Nachricht aus dem Weltraum

Man stelle sich vor das Handy brummt und eine neue SMS kommt an. Nur, dass man den Empfänger nicht kennt und dieser auch nicht weiß, wen er erreicht hat. Im Spiel „Lifeline“ stammt die Nachricht von Taylor einer Raumpilotin1, die mit ihrem Raumschiff auf einem anderen Planeten abgestürzt ist. Empfangen wird sie natürlich über eine entsprechende Spieloberfläche und Antworten kann man nicht frei, sondern muss sich aus zwei Auswahlmöglichkeiten entscheiden. Das ganze erinnert dabei an die klassischen Spielebücher / Soloabenteuer, wo es heißt: „Wenn du nach Links willst, gehe zu Nummer 234, wenn du weiter geradeaus willst Nummer 47“.

Lifeline ScreenshotEine kleine Besonderheit ist, dass das ganze – mehr oder weniger – in Echtzeit stattfindet. Wenn Taylor eine Unterkunft gefunden hat und dort schläft ist auch eine weile Funkstille – ebenso, wenn sie sich auf Erkundung begibt und eine weile unterwegs ist. Andersherum gilt das aber natürlich nicht. Taylor wartet geduldig auf die nächste Antwort, und stirbt nicht, weil die Frage, ob man vielleicht was essen sollte mitten in der irdisch realen Nacht aufploppte. ;)

Lifeline ist damit ein kleines netten Spiel, bei dem man zusammen mit Taylor diese Welt erkundet, sich in ihrer Abwesenheit fragt, ob die Entscheidung die richtige war und ob nicht gleich als nächstes eine letzte Meldung auftaucht. Sollte dem so sein, kann man das Spiel entweder von vorne starten oder auch zu Entscheidungspunkten zurück scrollen und ab dort wieder einsteigen. Nach dem ersten Neustart ist es auch möglich diese Realzeitverbindung ein- und auszuschalten. Man muss also nicht Stunden warten, wenn man schon weiß, was als nächstes kommt.

Das Spiel gibt es für die üblichen Mobilgeräte, also Apple, Android und Amazon Store. Den für euch passenden Link findet ihr wahrscheinlich auf diese Seite am schnellsten: http://www.bigfishgames.com/games/9968/lifeline/.

  1. Wobei ich erst im Nachhinein erfahren habe, dass es eine Frau ist ;) []

Telltale Games bringt Game of Thrones

Heute hat Telltale Games bekannt gegeben, dass die Spieleschmiede aus Kalifornien den Fantasy Epos „Game of Thrones“ als Computerspiel umsetzen will. Es ist das dritte Spiel dazu, zumindest wenn man den Start der genialen HBO Serie als Startpunkt der momentanen Game of Thrones Euphorie ansetzt.

Mit „Game of Thrones: Genesis“ wurde ein eher schlechtes Strategiespiel geliefert, das Rollenspiel „Game of Thrones“ schien eine nette Story zu haben, aber umständlich zu steuern sein. Erstes habe ich angespielt, zweites liegt ungespielt in meiner Steam Bibliothek. Sei es drum, denn Talltale hatte bisher wirklich gute Arbeit mit ihren Adventures geleistet. „The Walking Dead“ geht als Umsetzung des Comics in diesen Tagen in die „2. Staffel“ – was soviel bedeutet, wie den zweiten Teil. Das Adventure mit Entscheidungen und Konsequenzen im Spiel hatte dem Adventure-Genre wieder etwas mehr Leben eingehaucht. „The Wolf among us“ ist die Umsetzung der Comic-Reihe „Fable“, soll dabei auch durchaus an die Qualitäten von „The walking dead“ anknüpfen können. Kommt 2014 damit eine wirklich gute Game of Thrones Interpretation als Computerspiel? Zumindest hat diese Ankündigung bei mir Hoffnung darauf geweckt :)

Dragon Age 1+2 kaufen… oder vielleicht Assassins Creed?

Amazon.de hat wieder ein Angebot für Computerspieler, denn man bekommt aktuell zwei Spiele zum Preis von einem. Also das günstigere Spiel gibts kostenlos dazu. Und wir reden hier nicht von Uralt-Spielen und auch nur ganz wenig Müll. Zum Beispiel könnte man Dragon Age:Origins und Dragon Age 2 für 23,99 kaufen und so die wirklich genialen Abenteuer (Teil 2 mit kleinen Abstrichen) erleben. Vielleicht lieber Assassine sein? Auch Assassins Creed wird angeboten: Brotherhood, Teil 2 oder auch Teil 1 sind für maximal 22,41 Euro im zweier Pack zu bekommen. Bei diesen beiden Reihen kann man meines Erachtens bedenkenlos zuschlagen. Aber vielleicht ist ja auch das ein oder andere interessante für euch noch dabei. Hier findet ihr jedenfalls das Angebot. Schlagt schnell zu :)

Gamescom: Was wir gesehen haben

Letzte Woche war die Gamescom in Köln und für einen Tag haben auch wir ins Getümmel gestürzt. Auch wenn wir auch dieses Jahr nur einmal dort waren und darum weder Zeit noch Lust auf vier Stunden für Assassins Creed oder ähnlichem anzustehen, kann man sich doch einen kleinen Überblick über die ein oder andere Neuigkeit machen.

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Dragon Age 2 – Erste Eindrücke

imageSeit heute ist der Nachfolger des Rollenspiel Epos Dragon Age erschienen bzw. zu spielen. Installiert hatte ich das Spiel gestern Vormittag schon, aber spielen durfte man erst ab 0 Uhr. Allein das hatte einige Kritik hervorgerufen, mir war es relativ gleichgültig, da ich Mittwoch eh viel arbeiten musste und so ging es dann um 0 Uhr los. Hier einige erste Eindrücke nach etwas mehr als 8 Stunden gespielter Zeit.

Story

Das Spannendste an Dragon Age war für mich die Geschichte und vor allem die Konsequenzen des eigenen Handelns. Ob es wirklich am Spiel etwas geändert hat, wenn man den einen Zwergen anstatt den anderen auf den Thron setzt oder anderes, kann ich natürlich nicht endgültig sagen – habe den ersten Teil nur einmal durchgespielt und das ist nicht lange her :)

Wichtiger als die Frage ob Entscheidungen wirkliche Konsequenzen haben ist, dass zumindest dieser Eindruck erweckt wurde. Wenn man nicht weiß, dass bei der anderen Auswahl das gleiche Ergebnis gekommen wäre und man anhand der Reaktionen und Handlungen den Eindruck bekommt, dass dies alles nur so geschehen ist, weil man sich an jener Stelle eben anders entschieden hat, ist dies mehr als ausreichend und unheimlich fesselnd.

Dieses Gefühl konnte Dragon Age 2 bei mir bisher nicht wirklich erzeugen. Man muss dazu vielleicht auch kurz den Hintergrund erläutern: Im zweiten Teil spielt man einen Flüchtling, der nach dem Angriff der Dunklen Brut fliehen muss und dann in der Stadt Kirkwall eine neue Heimat finden. Anders als beim Vorgänger erlebt man also keine spezielle eigene Hintergrundgeschichte und ich finde das schränkt zumindest denn Wiederspielwert doch etwas ein. Beim ersten Teil war es ja auch interessant, was sich für die Magierin aus dem Turm anders entwickelt aufgrund der Herkunft, als mit meinem adeligen Krieger. Die einzige Unterscheidung ist hier durch drei Klassen gegeben: Krieger, Magier und Schurke. Ob dadurch andere Handlungsstränge auftauchen kann ich natürlich noch nicht beurteilen, kann mir das aber maximal beim Magier vorstellen. Aber wer weiß, was noch kommt.

Das muss ich wie schon geschrieben auch für die Handlung und Konsequenzen tun. Bisher fühle ich mich von Quests eher überrannt, so das wesentliche dann ggf. schneller untergehen und alles “gleicher” wird, egal ob es nun um eine Story-relevante Quest oder eine eher unbedeutende Nebenquest. Im Prinzip ist mir das relativ egal, ich will ja eh das ganze Spiel kennen lernen, aber wenn das bunt durcheinander geht, weil in einem Gebiet nunmal 4-5 Quests zu erfüllen sind und dazu noch 1-2 neue kommen, kann der Überblick leider leicht verloren gehen. Die Questübersicht teilt das dagegen fein säuberlich auf und auch die Karte gefällt mir etwas besser, da sie sofort zu einer Region gehörige Quests anzeigt.

