Treffpunkt des Cthulhu Stammtisches abgebrannt

Treffpunkt des Cthulhu Stammtisches abgebrannt

Es war keine gute Meldung zu Silvester: Der Irish Pub “An Crannog” im CentrO war durch einen Feuerwerkskörper in Brand geraten und ausgebrannt. Traurig deshalb, weil ich seit einiger Zeit einmal monatlich dort Gast war und die besondere Atmosphäre genossen habe: Beim Cthulhu Stammtisch.

Am Dienstag war wieder einer – jetzt im daneben liegenden Brauhaus – und ich habe ein Foto der Ruine geschossen:

GasthausOberhausenCentroBis es hier übrigens weiter gehen kann ist noch völlig offen. Laut WAZ Berichten ist ein Hauptproblem, dass nicht feststeht, wer den Schaden verursacht hat. Dann würde ggf. die Haftpflicht oder – bei Fahrlässigkeit – der Täter selbst haften. Da dies aber wahrscheinlich kaum aufzuklären ist, heißt es abwarten. “No updates to give at the minute” heißt es auf der facebook Seite momentan. Bleibt nur zu hoffen, dass sich das ändert und man bald wieder in gemütlicher Pub Atmosphäre über cthulhuiden Kram, Rollenspiel, Filme und wer weiß was noch alles reden kann. Einen Zusammenhang zwischen dem Unglück und dem Treffen des wichtigsten Cthulhu Zirkels der Region möchte ich aber dann auch nicht weiter kommentieren :)

Übrigens: Im CentrO wird jetzt generell überlegt, wie man mit Feuerwerk zu Silvester umgehen will.

 

Spielemesse 2012

Am Wochenende steht die Spielemesse an. Anders als in den Jahren davor (2011, 2010, 2009, 2008) werde ich aber zum ersten Mal nicht wirklich herumstöbern können, denn ich helfe bei Goliath als Spiele-Erklärer aus. Fällt etwas schwer, aber mit “neuer” Wohnung ist das Geld ist knapp und dann kommt es doppelt gut: Man nimmt was ein und gibt gleichzeitig nicht soviel aus :)

Dennoch gibt es einige Überlegungen für Anschaffungen jetzt oder eher später irgendwann, aber vielleicht hat jemand von euch ja noch Tipps und Ratschläge?

Brettspiele

Die erste wirkliche Erweiterung für Villen des Wahnsinns ist bereits seit einiger Zeit erschienen und da wir das Spiel doch schon öfter spielen, vielleicht eine Anschaffung wert. Ob dies auch für die einzelnen Szenarien gilt, weiß ich noch nicht wirklich, immerhin kosten diese für das eine Spiel schon 15 Euro.

Zum Dungeon-Crawl Spiel Descent (oder wie immer man es nennen will) ist nun die zweite Edition erschienen. Da wir auch ab und an mal eine Runde wagen sicherlich nicht uninteressant, aber momentan wohl zu teuer zum Aufrüsten. Müsste auch erst mal gucken, was sich wirklich geändert hat. Lieber mal gucken, ob man die ein oder andere Erweiterung für die alte erste Edition nicht noch günstiger bekommt :)

Village von Pegasus hat den Kennerspiel-Preis des Jahres bekommen und erinnerte mich von seiner Grundbeschreibung ein wenig an Spiele wie Fugger oder “Die Gilde” auf dem PC, bei dem man seine Familie nach oben bringt. Aber das wird wahrscheinlich eine ganz spontane Sache, ein Erklärvideo hat es doch komplexer und doch etwas anders dargestellt, als ich es gedacht hatte :)

Auch das Spiel des Jahres: Kingdom Builder sieht auf den ersten Blick sehr nett und interessant aus, aber auch hier wage ich die These, dass es einem etwas geringerem Budget zum Opfer fallen und auf später verschoben wird.

