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	<title>PatJe.de &#187; Iran</title>
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	<description>(Politisches) Blog von Patrick Jedamzik</description>
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		<title>Twitter als Medium der iranischen Opposition</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad &#8211; - nun am Ende geschafft habe sei mal dahin gestellt, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land &#8211; oft gegen die Verbote des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad &#8211; - nun am Ende geschafft habe <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/494/472023/text/" target="_blank">sei mal dahin gestellt</a>, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land &#8211; oft gegen die Verbote des Innenministeriums und den Widerstand von Polizei und Milizen. </p>
<p>Seit gestern kann man feststellen, dass <a href="http://twitter.com/#search?q=%23iranelection" target="_blank">#IranElection</a> immer wieder bei Twitter auftaucht. Direkte Berichte werden über diesen Dienst verbreitet und so erfährt man nicht nur von den Nachrichtenagenturen, was in Teheran vor sich geht. Wie wichtig dieser Dienst inzwischen ist, zeigt sich an einer bemerkenswerten Aktion: Eigentlich sollte Twitter heute nacht zu Wartungszwecken für 1,5 Stunden ausgeschaltet werden, wogegen sich eben per Twitter einiger Widerstand meldete &#8211; mit Erfolg. So kann man auf Twitter.com nun nachlesen, dass der Wartungstermin verschoben wurde:</p>
<blockquote><p>In coordination with Twitter, our network host had planned this upgrade for tonight. However, our network partners at NTT America recognize the role Twitter is currently playing as an important communication tool in Iran. Tonight&#8217;s planned maintenance has been rescheduled to tomorrow between 2-3p PST (1:30a in Iran).</p>
</blockquote>
<p>Natürlich versuchen staatliche Stellen den Zugriff auf diesen Dienst wie weitere zu unterbinden, aber die Opposition umgeht diese eben mit verschiedenen Proxyservern &#8211; im übrigen nur am Rande: So wie man die Netzsperren in Deutschland auch umgeht. Man sieht also, dass eine Internetsperre in der globalisierten Welt nicht wirklich haltbar ist &#8211; zumindest nicht für die informierten Bürger. Twitter ist eben mehr als eine <a href="http://www.patje.de/2009/06/03/twitter-bashing-bei-der-zeit/" target="_blank">&#8220;virtuelle Klowand&#8221;</a>. </p>
<p>Mehr zu dem Nutzen von sozialen Netzwerken im Iran gibt es auch bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,630519,00.html" target="_blank">Spiegel online</a> oder <a href="http://carta.info/10513/iran-medien/" target="_blank">Carta</a>.</p>
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		<title>Atomwaffen raus aus Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 13:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im kleinen Ort Büchel mit 1.200 Einwohnern wird noch immer ein wenig Kalter Krieg gespielt. Auf dem Fliegerhorst dort lagern nämlich unter amerikanischer Aufsicht die letzten 20 Atombomben in Deutschland. Deren Einsatz wird dabei nicht von den Amerikanern geübt, viel mehr sind es deutsche Tornadopiloten, die den Abwurf der Massenvernichtungswaffe trainieren. Mehr hierzu und den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im kleinen Ort Büchel mit 1.200 Einwohnern wird noch immer ein wenig Kalter Krieg gespielt. Auf dem Fliegerhorst dort lagern nämlich unter amerikanischer Aufsicht die letzten 20 Atombomben in Deutschland. Deren Einsatz wird dabei nicht von den Amerikanern geübt, viel mehr sind es deutsche Tornadopiloten, die den Abwurf der Massenvernichtungswaffe trainieren. <a href="http://www.patje.de/2007/07/12/deutschland-ohne-atomwaffen/" target="_blank">Mehr hierzu und den völkerrechtlichen Problemen habe ich vor etwas weniger als einem Jahr geschrieben.</a> Jetzt kommt das Thema wieder auf, weil eine <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,561102,00.html" target="_blank">amerikanische Untersuchung Sicherheitsmängel an den europäischen Atomwaffenstandorten festgestellt hat</a>. Politiker aller Oppositionsparteien <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,561306,00.html" target="_blank">fordern deshalb jetzt den Abzug dieser Waffen aus Deutschland</a> und auch in der SPD gibt es kritische Stimmen. Alleine die CDU hält die atomare Teilhabe für notwendig:</p>
<blockquote><p>Man müsse an der atomaren Abschreckungsstrategie festhalten, sagte der außenpolitische Sprecher der Fraktion, Eckart von Klaeden (CDU), der &#8220;Berliner Zeitung&#8221;. Die Waffen müssten selbstverständlich nach den höchsten Sicherheitsstandards gelagert werden, aber &#8220;wir können nicht auf sie verzichten, solange es Nuklearwaffen auf der Welt gibt. Sie schützen auch uns&#8221;. Klaeden: &#8220;Wir müssen uns auch davor wappnen, dass uns zum Beispiel ein Land wie der Iran in Zukunft zu Geiseln nimmt.&#8221;</p></blockquote>
<p>Also das uns die 20 Atombomben in Büchel vor einem hypothetischen Angriff aus dem Iran schützen sehe ich nicht. Wir würden die wahrscheinlich ja nichtmal in den Iran transportieren können oder schon etwas umständlich mit den Tornados. Im Kalten Krieg mögen diese Abschreckunsmechanismen so noch funktioniert haben, vor allem als man selber das Schlachtfeld eines solchen geworden wäre. Die Welt sieht fast 20 Jahre später aber doch deutlich anders aus.</p>