Bisher kann ich also sagen gute Unterhaltung, aber das Überraschungselement oder gar ein Ärgern über frühere Entscheidungen fehlt doch etwas.

Die Charaktere sind recht nett gestaltet und ich bedauere schon wieder, nicht alle mit dabei zu haben. Allerdings wechsle ich häufiger und muss sagen, dass verschiedene Charaktertypen zu erkennen sind und man vielleicht nicht mit einem Mitglied der Stadtwache auf eine Schmugglertour gehen sollte. (Wobei ob was passiert praktisch, weiss ich nicht, hab vorher die Gruppe umgestellt :D ) Was ich dagegen auch hier wieder negativ finde, sind mangelnde Dialogmöglichkeiten mit den Charakteren. Man kann diese teilweise in ihren Häusern ansprechen, aber das wird dann als Quest auch angekündigt. Einerseits ganz nett, dass man so sieht, wenn es etwas neues gibt, andererseits kamen mir die Dialoge und daraus ergebenden Quests und zu findenden Gegenstände im Vorgänger doch länger und spannender vor.

Dialoge

Als ein Vorteil und Lob für das Spiel hatte ich gehört (ich habe noch keine Testergebnisse wirklich gelesen, um unbefangen an das Spiel zu gehen), dass der Charakter eine Stimme bekommen hat. Im Vorgänger standen ja immer komplette Sätze da, jetzt sind es nur kurze Zusammenfassungen dessen, was der Charakter dann ausformuliert. Dies sieht dann in etwa so aus:

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Rechts stehen in der Regel drei Auswahlmöglichkeiten, wobei der Ton und die Stimmung der Nachricht mit einem Symbol davor dargestellt wird. In dem vorherigen Bild ist beispielsweise eine “ironische, humorvolle” Antwort markiert. Links kann man dann meist weiter Nachfragen oder eine entsprechende Auswahl von Fragen öffnen oder bekommt besondere Antworten, die sich aus vorherigen Fragen oder Gesprächen ergeben haben.

Ich muss zugeben, dass mir die Stimme selber doch ganz gut gefällt, also die Tatsache, dass es einen wirklichen Dialog gibt und der Gegenüber nicht nur auf angeklickte Fragen antwortet. Auch die Sache mit den Emotionen hilft dabei, dies ein wenig einzuschätzen. Dennoch reichen mir diese “Zusammenfassungen” oder Umschreibungen nicht ganz aus und manchmal finde ich, dass der gesprochene Text dann doch sehr weit davon abweicht. Nicht von der Emotion, sondern eben vom Inhalt her.

Fertigkeiten, Produktion und Gegenstände

Was mir auch etwas fehlt, ist das Überreden. Ich weiß nicht, ob das irgendwie integriert ist, aber ich fand es ganz nett, dass im Vorgänger manchmal Antworten nur da standen, weil man Überzeugen hoch genug gesetzt hatte, genug Klugheit hatte oder ähnliches. Jetzt scheint es von wenigen Ausnahmen abgesehen auf diese drei Auswahlmöglichkeiten an zu kommen.

Ansonsten werden Fertigkeiten mehr über die Eigenschaften gehandhabt. Schlösser knacken können alle Schurken ab einer Klugheit von 20, 30 oder 40 Punkten – je nach Schwierigkeit. Ich muss sagen, dass ich dies nicht problematisch finde, sofern man das erstmal raus hat. Im Gegenteil fand ich die Eigenschaften im ersten Teil irgendwann auch sinnlos, wenn alle die Kampfkunst und Taktik ganz hoch hatten, war der Rest eher sinnlos – sofern man Kräuterkunde, Alchemie und so nicht nutzt.

Diese wird hier auch wie ich finde etwas leichter genutzt. Anstatt Rohstoffe zu sammeln, sammelt man Rohstoffquellen. Also sobald man irgendwo Elfengras gesehen hat, hat man diese Quelle. Dann kann man bei den entsprechenden Händlern Gifte, Tränke oder Runen in Auftrag geben und bekommt die gegen Gold zugestellt. Das gefällt mir persönlich besser, aber ich hatte mich mit der Produktion von Dingen im ersten Teil auch nicht wirklich beschäftigt.

