Tag - Cameron

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Berge des Wahnsinns im Kino
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Avatar – Aufbruch nach Pandora

Berge des Wahnsinns im Kino

Das war die Gute Nachricht dieses Tages: “Berge des Wahnsinns” kommt nun doch ins Kino. Es handelt sich um ein Horrorbuch von H.P. Lovecraft aus dem Jahr 1936. Für die Zusammenfassung nutze ich einfach mal Wikipedia:

Der Ich-Erzähler William Dyer beschreibt den Verlauf einer Expedition von Mitgliedern der Miskatonic-Universität in die Antarktis. Zunächst suchen er und sein Team nach außergewöhnlichen und mesozoischen Gesteinsarten, wie dem Kreide-Schiefer. Doch dann stoßen sie auf eine Höhle, in der sie Fossilien einer der Menschheit völlig unbekannten, halb pflanzlichen und halb tierischen Rasse entdecken. Sie finden die urzeitliche Stätte einer offenbar überlegenen Zivilisation und erkennen, dass die Urgeschichte der Erde eine ganz andere war, als die Wissenschaft bisher annahm.

Im Herbst kommt die Kampagne für das Cthulhu-Rollenspiel heraus und von daher war ich natürlich schon ziemlich angespitzt. Aber nachdem Guillermo del Torro – bekannt u.A. durch Pans Labyrinth – vor kurzem die Pläne für das Projekt auf Eis legte, sind sie nun wieder da, auch weil James Cameron dem Film seine Unterstützung als Producer zugesagt hat.

Probleme gab es vorher vor allem, weil die “Berge des Wahnsinns” weder ein Happy End, noch eine Liebesgeschichte bieten und die großen Filmfirmen soetwas offensichtlich für nötig halten. Im Rahmen der Comic-Con hatte del Torro aber offensichtlich noch andere Gründe genannt, wie man bei Filmstarts.de lesen kann:

“‘Mountains of Madness’ ist die Rückkehr zu etwas, das heute niemand mehr macht: Horrorfilm im großen Stil”, so del Toro. “Heutzutage versteht jeder unter einem Horrofilm etwas, in das man wenig reinsteckt, aber viel herausbekommt. […] Die Studios sehen Horrorfilme als etwas, in das man nicht mehr als 30-40 Millionen Dollar investieren sollte. ‘Mountains of Madness’ muss aber einer dieser großen Horrorfilme sein, wie sie es früher noch gab. Man braucht ein Budget von ungefähr 130 Millionen Dollar. […] Ich weiß noch, als ich ‘Alien‘ gesehen habe und völlig hin und weg war”, so del Toro weiter. “Ich habe John CarpentersDas Ding aus einer anderen Welt‘ gesehen, ich habe Stanley KubricksThe Shining‘ gesehen. Das waren riesige Filme in einem Genre, das normalerweise keine riesigen Filme hervorbringt. Bei ‘Mountains of Madness’ gab es zwei Dinge, um die ich in den vergangenen Jahren kämpfen musste: zum einen soll der Film in einem bestimmten Zeitalter spielen, zum anderen soll er ein R-Rating bekommen. Die Studios haben davor große Angst. […] Der Film soll nicht aus reinem Selbstzweck blutig werden, sondern weil es ein Film für Erwachsene sein soll und die Konsequenzen mancher Dinge eben sehr tiefgreifend und verstörend sind. Die ersten Gespräche laufen immer so ab: ‘Muss der Film ein R-Rating bekommen’. Darauf antworte ich: ‘Ja, muss er!’ ‘Muss der Film in einem gewissen Zeitalter spielen? Muss der Film in der Antarktis spielen’, ‘Ja muss er’.”

Jedenfalls grandiose Nachrichten und ich bin sehr gespannt, was daraus wird. Und vielleicht gibt es dann ja bald nicht nur solche Fantrailer für den Film:

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Vor einer Woche endete ein Weihnachtstreffen im Freundeskreis im Kino. Genauer gesagt in Avatar dem neuen Film von James Cameron. Die Story ist relativ schnell erzählt:

Der Ex-Marine Jake Sully soll seinen Bruder bei einem wissenschaftlichen Projekt auf dem Planeten Pandora ersetzen. Die Menschen versuchen dort wertvolle Rohstoffe abzubauen, nur liegt das größte Abbaugebiet grade unter dem Stammesgebiet der Na’Vi den Eingeborenen des Planeten. Jake Sully und einige Wissenschaftler steuern zur Kommunikation und dem Kennenlernen Avatare, die den Na’Vi nachempfunden sind. Sein Ziel: Die Na’Vi überzeugen umzusiedeln.

Und ich verrate wohl kaum zuviel, wenn ich sage, dass ihm das als Avatar nicht gelingt und die Menschen nach dem Motto “Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt” das Gebiet der Na’Vi zerstören. Es kommt nun zu dem klassischen Gewissenskonflikt des Menschen, der die andere Seite eben auch gut verstehen kann und ich glaube ich muss nicht verraten, für welche Seite er sich am Ende entscheidet, oder? 🙂

Trotz dieser zugegeben hier etwas simpler ausgedrückten Handlung ist der Film sehenswert, denn die Handlung war eigentlich jedem schon bekannt, der den Trailer gesehen hat.

Interessanter und ziemlich genial fand ich die Filmtechnik, bei der reale und virtuelle Welten verschmelzen und es einfach ein ungeheures Erlebnis ergibt. Ich habe ihn damals nur in 2D gesehen, weil ich bei Computerspielen gemerkt habe, dass der Drang nach 3D auch viel kaputt macht und wer weiß, ob Gaming Sickness sich nicht auch da wiederspiegelt. Aber Avatar könnte der Film sein, bei dem ich auch noch zwei Brillen im Kino sitzen werde 🙂