Für die Gelsenkirchener Leser nur ein kurzer Hinweis auf das Grüne Kommunalwahlprogramm, welches gestern vorgestellt wurde: Unter dem Titel “Das bessere Programm” wird auf 14 Seiten eine ökologischen und sozialen Bildungs- und Kulturstadt Gelsenkirchen vorgestellt, wie sie sich die Grünen vorstellen. Mehr dazu auch auf Grünes Gelsenkirchen, die PDF Datei kann man sich direkt hier herunterladen.
Die letzten Wochen waren stressig: Eine Prüfung für die Uni und natürlich die Europawahl am letzten Sonntag. Aber irgendwann muss man wieder anfangen und nachdem ich meine Challange fürs regelmäßige Lesen abgeschlossen habe, sollte ich mich doch wieder mehr ans Bloggen gewöhnen – Themen gibt es ja immer genug. Für heute gibt es “nur” einen Hinweis auf ein neues Projekt: Einen Rollenspielpodcast. Zusammen mit zwei Freunden aus einer Rollenspielrunde plaudere ich einmal wöchentlich eben über Pen&Paper Rollenspiele. Unter dem Titel “System matters” kann man die Folgen bei iTunes abonnieren. Die erste Folge zum Thema Superhelden gibt es im übrigen direkt hier zum anhören.
In den letzten Tagen gab es einige tolle Nachrichten von der E3 zur XBox 360. So kommt Ende nächsten Jahres wohl eine komplett neue Art der Steuerung: Kein Controller ist mehr notwendig, man steuert sowohl das Menü, wie auch Spiele eben mit Hand- oder Körperbewegungen. Bei Basicthinking wird es so beschrieben:
Eine ganz neue Form der Steuerung verspricht Microsoft mit seinem Project Natal, denn im Gegensatz zu bisher braucht der Spieler keinen Controller mehr in der Hand halten, um sich durch die virtuellen Welten zu bewegen. Dafür sorgt eine flache Box unterhalb des Fernsehers. In dem schwarzen Gehäuse befinden sich neben einem Mikrofon (zur Stimmaufnahme und -erkennung) auch eine hochauflösende Farbkamera (u.a. für Gesichtserkennung) sowie ein Tiefensensor für die Bewegungsabläufe. Ein spezieller Prozessor sorgt dann dafür, dass die Daten von der Xbox 360 entsprechend verarbeitet werden können. Spiele, die Project Natal unterstützen, gibt es allerdings noch nicht. Auch die Hardware bedarf noch einigen Änderungen. Laut Microsoft soll die Motion-Steuerung erst Ende 2010 auf den Markt kommen.
Dort hab ich auch das Video dazu gefunden:
Eine weitere Neuerung ist eigentlich ganz alt: Monkey Island kommt zurück. Sowohl eine Fortsetzung in Episoden, aber vor allem auch der alte Klassiker. Mit neuer Grafik wird der erste Teil für die XBox neu aufgelegt. Toll, darauf kann man sich definitiv freuen:
Der Sinn von Twitter mag vielen nicht wirklich erscheinen, auf dem ersten Blick ist die Frage “What are you doing?” vielleicht auch wirklich etwas banal und in der Tat, vieles dort ist banal, wie man an diesem schwarzen Humor in Bezug auf China erkennen konnte:
China has blocked Twitter. Now 1.3 billion people will have no idea what I’m having for lunch.
Allerdings ist es absolut vereinfacht, wie es sich nun Jens Uehlecke macht, wenn er Twitter gar als virtuelle Klowand bezeichnet und weiter sogar aussagt: “Und so hat das Unterschichten-Fernsehen endlich seine Entsprechung im Netz” oder “Jeder darf sich äußern, wann und so oft er will. Selbst jene, die nicht einmal mehr von all den Bärbels und Britts in Trash-Talkshows eingeladen würden.”
Ob nun bewusst oder aus Unwissenheit verkennt der Autor damit aber, dass man nur das betrachten muss, was man will. Wie beim Unterschichten-Fernsehen kann man einfach uninteressante Twitterer ausblenden oder muss nicht an Twitter teilnehmen. Aber mit noch einem hat er unrecht: Wahrscheinlich bestand seine “Recherche” eben im stichprobenartigen Betrachten von Twitterbeiträgen und der Selektion.
Klar, auch ich überfliege Twitter immer wieder, weil einiges dabei ist, was mich nicht interessiert oder wirklich belanglos ist. Aber als Linkschleuder ist das Gremium eben sehr gut und man kommt schnell auf interessante Seiten. Da bietet Twitter zumindest mir immer einen guten Mehrwert und dies mit einer Klowand zu vergleichen zeigt eben von mangelnder Kenntnis. Mal ganz abgesehen davon, dass Twitter – anders als im Artikel angegeben – nicht nerven kann: Wer es nicht will, wird damit nicht belästigt.
Über Chitime Blog (oder genauer Twitter) bin ich auf folgenden Kurzfilm gestoßen. Nichts zum einfach mal so angucken, sondern schon etwas schockierender:
Der Film ist gut gemacht und zeigt für mich gleich zwei Dinge: Einmal die Belastung, der Kriegsreporter und -fotographen ausgesetzt sind. Aber interessanterweise stellt er eben auch die moralische Frage: Muss das? Im anderen Blog ist schon viel drüber diskutiert worden, ich bin ehrlich gesagt froh, dass es Menschen gibt, die das Grauen auf den Kriegsplätzen dokumentieren. Ob es dann ein solches Foto sein muss, sei mal dahin gestellt, aber die Bedeutung des Foto des Mädchens ( Phan Thi Kim Phuc) im Vietnamkrieg ist zumindest nicht zu unterschätzen.
Seit geraumer Zeit besitze ich eine Xbox 360 und bin auch sehr zufrieden damit. Nun hatte ich vor einiger Zeit auch den Goldstatus kostenpflichtig aktiviert und monatlich von meiner Kreditkarte abbuchen lassen. Aber in letzter Zeit ist das onlinespielen rar geworden und die 6,99 Euro pro Monat waren mir dann doch zuviel und unnötig. Also dachte ich mir, ich bestell das schnell mal ab. Die Einrichtung ging auch in wenigen Sekunden per Xbox Menü, also Fernseher und Konsole angeschaltet und… die Option nicht gefunden, aber immerhin: Ich hätte mein Abo auf ein drei- oder zwöfmonatiges umschalten können nur beenden geht nicht. Immerhin ein Verweis auf die Homepage, aber auch dort: Nix zu finden im Bezug auf Abokündigung, immerhin konnte ich aber lesen, dass die automatische Verlängerung eingeschaltet ist. Ausschalten geht aber nicht – ohne weitere Angaben. Also dann doch noch beim Support angerufen – immerhin war die Telefonnummer kostenlos. Und dort hing ich ich dann erst in dem “Wenn sie xyz wünschen, drücken sie die 1″ Marathon fest, um dann in einem langen Gespräch 2x meinen GamerTag aufzuzählen, mich durch Name, Anschrift und letzte Nummern der Kreditkarte zu verifizieren und schließlich minutenlang zu warten, bis deren System dies verarbeitet hat. Ziemlich nervig und mehrmals habe ich mich bei Twitterwährenddessenbeklagt. Ich verstehe einfach nicht, wieso man soetwas nicht einfach per Menü oder zumindest Website lösen kann. Denen Geld geben kann ich ja immerhin auch so einfach. Naja, so schnell werd ich da nicht wieder festes Gold Mitglied, maximal noch über diese Codes, die man im Laden kaufen kann – dauerhaft sicher nicht mehr bei dem Aufwand, den man braucht, um es loszuwerden.
Sonntag habe ich auf dem Weg zum Stadtgarten und im Sonnenschein liegend die neuste Folge der drei ??? gehört und bin vollauf begeistert. Das Besondere an dieser Folge ist, dass die drei dieses mal wirklich eher zufällig in den neusten Fall hinein rutschen. Aber vielleicht zunächst zu dem, was das Cover verspricht:
Justus Jonas von den drei Detektiven aus Rocky Beach ist schockiert: durch seine Schuld ist die wertvolle Vase, die ein Kunde auf dem Schrottplatz deponiert hatte, in tausend Scherben zersprungen. Die drei ??? haben 24 Stunden Zeit, um für Ersatz zu sorgen. Schnell zeigt sich, dass nicht nur Justus, Peter und Bob großes Interesse an einer dunkelblauen Vase mit weißem Drachenmotiv haben. Und die Gegner schrecken vor nichts zurück. Ein gefährliches Abenteuer nimmt seinen Lauf …
Und nachdem ich in letzter Zeit total enttäuscht war von den Folgen ist dies wieder ein Highlight der drei ??? Folgen. Also klare Kaufempfehlung
[Trigami-Anzeige] Da hat man sein Notebook, kann überall arbeiten und dann fehlt doch oft eins: Das Internet. Blogbeiträge per Word vorzuschreiben ist eine Sache, sie direkt online zu bringen oder im Netz zu recherieren eine andere. Ich hatte dafür vor kurzem einen Stick von Tschibo bekommen, aber um den aufzuladen sind auch 20 Euro im Monat drin – und ob sich dies für wenige male im Monat wirklich lohnt ist dann noch eine andere Sache. Wochenends bin ich eh zuhause oder im W-Lan Bereich und auch unter der Woche braucht man selten eine Flatrate per Stick. Aber was ist, wenn es über das Wochenende mal weggeht oder man das Internet nur den ein oder anderen Tag bräuchte? Eine preisgünstige Lösung bietet FONIC an:
Ob man wirklich im tiefsten Wald surfen kann, lassen wir mal offen, aber für 2,50 Euro am Tag kann man so per USB Stick ins Internet. Und der Preis für diesen wurde nun vor kurzem auf 79,95 Euro gesenkt. Damit ergeben sich keine weiteren Verpflichtungen, keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz. Wenn kein Geld auf der Karte ist, kann man einfach nicht ins Netz. Im übrigen: Wer online bestellt, bekommt 5 Tage geschenkt. Damit ist das Fonic Angebot insgesamt weitaus flexibler, als monatliche Angebote – ob diese nun fest sind oder auch prepaid. Der USB Stick ist im übrigen selbst installierend und ein Kabel ist natürlich auch dabei. Wer sich im Vorfeld mal angucken will, wie die Installation funktioniert, kann bei YouTube vorbeigucken, dort wird es genauer erklärt.
Über die Netzabdeckung kann ich natürlich nichts sagen, da sollte man sich wie immer natürlich vorher informieren, aber preislich ist das Angebot schonmal sehr gut. Bei der Konkurrenz mit dem T zahlt man fast das doppelte für einen Tag. Auch beim Telefonieren hat Fonic seine Tarifstruktur offensichtlich geändert und man kann dort für 9 ct. in alle nationalen und viele internationale Netze telefonieren oder SMS versenden, aber auch das müsst ihr euch bei Interesse mal genauer angucken – vielleicht was für meine Mutter, da ihr Vertrag vor kurzem auslief.
…hier nur ein kurzer Hinweis auf einen älteren Artikel von mir, in dem ich mich bereits dagegen ausgesprochen hatte. Ich bin für mehr direkte Demokratie, für eine “Starke Demokratie”, wie Barber sie auch vorschlägt, also durchaus für mehr direkte Beteiligung, aber eben nicht beim Amt des Bundespräsidenten, denn dies würde das Machtgleichgewicht in Deutschland schon gravierend ändern.
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