Will Thalia einen kleinen Verlag ausschalten?

Vor einiger Zeit hatte ich bereits anlässlich eines Artikels in der Süddeutschen über Vorgänge beim Buchhandel Thalia berichtet. Nun taucht der Name wieder in einer zweifelhaften Angelegenheit auf: In der österreichischen Stadt Steyr soll die örtliche Filiale ein Übernahmeangebot an einen kleinen Verlag und Buchhandel Ennsthaler gerichtet haben. Als diese ablehnten sei es dann – so ein hier nachzulesender Bericht der Geschäftsführung – der Verkauf von Büchern des Verlages in Thalia Buchhandeln eingestellt worden. Zu dem Hintergrund mehr in dem verlinkten Artikel.

Thalia hat bei facebook reagiert und festgestellt:

Herr Ennsthaler hat im Mai die Lieferantenbeziehung zu Thalia abgebrochen, sucht nun mit äußerst fragwürdigen, kreditschädigenden Mitteln den Weg in die Öffentlichkeit. Wir können diesen Schritt nicht nachvollziehen und bedauern diese Entwicklung sehr. Thalia hat sich seit längerem bemüht, eine für beide Seiten positive Lösung zu finden, sowohl was die Lieferantenbeziehung, als auch, was den Standort in Steyr angeht. Im Zuge dessen wurden auch gemeinsame Überlegungen über eine Buchhandlung am Ennsthaler-Standort in Steyr angestellt, die jedoch über die Planungsphase nicht hinausgegangen sind. Es gab zu keinem Zeitpunkt ein Kaufangebot.

Welche Ansicht nun stimmt, kann man nicht genau sagen. Der Autor des Artikels Helge Fahrnberger hat bei Facebook noch einige Fragen gestellt und für einen Zeitpunkt nach dem Wochenende ist eine Antwort auf diese Frage angekündigt worden.

Mal unabhängig von der Frage, was nun dran ist an diesem nun ins Netz getragenen Konflikts zwischen die beiden Händlern – ein schlechtes Image bedeutet ja nicht zwingend, dass man wirklich immer “böse” ist – finde ich auch interessant, dass Thalia offensichtlich auch direkt den Weg ins Netz gesucht hat. Zum einen über eine dubiose – und bald zurückgezogene – Aktion von Restposten24 bei der Blogger mit rechtlichen Schritten gedroht wurde. Thalia Steyr bestreitet hier eine Initialzündung gesetzt zu haben und hat den Weg nach facebook angetreten, um sich dort der Diskussion zu stellen.

Ich werde jedenfalls weiter gucken, was sich in diesem inhaltlichen Streit ergibt – wobei endgültig wird man dies wohl nur schwer klären können, wenn Aussage gegen Aussage steht.

(Thema gefunden über PoliticYear, Foto in der Hauptansicht von Helge Fahrnberger unter CC Lizenz)

Facebook Benutzername

Bei Facebook kann man seit dem Wochenende einen vernünftigen Benutzernamen erhalten. Ich hatte Glück und obwohl ich das erst gestern getan habe, doch noch www.facebook.com/jedamzik erhalten. Wieder etwas, wo Jedamzik mit mir in Verbindung gebracht wird :D Um selber einen Usernamen zu bekommen, ruft einfach www.facebook.com/username auf, das geht dann in wenigen Sekunden. Und wer will, kann mich natürlich gerne als Freund anschreiben ;)

Mit Facebook lässt es sich besser kommunizieren als im studiVZ

Ich habe mir den Artikel „Facebook ist besser als studiVZ“ nochmal angeguckt, den ich vor etwa einem Jahr geschrieben habe und festgestellt, dass irgendwie die Gründe nicht mehr wirklich übereinstimmen oder untergehen in dem Artikel voller Spielereien. Inzwischen ist facebook weniger Spielerei und viel mehr Kommunikation. Und warum ich lieber darüber, als über StudiVZ kommuniziere, versuche ich nun nochmal zu erklären.

Weiter lesen „Mit Facebook lässt es sich besser kommunizieren als im studiVZ“

„Do you Poken?“ – Noch nicht, aber bald…?

imageIst das nicht ein kleiner niedlicher Panda da auf dem rechten Bild? Nur die Hand ist etwas riesig, oder? Nun, aber genau um diese geht es, denn der Panda ist das, was teilweise schon als neue Form der Visitenkarte bezeichnet wird.  Der Weg: Man hält diese Hände von verschiedenen Poken aneinander und schon wird man auf verschiedenen sozialen Netzwerken im Netz miteinander verbunden, ob nun Twitter, Facebook oder ähnliches. Persönlich testen konnte ich diese kleinen neuen Geräte nicht, auch wenn ich sehr daran interessiert bin. Umso besser, dass man bei Prepaid-Discounter.net einige dieser kleinen Begleiter gewinnen kann. Demnach versuche ich da dann mal mein Glück, ansonsten müsste ich dafür irgendwann wohl ca. 15 Euro investieren :)