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		<title>Geheimdienstbericht über Iran ein Fehler?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 07:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Dezember legten die amerikanischen Geheimdienste ein Papier vor, nachdem der Iran sein Atomprogramm 2003 wahrscheinlich eingestellt habe. Ein Bericht der Süddeutschen Zeitung fragt nach, ob diese Strategie richtig war. So war es verständlich, dass sich die Geheimdienste sich nach dem Irak-Debakel, als sie politisch missbraucht wurden, nun eindeutiger positionieren, aber in dem Fall sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember legten die amerikanischen Geheimdienste ein Papier vor, nachdem der Iran sein Atomprogramm 2003 wahrscheinlich eingestellt habe. Ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/568/152183/" target="_blank">Bericht der Süddeutschen Zeitung</a> fragt nach, ob diese Strategie richtig war. So war es verständlich, dass sich die Geheimdienste sich nach dem Irak-Debakel, als sie politisch missbraucht wurden, nun eindeutiger positionieren, aber in dem Fall sei man vielleicht übers Ziel hinausgeschossen. So wurde nicht das komplette Programm gestoppt, sondern nur der Bau eines nuklearen Gefechtskopfes, die Urananreicherung hingegen erfolgt weiter über die zivile Nutzbarkeit hinaus und auch der Bau von Langstreckenraketen hält an. Grade beim Gefechtskopf wusste auch die Internationale Atomenergiebehörde keine weiteren Fakten und noch immer gibt es Schätzungen von einer Beschaffung der Bombe von einem halben Jahr. Fakt ist jedenfalls, dass nach dem Bericht der internationale Druck auf den Iran abgenommen hat. Ein militärisches Vorgehen ist &#8211; was positiv zu bewerten ist &#8211; schwerer durchzusetzen, aber auch die politische Isolation gegenüber dem Iran ist geschwächt worden. Es darf so in Zweifel gezogen werden, ob die Strategie den Iran auch langfristig von einer nuklearen Bewaffnung abhalten kann&#8230;</p>
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		<title>Iranisch-amerikanischer Zwischenfall auf hoher See</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jan 2008 01:35:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern ging die Meldung durch die Medien, dass es in der Straße von Hormus zu einer Konfrontation zwischen iranischen und amerikanischen Schiffen gekommen wäre. Iranische Schnellboote hätten die amerikanische Flotte dabei bedroht und mit deren Zerstörung gedroht. Wie so oft, ist unsicher, was nach einem solchen Vorfall nun wahr ist und was Propaganda einer Seite. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ging die Meldung durch die Medien, dass es in der Straße von Hormus zu einer Konfrontation zwischen iranischen und amerikanischen Schiffen gekommen wäre. Iranische Schnellboote hätten die amerikanische Flotte dabei bedroht und mit deren Zerstörung gedroht. Wie so oft, ist unsicher, was nach einem solchen Vorfall nun wahr ist und was Propaganda einer Seite. Grade dieser Frage hat sich der <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/260/zwischenfall-in-der-strasse-von-hormus" target="_blank">Spiegelfechter in einem Artikel gewidmet</a>, in dem er beide Modelle, also amerikanische und iranische Übertreibung darstellt aber dann zu der in solchen Fällen oft richtigen Schlussfolgerung kommt, dass die Wahrheit irgendwo dazwischen liegt: Der eine (Iran) hat provoziert und der andere (USA) hat sich eben bereitwillig provozieren lassen. </p>
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		<title>Annapolis &#8211; Frieden für Nahost?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 12:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über 40 Staatsgäste werden bei den Nahost-Friedensgesprächen in Annapolis dabei sein. Das Ergebnis ist entweder schon gefeiert worden (weil auch viele arabische Staaten anwesend sind) oder ein absehbares Scheitern. Oder vielleicht sollte man es so interpretieren, dass niemand von einem großen Wurf dieser Konferenz ausgeht und deshalb alleine die Tatsache, dass auch Syrien an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 40 Staatsgäste werden bei den Nahost-Friedensgesprächen in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Annapolis%2C_Maryland" target="_blank">Annapolis</a> dabei sein. Das Ergebnis ist entweder schon gefeiert worden (weil auch viele arabische Staaten anwesend sind) oder ein absehbares Scheitern. Oder vielleicht sollte man es so interpretieren, dass niemand von einem großen Wurf dieser Konferenz ausgeht und deshalb alleine die Tatsache, dass auch Syrien an den Verhandlungen teilnimmt, ausreicht um die Veranstaltung zu einem Erfolg zu deklarieren. Der eigentliche Erfolg &#8211; eine Lösung des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern &#8211; wird es aber wahrscheinlich nicht geben. <span id="more-657"></span></p>
<p>Und auch hierbei gehen die Gründe durcheinander, aber ein Kernproblem ist sicher, dass die beiden entscheidenen Männer in dieser Frage &#8211; Ehud Olmert und Machmud Abbas &#8211; bei allem guten Verständis untereinander innenpolitsich keine weitreichenden Positionen vertreten können. Zwei der Koalitionsparteien von Olmert Begutachten die Verhandlungen sehr kritisch und haben ihren Rückzug bereits angedroht und über Abbas muss man nicht viel sagen: Er regiert nur noch das Westjordanland und seine Machtbasis nach dem Konflikt mit der Hamas bröckelt.</p>