Rollenspiele

Bei Rollenspielen sieht es soweit ich es gesehen habe auch nicht so aus, dass ich mich wirklich ärgern müsste. Für Cthulhu erscheint der sicher gut aussehende Ägyptenband, der aber mit 70 Euro weit über dem Rahmen liegt, den ich für Rollenspielbücher ausgeben will. Ein normales Design unlimitiert hätte mir da gereicht. Aber Ägypten reizt mich da eh weniger und nur 2 Abenteuer im Buch lassen mich weiter davon Abstand nehmen. Definitiv gesetzt ist aber die zweite Ausgabe von Cthulhus Ruf. Bei 6 Euro keine schwere Entscheidung für sehr gute Qualität :)

Bei DSA erschien bereits Dämmerstunden vor Kurzem mit Horrorabenteuern, aber das ist schon in meinem Besitz und rezensiert worden, die Fortsetzung der Wildermarkkampagne scheint mir nach ersten Berichten zu sehr mit den Erlebnissen von “Von eigenen Gnaden” zu brechen, also auch nicht sehr prioritär. Schicksalspfade, das Tabletop finde ich schon etwas interessanter, zumindest wenn man es auch gut für Kämpfe im Rollenspiel nutzen kann. Das Testheft wird definitiv mitgenommen.

Interessant fände ich auch mal Contact auszuprobieren, aber bei einem Budget von ca. 50-70 Euro wird auch das wohl nichts werden, denn das würde komplett nur dafür rausgehen.

Vielleicht wird noch mein Savage Worlds Regelwerk einem Update unterzogen mit dem neuen Taschenbuch des neuen Regelwerkes für nur 10 Euro.

Für Traveller erscheint ja auch einiges, da muss ich nur nochmal prüfen, ob das mit meinen Kampagnenplanungen sinnvoll erscheint :)

Fazit

Wenn man will kann man auf der Spielemesse also noch immer viel Geld lassen. Aber ich muss sagen, dass ich dieses Jahr zumindest noch kein wirklich ärgerliches Gefühl habe, was einen etwas sparsameren Einkauf angeht. Das ein oder andere wäre sicherlich Interessant, aber die Messlatte wo ich wirklich denke, dass ich es bräuchte, ist dieses mal doch deutlich geringer, als noch im letzten Jahr.

Aber vielleicht habe ich ja auch noch was übersehen? Gibt es Empfehlungen eurerseits, die ich mir angucken sollte. Wobei angucken relativ ist: Ich habe an den vier Tagen nur jeweils 30 Minuten Zeit, um irgendwo hin zu kommen und einzukaufen ;)

Frohes Neues Jahr 2012

Frohes Neues Jahr 2012

Für viele Apple Freunde gab es gestern etwas zu schmunzeln, als man meinte 2012 würde nicht 2012 heißen, sondern 2011S – in Anlehnung an das erwartete iPhone 5, bei dessen vermuteter Präsentation sich dieses aber als 4S herausstellte :)

Naja, wir wissen alle, dass dies zum Glück nicht so ist und von daher ein erfolgreiches neues Jahr 2012 euch allen. Ich hoffe ihr habt den Jahreswechsel gut verbracht und habt eure Vorsätze für das neue Jahr nicht schon komplett über Bord geworfen. Bei mir sind es so einige, unter anderem auch wieder mehr zu bloggen. Aber 2012 wird auch ein Jahr neuer Herausforderungen und interessanter Geschehnisse für mich: Im Januar wird ausgezogen, bald muss nach der Diplomarbeit dann auch die Jobsuche intensiviert werden und viele kleine Projekte wollen auch umgesetzt werden. Ich freue mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was es bringen wird.

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Ich hatte bei Freunden gefeiert und dabei auch die Kreisel verfeuert, die ich beim Weihnachtswichteln des Cthulhu-Stammtisches “gewonnen” hatte, aber ich merke ich bin doch eher Zuschauer als Akteur bei den Sylvesterfreuden.

