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Politisches Blog von Patrick Jedamzik

Guckt euch mal dieses Video an:

Reichlich unspektakulär, oder? Ein Zug fährt in einen Bahnhof ein. Um diesen Film hat sich eine Urbane Legende gebildet: Bei der Erstaufführung 1896 sollen die Menschen in Panik ausgebrochen sein und dem Zug ausgewichen sein. Ob dies stimmt oder nicht, der Film hat jedenfalls einige Aufregung verursacht damals – das ist unstrittig und war auch so beabsichtigt: Der Zug fährt immerhin direkt an den Zuschauern vorbei, eine Distanz zwischen Zuschauer und Handlung war erstmals aufgehoben worden.

Gut, das ist jetzt über 100 Jahre her und es ist viel geschehen: Die Zeit des technischen Aufbruchs damals ist vorbei. Wir haben 3D Filme und Züge fahren in Filmen seit Ewigkeiten nicht mehr nur an uns als Zuschauer vorbei, sondern auch über uns hinweg, ohne dass man in Panik gerät. Dennoch: Fernsehen muss erlernt werden.

In der Türkei wurde nun eine kleine Studie darüber durchgeführt und dort Menschen Filme vorgeführt, die bisher vom Fernsehen maximal gehört haben. Und auch wenn Panik nicht das Problem war, gab es Probleme bei bestimmten Perspektiven:

So konnte keiner von ihnen den Perspektivwechsel in einer Szene nachvollziehen, in der ein Mann zu sehen ist, der auf ein Haus zugeht und anschließend das Innere des Gebäudes aus seinem subjektiven Blickwinkel betrachtet. (…) Für die TV-Novizen ebenfalls völlig unverständlich war eine Szene, in der zuerst ein Haus gezeigt wird und nach einem Schnitt eine Frau, die in eben diesem Haus sitzt – der für Zuschauer mit Filmroutine völlig logische Zusammenhang zwischen dem Gebäude und der Person lässt sich für Menschen, die keinerlei Erfahrung mit bewegten Bildern haben, schlichtweg nicht herstellen.

Das interessante Ergebnis ist damit, dass Fernsehen keineswegs so intuitiv ist, wie man es vielleicht annehmen könnte.

Posted by Patrick Jedamzik On August - 2 - 2010 Film & Fernsehen

Schon wieder was zu Futurama. In den USA läuft nun ja eine neue Staffel und dort lief nun offensichtlich auch eine Folge, in der man sich kritisch mit dem iPhone und Co. auseinander gesetzt hat. Hab die Folge ja noch nicht ganz gesehen, aber was man im Netz mal eben finden konnte, sah schon ganz nett aus. Zum Beispiel diese eyePhone Werbung:

Etwas anderes gefiel dann aber wohl nicht so gut, denn die folgende Szene lief so nur im Fernsehen:

Online wurde die Folge ohne den Zusatz “Introducing the all new eyePhone 2.0” präsentiert. Das kann eine seltsame Panne sein, oder womöglich ein Vorgehen von Apple. Genaueres weiss man natürlich nicht, aber wenn es so wäre, wäre das schon ein starkes Stück.

Posted by Patrick Jedamzik On Juli - 6 - 2010 Film & Fernsehen Sonstige Themen

Ab und an gucke ich mal Frauentausch auf RTL 2, weil man das einfach nebenbei gucken kann ohne wirklich dabei zu sein und dennoch skurrile Menschen sehen kann :) Und dennoch kann man dabei einen Kulturschock bekommen, wenn man über solche Fehler stolpert:

image

Das reichte damals nur für eine Twittermeldung, aber bei einer Aufzeichnung sah ich dann folgendes:

Also über die Arbeitslosigkeit kann man nicht viel sagen, aber hohe Dichte von Atomkraftwerken im Ruhrgebiet? Die ist nicht höher als in ganz NRW – nämlich gleich NULL. Aber okay, Kohlekraftwerke (oder vielleicht auch mal ein Gaskraftwerk) sieht nun nicht ganz unähnlich einem Kernkraftwerk – zumindest was den Kühlturm angeht. Naja, und wieso da noch eine Googlesuche machen? Unnötig für eine solche Sendung – denkt man zumindest bei RTL2, also lieber Blödsinn raushauen…

Posted by Patrick Jedamzik On März - 18 - 2009 Film & Fernsehen Lustiges

Seit 10 Jahren gibt es auf Pro7 Galileo, eine “Wissensendung”, die meines Erachtens nur funktioniert, weil direkt davor die Simpsons kommen und man entweder keine Lust hat umzuschalten oder eben nichts anderes läuft. Naja, Stefan Niggemeier hat jedenfalls einen netten Artikel über das Programm geschrieben,

“das sich nicht scheut, auch das zu erklären, was die „Sendung mit der Maus” bei ihrem Vorschulpublikum fahrlässigerweise als Wissen voraussetzt.”