<p>Und ich halte dies für das größte Problem: Denn angenommen den theoretischen Fall, Israel würde sich aus dem Westjordanland zurückziehen, Jerusalem teilen und die Golanhöhen wieder an Syrien zurückgeben, bezweifle ich, dass dieser Tausch dann entgültigen Frieden bringt. Avi Primor, der frühere israelische Botschafter in Deutschland hat in dem Zusammenhang recht, wenn er darauf verweist, dass Israel sich aus dem Libanon und dem Gaza Streifen zurückgezogen hatte und als Dank Raketen aus genau diesen Gebieten auf Israel abgeschossen wurden &#8211; wie soll da Vertrauen entstehen?</p>
<p>Dennoch, sehe ich keine Alternative, als schrittweise diesen Weg zu gehen und die arabischen Staaten ins Boot zu holen. Demnach kann es zu einem kleinen Erfolg führen, wenn sich durch das Treffen eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und Syrien ergeben würde &#8211; ggf. auch zum Preis der Rückgabe der Golanhöhen. Denn der Gewinn ist nicht nur eine entspannte Situation im Nordosten, sondern womöglich auch eine verringerte Unterstützung für die Hamas.</p>
<p>Und um noch etwas geht es bei dem Treffen: Den Iran. Zwar spielt er nur im Hintergrund eine Rolle, aber dass nun alle arabischen Staaten inklusive Syrien an dem Termin teilnehmen dürfte Ahmadinedschad sicher nicht gefallen. Und sollte es wirklich gelingen Syrien in irgendeiner Form einzubinden, würde es die Isolation des Iran sicher verstärken.</p>
<p>Von daher sollte man wirklich keinen großen Wurf erwarten von einer Konferenz, die Bush auch eher auf Drängen seiner Außenministerin durchführt, sondern lieber hoffen, dass die Weichen für eine Lösung des Konfliktes richtig gestellt werden und der Dialog weiter geführt wird &#8211; um dann in einigen Jahren zwei Staaten zu erleben, die friedlich nebeneinander leben&#8230;</p>
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		<title>Eritrea Schlusslicht in Sachen Pressefreiheit</title>
		<link>http://www.patje.de/2007/10/18/eritrea-schlusslicht-in-sachen-pressefreiheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2007 13:37:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Reporter ohne Grenzen hat einen neuen Jahresbericht zur Pressefreiheit herausgegeben. Schlusslicht ist das am Horn von Afrika gelegene Eritrea, welches ich 2005 noch in New York bei den National Model United Nations vertreten durfte: „Die Lage in Eritrea ist desaströs. Private Medien existieren nicht mehr und die wenigen Journalisten, die es wagen, das Regime Issaias [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Reporter ohne Grenzen hat einen <a href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/rangliste-der-pressefreiheit-erschienen.html" target="_blank">neuen Jahresbericht zur Pressefreiheit</a> herausgegeben. Schlusslicht ist das am Horn von Afrika gelegene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eritrea" target="_blank">Eritrea</a>, welches ich 2005 noch in New York bei den <a href="http://www.nmun.org/" target="_blank">National Model United Nations</a> vertreten durfte:</p>
<blockquote><p>„Die Lage in Eritrea ist desaströs. Private Medien existieren nicht mehr und die wenigen Journalisten, die es wagen, das Regime Issaias Afeworkis zu kritisieren, landen im Gefängnis. Mindestens vier von ihnen sind bereits in der Haft gestorben. Wegen weiterer Festnahmen steht Eritrea nun ganz am Ende der Liste“, so ROG.</p></blockquote>
<p>Neben Eritrea findet man auf den letzten 20 Plätzen folgende Länder: Pakistan, Sri Lanka, Laos, Vietnam, China, Burma, Nordkorea, Äthiopien, Äquatorial Guinea, Libyen, Somalia, Syrien, Irak, Palästinensische Gebiete, Iran, Weißrussland, Usbekistan, Turkmenistan und Kuba.</p>
<p>Deutschland befindet sich auf Platz 20 und ist damit neben Kanada (18) das einzige G8 Land unter den ersten 20 Plätzen.</p>
<blockquote><p>Erneute Ermittlungsverfahren gegen Journalisten wegen Beihilfe zum Geheimnisverrat, gesetzliche Regelungen und Vorschläge, die den Quellenschutz aushöhlen, Drohungen und Übergriffe gegen Journalisten, die im rechten Milieu recherchieren sowie Einflussnahme auf Redaktionen durch Anzeigenschaltungen haben zu Punkten geführt.</p></blockquote>
<p>An der Spitze finden sich auch dieses Jahr wieder nordeuropäische Staaten wie Island, Norwegen und Estland. Dänemark hatte sich nach dem Karikaturenstreit im letzten Jahr auch wieder erholt, und liegt nun auf dem 8. Rang. Einbuße musste in Europa aber die Niederlande erleiden, nachdem dort Journalisten für zwei Tage ins Gefängnis mussten, da sie ihre Quellen nicht offenlegen wollten &#8211; für das Land bedeutete dies den Absturz von Platz 1 auf Platz 12.</p>
<p>Insgesamt sind alle Staaten der Europäischen Union mit Ausnahme von Bulgarien (51.) und Polen (56.) unten den Top-50 anzufinden. Auch die Vereinigten Staaten finden sich noch knapp in dem Bereich:</p>
<blockquote><p>Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz 48. Der Blogger Josh Wolf kam nach 224 Tagen Haft frei. Der sudanesische Kameramann von Al-Dschasira, Sami Al-Haj, wird seit Juni 2002 in Guantanamo festgehalten. Im August dieses Jahres wurde der Journalist Chauncey Bailey in Oakland erschossen. Der Quellenschutz ist weiterhin gefährdet.</p></blockquote>
<p>Wie man sehen kann, werden auch Maßnahmen gegen Blogger in das Ranking eingezogen, da diese sich in einigen Staaten nicht von denen gegen traditionelle Medien unterscheiden:</p>
<blockquote><p>Mindestens 64 Menschen sind derzeit weltweit wegen Veröffentlichungen im Internet im Gefängnis. China bleibt mit 50 Inhaftierten Vorreiter bei dieser Form der Unterdrückung. Acht Internetdissidenten werden derzeit in Vietnam festgehalten. In Ägypten erhielt der Blogger Kareem Amer vier Jahre Haft, da er Präsident Mubarak und den Einfluss des Islam an den Universitäten kritisiert hatte.</p></blockquote>
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		<title>Presseschau Tag 2 &#8211; Wieder Bahnstreik</title>
		<link>http://www.patje.de/2007/08/07/presseschau-tag-2-wieder-bahnstreik/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 18:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Tag 2 meines Tageszeitungstests sind alle Zeitungen angekommen und um es gleich vorweg zu nehmen: Es gab &#8211; für mich &#8211; wie gestern nur ein bestimmendes Thema: Den Bahnstreik ab Donnerstag. Alle Zeitungen hatten das Ergebnis der Abstimmung auf der Titelseite, wenn die FAZ auch wiedermal eher an den Rand gedrängt. Bei vielen Zeitungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Tag 2 meines Tageszeitungstests sind alle Zeitungen angekommen und um es gleich vorweg zu nehmen: Es gab &#8211; für mich &#8211; wie gestern nur ein bestimmendes Thema: Den Bahnstreik ab Donnerstag.  Alle Zeitungen hatten das Ergebnis der Abstimmung auf der Titelseite, wenn die FAZ auch wiedermal eher an den Rand gedrängt. Bei vielen Zeitungen war es gar das Hauptthema des Tages im Innenteil.<span id="more-400"></span></p>
<p>Die FAZ hatte als erste Schlagzeile den Freispruch für Max Strauß. Auch bei der Frankfurter Rundschau (als Bild), Welt, Süddeutsche, Tagesspiegel und neues Deutschland wurde das Thema auf der Titelseite dargestellt.</p>
<h3>Thema: Bahnstreik</h3>
<p>Minimal abweichend von meiner ursprünglichen Ankündigung werde ich bei der Thematischen Betrachtung auch gleich die Kommentare zu dem Thema einbinden, da man bei den Artikeln nachvollziehbarerweise oft das gleiche liest und die Berichterstattung ansich schon sehr ähnlich ist. Heute berichteten so alle von der 95,8%igen Zustimmung zur Urabstimmung, dem Verzicht auf direkte Streikmaßnahmen im Reiseverkehr und der Aussage der GDL, dass die 31 Prozent &#8220;kein Dogma&#8221; sein und vorallem ein eigener Tarifvertrag gefordert wird. Dennoch gibt es Informationen, die unterschiedlich gewichtet sind.</p>
<p>Die FAZ geht näher auf die Ausgleichsmassnahmen der Bahn ein, also über die geplanten Dienstplanänderungen und die Aktivierung von Verwaltungspersonal mit Lokführerschein. So soll es spezielle Fahrpläne für die Zeit geben, die entsprechend eingeschrängt sind. ICEs werden so nicht mehr stündlich, sondern zweistündlich fahren. Im Güterverkehr werden bestimmte Unternehmen wie Kraftwerke bevorzugt. In der Frankfurter Rundschau wurde auch erwähnt, dass belgische Lokomotivführer die Verbindungen von Köln nach Brüssel übernehmen werden.</p>
<p>Diese  ermittelte auch die Kosten und Schäden für die Wirtschaft in einem Interview mit Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Diese würden so zwei- bis dreistellige Millionenbeträge pro Tag fordern, insbesondere in der Metallindustrie, die nicht auf LKWs umsteigen könnten. Die Bahn transportier jährlich 307 Millionen Tonnen Güter über die Schiene, davon 60 Millionen Eisen- Stahl- und Metallprodukte.</p>
<p>Stellungnahmen hat auch die Süddeutsche gesammelt. Die obengenannte Alternative des LKW wird vom Deutschen Speditions- und Logistikverbandes angezweifelt, da die Lagerkapazitäten aufgrund der Konjunktur nahezu ausgeschlöpft seien und es schon schwer wäre &#8220;überhaupt einen LKW zu finden&#8221;, was bedeutet, dass &#8220;viele Güter liegenbleiben&#8221;. Dennoch geht der ADAC von 10 bis 20 Prozent mehr Verkehr auf den Straßen aus. Der VCD ruft deshalb zu Fahrgemeinschaften oder besser dem Rückgriff auf Bus oder Fahrrad auf.</p>
<p>Der Tagesspiegel beschäftigt sich anhand von Fragen mit dem Streik und den Folgen, wie zum beispiel der Tatsache, dass Streiks für die Bahn als &#8220;höhere Gewalt&#8221; gelten, was Verspätungsgutscheine oder Hotelübernachtungen u.Ä. ausschließt. Jedoch darf für ausgefallene Zuge der nächstmögliche &#8211; auch höhere &#8211; benutzt werden. Interessant ist in dem Artikel auch der Vergleich der Gehälter im europäischen Rahmen: Während ein 25-jähriger kinderloser Lokomotivführer bei der Deutschen Bahn mit zwei Jahren Berufserfahrung auf ein Nettogehalt von 1438 bis 1588 Euro kommt, sind es in Frankreich 2770, in der Schweiz 3157 und in den Niederlanden 1820 Euro. Aber in Deutschland zahlt die Bahn mehr als ihre Konkurrenzen.</p>
<h3>Kommentare</h3>
<p>Nachdem man sich so die Sachlage betrachtet hat, ist sicherlich interessant zu beobachten, wie diese Entwicklungen und der ganze Streit in der Presse kommentiert wird. Mit Ausnahme der Jungen Welt haben alle Zeitungen die Ereignisse kommentiert. Und die Meinungen gehen durchaus außeinander.</p>
<p>Einen wie ich finde recht einfachen Kommentar hat <a href="http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=114181&amp;IDC=7" target="_blank">Velten Schäfer im Neuen Deutschland</a> geschrieben, als sie den Streik als ein Duell zwischen &#8220;zwei selbsterklärten harten Hunden&#8221; ansieht, bei dem die Vorführung spannend werden könnte. Beide haben sich mit der Forderung nach eigenem Vertrag bzw. dessen Ablehnung in eine Position gebracht, die keinen Kompromiss erlaubt. Die Lösung ist dagegen dann recht einfach:</p>
<blockquote><p>Wenn die Bahn für 100 000 Mitarbeiter im Transnet-Vertrag 4,5 Prozent mehr bezahlen kann, dann kann sie auch für die relativ kleine Gruppe der Lokführer eine gute Lohnerhöhung finanzieren.</p></blockquote>
<p>Naja, ganz so einfach ist es sicher nicht, aber in eine ähnliche Richtung geht Bernd Hops vom Berliner Tagesspiegel, der ebenfalls einen &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Deutsche-Bahn-Tarifstreit;art141,2352764" target="_blank">Showdown der Dickköpfe</a>&#8221; sieht, wobei die GDL für ihn in weitaus besserer Lage sei.  Auch wenn &#8220;Solidarität zwischen den Arbeitnehmern eines Betriebs&#8221; anders aussehe, steht die Sympathie der Bundesbürger hinter der GDL, denn</p>
<blockquote><p>Viele Menschen haben selbst das Gefühl, für ihre Leistung zu wenig Geld zu bekommen. Können sie da einer Gruppe, die wahrlich nicht zu den Spitzenverdienern zählt, einen Vorwurf machen, wenn sie ihre Machtposition nutzt?</p></blockquote>
<p>Der Autor schildert folgend mit dem Verlust der Gewinne und damit den Anreizen für privaten Investitionen und den nötigen Nachverhandlungen mit Transnet und GDBA die Probleme der Bahn &#8211; die eben auch deren blieben. Diese habe es versäumt die GDL ernstzunehmen und auf Zeit spielte, als dann ernsthafte Angebote kamen, war es dann zuspät. Und die Spaltung des Arbeiterlagers sieht Hops in einem einfachen Grund:</p>
<blockquote><p>Würden sich die Lokführer und Zugbegleiter gut durch Transnet und GDBA vertreten fühlen, hätte GDL-Chef Schell kaum die große Zustimmung bei seiner Klientel erhalten. (&#8230;) Die großen Gewerkschaften müssen sich dringend Gedanken machen, wie sie die Beschäftigten in Deutschland besser und glaubwürdiger vertreten können.</p></blockquote>
<p>Ganz anders wird die <a href="http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E1239E33227A643FE9E63918A05615D03~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Lage in der FAZ</a> gesehen. Zwar wird auch dort anerkannt, dass die Bahnkunden ein gewisses Verständnis für die Forderung der Eisenbahner aufbringen können. Dennoch seien 31 Prozent zuviel des Guten &#8211; vor allem da die Bahn sich mit der Konkurrenz der Straße aber auch anderen Bahnunternehmen messen muss (wo die GDL nur über einstellige Lohnzuwächse verhandelt habe trotz geringerer Gehälter). Viel mehr als die 4,5 Prozent für die übrigen 134.000 Beschäftigen könne Mehdorn der GDL nicht bieten, da die einheitliche Vergütungsstruktur ansonsten verloren geht. Und das führt für ihm zum Abschluss:</p>
<blockquote><p><span class="dunkelgrau fs-12 lh-16">Mehdorn hat Zeit. Je mehr Urlauber auf den Bahnsteigen festsitzen, desto größer wird der Ärger. Das Unverständnis der Fahrgäste über die Lokführer wird wachsen, auch weil sie wissen, dass sie für die überzogenen Lohnforderungen werden zahlen müssen, in Form später steigender Bahn-Preise.</span></p></blockquote>
<p>Die Süddeutsche sieht den Streik auch kritisch und fordert von den 3,65 Prozent der Bahnbediensteten, die die Bahn nun stilllegen auch realistische Forderungen. Auch wenn die Streiks legitim seien, wird das Ziel von &#8220;31 Prozent Lohnerhöhung, oder auch 20 oder 15 (&#8230;) nicht drin sein.&#8221; Selbst wenn die Forderung auf einen eigenen Tarifvertrag fixiert wird, sei doch damit noch immer &#8220;mehr Geld&#8221; gemeint. Sonst werden die Lokführer &#8220;sebr bald nicht nur die Bahn, sondern auch die Öffentlichkeit gegen sich haben.&#8221;</p>
<p><a href="http://www.welt.de/welt_print/article1086040/Mit_Ziel_aber_ohne_Mass.html" target="_blank">Nikolaus Doll von der Welt</a> wiederum,  kritisiert das Vorgehen der Bahn, welches den Transnet-Chef hoffiert habe und damit fast automatisch den GDL Chef gestärkt habe. Dessen Forderungen seien völlig nachvollziehbar, aber die Maßlosigkeit gefährde das Ziel. Für die nötigen Verbesserungen sei kein Spartentarifvertrag notwenig, diese Forderung verhindere jedoch eine Lösung:</p>
<blockquote><p>Beharrt Schell darauf, einen eigenen Lokführertarifvertrag zu bekommen, bestätigt er den Verdacht, dass es ihm zwar auch um bessere Arbeitsbedingungen, vor allem aber um Gewerkschaftspolitik und einen Vorteil gegenüber anderen Gewerkschaften geht.</p></blockquote>
<p>Grundsätzlicher betrachtet Stephan Hebel von der Frankfurter Rundschau den Streik als Folge der Änderungen im Wirtschaftssystem.  Die Flexibilität, die Unternehmer gewünscht hatten und in eine &#8220;Beweglichkeit nach unten bei der Bezahlung&#8221; ausgelegt hätten, schlägt nun zurück.</p>
<blockquote><p>Dieser Arbeitskampf spiegelt genau den Zustand, den die Kostensenker und Belegschaftsspalter an den Unternehmensspitzen gewollt und herbeigeführt haben. Die Macher des neuen Unternehmertums und ihre politischen Vorbeter haben darauf spekuliert, dass Tarifflucht, Outsourcing und vieles andere dem Flächentarifvertrag (oder auch dem einheitlichen Haustarifvertrag in großen Unternehmen wie der Bahn) das Genick brechen würden &#8211; und damit auch den Gewerkschaften. An ihren Einlassungen aber ist nur ein Körnchen Wahrheit: Nicht nur der Lokführerstreik zeigt, dass die Gesellschaft und die Arbeitswelt inzwischen zu spezialisiert und ausdifferenziert sind, als dass Arbeitskämpfe noch in alter Solidarität quer durch alle Berufsgruppen zu führen wären.</p></blockquote>
<p>Der Streik ist damit für ihn eine Gegegenbewegung gegen die &#8220;Mehdorns dieser Welt [, die] glauben, sie könnten ihre Profite, ihre Börsentauglichkeit und damit ihre Arbeitnehmer zu Dumpingpreisen haben&#8221;.</p>
<p>Ich denke das da durchaus etwas dran ist, aber sehe es ähnlich, wie der Autor von der FAZ, nämlich dass 31 Prozent einfach zuviel sind und über kurz oder lang die öffentliche Zustimmung für die GDL sinken wird, spätestens wenn die ersten Menschen im Urlaub festsetzen, nicht zur Arbeit kommen oder nicht von dort nach Hause und ähnliches. Die Menschen haben bereits bei Kyrill gezeigt, dass das Verständnis dafür nicht allzustark ist, wie soll es dann erst bei andauernden Streiks werden?</p>
<h3>Weitere Zeitungsinahlte</h3>