Bilderquellen

Politcamp #4 – Facebook

Nach der meines Erachtens wenig neues bringenden Diskussion bei der Elefantenrunde, bei der vor allem wiedermal Twitter diskutiert wurde. Nur die wichtigsten Plattformen am Ende war noch interessant. Nun, dannach ging es um Facebook für Politiker in einer kleinen Sammlung. Hier darum einige Regeln für die Facebook Nutzung, wie sie in der Session gesammelt wurden: Weiter lesen „Politcamp #4 – Facebook“

„Die Farben unterscheiden sich“

Also das war grade wirklich der Spaß des Tages: StudiVZ weist die Fälschung von facebook zurück. So müsse die Software selber geschrieben werden, da diese Dateien nicht kopieren könne. Allerdings seien beide Seiten auch nicht zu verwechseln:

„Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau.“

Also nach dieser Logik dürfte ich dann ja wohl auch eine Hausarbeit kopieren dürfen, wenn ich nur die Schriftart ändere oder bei Bildern spielt das Urheberrecht dann wohl auch keine Rolle, wenn ich mit den Farben arbeite. Also ziemlicher Blödsinn.

Es geht ja nichtmal darum, dass das StudiVZ die Software gestohlen hat, diese ist bei facebook doch viel weiter. Dort konnte man immerhin von Beginn an Nachrichten an mehrere Mitglieder schicken und ähnliches. Es geht auch nicht um die Idee eines sozialen Netzwerkes Aber auch das Äußere ist eine schöpferische Leistung. Wer schonmal Templates für Internetseiten erstellt und sich eingehender mit CSS beschäftigt hat wird wissen, wieviel Aufwand das ist.

StudiVZ hat im übrigen reagiert und vor dem Landgericht Stuttgart eine Feststellungsklage eingereicht, damit die Vorwürfe von facebook durch ein deutsches Gericht entkräftet werden.

Facebook verklagt StudiVZ

Wer beide Netzwerke kennt, hat die Ähnlichkeit beider Netzwerke bereits seit längerem erkannt und – wahrscheinlich weil facebook der Einstieg auf dem deutschen Markt nicht so wirklich gelingen will – nun hat facebook reagiert und Klage gegen studiVZ eingereicht.

„Ein großer Teil des Erfolgs – wenn nicht der gesamte Erfolg – von StudiVZ ist dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet“

so heißt es in der Klageschrift, die im amerikanischen Kalifornien eingereicht wurde. Ich muss sagen es freut mich ein wenig. Nicht nur, weil ich facebook besser finde und ich es schon eine ziemliche Dreistigkeit finde so offensichtlich von einer anderen Seite zu klauen, aber auch weil studiVZ ja in letzter Zeit auch alles abgemahnt hatte, was ein VZ am Ende hatte.

Facebook ist besser als studiVZ

Seit einigen Wochen bin ich nun auch bei Facebook registriert und muss sagen, dass ich es weiteraus besser finde, als das hier eher bekannte StudiVZ. Groß verwunderlich ist es nicht, denn Facebook ist international größer und wird mehr genutzt und außerdem ist studiVZ nicht viel mehr als ein Klon dieser früheren Plattform, was sich schon am gleichen Layout deutlich zeigt. Nachrichten verschicken, Freunde finden und ähnliches ist dabei sehr ähnlich (auch wenn bei Facebook bereits früher Nachrichten an mehrere Personen verschickt werden konnte). Weiter lesen „Facebook ist besser als studiVZ“

Politik und Web 2.0

Politik und Internet sorgt eher für Gelächter, wenn Politiker mit „Fachbegriffen“ traktiert werden oder wenn die ersten Gehversuche mit Videos dargestellt werden. Nun, allgemein ist Web 2.0 bei Politikern noch in den Kinderschuhen, wie eine Kurzstudie von newthinking communications nun zeigt. Dabei wurden soziale Netzwerke wie studiVZ, facebook oder XING, sowie die Blogosphäre oder YouTube auf ihre Nutzung durch Parteien und deren Jugendorganisationen untersucht. Die Ergebnisse sind ernüchternd: In den sozialen Netzwerken gibt es zwar durchaus Gruppen, die auch einige Mitglieder haben, aber sowohl in der Blogosphäre fehle eine Verankerung ebenso bei Twitter und auf Videos bei YouTube werde nur beschränkt zugegriffen. Hier ist für alle Parteien also noch eine riesige Baustelle – auch für uns in Gelsenkirchen. Von daher finde ich den Ansatz von Till Westermayer gut, sich einmal strukturiert Gedanken dazu zu machen. Bruchstücke gibt es in meinem Kopf auch schon, teilweise mehr, aber naja, mal sehen, was sich bis zur Kommunal- und Bundestagswahl daraus stricken lässt. Die Studie hat für mich aber daneben noch einen weiteren interessanten Ansatzpunkt: Sie könnte ggf. in meine Diplomarbeit fließen oder zumindest Ansätze dafür bieten ;)