Das erste Cthulhu Abenteuer gab es dann aber auch noch in diesem Jahr mit dem klassischen Mr. Corbitt Haus, indem ein Nachbar mit seltsamen Aktivitäten die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich zieht. Da es recht kurz ist, aber durch den leichten Einstieg doch eine gute Spieltiefe ermöglicht, war es dann auch in zwei Stunden durch. Mit dem üblichen Ende, denn wie auch in meiner ersten Spielrunde als Spieler löste die Polizei die Rätsel der Villa auf und vernichtete diese sicherheitshalber in einem großen Feuer.

Spielemesse 2011 7

Spielemesse 2011

Ab morgen ist die Spielemesse in Essen. Seit Jahren gehe ich dort immer hin und dies wird auch in diesem Jahr so sein – trotz Diplomarbeit. Aber da steht morgen der Entwurf, der dann Gegengelesen wird und so kann man Samstag ruhigen Gewissens zur Spielemesse gehen. Eigentlich berichte ich ja immer im System Matters Rollenspielpodcast davon, was so neues für die Spielemesse ansteht. Dieses Jahr ist das leider echt nicht drin gewesen. Dafür war der Stress mit der Diplomarbeit irgendwann dochzu groß geworden. Nichts desto trotz soll es hier kurz auf die Dinge eingegangen werden, die bei mir ganz sicher, vielleicht und unter Umständen im Rucksack oder in Einkaufstüten landen. Als Grundlage dient in erster Linie dieser Artikel von Ron, in dem alle Rollenspielneuheiten dargestellt werden.

Der eine Ring

Ganz oben auf der Einkaufsliste steht “Der eine Ring”, das neue Herr der Ringe Rollenspiel, welches vom Uhrwerkverlag übersetzt wurde. Das Besondere daran ist, dass es eine Kampagne über 80 Jahre zwischen den Geschehnissen von “Der Hobbit” (was ich noch zuende lesen muss) und dem “Herrn der Ringe” darstellt. Wenn man Zwerge oder Elfen oder so spielt ist das kein Problem, bei Menschen gibt es die Möglichkeit Wissen und Gegenstände an den Nachfolger weiter zu geben. Hinzu sol die Möglichkeit eines Gruppenpools geben, der die Stärke der Gemeinschaft darstellt. Wenn jemand aus der Gemeinschaft gegen diese Arbeitet schadet das der Gemeinschaft ebenso, wie der Verlust eines wichtigen Freundes. Hinzu soll soetwas wie Hoffnung kommen, ein Wert, der die Motivation des einzelnen Charakters darstellt. Wie das genau ist, weiß ich noch nicht, aber diese lange Spielzeit, diese neuen Meschaniken und mehr klingt schonmal wirklich sehr interessant, darum wird es gekauft. Kostenpunkt: 50 Euro, denn die Limitierte für 100 Euro wird es wohl doch nicht werden, wenn man nichtmal sicher sein kann, ob mal es überhaupt wirklich in einer Kampagnenform spielt.

Das schwarze Auge

Regelmäßig spielen wir ja noch die Sieben Gezeichneten Kampagne in DSA. Für das System erscheint nun ein Aventurischer Atlas mit detailierteren Karten und Darstellungen. Der wird zumindest genauer angeguckt und kostet 30 Euro. Das Soloabenteuer “Im Griff der Schwarzen Eiche” muss wohl noch etwas warten, ebenso die Anthologie zum Horasreich. Eine Kampagne zu Al’Anfa kommt erst nach der Messe raus, die wäre wohl noch eher dran gekommen. In Überlegung war auch die Überarbeitung der Kampagne “Bis zum Horizont”, bei der es nach Myranor geht. Aber irgendwie sind 40Euro doch ein stolzer Preis dafür, dass man diese Kampagne womöglich nie spielen wird. Interessant fände ich es dennoch mal Myranor zu erkunden aber eben ohne gleich alles neu kennen zu lernen, sondern als aventurischer Charakter und Spieler den Kontinent zu erkunden. Und auch als Spielleiter wäre es etwas einfacher, wenn man nicht gleich alles wissen muss.