Aber lest selbst ;)

Posted by Patrick Jedamzik On Dezember - 1 - 2008 Film & Fernsehen

Eigentlich hatte ich von dem angekündigten “Eklat” um den Verzicht von Marcel Reich-Ranicki beim Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises nichts mitbekommen und wurde von meiner Mutter erst beim allsonntaglichen Tatort gucken darauf aufmerksam gemacht. Nichts desto trotz wurde zuerst dem Krimi gefolgt, bevor man im Anschluss dann noch mal aufs ZDF und zur Aufzeichnung geschaltet hatte. Grade rechtzeitig, denn nach einem Atze Schröder in Kapitänsuniform und dem gloreichen Preisträger “Deutschland sucht den Superstar” in der Kategorie beste Show kam die – wie ich inzwischen weiss vorgezogene – Ehrung von Marcel Reich-Ranicki. Die komplette Rede von ihm kann man hier nachlesen oder folgend angucken, im Kern geht es aber um folgende Aussagen: “Ich gehöre nicht in diese Reihe der heute – vielleicht sehr zu Recht – Preisgekrönten. (…) …Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.”

Und natürlich hat er mit der Pauschalierung für den Abend und bei den Preisträgern Unrecht, wenn er alle als “Blödsinn” abgestempelt hätte – worüber sich Bastian Pastewka beispielsweise ärgert:

Es ist falsch, den Abend mit dem Wort „Blödsinn“ abzustempeln. Was müssen die anwesenden Nominierten (und kurz zuvor ausgezeichneten) Reporter aus Krisengebieten gedacht haben, die ihr Leben einsetzen, um über Unrecht in China, Pakistan oder unserem Land zu berichten? Was müssen die anwesenden Fernsehfilm-Autoren, Nachrichten-Mitarbeiter, Cutter oder auch nur die zwei sympathischen älteren Herren von Eurosport gedacht haben, die nicht permanent vor der Kamera stehen, sondern sich seit Jahren teilweise im Stillen engagieren, als Reich-Ranicki sagte: „Ich finde schlimm, was wir uns über Stunden hier ansehen mussten!“.

Ich glaube das wäre aber auch zu wörtlich genommen, denn auch Reich-Ranicki hatte doch angesetzt mit ARTE und 3sat darauf hinzuweisen, dass es durchaus noch gutes Fernsehen gibt, aber dies eben mehr und mehr zu einem Nischenprogramm wird. In einem späteren FAZ Interview sagte er auch dann etwas ausführlicher und wahrscheinlich weniger aus dem Bauch heraus:

Ich sage ja nicht, dass alles schlecht war, was da ausgezeichnet wurde, überhaupt nicht. Aber auch die guten, vielleicht sogar sehr guten Produktionen, die einen Preis erhielten, wurden auf eine Art und Weise präsentiert, die ihre Qualität überhaupt nicht erkennen ließen. Ein Beispiel: Eric Fiedler bekam einen Preis für seine Dokumentation „Das Schweigen der Quandts“. Das soll ein guter, sehr beachtlicher Film sein. Aber man sah nur einen ganz kurzen Ausschnitt, der überhaupt nichts von dieser Qualität sichtbar machte. So ging es den ganzen Abend, und zwischendurch immer wieder Köche, nichts als Köche. Es war schrecklich.