Einige Zeit ist aber dafür drauf gegangen, regelmäßig die Taschen nach besseren Gegenständen für alle Charaktere durchzugehen und so bei jedem zu gucken, ob es bessere Handschuhe, Rüstungen, Schuhe oder ähnliches gibt. Dies ist etwas entschlackt worden, denn nun gibt es Körperrüstungen nur noch für den Spielercharakter. Alle anderen haben ein festes Rüstungsset, welches mitlevelt (denke ich) und was durch besondere Ereignisse (wahrscheinlich das, was im ersten Teil eine besondere Fertigkeit war) aufgewertet wird. Man achtet darum bei anderen Charakteren nur noch nach Waffen, Ringen und Amuletten. Und auch das ist einfacher, denn diese haben nun eine Sternbewertung: Auf einer Skala von 0 bis 5 Sternen ist so sofort sichtbar, wie gut ein Gegenstand ist.

Ich muss sagen das neue System ist deutlich schneller als früher, wo man durch 8 Charaktere durchgehen musste und alles geprüft hat. Aber vielleicht war ich damals ja auch zu akribisch.

Kampf und Steuerung

Ich hatte das Spiel zuerst als Demo auf der PS3 gesehen und ehrlichgesagt gehofft, dass es sich um die Konsolenvariante handelt und die PC Version wie im Vorgänger vielleicht etwas strategischer bleibt. Dem ist nicht so. Ich finde Kämpfe sind actionorientierter geworden und auch schneller. Ich muss sagen, dass ich auf dem normalen Schwierigkeitsgrad mit den üblichen “Trash-Gruppen” bisher wenige Probleme hatte, nur eben bei Bossen oder größeren Mengen wurde es mal knapp, aber ich glaube ich musste noch nicht einmal deshalb neuladen. Ich bin mir noch etwas unschlüssig über den Stil, aber als Schurke macht es momentan noch viel Spaß und von daher bin ich zufrieden.

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Auch das Screenlayout selber ist recht übersichtlich, vielleicht etwas spartanischer als beim Vorgänger, aber ich finde es ist funktionabel und schnell zu spielen. Besonders gut – auch wenn es eigentlich zu “Gegenstände” gehört hätte, gefällt mir, dass es nur eine Heiltrankart gibt. Im letzten Teil hatte ich ja vom leichten über den normalen bis zum schweren oder mächtigen Wunsumschlag einige in der Leiste, das ist jetzt leichter gelöst. Ansonsten hat sich die Steuerung nicht wirklich geändert.

Zwischenfazit

Ich werde das Spiel in den nächsten Tagen ja weiter spielen und dann wohl auch nochmal berichten, aber bisher fühle ich mich gut unterhalten. Nicht weniger, aber auch nicht wirklich mehr. Ich kippe nicht vor Begeisterung vom Stuhl, muss diesen aber auch nicht vor Enttäuschung aus dem Fenster schmeißen.

Wie gesagt der Kampf selber ist okay. Mir gefällt, dass es nicht ewig dauernde Trashgruppenkämpfe gibt, sondern dies recht fix abzuhandeln ist und man sich so auf das wesentliche Konzentrieren kann. Wenn jetzt in den nächsten Stunden die Story noch mehr anzieht oder die ersten Konsequenzen (deutlicher) auftreten, dann wäre es natürlich noch sehr viel besser.

Computerfieber – Die neue Lust im Familienalltag

Heute redet man wahrscheinlich eher von Computersucht, als von Computerfieber, denn der normale gebrauch des Computers ist eben wirklich schon Alltag. Aber interessant ist die gleichnamige Dokumentation dennoch und zwar aus dem ganz einfachen Grund, dass sie aus dem Jahr 1984 stammt, als Computer eben noch nicht Alltag waren und Computerspiele noch durch den Titel identifiziert wurden und nicht durch die Grafik selber. Aber seht selbst. Der erste Teil ist eingebunden, die weiteren kann man dann mit „Ähnliche Videos“ direkt auswählen:

Erste Eindrücke von Starcraft 2

image Ich hatte den ersten Teil eigentlich nie gespielt, wenn dann eher gezwungenermaßen mal auf einer LAN Party in jungen Jahren und war – wahrscheinlich wegen mangelnder Erfahrung im Single-Player – immer kläglich gescheitert, was mich noch weniger motiviert hatte, das Spiel zu testen. Und nun ist der Nachfolger erschienen und ich habe mich entschieden dem Spiel doch eine Chance zu geben. Oder einfacher gesagt: Ich war bei Saturn und habe mich kurzerhand entschlossen heute nachmittag mal ein wenig Echtzeitstrategie zu testen. Darum nun ein kleiner Bericht der ersten Eindrücke – wohlgemerkt nur Eindrücke, denn nach 3 Stunden kann man nicht wirklich viel über das Spiel sagen.

Gut hat mir schonmal gefallen, dass bei der Installation wesentliche Elemente der Handlung berichtet wurden und dem Spiel liegt mit der “Anleitung für den schnellen Einstieg” auch die Vorgeschichte nochmal etwas ausführlicher bei. Also war die Situation zu Beginn relativ schnell klar. Wer der gepanzerte Typ ist, muss ich wohl nochmal nachlesen, dieses Unwissen einfach ignorieren oder auf aufklärende Kommentare hoffen, aber sonst ist die Geschichte schon recht spannend, wenn aus der Rebellion schließlich wieder ein Kampf gegen die Zerg wird.

Bisher habe ich erst vier Missionen gespielt – wie gesagt es sind Eindrücke – aber bisher bin ich sehr gut unterhalten worden. Die Missionen selber sind – noch – relativ normale Echtzeitstrategie, wobei durch Nebenmissionen durchaus Ziele hinzukommen, die die normale Strategie etwas ändern. In einer Mission muss man eigentlich nur 20 Minuten aushalten und könnte sich darum gut einbunkern, aber andererseits rufen “draußen” immer wieder Einheiten um Hilfe, der man vielleicht gerne nachkommen will, um Ressourcen und Einheiten zu erhalten.

Und für noch eins ist das ganz nett: Erfolge. Ja, ein wenig Erfolgsjunkie bin ich durch WoW geworden und auch hier gibt es für jede Mission 3 Erfolge. Der eine kommt mit dem bestehen, der zweite erfordert schon mehr im normalen Schwierigkeitsgrad, der letzte dann im schwersten. So spielt man frühere Missionen dann vielleicht auch nochmal an, um sich einen Erfolg abzuholen oder neigt dazu mehr als nur das Primärziel zu verfolgen, um alle Erfolge abzugreifen.

Ob dies auch auf Credits auswirkungen hat, weiß ich noch nicht, aber man sammelt jedenfalls auch Geld und Forschungsfragmente in den Missionen, die man dazwischen in Entwicklungen stecken kann oder um Elite-Einheiten anzuheuern. Beispiele für solche Entwicklungen sind zusätzliche Plätze im Bunker oder Sanitäter, die dann doch ohne ein anderes Gebäude produziert werden können. Kleine Entscheidungen zwischen den Missionen.

Entscheiden kann man sich auch bei den Missionen selber, denn manchmal werden mehrere Angeboten. Ob man die übersprungenen später noch machen kann oder ob die Wahl was man macht Auswirkungen auf die Kampagne hat, kann ich noch nicht sagen, aber das wäre ziemlich genial. Nach dem Motto: Wenn man den Menschen auf dem Planeten XY nicht hilft, dann wird es später schwerer, weil die Gegner dort an Ressourcen herangekommen sind. Aber wie gesagt, das weiß ich noch nicht.

Dann ist ja noch Battle.Net. Über die Probleme damit schreibe ich vielleicht nochmal was – ich sehe da grundsätzlich auch Probleme – aber es ist schon wirklich nett, wenn man mit Freunden, wie man in WoW hat (und die bei mir auch wirklich Freunde aus der Realität sind) nun auch während Starcraft Chatten kann. Getrennt spiel und trotzdem plaudern ist da nicht zu verachten.