Ullises generell

Ebenfalls übelegt war das Battletech Starterset und vielleicht auch neuer Kram fürs John Sinclair Abenteuerspiel. Das hatte ich auf der Ratcon kennengelernt und fand diese abgespeckte Version des Rollenspiels garnicht mal so verkehrt. Das Grundregelwerk habe ich mir im PDF Shop schonmal gekauft, hatte darum überlegt, ob was physisches für das Regel nicht auch nett wäre. Aber ich denke das wäre eher etwas falls am Ende noch Geld übrig bleibt – und das ist bei der Spielemesse ja selten der Fall :D

 

Malmsturm

Ich glaube bei der RPC hatte ich mir das Malmsturm Regelwerk gekauft und auch signiert bekommen. Damals war es gedacht als Alternative zu D&D in einer freien Spielwelt, die ich mir selber ausdenken wollte. Nun habe ich aber gesehen, wie dick dieses Buch zur Welt ist und überlege es mir vielleicht doch nochmal anders. Und man muss sich klar machen: Das “dünne” Regelbuch ist nicht wirklich dünn, sondern dicker als manches DSA Buch. Kostenpunkt: 50 Euro.

 

Cthulhu

Für das Horrorrollenspiel Cthulhu sind zwei neue Bände für mich besonders interessant. Zum einen mit Kingsport ein weiterer Ort aus Lovecraft Country, der vorgestellt wird. Steht aber auch nicht ganz oben auf der Liste, ist eher für die Sammlung, hoffe dass jemand aus meiner Spielrunde da vielleicht zugreift und leitet :) Ansonsten ist ein Artikel zu den Kreuzzügen erschienen, der wird genauer angeguckt und vielleicht gibt das eine nette kleine Kampagne. Fänd ich zumindest bis zu Freigabe von den Bergen des Wahnsinns irgendwann nochmal interessant.

Auch wenn es nicht von Pegasus ist, steht auch “Trail of Cthulhu” noch irgendwie auf der Kaufen-Liste. Ich habe ja mit den Armitage-Files eine Kampagne dazu und das andere System würde mich auch schon interessieren.

Englischer Kram

Es sind noch zwei englische Bücher in der Überlegung: Der Kampagnenband zu A Song of Ice and Fire ist so nicht mehr mal eben zu bekommen. Das System hatte ich noch günstig bekommen, beim Hintergrundband fehlte aber noch das Glück, mal sehen was die Messe bietet. Dann ist auch das Mouse Guard Rollenspiel mir sehr empfohlen worden. Werde mal den Comic lesen ob mir der zusagt und dann überlegen, ob ich das Risiko 55 Euro auszugeben, wo die Chancen noch geringer sind das zu Spielen als bei “Der eine Ring”.

Shadowrun

Bei der Ratcon habe ich mir Shadowrun gekauft und will das gerne mal ausprobieren – was schon ein großer Schritt für mich ist. Werde auf der Spielemesse wohl auch das ein oder andere Buch dazu kaufen. Relativ sicher ist die neue Box “Schattenrüstzeug” dazu, die mir als Einsteiger in das System bestimmt helfen wird. (Inhalte hier) Aber was sonst? Der Band zum Rhein-Ruhr-Komplex soll erst in einem Monat in der normalen Version entscheiden und 50 Euro dafür ist dann für einen Einsteiger doch etwas viel. Aber ich brauche da auch noch eure Hilfe: Was ist noch hilfreich für einen Einsteiger? Ist eine der 4er Kampagnen gut genug, um eine Einsteigerrunde zu überzeugen ohne zu überfordern? Irgendwelche Quellen- und Regelbände die besonders gut sind? Helft mir und antwortet fleißig :D

Brettspiele

Bei Brettspielen gehe ich immer sehr spontan an die Spielemesse heran. Das Civilization Brettspiel ist ein Kaufkandidat, aber sonst lasse ich mich gerne überraschen – oder auch hier von euch überraschen :D

 