Und in dem Kontext kann ich ihm nur Recht geben: Das Fernsehprogramm ist oft unterirdisch, vor allem bei den privaten, aber auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Dabei will ich mich jetzt nicht hinstellen und irgendwie sagen, dies oder jenes sei schlecht, denn es soll ja durchaus für jeden Geschmack etwas geben, aber alleine die Tatsache, dass es eine eigene Nominierung für “Reality Shows” gibt und “Die Ausreißer” hier gewinner wurde, spricht doch schon für sich oder?1 Das DSDS als beste Show gewinnt mag man für sich beurteilen und es ist im Vergleich zu anderem Schrott wirklich schon *räusper* gute Unterhaltung, aber mal ehrlich, wenn das das beste ist, was die deutsche Fernsehlandschaft zu bieten hat, dann ist Fernsehkritik mehr als notwendig. Man kann dass garnicht an einzelnen Sendungen fest machen, sondern es geht ums große Ganze. Und klar: Man kann mit dem Anspruch ans Fernsehen gehen und sagen: “Jedes Publikum bekommt, was es verdient”, aber manche Sendungen kann sich niemand wünschen oder eher: Sie würde niemand vermissen, wenn nicht irgendein Fernsehmensch sie erfunden hätte.

Aber ich schweife zu sehr ab, aber gesagt ist eigentlich auch fast alles. Ich fand es gut, was Reich-Ranicki gesagt hatte und hoffe auf eine fruchtbare Sendung zu dem Thema (das zdf hatte schon angekündigt dies aufzugreifen), wobei mich vor allem auch interessiert, ob die Intendanten der Privaten auch dazukommen. Und auch wenn er damit nur gesagt hat, was viele eh schon denken (und damit nichts neues), fand ich es wichtig, dass er dies in diesem Rahmen getan hat. Zum Abschluss gibt es noch den Link zu einem Kommentar von Elke Heidenreich und zu fernsehkritik.tv mit dem Hinweis doch mal öfter wieder abzuschalten ;)

Achja: Es ist keineswegs so, dass ich alle Preisträger vom Fernsehpreis für falsch oder schlecht halte, im Gegenteil: Vieles davon sind durchaus Filme, Reportagen oder ähnliches, die es verdient haben ausgezeichnet zu werden – im übrigen oft Produktionen der öffentlich rechtlichen, aber auch der “Sieg” vom “privaten” Switch reloaded hat mich sehr gefreut. Es gibt eben auch vieles gute im Fernsehen, man muss es nur suchen…

  1. Und ich habe die Sendung einmal gesehen, also kritisiere nicht unwissend :) []
Posted by Patrick Jedamzik On Oktober - 13 - 2008 Film & Fernsehen

Kalkofes Mattscheibe ist einfach genial und man kann ewig damit zubringen, sich die Folgen bei YouTube anzugucken. Hier aber nun ein Special zu Kader Loth, weil wir gestern Abend wieder die Ausschnitte mit ihr gesehen hatten.

Hier zur Einführung einfach mal eine RTL-Reportage (bei Kalkofe natürlich) zu dieser Frau:

 

Und als Informationen dazwischen eine kurze Zusammenfassung über das Leben und “Werk” von Kader Loth aus der FAZ vor einiger Zeit:

Kader Loth gibt 1975 als ihr Geburtsjahr an; was sie in den zehn Jahren vorher gemacht hat, ist unbekannt. Nach eigenem Bekunden entwickelte Frau Loth früh “Interesse an den Brettern, die die Welt bedeuten”, und legte sich recht bald auch darauf. Die Zeitschrift “Penthouse” veröffentlichte Fotos von ihr und verlieh ihr den Titel “Pet of the year 1998/1999″. Seitdem nimmt sie Gesangsunterricht und “prüft diverse Rollenangebote”. Ihre Bestimmung fand sie als exaltiert näselnde Dauer-Bewohnerin wechselnder Fernsehcontainer, wo sie ironischerweise jedesmal mit einer solchen Contenooonce auftritt, als habe sie als Diva in dieser gewöhnlichen Umgebung nichts zu suchen. Nach ihrem Rauswurf bei “Big Brother 5″ nahm sie an einem “Promi-Spezial” für die RTL-2-Reihe “Frauentausch” teil, wo sie Kühe melken und den Stall ausmisten mußte, was ihr so wenig gefiel, daß sie das gleiche direkt darauf noch einmal auf der “Alm” tat.

Wie man grade gesehen hat, ist Kader Loth ja sehr belesen und daher hatte sie auch bald das Vergnügen ihre eigene Literatursendung bei tier.tv zu moderieren – Lotheratur eben:

 

In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob ein eventueller Migrationshintergrund vielleicht auch für die auffällige Unkenntnis der deutschen Grammatik verantwortlich sein könnte. Wikipedia offenbart jedoch, dass Kader Loth zwar als Kind türkischer Eltern geboren wurde, aber 1975 in Berlin geboren wurde und man demnach schon erwarten dürfte, dass die deutsche Sprache weitaus besser beherrscht wird. Ob man auch wissen muss, dass SPD für Sozialdemokratische Partei Deutschland steht, will ich mal offen lassen. Aber “Sozial politische Union” kann es wohl sicher nicht sein:

Also manchmal fragt man sich dann doch, wer alles seine Plattform im Fernsehen bekommt :D

Posted by Patrick Jedamzik On Juli - 5 - 2008 Film & Fernsehen

Momentan kommt man in der Öffentlichkeit ja keine 200 Meter, ohne irgendwo am Auto oder Fenster die Nationalfarben Deutschlands zu sehen: Schwarz-rot-gold. Um so seltsamer, ist dann folgendes Hintergrundbild der Tagesthemen:

Wie das Medienmagazin berichtet, ist es den Tagesthemen schon ziemlich peinlich, denn das entsprechende Video wurde entweder verändert oder modifiziert. Die Vermutung, es handele sich um die neue UEFA-kompatiblere Flagge, darf dagegen im Reich der Satire verbleiben ;)

Update: Die Tagesthemen haben auf die verkehrte Deutschlandfahne reagiert und in ihrem Blog einen Artikel geschrieben, der das Problem gut beschreibt und die Verkettung ungünstiger Umstände mitfühlen lässt:

In der Fußballersprache heißt es bei sowas: Erst ging was in die Grütze, dann hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Shit happens und meistens gilt dann Murphys Law.

Posted by Patrick Jedamzik On Juni - 22 - 2008 Film & Fernsehen Lustiges

Gestern abend hatte Stefan Raab zu Beginn seiner Sendung über das “Frühlingsfest der Volksmusik” hergezogen. Dies kann man sicherlich gut machen und es war auch amüsant, aber es ging dann mit dem Bashing gegen Fernsehgebühren los – für Privatsender immer ein gefundenes Fressen:

“Man muss immer mal darauf hinweisen, dass so ein Programm von ihren gebühren gemacht wird. Sie bezahlen das da. Verstehen Sie? Hier bei Pro7 zahlen [sic] die Werbeindustrie, bei der ARD zahlen sie… zuhause. Und zwar nicht zu knapp, wenn man das so sagen darf.”

Ganz ehrlich: Die Darstellung von Florian Silbereisen war nichts für mich und wie Raab das aufgezogen hat war schon recht witzig. Aber ich erkenne dennoch an, dass es offensichtlich eine Menge Menschen gibt, die sich davon angesprochen fühlen. Und es ist auch offensichtlich, dass diese nicht zu der für die Werbewirtschaft entscheidende Gruppe von 14 bis 49 Jahren zählt. Werbefinanziert gäbe es solche Formate sicher nicht, oder hat jemand bei ProSieben, Sat 1 oder RTL etwas derartiges gesehen? Und diejenigen, die nicht auf “Schlag den Raab”, DSDS oder Navy CIS stehen, bleiben auf der Strecke.

Ein weiteres mal – sonst hätte ich wohl nicht darüber berichtet – begegnete mir die Diskussion diesbezüglich über einen Newsartikel bei Heise, bei der es um die Grünen Vorstellungen zum Öffentlich-Rechtlichen ging. Unter anderem ging es eben um die Verstärkung des Online Bereiches, der “dritte Säule” neben Fernsehen und Hörfunk stellen soll.1

Und schon ging es bei den Kommentaren los, also Silbereisen im Internet wolle man nicht bezahlen oder man gucke eh kein öffentlich rechtliches Fernsehen. Ich sag mal so: Ich fahre kein Auto und zahle dennoch für den Bau von Straßen oder Autobahnen. Ich habe keine Kinder und dennoch werden Schulen von meinen Steuergeldern finanziert. Man zahlt eben für viele Dinge in diesem Staat, ohne einen direkten Nutzen hieraus zu ziehen. So ist das eben und so gilt das auch für das öffentlich rechtliche.

Und noch etwas: Die Informationssendungen bei ARD, ZDF, Phoenix, etc. sind deutlich besser, als bei den privaten. Wenn ich überlege auf welche Sendungen ich hier verwiesen habe oder welche Videos ich von YouTube diesbezüglich eingebunden habe, dürfte darunter wohl kaum etwas privates sein. Aber das ist auch kein wirkliches Wunder, man muss sich ja nur deren Nachrichten angucken. Von Panorama, report, monitor, Fakt oder extra3 wurden schon mehrmals kritische Themen aufgegriffen und einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht.

In diesem Sinne halte ich öffentliches Fernsehen für durchaus sinnvoll, da diese eben nicht den Marktgesetzen ausgeliefert sind: Es kommt eben nicht nur auf die Einschaltqouten an, sondern wirklich darauf eine Versorgung anzubieten. Das muss nicht über die GEZ laufen, denn die Methoden dieser Organisation sind ja nun doch oft etwas zweifelhaft. Deshalb haben die Grünen ja auch eine allgemeine Mediengebühr vorgeschlagen. Im übrigen: Die Preise für die Werbung verschenkt die  Werbeindustrie nicht ganz so, wie Raab es andeutet, denn man bekommt diese spätestens beim Einkaufen dann doch präsentiert ;)

  1. Unter anderem – was ich sehr sinnvoll halte, sollen die Inhalte unter CC Lizenz gestellt werden, aber darum geht es ja nicht. []
Posted by Patrick Jedamzik On April - 8 - 2008 Film & Fernsehen Politik und Geschichte

Kennt ihr die Sendung “Wahrheit und nichts als die Wahrheit“? Montag abends läuft dieser Knüller bundesdeutscher Fernsehunterhaltung abends auf RTL II und bietet den Teilnehmern den ungeheuren Gewinn von 25.000 Euro – wenn man vorher 21 Fragen wahrheitsgemäß beantwortet. Lassen wir mal außer acht, dass man bei Günther Jauch nach 15 Fragen bereits als Millionär nach Hause gehen kann und dabei noch 3 bis 4 unterstützende Joker hat. Auch die miese Aufmachung der Sendung wollen wir nicht weiter beachten. Was bleibt ist wieder ein Beispiel für Sozialvoyourismus im deutschen Fernsehen. Während der Partner und Familie dabei sitzen, wird offenbart, dass die Frau sich einen anderen oder mehrere Sexpartner wünscht, die junge Frau sich für klüger als den Rest der Famiiie hält oder sonstige Peinlichkeiten wie die Verrichtung des großen Geschäfts in der heimischen Badewanne. Im Kern geht es also nur um die Frage, ab welchem Preis man bereit ist, sein Leben nach außen zu kehren. Freilich, große Gewinne gab es nicht, wie man dem Artikel der Süddeutschen dazu entnehmen kann – im Gegenteil: Eine Lüge und alles ist weg. Und – ohne dies zu unterstellen – muss man sich doch schon fragen, ob da nicht auch ein gewisses Potential dazu besteht, hier als RTL II einfach aus den 100 vorher gestellten Fragen eine Lüge herauszusuchen, um diese in dem Moment zu zücken, wenn es doch etwas mehr Geld kosten würde. Und abgesehen davon: Ganz sicher sind diese Geräte ja nie und im Fernsehen glaube ich noch weniger. Aber sei es drum. Read the rest of this entry »

Posted by Patrick Jedamzik On Februar - 22 - 2008 Film & Fernsehen

Ich glaube eine solche schlechte Blogquote hatte ich glaube ich schon ewig nicht mehr – blöde Klausurphase. Komme kaum noch dazu die Blogospähre oder auch nur die Zeitung zu lesen, darum ist hier momentan leider weniger los, aber am Wochenende werde ich wohl – zumindest bis Anfang März – meinen normalen Rhythmus wiederfinden und es geht wieder richtig los. Vorerst in aller Kürze der Hinweis auf Fernsehkritik.TV Folge 9, die zwar auch schon einige Tage alt ist, aber mir jetzt erst bekannt wurde. Diesesmal geht es um Uri Geller, “Ich bin ein Star holt mich hier raus”, die 10 unsinnigsten Fernsehstarts 2008 und dem Sendercheck “Tier.TV”:

Neu gibt es jedenfalls auch das Stirnlappenbasilisk T-Shirt. Worum es dabei noch ging? Seht selbst…

Posted by Patrick Jedamzik On Februar - 12 - 2008 Film & Fernsehen Lustiges

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