Mein Zwischenfazit damit: Bisher bereue ich den Kauf nicht. Das Gefühl des Überfliegers habe ich allerdings auch noch nicht. Es ist einfach sehr gut gemachte Unterhaltung. Aber vielleicht ist dazu die Zeit noch zu frisch oder es schlägt eben durch, dass ich Starcraft 1 nicht gespielt und noch nicht von der Welt aufgezogen wurde. Ich werde es weiter spielen und sicher wieder berichten, dann auch bebildert :)

[Hier könnt ihr es selber bei Amazon.de kaufen und selber testen…]

Living Games Festival 2010

Am Samstag war ich mit Kevin und Mena beim Living Games Festival in Bochum. Anders als beispielsweise die Gamescom geht es bei dieser Veranstaltung eher um die Kultur von Computerspielen und die Förderung von Eigenentwicklungen – Sie ist auch deutlich überschaubarer :) Weiter lesen „Living Games Festival 2010“

Wer Raubkopiert stiehlt Filme…

…dies taucht am Beginn jeder gekauften DVD auf. Gerne auch unüberspringbar. Ebenso wie ich bei irgendeiner Serie nach Abschluss einer Folge  in gefühlt 134 Sprachen lesen durfte, dass diese DVD nicht kopiert werden darf – natürlich auch ohne Chance diese Warnungen auf der Original DVD zu überspringen. Im Internet hatte ich über „USA erklärt“ dazu folgendes Bild gefunden:

Ich kaufe gerne gute Filme, aber umso mehr fühlt man sich doch von der Filmindustrie verarscht. Man zahlt wirklich schon viel Geld für den Film und muss sich dann immer wieder belehren lassen, dass man ihn nicht kopieren darf – bevor die DVD richtig angefangen hat, vor dem Film und danach auch nochmal. Als Kunde ist man wohl immer der Dumme.

Und das ist ja nicht nur bei DVDs so. Bei den neueren Computerspielen der Firma ubisoft muss man ständig mit dem Internet verbunden sein, wenn man das Spiel spielt – auch im Einzelspielermodus. So wird dauerhaft überprüft, ob man eine legale Lizenz besitzt. Problematisch ist es dann nur, wenn das Internet zuhause abbricht oder noch schlimmer der Server nicht mehr funktioniert. Dann hat man legal ein Spiel gekauft und kann es nicht spielen. Und wer es sich kopiert muss dann nur etwas länger warten – bis auch dieser Kopierschutz geknackt ist.

Auch ich habe mich von diesem Kopierschutz nicht davon abhalten lassen Siedler 7 zu kaufen und es bisher auch nicht wirklich bereut, aber manchmal fragt man sich eben doch, ob man als ehrlicher Kunde nicht doch der Dumme ist…


Tolle XBox Nachrichten

In den letzten Tagen gab es einige tolle Nachrichten von der E3 zur XBox 360. So kommt Ende nächsten Jahres wohl eine komplett neue Art der Steuerung: Kein Controller ist mehr notwendig, man steuert sowohl das Menü, wie auch Spiele eben mit Hand- oder Körperbewegungen. Bei Basicthinking wird es so beschrieben:

Eine ganz neue Form der Steuerung verspricht Microsoft mit seinem Project Natal, denn im Gegensatz zu bisher braucht der Spieler keinen Controller mehr in der Hand halten, um sich durch die virtuellen Welten zu bewegen.  Dafür sorgt eine flache  Box unterhalb des Fernsehers. In dem schwarzen Gehäuse befinden sich neben einem Mikrofon (zur Stimmaufnahme und -erkennung) auch eine hochauflösende Farbkamera (u.a. für Gesichtserkennung) sowie ein Tiefensensor für die Bewegungsabläufe. Ein spezieller Prozessor sorgt dann dafür, dass die Daten von der Xbox 360 entsprechend verarbeitet werden können. Spiele, die Project Natal unterstützen, gibt es allerdings noch nicht. Auch die Hardware bedarf noch einigen Änderungen. Laut Microsoft soll die Motion-Steuerung erst Ende 2010 auf den Markt kommen.

Dort hab ich auch das Video dazu gefunden:

Eine weitere Neuerung ist eigentlich ganz alt: Monkey Island kommt zurück. Sowohl eine Fortsetzung in Episoden, aber vor allem auch der alte Klassiker. Mit neuer Grafik wird der erste Teil für die XBox neu aufgelegt. Toll, darauf kann man sich definitiv freuen: