Tag - Barack Obama

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Obama holt weiter auf
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Clinton gewinnt in Indiana, Obama in North Carolina
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Kurzer Vorbericht Wahlen in Indiana und North Carolina
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Hillary Clinton gewinnt in Pennsylvania
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Live-Blog: Vorwahlen in Pennsylvania
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Obama weiterhin vorne im Spendensammeln
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Rückkehr des Al Gore?
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Noch drei Wochen zu den Vorwahlen in Pennsylvania
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Das Phänomen Obama
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Mädchen aus Hillary Spot unterstützt Obama

Obama holt weiter auf

Ich hatte es im letzten Artikel nach den Vorwahlen schon angedeutet und es wird immer offensichtlich: Die Chancen für Hillary Clinton zumindest über die Superdelegates doch noch eine Mehrheit zu gewinnen sinken rapide, denn Barack Obama zieht auch hier fast gleich auf. Je nach Zählung auf zwei bzw. vier Delegierte ist sein Rückstand inzwischen gesunken. Insgesamt fehlen Barack Obama damit noch 165 Delegierte zum Sieg, wobei noch 490 Delegierte offen stehen, also sich entweder im Fall von Superdelegates noch nicht positioniert haben oder eben noch in den ausstehenden Primaries gewählt werden müssen. Von daher braucht Hillary Clinton mehr als 60 Prozent dieser Delegierten, um noch Kandidatin der Demokraten zu werden. In einer entsprechenden Tabelle bei Google Docs habe ich dies einmal aufgelistet:

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Dort kann man auch den aktuellen Stand im Rennen um die Kandidatur für das Rennen um das Weiße Haus nachlesen:

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Interessanter Randaspekt ist dabei die Äußerung von John Edwards, der sich entsprechend pessimistisch zu den Chancen von Hillary Clinton geäußert hat. Eine direkte Wahlaussage zugunsten von Barack Obama jedoch ist noch nicht gefallen, könnte diesem aber vielleicht am Ende dabei helfen, die weiße männliche Mittelschicht wieder stärker anzusprechen, für die Edwards der Bezugspunkt im Wahlkampf war.

Währenddessen wird Obama durchaus schon nach seinem Vize-Präsidenten gefragt und auch wenn er dies im laufenden Wahlkampf natürlich noch nicht nach vorne bringen wollte, deutete aber an, dass er sich vorstellen könnte, Hillary Clinton so einzubinden.

Diese hingegen hatte angeben, nicht aufzugeben, aber nicht nur die Mathematik spricht gegen sie: Auch das Geld geht ihr wieder aus. Vor wenigen Wochen hatte sie bereits 7 Millionen aus dem Privatvermögen in den eigenen Wahlkampf gesteckt haben und schon wieder wird es knapp in der Kasse von Hillary Clinton.

Clinton gewinnt in Indiana, Obama in North Carolina

Es war schon eine ziemliche Zitterpartie und am Ende waren es etwas mehr als als 20.000 Stimmen, die Hillary Clinton zum Sieg in Indiana verhalfen. Bis in die frühen Morgenstunden (MEZ) war nicht klar, ob Barack Obama den Staat trotz eigener Gratulation in Clinton einige Stunden vorher nicht doch noch gewinnen konnte. Aber inzwischen ist es amtlich:

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Eindeutiger dagegen das Bild in North Carolina, wo Barack Obama gleich mit dem Schließen der Wahllokale von CNN als Wahlsieger prognostiziert wurde. Das Ergebnis: 56 zu 42 Prozent – rund 14 Prozentpunkte und über 230.000 Wähler Vorsprung.

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Direkte Auswirkungen werden beide Ergebnisse nicht haben. Hillary Clinton hatte vorher schon verkündet weiter kämpfen zu wollen und dies in der Nacht noch verkündet, auch wenn ihre Chancen die benötigten Stimmen noch zu erhalten mathematisch gesehen kaum noch zu sehen sind.

image Bei den kommenden sechs Vorwahlen werden noch 200 Delegierte vergeben, ihr Rückstand auf Obama beträgt allerdings schon mehr als 150 Delegierte und aufgrund des Verhältniswahlrechts dürfte sich die Situation im Juni nach den Wahlen kaum verändert haben.

Die Bemühungen ihrer Seite richten sich nun an die sogenannten Superdelegates um diesen zu vermitteln, dass sie größere Chancen im Wettstreit gegen John McCain habe, aber es war nun eher Barack Obama, der nach persönlichen Angriffen im Bezug auf seinen früheren Pastor oder der anderen Position im Bezug auf eine Streichung der Benzinsteuern in den letzten Wochen etwas ins Straucheln gekommen war. Auch gewann er in Indiana alle Bezirke, die die Demokraten 2004 gewonnen hatten.

popularvote3Die Argumente von Hillary Clinton werden demnach schwächer nach diesem Ergebnis und sowohl was die Delegiertenzahlen, aber auch die “popular vote”, also ihrem Anteil an den Gesamtstimmen angeht, liegt sie weiterhin hinten. Selbst wenn man hierbei Florida berücksichtigen würde, welches bei den Delegierten aufgrund des vorgezogenen Wahltermins ausgeschlossen wurde.

Florida und Michigan allgemein könnten das Politikum der Wahlen in den kommenden Wochen werden, da Hillary Clinton hier gewonnen und damit wichtige Delegiertenstimmen aufweisen kann. Obama war aber – auch aufgrund vorheriger Absprachen – kaum aufgetreten oder in Michigan erst garnicht auf dem Wahlzettel gewesen.

Es bleibt demnach Spannend bis Ende August beim Parteitag und einer freut sich: John McCain…

Kurzer Vorbericht Wahlen in Indiana und North Carolina

Tja, manchmal verfängt man sich an einem Abend komplett in einem technischen Problem und kommt zu nichts anderem mehr. So war es bei mir, als ich versuchte meine Xbox mit WLan zu beglücken. Naja, sei es drum, der Vorbericht hier ist darum leider etwas kürzer und während des Live Blogs muss ich noch ein Referat vorarbeiten 🙂

Also zunächst einfach nur die zwei entscheidenden Wahlen und Zahlen:

Aus Indiana – hier führt Clinton mit durchschnittlich vier Prozentpunkten:

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Und North Carolina, wo Obama etwas mehr als sieben Prozentpunkte mehr auf dem Konto hat:

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Wie schon heute nachmittag gesagt: Ob die Wahlen wirklich entscheidend sind, kann bezweifelt werden. Bei CNN meinte zwar grade ein Beobachter, dass ein klarer Sieg von Obama in North Carolina es für Clinton schwerer machen würde im Rennen zu bleiben, aber ich gehe eher davon aus, dass diese Schlacht um die Superdelegates bis zum Parteitag Ende August anhält.

Währenddessen und wegen der knappen Entscheidung wird nun auch über Florida und Michigan verstärkt nachgedacht. Beide Staaten waren ausgeschlossen worden, weil sie entgegen den Regeln ihre Wahlen vorgezogen hatten. Aber vielleicht wird im August wieder gewählt? Zumindest aus dem Clinton Lager dürfte die Forderung hierfür oder für eine Anerkennung der Wahlen ((bei denen Obama kaum ernsthaft angetreten ist)) in den kommenden Wochen verstärkt werden. Aber nun zum heutigen Abend…

Hillary Clinton gewinnt in Pennsylvania

Eigentlich stand es nach den Umfragen schon vorher fest und um kurz nach drei Uhr heute nacht wurde es amtlich: Hillary Clinton gewinnt die Vorwahlen in Pennsylvania. Sie konnte sich dabei abermals auf die weiße Arbeiterschaft verlassen, während Obama’s 90% Führung bei den Afroamerikanern in dem Bundesstaat einfach nicht ausreichte, um ihr den Sieg zu nehmen oder zumindest diesen abzumildern.

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Am Ende lag der Vorsprung bei 10% und damit über der von einigen Medien hervorgebrachten Grenze, die den Druck für ein Ausscheiden aus der Kandidatur erhöht hätte. Demnach geht der Präsidentschaftskrimi der Demokraten weiter, auch wenn keiner der beiden Kandidaten noch eine rechnerische Chance hat, die Stimmmehrheit durch die Umfragen zu gewinnen und demnach alles auf die Superdelegates ankommt. (Siehe dazu auch diesen SZ Artikel)

Und für diese wird eifrig geworben: Obama sei nicht stark genug, um McCain am Ende zu schlagen, so der momentane Vorwurf aus dem Clinton Lager. Stattdessen geht Sie von einer Trendwende nach dieser Wahl aus und ihre Berater verweisen darauf, dass Obama viel mehr Geld in den Wahlkampf gesteckt habe, als Hillary Clinton. Dieser hingegen richten den Blick nach Vorne und meint nur, dass man den Vorsprung verringern konnte. Als nächstes stehen am 6. Mai North Carolina und Indiana auf der Tagesordnung. Und während bei Zweitem das Ergebnis noch völlig offen ist, scheint es in North Carolina eindeutig für Obama auszugehen – wenn sich die Umfragen nicht plötzlich drastisch drehen:

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Faktisch hat der Sieg von Clinton heute nacht also keine praktischen Auswirkungen. Sechs verlorene Delegierte tun bei über 100 nicht wirklich weh und auch in der Abstimmung in der Bevölkerung (der popular vote) tut der Verlust von rund 200.000 Stimmen sicher weh, aber noch immer kann Obama auch die Mehrheit der Wähler hinter sich behaupten und hat so alle Argumente für die Superdelegates auf seiner Seite. Wir werden aber dennoch noch einige Vorwahlen erleben, bis die Entscheidung fällt – womöglich sogar erst beim Nominierungsparteitag.

Live-Blog: Vorwahlen in Pennsylvania

Es ist nach wochenlangem Warten wieder so weit: In Pennsylvania wird der Kampf zwischen Brack Obama und Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur nun wieder auf dem Stimmzettel ausgetragen. In den Umfragen ist Hillary Clinton im Schnitt sieben Prozentpunkte vor Obama, der amerikaweit das Rennen noch mit rund 150 Delegierten anführt. Allerdings – so ein Bericht von CNN – seien noch 10 Prozent der Wähler unentschlossen und sollte Hillary Clinton nur knapp gewinnen oder gar verlieren würde der Druck auf sie, aus dem Rennen auszusteigen, immens steigern. Ob man davon auszugehen hat? Ich denke ehrlichgesagt eher nicht, aber nichts desto trotz gibt es hier ab ca. 0 Uhr wieder die Möglichkeit die Berichte von CNN live mitzuerleben und auch mit zu diskutieren.

Zur Einstimmung noch die letzten Umfrageergebnisse:

Ich hoffe heute abend noch ein wenig allgemeines zu den letzten Ereignissen in den USA zu schreiben, wo der Tonfall sich doch wieder etwas zugespitzt hat. Aber ein Uniseminar bis 20 Uhr könnte das Ganze etwas knapp machen. Aber wer weiss, wann die ersten Zahlen eintrudeln 😉

Obama weiterhin vorne im Spendensammeln

Zumindest was die Spendensammlung angeht, liegt Barack Obama meilenweit vor seiner Konkurrentin Hillary Clinton: Während sie im März auf ca. 20 Millionen kam, hatte er mit 40 Millionen ca. doppelt so viele Spendengelder auftreiben können. Insgesamt hat er so bereits 230 Millionen einnehmen können, 131 davon in diesem Jahr. Clinton hatte 2008 dagegen nur knapp 70 Millionen eingenommen und musste bereits eigene 5 Millionen aus dem Privatvermögen nutzen, um Werbespots zu schalten. Auch scheint die Zahlungsmoral nicht so hoch zu sein, denn diese werden durch 8,7 Millionen Dollar Schulden beschrieben. Bei Obama hingegen bestätigt sich wieder etwas, nämlich der Hang zu Kleinspendern: Die 40 Millionen Dollar im März kamen von mehr als 442.000 Spendern, so dass durch durchschnittliche Spende bei 96 Dollar lag. Wähler können dementsprechend noch einige male bis zur Wahl in die eigene Tasche greifen, um Obama auch langfristig zu unterstützen, bis diese bei der Höchstgrenze von 2.300 Dollar angekommen sind. Nach dem Überschreiten der Millionengrenze von Spendern Ende Februar, kommt er nun auf mehr als 1.276.000 Spender. Für seinen Wahlkampfmanager Grund genug, zu sagen, dass Obama die “größte politische Basis-Armee in der jüngeren Geschichte” hinter sich versammeln könne.

Rückkehr des Al Gore?

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2000 scheiterte in einer umstrittenen Wahl gegen George W. Bush, 2007 erhielt er den Friedensnobelpreis für sein Engagement im Klimaschutz und deshalb war und ist er auch aus dem amerikanischen Vorwahlkampf der Demokratien auch nie wirklich verschwunden. So hatte er zwar in einem Interview gesagt, dass er genug von der Tagespolitik habe, bereits diesen Kampf geführt habe und deshalb nicht nochmal Kandidat sein wolle. Dennoch verschwindet er niemals so ganz.

So gibt es durchaus noch Überlegungen der demokratischen Partei, dass er am Ende bei dem Streit zwischen Obama und Clinton doch noch als strahlender Dritte aus der Kiste springt – oder eher mühsam bekniet wird, doch nochmal anzutreten.

Offiziell hat er sich in dem Zweikampf noch nicht geäußert. Auf die Frage, ob er Obama oder Clinton unterstützte kam bisher ein lockeres “Ja”.

Obama hatte jedoch bei einer Wahlveranstaltung in Pennsylvania auf eine Frage aus dem Publikum, ob er sich vorstellen könne Gore in sein Kabinett einzubinden, geantwortet:

Würde ich!”. (…) Sollte er ins Weiße Haus einziehen, “würde Gore mit am Tisch sitzen und eine zentrale Rolle dabei spielen, wie wir dieses Problem lösen”. Der Klimawandel sei Wirklichkeit: “Das ist ein Problem, das wir jetzt angehen müssen.”

Er führe im Hintergrund bereits seit einiger Zeit Gespräche mit Al Gore. Obama spricht sich bereits seit längerem für eine Verringerung der Abhängigkeit von Öl und dem Klimaschutz aus.

Noch drei Wochen zu den Vorwahlen in Pennsylvania

image Es wird ein wenig ruhiger um die Vorwahlen in den USA, was aber nicht verwunderlich ist bei sechs Wochen Wartezeit zwischen zwei Wahlen. Erst in drei Wochen wird im Bundesstaat Pennsylvania gewählt. Und dementsprechend wird dort nun ein harter Wahlkampf geführt, der an Iowa erinnert. Grund genug einfach mal nachzugucken, wie denn die momentanen Umfragewerte so stehen und wie es im Rennen allgemein aussieht…

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Das Phänomen Obama

“Yes we can!”, “Change we can belive in” und “Hope” sind Schlüsselbegriffe des Vorwahlkampfes in den USA geworden. Grund hierfür ist ganz eindeutig Barack Obama, der eine Obamania aufgebaut hat. Zu den neusten Entwicklungen komme ich noch, hier nur der Hinweis auf eine Dokumentation des ZDF über den Senator aus Illinois vom vergangenen Freitag, welche man in der ZDF Mediathek sehen kann und die wirklich sehr interessant ist. Rund 30 Minuten die sich lohnen 🙂 (via)

Mädchen aus Hillary Spot unterstützt Obama

Erinnert ihr euch noch an den Werbespot von Hillary Clinton, nach dem mitten in der Nacht – während alle Kinder schlafen – im Weißen Haus das Telefon klingelt und man dadurch dazu gebracht werden soll, Hillary Clinton als fähigste Präsidentin anzuerkennen? Falls nicht, gibt’s entweder im entsprechenden Beitrag oder bei YouTube das Video nochmal. Ein wenig ärgerlich für Hillary Clinton ist nur, dass das Mädchen aus dem Werbespot inzwischen acht Jahre älter ist und nicht nur keine Angst verspürt, sondern auch noch für Barack Obama bereits vorher aktiv geworden war.

Weitere Neuigkeiten aus dem amerikanischen Vowahlkampf, also mehr zu einer aufsehen erregenden Rede von Barack Obama, der durch seinen Pastor in Bedrängnis geraten war, und neue Umfragen gibt es in den nächsten Tagen – ich habe über Ostern einiges aufzuholen 😀