></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">So heute von mir fotografiert bei einem Bäcker in unmittelbarer Nähe des erlassjahr.de Büros. Was mir dabei noch am schleierhaftesten ist: Wieso heißt der Bagel nicht Obam<em><strong>a</strong> </em>Bagel, sondern Obam<em><strong>i</strong></em> Bagel?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fundamentalismus mal anders</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/01/06/fundamentalismus-mal-anders/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 22:23:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer an einen Fundamentalisten denkt, sieht im ersten Moment vielleicht einen dunkelhäutigeren Mann mit etwas längerem Vollbart in weißer Kleidung und Turban &#8211; gerne auch mit Kalaschnikow in der Hand. Fundamentalisten gibt es eben vor allem im Islam, denkt man zumindest. Dass auch das Christentum seine fundamentalistischen &#8220;Flügel&#8221; hat, wird spätestens jetzt deutlich, als zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer an einen Fundamentalisten denkt, sieht im ersten Moment vielleicht einen dunkelhäutigeren Mann mit etwas längerem Vollbart in weißer Kleidung und Turban &#8211; gerne auch mit Kalaschnikow in der Hand. Fundamentalisten gibt es eben vor allem im Islam, denkt man zumindest. Dass auch das Christentum seine fundamentalistischen &#8220;Flügel&#8221; hat, wird spätestens jetzt deutlich, als zwei junge Journalisten der Schülerzeitung &#8220;Q-Rage&#8221; über das christliche Festival &#8220;Christival&#8221; berichteten &#8211; offensichtlich zu kritisch.</p>
<p>In dem Artikel für die bundesweit vertriebene Zeitung berichteten die beiden Autoren von dem Event, bei dem neben viel Musik wohl auch Missionierung in Bus und Bahn oder an Haustüren vorgenommen wird oder von den kritischen Workshops der Veranstaltung: &#8220;Homosexuelle verstehen &#8211; Chance zur Veränderung&#8221;, bei der &#8220;Wege heraus aus den homosexuellen Empfindungen&#8221; gezeigt werden sollten oder der Abtreibungskurs &#8220;Sex ist Gottes Idee &#8211; Abtreibung auch?&#8221;, der selbst von Pro Familia kritisiert wurde. Und Leonie, deren Weg zu den Evangelikalen zu Beginn dargestellt wird, wird am Ende damit wiedergegeben, dass sie zunächst die Juden missionieren will, Homosexualität für eine Krankheit und Abtreibung für ein Verbrechen hält. Kernsatz der Kritik ist aber wohl die Aussage:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die erzkonservativen, zum Teil verfassungsfeindlichen Ideologien werden da fast nebenbei [neben dem Gemeinschaftsgefühl] vermittelt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer will findet die Ausgabe als <a href="http://www.spiegel.de/pdf/0,5534,19577,00.html" target="_blank">PDF Version bei Spiegel Online</a>. Naja, also ein Beispiel für tiefgrabenden Journalismus mag der Artikel wirklich nicht sein, aber das ist angesichts des Platzes, der Zielgruppe und den Autoren vielleicht auch ganicht das Ziel. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schueler-zu-duckmaeusern/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> hat sicherlich recht, wenn er den Artikel als &#8220;harmlos&#8221; und &#8220;pointiert&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Hinzu kommt noch, dass diese Zeitung im Rahmen des Projekts &#8220;Schule ohne Rassismus&#8221; auch von der &#8220;Bundeszentrale für politische Bildung&#8221; unterstützt wird. Mit einem Empfehlungsschreiben für diese Zeitung, die wie gesagt bundesweit vertrieben wurde, schreibt der Präsident der Bundeszentrale Thomas Krüger:</p>
<blockquote><p>„In der Zeitung finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben.“</p></blockquote>
<p>Für einige Gruppen &#8211; unter anderem die &#8220;Deutsche Evangelische Allianz&#8221; &#8211; bedeuten die obenstehenden Zeilen des Artikel und das Empfehlungsschreiben jedoch eine <a href="http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/evangelikale-erwarten-wiedergutmachung-fuer-rufschaedigung.html?tx_ttnews[backPid]=109&amp;cHash=965a52cb41" target="_blank">&#8220;Rufschädigung&#8221;</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Krüger rücke Evangelikale ohne Begründung in die Nähe von Verfassungsfeinden. (&#8230;) Eine Gleichsetzung der evangelikalen Bewegung mit dem christlichen Fundamentalismus sei unangemessen und nicht zutreffend.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun muss man ja, einfach mal fragen, wie man Fundamentalismus definiert. Mein Politiklexikon hat eine mehrseitige Definition geliefert, die sicherlich den Rahmen sprengen würde, darum greifen wir jetzt einfach mal auf <a href="http://lexikon.meyers.de/wissen/Fundamentalismus" target="_blank">Mayers Lexikon</a> zurück:</p>