<p>Natürlich gab es viel mehr in den Zeitungen. Exemplarisch einige Hinweise und Anmerkungen zum heutigen Tage.</p>
<p>Die Welt hatte wohl angesichts der Debatte um die Erweiterung des Bundeswehreinsatzes einen interessanten Leitartikel von Thomas Schmid unter dem Titel &#8220;Braucht Afghanistan Demokratie?&#8221; indem nochmal deutlich gemacht wurde dass der Krieg gegen die Taliban 2001 nicht geführt wurde um Demokratie in das Land zu bringen, sondern auch glasklaren Sicherheitsinteresse: &#8220;Es ging in erster Linie um unsere Freiheit, nicht um die Freiheit Afghanistans.&#8221; Und um diese Sicherheit zu behalten, sei es wichtig dort mit der Bundeswehr aktiv zu bleiben und aktives state building zu betreiben.</p>
<blockquote><p>Nicht Demokratie, sondern Sicherheit, Rechtssicherheit und Bildungschancen stehen im Mittelpunkt. Es gilt, die Menschen in Afghanistan ganz praktisch vom Segen einer funktionierenden Verwaltung, einer unparteiischen Rechtsprechung und einer dichten schulischen Versorgung zu überzeugen.</p></blockquote>
<p>Ein sehr guter Kommentar <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auch in der Jungen Welt gab es heute was Interessantes auf der ansichten-Seite, nämlich ein <a href="http://www.jungewelt.de/2007/08-07/021.php?sstr=sp%E4tkapitalismus" target="_blank">Interview mit Heiner Geißler</a> im Bezug auf seine ATTAC Mitgliedschaft. Zunächst fand ich interessant, dass er von Begriffen wie &#8220;Links&#8221; und &#8220;Rechts&#8221; nicht hält, insbesondere weil er nicht wisse, wo den Marktradikale einstufen soll.</p>
<blockquote><p>Die kann ich schlecht als Rechte bezeichnen. Die Rechten sind gegen die Emanzipation der Frauen, gegen Europa, gegen Ausländer, für Nationalismus und die Prügelstrafe. Das kann ich Leuten wie dem verstorbenen Milton Friedman oder dem Grafen Lambsdorff nicht andichten. Man kann sie Spätkapitalisten und Anarchokapitalisten nennen, vulgo Neoliberale. Die sind sogar meist international orientiert und müssen nicht das Deutschtum hochhalten.</p></blockquote>
<p>Interessanter aber seine Analyse, wieso Marktradikalität nach der Wende 1990 zugelegt hatte:</p>
<blockquote><p>Die soziale Marktwirtschaft wurde nach 1990 von der politischen Klasse in der BRD ad acta gelegt. Die wirtschaftswissenschaftlichen Institute spielten dabei eine Rolle, ebenso die Wirtschaftsteile der großen Zeitungen, die zuvor murrend die soziale Marktwirtschaft vertreten hatten, weil sie die Deutschen gegen den Kommunismus immunisierte. Der war nun plötzlich weg, und die wahren Intentionen kamen zum Tragen. Sogar Ärzte und Patienten werden heute zu Kostenfaktoren degradiert. Diese Ökonomisierung gefährdet die politische Stabilität, die auf der Trias Demokratie, Marktwirtschaft und Sozialstaat beruht. Gerade junge Leute fühlen sich von internationalen Konzernen und Finanzinstitutionen gesteuert und politisch kastriert. Von der Politik erwarten sie mit Recht, daß sie das verhindert – was sie nicht kann, weil sie nicht global organisiert ist. Genau das greift ATTAC auf. Die Politik muß wieder auf Augenhöhe mit der Ökonomie kommen und internationalisiert werden.</p></blockquote>
<p>Das Neue Deutschland hatte sich im Bereich &#8220;Unten Links&#8221; kurz zu der <a href="http://www.patje.de/2007/08/02/kalter-krieg-um-kaltes-land/" target="_blank">russischen Aktion unterm Nordpolareis</a> geäußert und erklärt, dass die &#8220;bösen US-Imperialisten zähneknirschend zugucken mussten&#8221;, da das Lomonossow-Gebirge zu Russland gehöre. Naja, also zum einen ist zweiteres nicht geklärt, denn dies erklärt ja Dänemark ebenfalls, aber wenn man dies an der Flagge festmachen wollte, gehörte den &#8220;bösen US-Imperialisten&#8221; ja der Mond <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Frankfurter Rundschau hat sich im Innenteil mit dem iran und dessen &#8220;<a href="http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1186585&amp;sid=1927aa1597244ab63451ec82642d27aa" target="_blank">Ausbruch aus der Isolation</a>&#8221; beschäftigt und wie ich finde sehr interessant die Hintergründe für den regionalen Zuwachs des Regimes dargestellt.  Sehr viel neues ist es nicht (vor allem die gescheiterte Irak Invasion), aber dennoch ein erfrischender Artikel <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein Tagesfazit fällt heute schwerer als gestern, aber Tagessieger ist heute für mich die Frankfurter Rundschau. Das Neue Deutschland hatte für mich jedoch wenig zu bieten.</p>
<p>Abschließend muss ich sagen, dass das Ganze eine Menge mehr Arbeit ist, als angenommen und ich mir vielleicht ewas neues überlegen muss, denn neben dem Schreiben des Artikels (1,5 bis 2 Stunden) steht vorher ja ein konzentriertes Lesen der Zeitungen an und auch wenn ich Urlaub habe (oder vielleicht deshalb?) ist das doch ziemlich viel <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Gib doch mal Feedback, wenn du es bis hier gelesen hast und was du davon hälst <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Zeitungstest Tag 2: Kommentare und Spezielles</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 20:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Zusammenfassung von Themen und Berichterstattung von vorhin nun ein Bericht zu den Kommentaren der Zeitungen und einige Sonderreportagen. 3. Kommentare Auch hier zunächst zwei Kommentare zum Bahnthema aus der Süddeutschen und dem Tagesspiegel. Zweitere hat unter dem Titel &#8220;Das Recht des Stärkeren&#8221; die Tarifeinheit wieder ins Gespräch gebracht: Dürfen sich kleine Gruppen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a href="http://www.patje.de/2007/08/06/zeitungstest-tag-1-bahnstreik/" target="_blank">Zusammenfassung von Themen und Berichterstattung</a> von vorhin nun ein Bericht zu den Kommentaren der Zeitungen und einige Sonderreportagen.<span id="more-394"></span></p>
<h3>3. Kommentare</h3>
<p>Auch hier zunächst zwei Kommentare zum Bahnthema aus der Süddeutschen und dem Tagesspiegel. Zweitere hat unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/Kommentare-Deutsche-Bahn-Tarifstreit;art141,2352083" target="_blank">Das Recht des Stärkeren</a>&#8221; die Tarifeinheit wieder ins Gespräch gebracht:</p>
<blockquote><p>Dürfen sich kleine Gruppen in einem Konzern zusammenschließen, um für sich, auch auf Kosten der übrigen Belegschaft, mehr Geld zu erstreiken? Wie sehr zählt noch das Prinzip der Solidarität in einem Betrieb – oder wie es die Arbeitsgerichte nennen: das Prinzip der Tarifeinheit?</p></blockquote>
<blockquote><p>In Deutschland gibt es nur wenige Arbeitnehmer, die schon einmal eine Lohnerhöhung von 31 Prozent erhalten haben. Wieso sollten 20 000 Mitarbeiter bei der Bahn einen solchen Aufschlag erhalten, während sich mehr als 100 000 mit 4,5 Prozent zufrieden geben müssen, weil sie dummerweise bei der falschen Gewerkschaft sind?</p></blockquote>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1293/1030709436_b590bb6c79.jpg" rel="fancybox-394" class="tt-flickr" rel="lightbox[article]" title="Titelseiten vom 06. August 2007"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1293/1030709436_b590bb6c79_m.jpg" alt="Titelseiten vom 06. August 2007" valign="2" halign="2" align="left" border="0" height="240" width="180" /></a> Betont wird, dass die &#8211; wie früher Piloten und Ärzte &#8211; an einer Zentralen Stelle sitzen und damit ein enormes Drohpotential besitzen. Bernd Hops fordert so, dass der Gegensatz aus Tarifeinheit und Koalitionsfreiheit durch Gerichte geklärt wird. Auch wenn ich diese Kritik durchaus teile, erkenne ich juristisch nicht den Weg, wie man dieses Dilemma auflösen soll. Aber wie schon mehrmals gesagt, hält sich grade aus diesem Grund meine Solidarität mit der GDL in Grenzen.</p>
<p>Mit &#8220;Die meinen das persönlich&#8221; kritisiert Detlef Esslinger in der Süddeutschen die Dickköpfigkeit der beiden Verhandlungsführer, die sich nicht lange mit den üblichen Flosken aufhalten, die man bei einer Tarifrunde hört (&#8220;Schluck aus der Flasche abbekommen&#8221; vs. &#8220;zarte Pflänzchen des Aufschwungs nicht kaputt treten&#8221;), sondern direkt aufeinander losgehen und von einer &#8220;Terrorisierung&#8221; bzw. &#8220;Rumpelstilzchen&#8221; reden. Ein interessanter Kommentar, der sicher auch einen wahren Kern hat, mich aber in meiner Bewertung nicht wirklich zum neuen Nachdenken angeregt hat.</p>
<p>Die Junge Welt hatte es meines Erachtens ja bereits den Artikel mit dem Kommentar zu dem Thema verwechselt, aber unter &#8220;ansichten&#8221; findet sich neben dem &#8220;Bombenliebhaber des Tages&#8221; auch ein <a href="http://www.jungewelt.de/2007/08-06/022.php?sstr=verhandlungsboykott" target="_blank">Kommentar zum Darfur Konflikt</a>. Dieser fängt gleich mit den anscheinend für diese Zeitung ja üblichen Begriffen wie dem &#8220;imperialistischen Westen&#8221; an, der mit dem &#8220;großen Bruder aus Washington&#8221; an der Spitze eine internationale Gemeinschaft konstruliere und wirft dann gleich alles mögliche zusammen: Dass es beim Irak keineswegs eine Berufung auf eine internationale Gemeinschaft gab und bei dem Vorgehen gegenüber dem Teheran &#8211; glücklicherweise &#8211; eben doch (weil auch Russland und China keine Lust auf eine iranische Atombombe haben) spielt keine Rolle &#8211; wenn Amerika dabei ist, ist es eben Imperialismus. Naja, und damit dann wohl auch bei Sudan, wo nun ein &#8220;hochgerüsteter Waffengang&#8221; stattfinden wird. Der Artikel zieht sich weiter mit solchen Plattitüden durch die Zeilen, bis zu der Feststellung, dass</p>
<blockquote><p>&#8220;die Protagonisten des Westens im Kampf gegen den »Schurkenstaat« Sudan blau­behelmte Verstärkung erhalten. An der Spitze der »internationalen Gemeinschaft«: der große Bruder aus Washington.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ob die USA überhaupt Truppen stellen werden, weiss ich garnicht, bisher habe ich dazu nichts gefunden, sondern nur Truppen aus Burkina Faso, Nigeria, Ägypten, Kamerun und Äthiopien. Aber sei es drum. Der Artikel hat außer der mehr oder weniger immer offenen Kritik am Westen nichts zu bieten, keine Antwort auf einen Stopp des Massenmordes, den es dort gibt &#8211; es sei denn auch Amnesty International oder Human Rights Watch gelten als Agenten des &#8220;großen Bruders aus Washington&#8221;. Stattdessen wird Sudan geschützt, obwohl nachweislich eine Zusammenarbeit der Regierung mit den Janjaweed existiert, die nicht der Bekämpfung der anderen Rebellen, sondern die der Bevölkerung zum Ziel hat. Eine Zeitung, die sich auf der ersten Seite so für Zivilisten in Afghanistan einsetzen und einen &#8220;Bombenliebhaber des Tages&#8221; ernennen, sollte vielleicht auch über diese Zivilisten nachdenken&#8230;</p>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1042/1029946287_c8dda21c3c.jpg" rel="fancybox-394" class="tt-flickr" rel="lightbox[article]" title="Titelseiten vom 06. August 2007"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1042/1029946287_c8dda21c3c_m.jpg" alt="Titelseiten vom 06. August 2007" valign="2" halign="2" align="right" border="0" height="240" width="180" /></a> Nun gut, aber auch wenn die Länge schon fast dies denken lassen könnte, geht es ja nicht um diesen einen Kommentar <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber die Frankfurter Rundschau und auch die FAZ haben mich bezüglich der Kommentare doch etwas enttäuscht. Bei der FR gibt es uner anderem einen Max Strauß, dem russischen Vorgehen im Nordpolarmeer oder dem neuen israelischen Botschafter. Und wenn ich bei der FAZ nicht die Kommentarseite übersehen habe, gab es nicht mehr als eine zur amerikanischen Aufrüstung im Nahen Osten und der Kanzlerkandidatensuche der SPD, aber darauf gehe ich jetzt nicht weiter ein.</p>
<h3>4.  Interessantes</h3>
<p>Es gab drei Themengebiete oder Artikel, die mich gefesselthaben und über die Tagespolitik hinausgingen und damit für die jeweilige Zeitung eine Art &#8220;Alleinstellungsmerkmal&#8221; darstellten:</p>
<p>So erinnerte die Süddeutsche auf der Seite 2, bei der immer aktuelles dargestellt wird -  auf die Atombombenabwürfe vor 50 Jahren. Mehrere Artikel berichteten, welche folgen, dies auf die japanische Politik noch heute hat und vom ersten amerikanischen Reporter in Nagasaki, der seine Berichte allerdings nicht durch die Militärzensur bekam.</p>
<p>Die Frankfurter Rundschau hatte das Thema Wehrpflicht im Hinblick auf eine SPD Diskussion über einen &#8220;dritten Weg&#8221; nachdem nur eingezogen werden soll, wenn die nötige Truppenstärke nicht durch Freiwillige zustande kommt.</p>
<p>Und der Tagesspiegel hat sich der Scientology Sekte gewidmet. Dazu wurde der Alltag einer Ausstiegsberaterin geschildert und schließlich auch deren neues Buch &#8220;Schwarzbuch Scientology&#8221; vorgestellt.</p>
<h3>5. Tagesfazit</h3>
<p><a href="http://farm2.static.flickr.com/1244/1029823791_c490b85f49.jpg" rel="fancybox-394" class="tt-flickr" rel="lightbox[article]" title="Titelseiten vom 06. August 2007"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1244/1029823791_c490b85f49_m.jpg" alt="Titelseiten vom 06. August 2007" valign="2" halign="2" align="left" border="0" height="180" width="240" /></a> Mein erstes Fazit ist, dass dies eine Menge Arbeit ist und ich das morgen vielleicht strukturierter angehen muss, denn den ganzen Tag hieran zu denken ist nicht so toll, vor allem wenn man zum einen Urlaub hat und viel anderes machen will aber zum anderen ja auch anderes bloggen möchte <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber ansonsten bin ich mir beim Tagessieger etwas unsicher, würde aber aus dem Bauch raus dem Tagesspiegel einen kleinen Vorsprung vor der Süddeutschen. Verlierer des Tages ist eindeutig die Junge Welt aufgrund der ziemlich stark einseitigen Sichtweise, die mir garnicht passte. Ich hab ja damit gerechnet, aber so&#8230; Naja, mal abwarten <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Waffen in den Nahen Osten</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jul 2007 10:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man muss sich wirklich fragen, was in den Köpfen der Bush-Regierung vorgeht. Man redet nicht mit Iran oder Syrien, weil es &#8220;Schurkenstaaten&#8221; sind und rüstet gleichzeitig die Region weiter auf. Der Nahe Osten ist ein Pulverfass und er wird bestimmt nicht durch mehr Aufrüstung sicherer.  Es ist nicht der Zeitpunkt um wie im Kalten Krieg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muss sich wirklich fragen, was in den Köpfen der Bush-Regierung vorgeht. Man redet nicht mit Iran oder Syrien, weil es &#8220;Schurkenstaaten&#8221; sind und <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,497018,00.html">rüstet gleichzeitig die Region weiter auf</a>. Der Nahe Osten ist ein Pulverfass und er wird bestimmt nicht durch mehr Aufrüstung sicherer.  Es ist nicht der Zeitpunkt um wie im Kalten Krieg auf Abschreckung zu setzen, sondern durch Kommunikation und Diplomatie Wege zu finden, im Nahen Osten Modelle einer Friedensordnung wie der KSZE zu entwickeln. Es gibt mit dem Israel-Palästina Konflikt, der Situation im Irak, dem iranischen Atomprogramm und zunehmend der Destabilität im Libanon genug Baustellen in der Region, da muss der Konflikt zwischen Sunniten und Shiiten nicht weiter ausgebaut werden.</p>
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		<title>Im Shooter auf Israelis und Amerikaner schießen&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 06:36:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;kann man beim neuen Ego-Shooter aus dem Iran. In Special Operations 85 befreit man so iranische Staatsbürger aus einem israelischen Gefängnis, und muss dabei den ein oder anderen israelischen oder amerikanischen Soldaten beseitigen. Mit diesem Spiel soll für &#8220;Selbstlosigkeit, Hingabe und die Verteidigung&#8221; des Irans geworben werden. Deshalb wird es auch konkret für Kinder angeboten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;kann man beim <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,494671,00.html" target="_blank">neuen Ego-Shooter aus dem Iran</a>. In Special Operations 85 befreit man so iranische Staatsbürger aus einem israelischen Gefängnis, und muss dabei den ein oder anderen israelischen oder amerikanischen Soldaten beseitigen. Mit diesem Spiel soll für &#8220;Selbstlosigkeit, Hingabe und die Verteidigung&#8221; des Irans geworben werden. Deshalb wird es auch konkret für Kinder angeboten &#8211; Bedenken zum Jugendschutz gibt es dort nicht. Auch wenn man darüber nur den Kopf schütteln kann, sollte einem der Inhalt nicht zuviel zu denken geben, bei uns hat man auch jahrelang auf den bösen Russen geschossen&#8230;</p>
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