Das ist bestimmt nur ein kurzer Überblick. Bei der Spielemesse wird auch  immer eingekauft, was gerade so in den Sinn kommt, aber ich bin auch immer für eure Ratschläge offen. Insbesondere zu Shadowrun würde ich mich über jeden Ratschlag freuen – auch vor Warnungen. Aber bestimmt habe ich auch echt tolle Sachem übersehen und bei Brettspielen freue ich mich auch Vorschläge von neuen (am liebsten kooperativen) Spielen. Also legt los :)

Deutsche Lovecraft Gesellschaft 3

Deutsche Lovecraft Gesellschaft

Lovecraft GesellschaftGestern abend war wieder der übliche monatliche Cthulhu Stammtisch in Oberhausen. Gestern war aber mehr als das, denn im Irish Pub im Centro ist die Deutsche Lovecraft Gesellschaft gegründet worden. 13 Menschen haben dort die Gründungsversammlung durchgeführt und damit den ersten formalen Schritt für den Verein absolviert. Die Ziele des Vereins sind in der Satzung natürlich genauer klargelegt, aber im Cthulhu Forum ist es wie folgt bereits umschrieben worden:

Das Ziel ist es, über die Stammtisch-Treffen hinaus den Bekanntheitsgrad Lovecrafts zu fördern und seine Werke leichter zugänglich zu machen. Der Verein soll somit Interessierten eine gemeinsame Plattform bieten, die dieses Vorhaben und die Kommunikation untereinander erleitert.

Mehr wird es in den kommenden Wochen auch auf der offiziellen Homepage geben. Und um es mit ein wenig persönlichen Infos zu füllen: Ich bin bei der Sitzung auch zum Kassierer des Vereins gewählt worden und sollte neben meinen “buchhalterischen” Kenntnissen nun auch mein Wissen über H.P. Lovecraft wohl doch noch etwas mehr ausbauen :)

Kinokleinigkeiten: Devil und “Halbe Energie”

Noch zwei Kleinigkeiten muss ich loswerden zum Kinobesuch heute abend. Ok, eigentlich drei, aber zu einer Begebenheit kann ich nicht mehr sagen, als ich es schon getwittert habe ;)

Im Kino haben sie auch einen mit Handy aufgegriffen, der gefilmt hat teilweise. Gut so, das Licht hat auch genervt! ;)

Ansonsten habe ich einen Trailer gesehen, bei dem ich noch nicht weiß, ob der Film das hält, was der Trailer verspricht, aber er sieht ziemlich gut aus und im ersten Moment dachte ich: “Hat da jemand das Cthulhu Szenario ‘Abwärts!’ verfilmt?”:

Wie gesagt, bin unsicher, ob er das hält, aber dem Film wird wahrscheinlich im Kino ne Chance gegeben. Das andere was ich noch loswerden muss und gesehen habe, war auch irgendwie gruselig, aber seht selbst:

Ist doch wirklich zum Fremdschämen, oder? :D

Der “König in Gelb” bei Halloween

Der “König in Gelb” bei Halloween

Ich stehe sonst ja nicht so auf verkleiden und so, aber gestern überkam es mich dann doch für unsere Halloweenparty ein Kostüm zu basteln. Und es sollte irgendwas cthulhuides werden. Der böse Herr Cthulhu war dann doch zu tentakelig und dann habe ich mich am Ende für den König in Gelb entschieden, da das dann doch relativ einfach war.

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So, genug des Brauchtums, die Realität ruft :)

Meine Einkäufe bei der Spielemesse 3

Meine Einkäufe bei der Spielemesse

Einige andere hatten ihre Einkäufe der Spielemesse ja schon abgelichtet und irgendwie war mir jetzt auch danach. Also hier eine Übersicht:

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Ganz am Rande ist noch Heroes of the World, das hat es leider nicht ganz drauf geschafft. Ansonsten sieht man Schatten über Camelot, mein Highlight der Messe. Auch wenn das Spiel schon etwas älter ist, finde ich den kooperativen Modus wirklich genial und freue mich schon darauf, wenn wir es das zweite mal mit mehr Regelkenntnis spielen Smiley 

Die Verbotene Insel ist ebenfalls kooperativ, ähnelt Pandemie sehr stark, macht aber dennoch viel Spaß und geht meiner Einschätzung nach etwas leichter von der Hand.