<blockquote><p>&#8220;Allgemein bezeichnet der Begriff »Fundamentalismus« das kompromisslose Beharren auf politischen, ideologischen oder religiösen Grundsätzen, das sich jeglichem Dialog in der Sache verweigert.&#8221;</p></blockquote>
<p>So und die <a href="http://www.ead.de/die-allianz/auftrag.html" target="_blank">Evangelikale Allianz sagt zu sich selbst</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) Sie steht unverkürzt zu den Heilstatsachen der Bibel und bekennt sich zur ganzen Bibel als Gottes Wort, ohne sich an eine bestimmte Inspirationslehre zu binden.&#8221;</p></blockquote>
<p>Also wer die Bibel nicht interpretiert, sondern 1:1 übernimmt, <strong>könnte</strong> als fundamentalistisch gesehen werden. Aber sei es drum. Ich erweitere die Definition von Fundamentalist ein wenig. In meinem Fremdwörterbuch steht nämlich dafür &#8220;Verteidigen einer Glaubensrichtung&#8221;, was etwas offensiver ausgerichtet ist.</p>
<p>Anders gesagt: Mir ist es egal, ob jemand die Bibel Wort für Wort übernimmt, das bleibt jedem selbst überlassen und ist Kennzeichen der Demokratie und Glaubensfreiheit in Deutschland. Sobald aber daraus eine Handlung nach Außen wird, wie geschildertes Missionieren oder in Bezug auf die Gesetzgebung, wird schnell ein Fundamentalismus daraus. Und ganz ehrlich: Wenn man dann noch gegen kritische Meinungsäußerungen vorgeht, wird es knapp damit, dass man die Toleranz gegen andere Ansichten auch einhält, die man offensichtlich selbst einfordert.</p>
<p>Und spätestens dann kommt auch die Verfassungsfrage dazu: Ja, ich finde es menschenunwürdig, Homosexuelle als Krank anzusehen und auch Juden als erstes Missionieren zu wollen, weil es die Identität dieser Personen als unwürdig darstellt und nicht ernst nimmt &#8211; im übrigen anders als eine ablehnende Position zur Abtreibung.</p>
<p>Von daher finde ich es auch übereilt, dass die Politik nun mit entsprechenden Vorwürfen oder Distanzierungen reagiert, anstatt den beiden Jugendlichen den Rücken zu stärken. Mit den Vorwürfen wird so reagiert, als gäbe es keine fundamentalistischen Tendenzen im Christentum. Aber klar, soetwas gibt es nur im Islam und wenn sich von denen jemand beschwert, dann kann man die Pressefreiheit auch mal hochhalten. Fundamentalismus mag sich auf verschiedenen Wegen zeigen und sicherlich hat man weltweit größere Probleme mit islamistischen Terror, als mit christlichen Fundamentalisten, aber dennoch sollte man den Alleinstellungsanspruch einiger Christen und deren Weltvorstellungen durchaus kritisieren dürfen und auch als das titulieren dürfen was sie sind: Fundamentalistisch und verfassungsproblematisch.</p>
<p style="text-align: right;">Siehe auch <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29482/1.html" target="_blank">Telepolis</a> oder <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/bundeszentrale-knickt-vor-evangelikalen-ein/?type=98" target="_blank">TAZ</a></p>
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		<title>Clement vor Gericht &#8211; Bericht bei twitter</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 12:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Clement]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay, das Gericht vor dem Wolfgang Clement sich verantworten muss, ist &#8220;nur&#8221; das SPD Schiedsgericht in NRW, aber immerhin geht es um nicht weniger, als seine Parteimitgliedschaft. Die formalen Regeln und den Hintergrund kann man am besten direkt im Blog der SPD NRW nachlesen: Die Bochumer Schiedskommission hatte in erster Instanz Wolfgang Clement eine Rüge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, das Gericht vor dem Wolfgang Clement sich verantworten muss, ist &#8220;nur&#8221; das SPD Schiedsgericht in NRW, aber immerhin geht es um nicht weniger, als seine Parteimitgliedschaft. Die formalen Regeln und den Hintergrund kann man am besten <a href="http://blog.nrwspd.de/2008/07/12/hintergruende-zum-parteiordnungsverfahren-gegen-wolfgang-clement/" target="_blank">direkt im Blog der SPD NRW nachlesen</a>:</p>
<blockquote><p><a href="http://blog.nrwspd.de/2008/04/23/spd-schiedkommission-in-bochum-erteilt-ruege-gegen-wolfgang-clement/">Die Bochumer Schiedskommission hatte in erster Instanz</a> Wolfgang Clement eine Rüge gegen Wolfgang Clement wegen seiner Äußerungen vor der hessischen Landtagswahl erteilt. Clement hatte indirekt dazu aufgerufen, Andrea Ypsilanti wegen ihrer Energiepolitik nicht zu wählen. Gegen dieses Urteil sind sowohl Clement als auch einzelne Gliederungen in Revision gegangen.</p></blockquote>
<p>Auch im Pottblog finden sich <a href="http://www.pottblog.de/2008/07/12/twitter-informiert-ueber-das-ergebnis-der-2-runde-im-verfahren-spd-gegen-wolfgang-clement/" target="_blank">entsprechende Informationen über das Verfahren</a>. Was dort aber auch bei mir im Mittelpunkt stehen sollte, ist das das Ergebnis <a href="http://twitter.com/nrwspd" target="_blank">direkt getwittert wird</a>. Also theoretisch dürften damit Benutzer des <a href="http://www.patje.de/2008/03/22/twitter-i-was-ist-denn-das/" target="_blank">Internetdienstes twitter</a> schneller informiert sein, als Nutzer anderer Medien. Aber warten wir es ab &#8211; sowohl dieses Rennen, als auch das Ergebnis des Verfahrens&#8230;</p>
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		<title>Social Media in Plain English</title>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 22:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Medien werden sozial &#8211; oder eben &#8220;social&#8221;: Social News, Social Bookmarks und was weiß ich noch. Alles kann mit anderen geteilt, diskutiert und bewertet werden. Aber was sind diese &#8220;Sozialen Medien&#8221;, was ist das Neue in der Medienlandschaft durch das Web 2.0? Lee LeFever hat dies wiedermal sehr gut mit einem interessanten Vergleich versucht zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medien werden sozial &#8211; oder eben &#8220;social&#8221;: Social News, Social Bookmarks und was weiß ich noch. Alles kann mit anderen geteilt, diskutiert und bewertet werden. Aber was sind diese &#8220;Sozialen Medien&#8221;, was ist das Neue in der Medienlandschaft durch das Web 2.0? Lee LeFever hat dies wiedermal sehr gut mit einem interessanten Vergleich versucht zu erklären &#8211; &#8220;in plain english&#8221; versteht sich <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Um es vielleicht nochmal aus meiner Sicht zusammenzufassen, grade was die Medien angeht: Man ist nicht mehr alleine darauf angewiesen, die Meinung aufzunehmen, die Zeitungen oder andere Massenmedien einem vorgeben, sondern kann direkt hierauf reagieren, was bisher nur begrenzt in Form eines Leserbriefes möglich war, der auch nicht unbedingt veröffentlicht wurde und noch seltener komplett. Diskussion kann so kaum aufkommen. </p>
<p>Nun kann jeder seine Meinungen in Blogs aufarbeiten, sich mit anderen über bestimmte Themen austauschen oder auch Meldungen verbreiten, die in den herkömmlichen Medien etwas zu kurz kommen. </p>
<p>Klar, die Bedeutung von Zeitungen haben Blogs in Deutschland noch lange nicht ((vom Fernsehen garnicht zu reden)) , aber darum geht es auch (noch) nicht. Während bisher allerdings Informationen und Ansichten eher von &#8220;oben&#8221; nach &#8220;unten&#8221; flossen, also von der Politik über die Medien in die Bevölkerung, kann Social Media ((kann man das eigentlich einfach mit sozialen Medien übersetzen? <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )) diesen Weg auch in die andere Richtung ermöglichen und damit zusätzlich &#8211; keineswegs ersetzende &#8211; Kommunikationskanäle unter Bürgern oder auch in Politik oder Medien schaffen. Und das Gute ist, dies geht innerhalb von wenigen Minuten.</p>
<p>Video <a href="http://netzpolitik.org/2008/commoncraft-social-media-in-plain-english/">gefunden bei netzpolitik.org</a> um genau zu sein über eine <a href="http://twitter.com/netzpolitik/statuses/822837145">entsprechende Twitter Meldung</a> und aus dem Grund nochmal ein Hinweis speziell für Kevin zu einem <a href="http://www.patje.de/2008/03/22/twitter-i-was-ist-denn-das/">früheren Beitrag mit &#8220;Twitter in plain english&#8221;</a> <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Die Rolle der Tageszeitungen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 May 2008 18:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Soziales]]></category>
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		<category><![CDATA[Referat]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gab es das erste Referat in diesem Semester zur Situation und Rolle der Tageszeitungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier unsere Ergebnisse in einem Blogbeitrag Lage der Zeitungen Bevor man sich anguckt, wie sich die Lage der Zeitungen verändert hat, sollte man sich angucken, wie der Zeitungsmarkt momentan überhaupt aussieht. Die wesentlichen Zahlen habe ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gab es das erste Referat in diesem Semester zur Situation und Rolle der Tageszeitungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier unsere Ergebnisse in einem Blogbeitrag <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Lage der Zeitungen</h3>
<p>Bevor man sich anguckt, wie sich die Lage der Zeitungen verändert hat, sollte man sich angucken, wie der Zeitungsmarkt momentan überhaupt aussieht. Die wesentlichen Zahlen habe ich nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Zeitungsverleger nochmal in einer Tabelle zusammengefasst. (Erklärungen als Fußnoten)</p>
<table cellspacing="0" cellpadding="2" width="533" border="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="276"><strong>Zeitungen</strong></td>
<td valign="top" width="63"><strong>Anzahl ((Anzahl der Zeitungen))</strong></td>
<td valign="top" width="78"><strong>Auflage ((Gedruckte Zeitungen))</strong></td>
<td valign="top" width="114"><strong>Reichweite ((Wieviel Prozent der Bevölkerung lesen die Zeitung))</strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="275">lokale und regionale Abonnementzeitungen ((z.B. WAZ))</td>
<td valign="top" width="64">333</td>
<td valign="top" width="78">14,56 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">61,6 %</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">überregionale Zeitungen ((z.B. Süddeutsche, Welt, FAZ))</td>
<td valign="top" width="65">10</td>
<td valign="top" width="78">1,64 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">5,7 %</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">Straßenverkaufszeitungen ((z.B. Bild))</td>
<td valign="top" width="65">9</td>
<td valign="top" width="78">4,57 Mio. </td>
<td valign="top" width="114">21 %</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274"><strong><em>Tageszeitungen gesamt</em></strong></td>
<td valign="top" width="65"><strong><em>352</em></strong></td>
<td valign="top" width="78"><strong><em>20,78 Mio.</em></strong></td>
<td valign="top" width="114"><strong><em>73,2 %</em></strong></td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">Wochenzeitungen ((z.B. Zeit))</td>
<td valign="top" width="65">27</td>
<td valign="top" width="78">1,96 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="274">Sonntagszeitungen ((z.B. Bild am Sonntag))</td>
<td valign="top" width="67">7</td>
<td valign="top" width="78">3,71 Mio.</td>
<td valign="top" width="114">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Man erkennt also eindeutig, dass vor allem lokale Zeitungen eine große Bedeutung haben. 73 Prozent der Deutschen lesen also noch regelmäßig eine Art der Tageszeitung, was im <a href="http://www.bdzv.de/schaubilder+M54979a9fc8d.html" target="_blank">europäischen Vergleich</a> auch nicht so schlecht ist. </p>
<p><span id="more-1307"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Entscheidend für die Akzeptanz der Zeitung ist vor allem die Altersklasse 14-29, wo das Interesse an der Zeitung extrem nachgelassen hat: 1989 hielten 59 Prozent dieser Altersgruppe das Zeitungslesen für notwendig, 2004 nur noch 29 Prozent. (<a href="http://www.bdzv.de/schaubilder+M5b96915d5d2.html" target="_blank">Schaubild und weitere Altersgruppen</a>) Und auch die Reichweite fiel von 72 Prozent 1994 um über 10 Prozent auf 61,5 Prozent im Jahr 2004. </p>
<p>Grund hierfür ist sicher in den letzten Jahren das Internet, aber vorher auch bereits der Bedeutungszuwachs des Fernsehens. In den Zahlen einer etwas anderen Studie zum Nutzung und Bewertung der Medien von 2005 stellte sich diese Bedeutungsverschiebung so dar. </p>
<p><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; border-left: 0px; border-bottom: 0px" height="284" alt="image" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/2008/05/windowslivewriterdierolledertageszeitungen-10667image-6.png" width="500" border="0"> </p>
<h3>Zeitungen und das Internet</h3>
<p>Neben dem Wegbruch von Einnahmen aufgrund der Wirtschaftskrise nach dem Platzen der New Economy Blase traf die Zeitungen natürlich grade der Wandel in der Sozialisation durch den Aufstieg des Internets. Dabei haben die Zeitungen diesen Wandel nicht einfach verschlafen, sondern bewusst ignoriert. Es stand die Angst im Raum, sich durch ein Engagement im Netz der eigenen Kundschaft zu entledigen, denn warum für eine Zeitung zahlen, wenn man die Informationen kostenlos im Netz bekommt. </p>
<p>Faktisch ist es genau dazu gekommen. Problematisch stellt sich dabei insbesondere auch die geringe Aktualität dar. Bodo Hombach, der in der WAZ Redaktion miterleben durfte, wie man sich darüber freute alle Themen der Tagesschau auch auf Seite 1 zu haben, meinte einst dazu: &#8220;Das Abbild der Tagesschau ist nicht witzig&#8221;. 12 Stunden später die Nachrichten zu präsentieren ist in der heutigen Zeit kaum noch aktuell genug. </p>
<h3>Neue Rolle der Zeitungen</h3>
<p>Dementsprechend muss man sich fragen, welche Rolle die Zeitungen heute noch spielen. Das &#8220;Erstinformationsmedium&#8221; ist sicher für viele Leute das Fernsehen oder das Internet. Ich für mich sehe die Zeitung eher als Ergänzungsmedium, um weitere Informationen aufzunehmen, die das Fernsehen oder im Internet vielleicht erst mühsam selbst recherchiert werden müssen. Im diesem Sinne stimme ich der These zu, die bereits 1998 in den &#8220;Informationen zur politischen Bildung &#8211; Massenmedien&#8221; veröffentlicht wurde:</p>
<blockquote><p>&#8220;So gesehen haben die Tages- und Wochenzeitungen, auch wenn sie als Online-Dienste auf dem häuslichen PC abrufbar sind, durchaus eine Zukunft. Sie sind Orientierungspunkte in der elektronischen Informationsfülle.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Vielleicht sollte man sich auch ein wenig von dem Begriff der Zeitung als gedruckte Publikation entfernen. Auch wenn ich aus haptischen Gründen das Gefühl des Papiers brauche, sollte man vielleicht über die Funktion nachdenken, nämlich das journalistische Recherchieren von Sachverhalten und das publizieren von entsprechenden Texten. Diesen Schritt haben Zeitungen mit verstärkten Internetauftritten ja bereits teilweise gegangen und diese bilden auch für deutsche Blogs noch immer <a href="http://rivva.de/leitmedien" target="_blank">wesentliche Leitmedien</a>. </p>
<p>Natürlich muss man dennoch über weitere Veränderungen im Pressewesen nachdenken. <a href="http://blog.metaroll.de/2008/05/02/searls-10-thesen-zur-rettung-der-zeitung-revisited/" target="_blank">Benedikt Köhler hatte</a> hierzu einige <a href="http://blogs.law.harvard.edu/doc/2008/04/30/the-future-history-of-newspages/" target="_blank">Thesen von Doc Searls</a> aufgegriffen, die ich für den Onlinebereich auch als unerlässlich erhalte.&nbsp; </p>
<p>Braucht man deshalb kein Papier mehr? Also nicht nur aus Platzgründen hoffe ich weiterhin darauf, morgens eine gedruckte Zeitung in den Rucksack stopfen zu können. Allgemein lese ich noch lieber Texte auf Papier und brauche etwas für die Bahn zur Arbeit <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Aber es wären Änderungen zu überlegen, wie zum Beispiel ein praktischeres Format wie das Tabloid Format, welches man von der Welt kompakt oder auch der Frankfurter Rundschau kennt. Das kann man jedenfalls auch gut in der Bahn lesen. Wichtig ist nur, dass der Inhalt stimmt. Und dann kann es Zeitungen auch weiter geben <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Frankfurter Rundschau hat gute Erfahrungen mit diesem Format gemacht und im Ausland wird es weit stärker genutzt. Dies gilt auch für abgespeckte kostenlose Tageszeitungen,wie es in Köln auch einmal versucht wurde, aber schließlich &#8211; aus finanziellen Gründen &#8211; scheiterte. In anderen Ländern hingegen gehören solche Zeitungen schon dazu und erhöhen auch den Umsatz der Hauszeitung &#8211; und selbst renommierte Zeitungen wie die Washington Post haben einen kostenlosen Ableger. Über kurz oder lang müssen sich auch die Zeitungen in Deutschland über solche abgespeckten Versionen sicher Gedanken machen müssen. </p>
<p>So, das dürfte als kurze Zusammenfassung reichen. Was meint ihr, wie die Zukunft der Zeitung aussehen wird? <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  </p>
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