Google ist ja die hauptsächlich genutzte Suchmaschine. Aber wie sucht die Seite überhaupt? Hier wird es in einem schönen Schaubild erklärt…
Hab ich irgendwas nicht mitbekommen oder sprudelt das Öl im Golf von Mexico noch immer lustig vor sich hin? BP hatte ja mal mehrere Versuche unternommen das Leck zu schließen, aber irgendwie tut sich da nichts, oder?
Also zumindest nicht, was den Austritt des Öls angeht. Für das Öl, was bereits im Meer rumschwimmt ist ja nun ein Riesentanker im Einsatz, der das Wasser reinigen soll. Wenn der wirklich so effektiv ist, wie im Artikel genannt, lohnt sich das ja sicher schon:
Die “A Whale” soll täglich knapp 80 Millionen Liter verdrecktes Wasser aufnehmen und es vom Öl trennen können. Das sind beinahe so viel wie innerhalb der fast 70 Tage nach dem Unglück auf der “Deepwater Horizon” insgesamt gefiltert wurden – von teilweise bis zu 650 kleineren Schiffen.
Bleibt nur eben das Problem, was mit dem restlichen Öl passiert. Bisher sind es ja “nur” fünf bis sechs Prozent des Ölvorkommens dort, die ausgetreten sind, wie man hier lesen kann. Und es kann noch schlimmer kommen, wenn das Erdreich tief im Meer aufreißen sollte und das gesamte Vorkommen ins Meer entlässt.
Vor einiger Zeit hatte ich ja schonmal eine Karte mit den Ausmaßen der Katastrophe gepostet. Inzwischen hätte eine solche Katastrophe in Gelsenkirchen beginnend nicht nur die Niederlande erreicht, sondern auch Großbritannien und Hannover:
Mehr als Abwarten kann man aber wohl nicht. Und selbst Informationen aus der Region könnten schwerer zu bekommen sein, wo die Presse in den USA nun offensichtlich in ihrer Berichterstattung eingeschränkt wird.
Eigentlich wohne ich ganz gerne in NRW, ja sogar in Gelsenkirchen. Aber Bayern hat heute Abend eine neues – vielleicht das erste – Argument bekommen, dorthin zu ziehen: Konsequenten Nichtraucherschutz. Keine angeblichen Raucherclubs, keine Pseudo-Nichtraucherbereiche oder Ausnahmeregelungen. Es wird in Kneipen, Gaststätten und Co. einfach nicht mehr geraucht. Punkt.
Und wer nun mit Wahlfreiheit, etc. kommt: Sorry, aber das ist ein Phänomen, was nur begrenzt funktioniert, wenn immer mehr Läden das Gesetz einfach als “Raucherclub” umgehen, wie zuletzt ja auch das Extrablatt hier in Gelsenkirchen – welches mich als Gast damit auch verloren hat. Und irgendwann wird es dann echt schwer, noch wählen zu können.
Und dann der übliche Vorwurf der Intoleranz. Mir ist es herzlich egal, ob sich jemand das Hirn weg pafft. Soll er von mir aus machen, ärgert mich maximal ggf. wegen der Kosten die er damit dem Gesundheitssystem zufügt, aber das ist sekundär. Mich geht es auch nichts an, ob jemand sich nach dem Essen übergibt, um schlank zu bleiben oder nichts anderes tut, als Computer zu spielen. In all diesen Fällen bin ich in der Regel nicht direkt betroffen. Ich kann – und sollte – mich um diese Leute sorgen, aber da meine Freiheit durch diese Aktionen kaum beschädigt wird, ist es ihre Sache. Der Raucher am Nachbartisch stinkt mir aber nicht nur alles voll mit seiner Zigarette, er schadet mir auch in meiner Gesundheit. Vielleicht nicht drastisch, aber er tut es und irgendwann sehe ich nicht mehr ein, dies einfach zu tolerieren und für die Sucht eines Rauches und sein “Vergnügen” zurückstecken zu müssen. Aber auch zur Intoleranz des Rauchens hatte ich ja schon etwas geschrieben.