Ansonsten kenne ich von den Spielen dann nur noch Der Eiserne Thron, welches wir schon testspielen konnten. Schöne Strategie, aber eben darum auch nicht ganz so einfach.

Target Earth zu guter letzt war ein kurzentschlossener Kauf, weil es an die alten X-Com Computerspiele erinnerte. Die Regeln wurden schon gelesen und wirken wirklich recht einfach. Auch hier hoffe ich auf einen Test.

Der Rollenspielbereich vorne ist ja so etwas schwer zu erkennen. Alleine fotografiert sieht so aus:

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Man sieht einen deutlichen Überhang bei Cthulhu, auch wenn ich die Berge des Wahnsinns Kampagne wohl erst in einem Jahr selber leiten kann. Aber bis dahin ist entweder mit Innsmouth, oder eben mit Traveller, unserer laufenden DSA Kampagne oder Dungeon Slayers genug Material vorhanden, um die Zeit gut zu füllen.

Bei Dungeon Slayers hat es mich sehr gefreut am Samstag den Autor Christian Kennig kennen zu lernen, der mir zum einen mein Buch signierte, zum anderen aber auch sehr sympathisch war und mit dem wir ein längeres Gespräch geführt hatten.

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Alles in allem eine gute, aber wie immer teure Messe. Mehr dazu findet ihr auch in Audioform bei unserem System Matters Special dazu und einem Crossover Podcasts. Ich habe jedenfalls überlegt, meinen Spielepodcast wieder aufleben zu lassen. Im November wird es da wieder losgehen…

Streifzug durchs Netz vom 30.07.2010

Streifzug durchs Netz vom 30.07.2010

Heute morgen war eine Demonstration zum Rücktritt von Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Leider konnte ich persönlich doch nicht hin, aber DerWesten berichtet wie üblich.  Dort findet man auch eine Chronologie – nicht der Ereignisse, sondern eher der Aussagen und Schuldzuweisungen danach. Eine aktualisierte Übersicht über die Ereignisse findet man wieder im ODEM.blog. Neu ist heute jedenfalls, dass bei der Loveparade die Zahlen der Besucherzahlen in den letzten Jahren immer deutlich erhöht wurde – verdreifacht gar.

Politisch interessant ist auch dieser Artikel über die Ausbildung, die von Seiten der Bundesregierung für somalische Polizisten geliefert wurde. Eigentlich löblich in dem zerfallenen Staat für staatliche Ordnung sorgen zu wollen. Aber doch bitte nicht an der UN vorbei, die dort alles organisiert und dann bei äthiopischen Ausbildern, die quasi an dem Bürgerkrieg beteiligt sind.

Ein kleiner Aufreger war dagegen das Verbot eines Blindenhundes im Supermarkt und insbesondere die Frage des stellvertretenden Filialleiters, ob es nicht spezielle Läden für Blinde gäbe. Sicher ein Einzelfall, aber irgendwie zeigt er doch, dass die wirkliche Einbindung von behinderten Menschen in die Gesellschaft noch nicht überall angekommen ist.

Rollenspielerisch ist heute die 41. Folge unseres Rollenspielpodcasts System Matters erschienen, der eigentlich nur zwei Themen hat: Ganz wenig Starcraft 2 und ganz viel Cthulhu. Hier kann man sich die Folge anhören.

Als Bild des Tages gibt es folgende über Twitter gefundene Aktion:

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Für die Kinder in der Kindertagesstätte sicherlich ein großer Schock und auch sicher keine “coole” Aktion, aber wie kommt man bitte generell auf solch eine Idee?

Auch garnicht cool ist diese Aktion, die bei Blogwiese unter dem Motto “DAS ist nicht witzig gepostet wurde” – dem kann ich nur zustimmen.

Damit bleibt mir nicht mehr als wieder einen schönen Tag zu wünschen :)

Berge des Wahnsinns im Kino

Das war die Gute Nachricht dieses Tages: “Berge des Wahnsinns” kommt nun doch ins Kino. Es handelt sich um ein Horrorbuch von H.P. Lovecraft aus dem Jahr 1936. Für die Zusammenfassung nutze ich einfach mal Wikipedia:

Der Ich-Erzähler William Dyer beschreibt den Verlauf einer Expedition von Mitgliedern der Miskatonic-Universität in die Antarktis. Zunächst suchen er und sein Team nach außergewöhnlichen und mesozoischen Gesteinsarten, wie dem Kreide-Schiefer. Doch dann stoßen sie auf eine Höhle, in der sie Fossilien einer der Menschheit völlig unbekannten, halb pflanzlichen und halb tierischen Rasse entdecken. Sie finden die urzeitliche Stätte einer offenbar überlegenen Zivilisation und erkennen, dass die Urgeschichte der Erde eine ganz andere war, als die Wissenschaft bisher annahm.

Im Herbst kommt die Kampagne für das Cthulhu-Rollenspiel heraus und von daher war ich natürlich schon ziemlich angespitzt. Aber nachdem Guillermo del Torro – bekannt u.A. durch Pans Labyrinth – vor kurzem die Pläne für das Projekt auf Eis legte, sind sie nun wieder da, auch weil James Cameron dem Film seine Unterstützung als Producer zugesagt hat.

Probleme gab es vorher vor allem, weil die “Berge des Wahnsinns” weder ein Happy End, noch eine Liebesgeschichte bieten und die großen Filmfirmen soetwas offensichtlich für nötig halten. Im Rahmen der Comic-Con hatte del Torro aber offensichtlich noch andere Gründe genannt, wie man bei Filmstarts.de lesen kann:

“‘Mountains of Madness’ ist die Rückkehr zu etwas, das heute niemand mehr macht: Horrorfilm im großen Stil”, so del Toro. “Heutzutage versteht jeder unter einem Horrofilm etwas, in das man wenig reinsteckt, aber viel herausbekommt. [...] Die Studios sehen Horrorfilme als etwas, in das man nicht mehr als 30-40 Millionen Dollar investieren sollte. ‘Mountains of Madness’ muss aber einer dieser großen Horrorfilme sein, wie sie es früher noch gab. Man braucht ein Budget von ungefähr 130 Millionen Dollar. [...] Ich weiß noch, als ich ‘Alien‘ gesehen habe und völlig hin und weg war”, so del Toro weiter. “Ich habe John CarpentersDas Ding aus einer anderen Welt‘ gesehen, ich habe Stanley KubricksThe Shining‘ gesehen. Das waren riesige Filme in einem Genre, das normalerweise keine riesigen Filme hervorbringt. Bei ‘Mountains of Madness’ gab es zwei Dinge, um die ich in den vergangenen Jahren kämpfen musste: zum einen soll der Film in einem bestimmten Zeitalter spielen, zum anderen soll er ein R-Rating bekommen. Die Studios haben davor große Angst. [...] Der Film soll nicht aus reinem Selbstzweck blutig werden, sondern weil es ein Film für Erwachsene sein soll und die Konsequenzen mancher Dinge eben sehr tiefgreifend und verstörend sind. Die ersten Gespräche laufen immer so ab: ‘Muss der Film ein R-Rating bekommen’. Darauf antworte ich: ‘Ja, muss er!’ ‘Muss der Film in einem gewissen Zeitalter spielen? Muss der Film in der Antarktis spielen’, ‘Ja muss er’.”

Jedenfalls grandiose Nachrichten und ich bin sehr gespannt, was daraus wird. Und vielleicht gibt es dann ja bald nicht nur solche Fantrailer für den Film: