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Politisches Blog von Patrick Jedamzik

Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad – - nun am Ende geschafft habe sei mal dahin gestellt, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land – oft gegen die Verbote des Innenministeriums und den Widerstand von Polizei und Milizen.

Seit gestern kann man feststellen, dass #IranElection immer wieder bei Twitter auftaucht. Direkte Berichte werden über diesen Dienst verbreitet und so erfährt man nicht nur von den Nachrichtenagenturen, was in Teheran vor sich geht. Wie wichtig dieser Dienst inzwischen ist, zeigt sich an einer bemerkenswerten Aktion: Eigentlich sollte Twitter heute nacht zu Wartungszwecken für 1,5 Stunden ausgeschaltet werden, wogegen sich eben per Twitter einiger Widerstand meldete – mit Erfolg. So kann man auf Twitter.com nun nachlesen, dass der Wartungstermin verschoben wurde:

In coordination with Twitter, our network host had planned this upgrade for tonight. However, our network partners at NTT America recognize the role Twitter is currently playing as an important communication tool in Iran. Tonight’s planned maintenance has been rescheduled to tomorrow between 2-3p PST (1:30a in Iran).

Natürlich versuchen staatliche Stellen den Zugriff auf diesen Dienst wie weitere zu unterbinden, aber die Opposition umgeht diese eben mit verschiedenen Proxyservern – im übrigen nur am Rande: So wie man die Netzsperren in Deutschland auch umgeht. Man sieht also, dass eine Internetsperre in der globalisierten Welt nicht wirklich haltbar ist – zumindest nicht für die informierten Bürger. Twitter ist eben mehr als eine “virtuelle Klowand”.

Mehr zu dem Nutzen von sozialen Netzwerken im Iran gibt es auch bei Spiegel online oder Carta.

Posted by Patrick Jedamzik On Juni - 16 - 2009 Internationales Web 2.0

Über einen Artikel zur Medienberichterstattung zu Israel und eine Videoreihe bei Youtube zu einem angeblich von Israel getöteten Jungen, bin ich auf folgendes englisches Video gestoßen, welches interessant darstellt, wie Palästinenser bewusst Bilder schaffen, um sie im Medienkrieg zu benutzen.

Klar, nicht jede Nachricht ist demnach falsch, aber es wird eben damit gearbeitet. Guckt euch doch bei Interesse mal diese Sendung (5 Teile bei YouTube, ca. 45 Minuten) in deutsch von der ARD an, die das an einem Fall etwas aufarbeitet.

Posted by Patrick Jedamzik On März - 19 - 2009 Internationales

1Es war ungefähr 15 Uhr, als über Markus Beckedahl über Twitter eine Art Hilferuf sandte:

Brauche HIlfe: Deutsche Bahn AG schickt mir Abmahnung wegen Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen. http://bit.ly/yKBM

Der Blogger, der bereits seit Jahren auf Netzpolitik.org über Datenschutz, Politik 2.0 und weiteres bloggt, hatte am vergangenen Samstag einen Beitrag über ein internes Memo über die Mitarbeiterspionage bei der Deutschen Bahn veröffentlicht. Zum Hintergrund der Veröffentlichung sagte er im Interview mit Julia Seeliger:

Ich hab das Dokument zugespielt bekommen und kurz überlegt, ob ich es veröffentlichen soll. Aber ich finde, das Memo gehört in die öffentliche Debatte und es zirkulierte ja schon länger in den Medien. Ich wollte aber allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich eine eigene Meinung zu bilden.

3Nun jedenfalls schlug die Meldung in Twitterland ein wie eine Bombe und verbreitete sich in Windeseile. Eine Suche nach dem Link zu seinem Beitrag führt zu mehreren Seiten voller Tweets, indem auf diesen Sachverhalt verwiesen wird und Rivva zählt momentan 45 Blogs, die auf den Artikel verweisen. Die interne Memo, die die Deutsche Bahn eigentlich mit dieser Abmahnung aus dem Netz entfernen wollte, ist inzwischen weiter verbreitet als zuvor, wurde auf andere Dienste übertragen vielleicht gar noch weiter gebloggt.

Und auch klassische Medien haben reagiert: Neben Heise und Golem auch nicht technisch-spezifische Medien wie beispielsweise DerWesten. Offensichtlich kam man bei dort auch nicht um die Twitterschweme herum, schrieb man doch um ca. 19 Uhr:

Danke für alle Hinweise in Sachen DB und @netzpolitik. Text zum Thema ist in der Mache!

Und in der Tat: Kurze Zeit später wurde – natürlich ebenfalls über Twitter – der obenstehende Artikel angekündigt. Und auch Spiegel Online hat das Thema eingebunden.

Also offensichtlich ist der Schuss der Bahn – die im übrigen ja eigentlich aufklären wollte – deutlich nach hinten gegangen. Hat schon fast etwas von viralem Marketing, nur dass hier negative Werbung betrieben wird.

Posted by Patrick Jedamzik On Februar - 3 - 2009 Web 2.0

Zugegeben, die Geschichte im Gaza Streifen und den Konflikt ist hochkompliziert, aber dennoch gewinne ich regelmäßig den Eindruck, dass er erst dann interessant wird, wenn Israels Militär aktiv wird. Heute abend wurden nach Anne Will die Tagesthemen beispielsweise mit dem Ende des Waffenstillstandes angekündigt, weil Israel nun wieder angegriffen werde. Bei Twitter heißt es jetzt: “Gazastreifen: Israel fliegt wieder neue Luftangriffe (Link). Klar, fachlich alles richtig, aber irgendwie hat es für mich einen komischen Beigeschmack, dass es eben jetzt erst wieder wichtig wird, als Israel umfassender reagiert. Bereits am Freitag hatte ich in der Süddeutschen – weit hinten in der Zeitung – folgenden kleinen Artikel gefunden:

image

Also es ist nicht so, dass die Tagesschau dies nicht auch in einer Form gebracht hätte: “Gazastreifen: Waffenruhe erneut gebrochen (Link) hieß es bei Twitter. Aber in den Nachrichten war dieser Angriff kein Thema, zumindest finde ich hier keine Videoquelle auf der dazugehörigen Internetseite.

Mag ein wenig Aufregung über Kleinigkeiten sein, aber es bestärkt mich ein wenig in meiner Ansicht, dass der Nahost Konflikt erst dann zu einem wirklichen Thema wird, wenn Israel reagiert. Wenn Israel sich einfach beschießen lassen würde, wäre der Konflikt auf Dauer auf Seite 9 oder 10 verbannt und im Prinzip bald komplett verschwunden aus unserem Blickfeld. Aber wenn Israel dann mal keine Lust mehr hat sich beschießen zu lassen, wird es plötzlich zum Hauptthema. Inhaltlich wird korrekt berichtet, also auch mit Hinweis auf die Angriffe aus dem Gazastreifen aus Israel, aber wichtig genug wird es wohl erst mit der Reaktion aus Israel. Und dass dann vielleicht der Eindruck entsteht, Israel sei an dem Scheitern des Friedens Schuld ist dann auch kaum überraschend…

Posted by Patrick Jedamzik On Februar - 2 - 2009 Internationales

Obama ist bekanntlich letzte Woche Präsident geworden und das Ereignis hat eine Menge Leute inspiriert. Bereits in den Wochen vorher lief das ja schon so und natürlich lässt man sich davon anstecken… Read the rest of this entry »

Posted by Patrick Jedamzik On Januar - 26 - 2009 Internationales Lustiges

Wer an einen Fundamentalisten denkt, sieht im ersten Moment vielleicht einen dunkelhäutigeren Mann mit etwas längerem Vollbart in weißer Kleidung und Turban – gerne auch mit Kalaschnikow in der Hand. Fundamentalisten gibt es eben vor allem im Islam, denkt man zumindest. Dass auch das Christentum seine fundamentalistischen “Flügel” hat, wird spätestens jetzt deutlich, als zwei junge Journalisten der Schülerzeitung “Q-Rage” über das christliche Festival “Christival” berichteten – offensichtlich zu kritisch.

In dem Artikel für die bundesweit vertriebene Zeitung berichteten die beiden Autoren von dem Event, bei dem neben viel Musik wohl auch Missionierung in Bus und Bahn oder an Haustüren vorgenommen wird oder von den kritischen Workshops der Veranstaltung: “Homosexuelle verstehen – Chance zur Veränderung”, bei der “Wege heraus aus den homosexuellen Empfindungen” gezeigt werden sollten oder der Abtreibungskurs “Sex ist Gottes Idee – Abtreibung auch?”, der selbst von Pro Familia kritisiert wurde. Und Leonie, deren Weg zu den Evangelikalen zu Beginn dargestellt wird, wird am Ende damit wiedergegeben, dass sie zunächst die Juden missionieren will, Homosexualität für eine Krankheit und Abtreibung für ein Verbrechen hält. Kernsatz der Kritik ist aber wohl die Aussage:

“Die erzkonservativen, zum Teil verfassungsfeindlichen Ideologien werden da fast nebenbei [neben dem Gemeinschaftsgefühl] vermittelt.”

Wer will findet die Ausgabe als PDF Version bei Spiegel Online. Naja, also ein Beispiel für tiefgrabenden Journalismus mag der Artikel wirklich nicht sein, aber das ist angesichts des Platzes, der Zielgruppe und den Autoren vielleicht auch ganicht das Ziel. Stefan Niggemeier hat sicherlich recht, wenn er den Artikel als “harmlos” und “pointiert” bezeichnet.

Hinzu kommt noch, dass diese Zeitung im Rahmen des Projekts “Schule ohne Rassismus” auch von der “Bundeszentrale für politische Bildung” unterstützt wird. Mit einem Empfehlungsschreiben für diese Zeitung, die wie gesagt bundesweit vertrieben wurde, schreibt der Präsident der Bundeszentrale Thomas Krüger:

„In der Zeitung finden sich interessante Informationen, wie islamistische und evangelikale Gruppen, die wichtige Freiheitsrechte in Frage stellen, Jugendliche umwerben.“

Für einige Gruppen – unter anderem die “Deutsche Evangelische Allianz” – bedeuten die obenstehenden Zeilen des Artikel und das Empfehlungsschreiben jedoch eine “Rufschädigung”:

“Krüger rücke Evangelikale ohne Begründung in die Nähe von Verfassungsfeinden. (…) Eine Gleichsetzung der evangelikalen Bewegung mit dem christlichen Fundamentalismus sei unangemessen und nicht zutreffend.”

Nun muss man ja, einfach mal fragen, wie man Fundamentalismus definiert. Mein Politiklexikon hat eine mehrseitige Definition geliefert, die sicherlich den Rahmen sprengen würde, darum greifen wir jetzt einfach mal auf Mayers Lexikon zurück:

“Allgemein bezeichnet der Begriff »Fundamentalismus« das kompromisslose Beharren auf politischen, ideologischen oder religiösen Grundsätzen, das sich jeglichem Dialog in der Sache verweigert.”

So und die Evangelikale Allianz sagt zu sich selbst:

“(…) Sie steht unverkürzt zu den Heilstatsachen der Bibel und bekennt sich zur ganzen Bibel als Gottes Wort, ohne sich an eine bestimmte Inspirationslehre zu binden.”

Also wer die Bibel nicht interpretiert, sondern 1:1 übernimmt, könnte als fundamentalistisch gesehen werden. Aber sei es drum. Ich erweitere die Definition von Fundamentalist ein wenig. In meinem Fremdwörterbuch steht nämlich dafür “Verteidigen einer Glaubensrichtung”, was etwas offensiver ausgerichtet ist.

Anders gesagt: Mir ist es egal, ob jemand die Bibel Wort für Wort übernimmt, das bleibt jedem selbst überlassen und ist Kennzeichen der Demokratie und Glaubensfreiheit in Deutschland. Sobald aber daraus eine Handlung nach Außen wird, wie geschildertes Missionieren oder in Bezug auf die Gesetzgebung, wird schnell ein Fundamentalismus daraus. Und ganz ehrlich: Wenn man dann noch gegen kritische Meinungsäußerungen vorgeht, wird es knapp damit, dass man die Toleranz gegen andere Ansichten auch einhält, die man offensichtlich selbst einfordert.

Und spätestens dann kommt auch die Verfassungsfrage dazu: Ja, ich finde es menschenunwürdig, Homosexuelle als Krank anzusehen und auch Juden als erstes Missionieren zu wollen, weil es die Identität dieser Personen als unwürdig darstellt und nicht ernst nimmt – im übrigen anders als eine ablehnende Position zur Abtreibung.

Von daher finde ich es auch übereilt, dass die Politik nun mit entsprechenden Vorwürfen oder Distanzierungen reagiert, anstatt den beiden Jugendlichen den Rücken zu stärken. Mit den Vorwürfen wird so reagiert, als gäbe es keine fundamentalistischen Tendenzen im Christentum. Aber klar, soetwas gibt es nur im Islam und wenn sich von denen jemand beschwert, dann kann man die Pressefreiheit auch mal hochhalten. Fundamentalismus mag sich auf verschiedenen Wegen zeigen und sicherlich hat man weltweit größere Probleme mit islamistischen Terror, als mit christlichen Fundamentalisten, aber dennoch sollte man den Alleinstellungsanspruch einiger Christen und deren Weltvorstellungen durchaus kritisieren dürfen und auch als das titulieren dürfen was sie sind: Fundamentalistisch und verfassungsproblematisch.

Siehe auch Telepolis oder TAZ

Posted by Patrick Jedamzik On Januar - 6 - 2009 Sonstige Themen

Okay, das Gericht vor dem Wolfgang Clement sich verantworten muss, ist “nur” das SPD Schiedsgericht in NRW, aber immerhin geht es um nicht weniger, als seine Parteimitgliedschaft. Die formalen Regeln und den Hintergrund kann man am besten direkt im Blog der SPD NRW nachlesen:

Die Bochumer Schiedskommission hatte in erster Instanz Wolfgang Clement eine Rüge gegen Wolfgang Clement wegen seiner Äußerungen vor der hessischen Landtagswahl erteilt. Clement hatte indirekt dazu aufgerufen, Andrea Ypsilanti wegen ihrer Energiepolitik nicht zu wählen. Gegen dieses Urteil sind sowohl Clement als auch einzelne Gliederungen in Revision gegangen.

Auch im Pottblog finden sich entsprechende Informationen über das Verfahren. Was dort aber auch bei mir im Mittelpunkt stehen sollte, ist das das Ergebnis direkt getwittert wird. Also theoretisch dürften damit Benutzer des Internetdienstes twitter schneller informiert sein, als Nutzer anderer Medien. Aber warten wir es ab – sowohl dieses Rennen, als auch das Ergebnis des Verfahrens…

Posted by Patrick Jedamzik On Juli - 12 - 2008 Innenpolitik Web 2.0

Medien werden sozial – oder eben “social”: Social News, Social Bookmarks und was weiß ich noch. Alles kann mit anderen geteilt, diskutiert und bewertet werden. Aber was sind diese “Sozialen Medien”, was ist das Neue in der Medienlandschaft durch das Web 2.0? Lee LeFever hat dies wiedermal sehr gut mit einem interessanten Vergleich versucht zu erklären – “in plain english” versteht sich :)

 

Um es vielleicht nochmal aus meiner Sicht zusammenzufassen, grade was die Medien angeht: Man ist nicht mehr alleine darauf angewiesen, die Meinung aufzunehmen, die Zeitungen oder andere Massenmedien einem vorgeben, sondern kann direkt hierauf reagieren, was bisher nur begrenzt in Form eines Leserbriefes möglich war, der auch nicht unbedingt veröffentlicht wurde und noch seltener komplett. Diskussion kann so kaum aufkommen.

Nun kann jeder seine Meinungen in Blogs aufarbeiten, sich mit anderen über bestimmte Themen austauschen oder auch Meldungen verbreiten, die in den herkömmlichen Medien etwas zu kurz kommen.

Klar, die Bedeutung von Zeitungen haben Blogs in Deutschland noch lange nicht1 , aber darum geht es auch (noch) nicht. Während bisher allerdings Informationen und Ansichten eher von “oben” nach “unten” flossen, also von der Politik über die Medien in die Bevölkerung, kann Social Media2 diesen Weg auch in die andere Richtung ermöglichen und damit zusätzlich – keineswegs ersetzende – Kommunikationskanäle unter Bürgern oder auch in Politik oder Medien schaffen. Und das Gute ist, dies geht innerhalb von wenigen Minuten.

Video gefunden bei netzpolitik.org um genau zu sein über eine entsprechende Twitter Meldung und aus dem Grund nochmal ein Hinweis speziell für Kevin zu einem früheren Beitrag mit “Twitter in plain english” ;)

  1. vom Fernsehen garnicht zu reden []
  2. kann man das eigentlich einfach mit sozialen Medien übersetzen? ;) []
Posted by Patrick Jedamzik On Mai - 30 - 2008 Web 2.0

Heute gab es das erste Referat in diesem Semester zur Situation und Rolle der Tageszeitungen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier unsere Ergebnisse in einem Blogbeitrag ;)

Lage der Zeitungen

Bevor man sich anguckt, wie sich die Lage der Zeitungen verändert hat, sollte man sich angucken, wie der Zeitungsmarkt momentan überhaupt aussieht. Die wesentlichen Zahlen habe ich nach Angaben des Bundesverbandes deutscher Zeitungsverleger nochmal in einer Tabelle zusammengefasst. (Erklärungen als Fußnoten)

Zeitungen Anzahl1 Auflage2 Reichweite3
lokale und regionale Abonnementzeitungen4 333 14,56 Mio. 61,6 %
überregionale Zeitungen5 10 1,64 Mio. 5,7 %
Straßenverkaufszeitungen6 9 4,57 Mio. 21 %
Tageszeitungen gesamt 352 20,78 Mio. 73,2 %
Wochenzeitungen7 27 1,96 Mio.  
Sonntagszeitungen8 7 3,71 Mio.  

Man erkennt also eindeutig, dass vor allem lokale Zeitungen eine große Bedeutung haben. 73 Prozent der Deutschen lesen also noch regelmäßig eine Art der Tageszeitung, was im europäischen Vergleich auch nicht so schlecht ist.

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  1. Anzahl der Zeitungen []
  2. Gedruckte Zeitungen []
  3. Wieviel Prozent der Bevölkerung lesen die Zeitung []
  4. z.B. WAZ []
  5. z.B. Süddeutsche, Welt, FAZ []
  6. z.B. Bild []
  7. z.B. Zeit []
  8. z.B. Bild am Sonntag []
Posted by Patrick Jedamzik On Mai - 8 - 2008 Web 2.0 Wirtschaft & Soziales

Als erster regulärer Beitrag nach langem zunächst das Update vom letzten: Geschichte ist mit 1,3 bestanden und in den nächsten Tagen werde ich meine Notizen und das gelernte nach und nach auch in Blogeinträge umwandeln.

Inzwischen hat das neue Semester begonnen und so habe ich Donnerstag den ganzen Tag an der Uni verbracht und einige neue Seminare besucht. Vieles ganz normales politikwissenschaftliches Gedöns – also nicht uninteressant, aber eben auch normal wie “Theorien europäischer Integration” oder “Politikfeldanalyse am Beispiel der Arbeitsmarktreformen in fünf modernen Demokratien”.

Zusätzlich interessant sind aber auch zwei Seminare zur neuen Kommunikation. Das eine lerne ich erst nächste Woche kennen, aber hoffe dort über die politische Bedeutung von Blogs referieren zu können oder einiges darüber zu erfahren. Das andere beschäftigt sich mit der Frage, ob es angesichts der neuen Medien auch eine neue Politik geben müsse – genauso der Titel. Interessant dabei ist insbesondere auch eine Medienbeobachtung während des Seminars, wobei ich eben einen kleinen Blick auf die Blogosphäre werfen möchte, um zu erfassen, was hier politisch relevant ist. Also an dieser Stelle auch eine kurze Bitte, vielleicht noch das ein oder andere politische Blog in den Kommentaren zu nennen. Hab zwar sicher das ein oder andere schon im Google Reader, aber doppelt hält besser.

Nebenbei habe ich mir aber auch mit einem Kommilitonen überlegt, doch auch ein anderes Medium ins Auge zu fassen: Die RTL 2 Nachrichten :D Und darum gibt es jetzt fast täglich – zumindest erstmal – auch eine Zusammenfassung dieser Nachrichten de Luxe.

Heutige Topthemen: Papst in New York; Raucherclubs in Bayern; Schwertwale an der Küste von Argentinien, die Seelöwen jagen; Putzende Stars und Myley Cyrus. 44% der Sendung drehten sich um Stars und VIPs, weitere rund 40% bildete dann doch die Politik, der Rest war dann eben der Bericht zu den Orcas ;) Mal sehen, wie das so weitergeht und wie lange ich das durchhalte. Hängt aber vor allem von der Technik ab, ob mein USB DVB-T Empfänger, denn auch immer die Sendung aufnimmt…

Posted by Patrick Jedamzik On April - 19 - 2008 LifeBlog

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