Ich wünsche mir jedenfalls für NRW auch ein ähnliches, lückenloses Gesetz für den Schutz von Nichtrauchern – wenn ich recht überlege eigentlich schade, dass man soetwas schon gesetzlich braucht.
P.S. Wer weitere Argumente wie die Arbeitsplätze oder so gegen einen vernünftigen Nichtraucherschutz anbringen will, findet hier einige Antworten
Nachtrag: Hier gibts auch noch einen netten Artikel zu dem Thema: “Liebe Raucher, Ihr stinkt!“
Was man alles aus Lego basteln kann… Hier gibts New New York aus Futurama aus LEGO, mit Charakteren, Fahrzeugen und natürlich vielen Gebäuden. Zwei Jahre wurde an dieser Sammlung gebaut. Hier gibts bei Flickr alle Bilder. (Gefunden über EXTRALIFE / Twitter)
Wer noch dachte, dass Lena Meyer-Landrut eine 19 jährige Sängerin ist, die den Eurovision Song Contest gewonnen hat, muss sich eines besseres belehren lassen: Lena Meyer-Landrut ist eine Marke und sie gehört Raab TV. Tja, so schnell wird man offensichtlich von einem Menschen zu einer Marke. Hintergrund:
Nachdem der unter anderem für Science Fiction und Fantasy bekannte Heyne Verlag unlängst eine Biografie mit dem Titel [extern] “Lena – Einfach raus und leben” ankündigte, bekam er Post von einer Kölner Kanzlei, die behauptete, dass [local] Stefan Raabs Firma Raab TV die Inhaberin “sämtlicher ausschließlicher Nutzungsrechte an dem Namen Lena Meyer-Landrut” sei und selbst “in erheblichem Umfang eigene gleichgelagerte Produkte vertreiben” werde.
Der Verlag werde die Biographie dennoch am 2. August herausbringen. Mal abgesehen davon, dass ich mich – ohne jetzt etwas gegen Lena sagen zu wollen – frage, wieso es für eine 19-jährige deren Karriere gerade erst begonnen hat schon eine Biographie geben muss, halte ich das auch für richtig. Lena ist nunmal mehr als eine Marke, sondern eine Person des öffentlichen Lebens. Und diese muss nunmal auch damit leben, dass über sie geschrieben wird – auch von Leuten, die sie nicht nach oben gebracht haben.
Irgendwo und Irgendwie bin ich heute auf folgendes Video gestoßen. Da es gleich ein Making Of am Ende hat, ist die Überraschung gleich vorweg genommen: Es ist komplett mit dem iPhone 4 aufgenommen und bearbeitet worden. Und da bin ich über die Videoqualität doch schon begeistert. Es war eine gute Entscheidung den Vertrag zu Verlängern und gleich das neue iPhone zu bestellen – hoffe nur es kommt dann bald
“Apple of My Eye” – an iPhone 4 film – UPDATE: Behind the scenes footage included from Michael Koerbel on Vimeo.
Momentan läuft der 2. Wahlgang bei der Bundespräsidentenwahl. Nach dem ersten Wahlgang gab es in der Auszählzeit schon einige Gerüchte per Twitter. Sogar mit Zahlen wurde schon hantiert, obwohl den Wahlhelfern die Handys abgenommen wurden. “Aus gut informierten Kreisen: 529 Gauck, 595 Wulff, 118 Jochimsen, 2 Rennicke” hieß es in dieser Nachricht. Keine der Zahlen sollte sich bestätigen.
Aber – auch wenn die ARD dies auf Twitter schieben wollte – auch die klassischen Medien heizten die Gerüchteküche an. Dort wurde nämlich von Blumen berichtet, die herangetragen werden und von Fotographen, die sich sammeln. All dies seien Anzeichen für das Ergebnis und auch aus dem letzten Jahr bekannt. Später wurde dann gesagt dieses Gerücht wäre bei Twitter aufgekommen, obwohl dort diese Meldung nur von der ARD übernommen wurde.
Eins kamm man definitiv sagen, dass die Geheimhaltung dieses Jahr besser funktionierte. Die Ruhrbarone titelten darum wohl zurecht “Bundestagspräsi Lammert schlägt Twitter”. Bin mal gespannt, was in den nächsten Runde jetzt für Gerüchte aufkommen…
Im Bezug auf den Streit zwischen Thalia und Ennsthaler gibt es eine Entspannung. Helge Fahrnberger – der Autor des ursprünglichen Artikels – hatte eine Email erhalten, nach der die Geschäftsbeziehungen zwischen Thalia und Ennsthaler wieder aufgebaut wurden. Die Facebook Seite von Thalia ist allerdings verschwunden, aber nach eigenen Informationen nicht geplant.
Nicht mal eine Stunde noch bis die Bundesversammlung zusammentritt und den nächsten – zehnten – Bundespräsidenten wählt. Die Kandidatenlage ist wieder überschaubar mit dem “Regierungskandidaten” Christian Wulff, dem “rot-grünen” Kandidaten Joachim Gauck, Luc Jochimsen von den LINKEN und Frank Rennicke von der NPD. Über die letzten beiden muss man wohl keine großen Worte verlieren, was die Chancen angeht – außer vielleicht, dass die LINKE es meines Erachtens verpasst hat hier ein deutliches Zeichen gegen die Vorwürfe mit der DDR Vergangenheit nicht richtig abgeschlossen zu haben zu setzen.
Für mich ist auch das Ergebnis keine wirkliche Unwägbarkeit: Ich gehe davon aus, dass Christian Wulff der nächste Bundespräsident werden wird – wahrscheinlich sofort im ersten Wahlgang. Alles andere wäre jedenfalls eine große Überraschung.
Nicht nur wegen meiner Parteizugehörigkeit wäre mir Gauck deutlich lieber. Wulff ist viel zu stark in das politische Leben eingebunden, als das er die Rolle eines neutralen Beobachters und Präsidenten übernehmen könnte. Vielleicht überrascht er mich, aber dass er nun plötzlich der Regierung auch mal kritisch gegenübersteht und vielleicht alternative Wege aufweist sehe ich nicht. Von daher Merkels erster kluger Schachzug. Der zweite ist, dass sie so einen möglichen Konkurrenten hochgelobt hat. Koch und Rüttgers als stärkere Landesfürsten sind zurückgetreten oder deutlich abgewählt worden und somit blieb Wulff als “Sunny-Boy” aus Niedersachsen als momentan einzige ernsthaftere und bekanntere Konkurrenz offen. Nun nicht mehr…
Die Wahlaufrufe in den letzten Tagen die Wahl freizugeben kann man dabei auf zwei Arten verstehen. Entweder wirklich aus Respekt vor dem überparteilichen Amt oder als “Ausrede” für eine Niederlage. Ich weiß nicht, ob man aus einem unwahrscheinlichen Scheitern von Wulff gleich eine Regierungskrise machen muss, denn in der Tat geht es um ein Staatsoberhaupt, nicht um einen Regierungschef. Fakt ist: Es würde dazu kommen.
Soo… ich werd mir jetzt mal was zu Essen organisieren und das Spektakel gleich im Fernsehen betrachten …
Beim Computer oder dem iPhone ist es bestimmt praktisch: Multitasking. Mehrere Fenster die gleichzeitig geöffnet haben ist schon toll. Problematischer wird es da schon in der Realität. Nebenbei einen Videopodcast gucken neben dem Artikel schreiben, geht vielleicht gerade so, aber selbst das lenkt doch etwas ab. Wie ineffektiv Multitasking doch sein kann, könnt ihr ja bei imgriff.com mal selber ausprobieren. Ich war beim Lösen der Aufgabe im “Multitasking-Modus” ganze 13 Sekunden langsamer – also brauchte für die Aufgabe 1,5 mal so lang, wie normal. (26 normal, 39 beim Multitasking). Und wenn man ehrlich ist: Zuviele Programme auf dem Rechner belasten diesen doch auch deutlich













