7:1 gegen Brasilien

Draußen ist es gerade etwas lauter. Hupkonzerte, einige Böller vermutlich und der ein oder andere Jubel ist auch hier zu hören. Und auch wenn man bei manchen Spielen über den Sinn streiten kann, ist das heute schon ein fulminanter und wichtiger Sieg gewesen. Sieben Tore gegen Brasilien sind wirklich der Hammer. Für mich – zugegeben ziemlicher Fußball-Laie – war dies vom Gefühl schon wie ein Finale, denn sowohl Argentinien, wie auch die Niederlande hatte ich schlechter eingeschätzt als die Brasilianer. Und dann das! Die Gefühlslage beschreibt dieser Tweet sehr gut:

Am Ende gibt es noch Ergänzungen, die erwarteten, dass Neuer noch aktiv wird:

Für die Brasilianer sicherlich keine leichte Stunde, ich erinnere mich auch noch daran, wie man 2006 vom Fanfest nach der Niederlage gegen Italien nach Hause ging. Aber beim Spiel um Platz 3 war man dann doch wieder da. Aber zugegeben – unsere Niederlage war auch nicht so eindeutig, wie das Spiel heute. Da ist das natürlich enttäuschend.

Für “uns” wird es am Sonntag dann nochmal ernst. Ich hoffe, dass man sich dieses klare Ergebnis nicht zu Kopf steigen lässt. Morgen Abend dann das Spiel zwischen Argentinien und den Niederlanden. Ich tippe ja – anders als der folgende Twitterer – eher auf die Niederlande, aber man wird sehen:

Etwas zwiespältig diese Meldung aus Israel:

Auf der einen Seite Freude für die Unterstützung aus Israel, aber vor allem Sorge über die Situation dort.

Sturm über Gelsenkirchen 1

Sturm über Gelsenkirchen

Was war das für ein Abend gestern. Bei mir gab es die ersten Vorahnungen, als ein Freund beim Online-Spielen mitteilte, er müsse eben kurz das Auto in die Garage bringen. Sein Vater habe ihn gewarnt, dass da einiges im Anmarsch ist. Gut, “etwas windig” war da noch der Gedanke, aber dann ging es ja wirklich los. Äste schlugen mir vor das Fenster, Licht flackerte, an Spielen war kaum noch zu denken. Nicht nur weil die Mitspieler ebenso fasziniert an den Fenstern hingen, auch das Internet war bei diesen oft etwas instabiler. Und als dann bei mir der Strom auch mal für eine Sekunde ausfiel und der Rechner sich ausschaltete, habe ich es lieber so gelassen. Später wurden dann draußen die Folgen deutlich (Fotos von Dana Dimanski aus Sutum):

Das ist im übrigen die Kurt-Schumacher Straße :)

Das ist im übrigen die Kurt-Schumacher Straße :)

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Heute beginnt dann das große Aufräumen: Oberleitungen und Straßenbahnschienen wurden zerstört, so dass diese erstmal ausfallen. Die 301 fährt noch im unterirdischen Bereich zwischen Consolidation und dem Hauptbahnhof. Ansonsten sollte auf Busse ausgewichen werden. Und selbst da gibt es noch Probleme im Straßenverkehr. Die Kurt-Schumacher Straße war beispielsweise noch bis vor kurzem komplett gesperrt. Ob dieser Status noch anhält, weiß ich nicht, ich würde aber davon ausgehen.

Friedhöfe, Sportanlagen, Spielplätze und Schulhöfe bleiben bis auf weiteres im übrigen gesperrt, so eine aktuelle Meldung der Stadt.

Hier einige Links, falls ihr auf dem Laufenden bleiben wollt:

Ich versuche auch das ein oder andere davon zu posten, aber direkt an der Quelle macht vielleicht für den ein oder anderen mehr Sinn :)

An dieser Stelle auch nochmal mein Respekt und Dank für die vielen Helferinnen und Helfer, die seit gestern Abend damit beschäftigt sind, diese Schäden zu beseitigen!

ver.di Beitritt

Ab heute dann auch Mitglied #verdiSeit einiger Zeit hatte ich es mir vorgenommen, aber gestern war die Gelegenheit dann günstig: Bei der Kundgebung zum Tag der Arbeit bin ich eben fix zum ver.di Stand und hab meine Beitrittserklärung ausgefüllt. Ich war schon länger geneigt, dies zu tun, aber als nun bei der letzten Tarifverhandlung ein Sockelbetrag durchgesetzt wurde, war dies der letzte Anstoß beizutreten. Zum einen wollte ich nicht immer nur die Tariferhöhungen mitnehmen, ohne mich an deren Zustandekommen irgendwie zu beteiligen. Und dann dieser soziale Sockelbetrag, um die Schere der Reichtumsverteilung in Deutschland etwas zu schließen. Ob noch andere Leistungen des verdi-Mitgliederservice genutzt werden, muss ich noch sehen.

Afrika! Afrika!

Afrika! Afrika!

Heute Abend ging es nach Afrika. Um genau zu sein in “Afrika! Afrika” eine Show, die Musik, Tanz und Artistik vereint und nun wohl auf Deutschlandtour geht. Es war ein Geburtstagsgeschenk für unsere Mutter, das heute eingelöst wurde. Ich wusste eigentlich nicht, was mich erwartet und ich bin schon überrascht, was für eine bunte, fröhliche und faszinierende Show das war. Nicht nur Trommeln und afrikanische Musik, auch klassische Artistik mit “Schlangenmenschen”, Jonglagen und sogar Basketball haben sich in dem rund zweistündigem Programm abgewechselt. Ich fand es einen schönen Abend und vielleicht ja auch was für euch? :) Mehr Infos zur Show

Einer der vielen Künstler in der Show. (Foto: Afrika! Afrika!)

Einer der vielen Künstler in der Show. (Foto: Afrika! Afrika!)

Platz 6 auf der GRÜNEN Ratsliste

Bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr stehe ich für die GRÜNEN auf Platz 6 auf der Liste. Mit aktuell 4 Mitgliedern im Rat der Stadt ein Nachrückerposten, aber darum geht es mir auch nicht. Mehr hier…

Bart oder nicht Bart

Irgendwie war die Frage eines Bartes bei mir in den letzten Jahren immer mal wieder präsent. Vollbart, dann lieber wieder nicht, dann wieder längere Zeit, kurz nicht und jetzt ganz kurz getrimmt. Offenbar ist dies aber nicht nur eine Frage des Aussehens. Eine Studie hat nämlich herausgefunden, dass Politikern je nach Bartwuchs andere Eigenschaften zugewiesen werden. Bartträger gelten eher als bürgernäher, weniger korrupt, weniger machtgierig und vertrauenswürdiger als glatt rasiert. Problem: Diese wirken dagegen kompetenter. Tja, schwere Entscheidung. Aber ich denke, ich werde meine Kompetenz vielleicht eher trotz Bart schnell zeigen können, anstatt plötzlich bürgernäher zu erscheinen, oder? :)

Geocaching 2

Geocaching

Am Samstag wurde das gute Wetter mal wieder für ein altes Hobby genutzt: Geocaching. Ich glaub ich hatte noch nie darüber berichtet, darum die Erklärung in Kurzform: Beim Geocachen geht es darum, an bestimmten GPS-Koordinaten kleine Verstecke zu finden in denen sich entweder Gegenstände, meist aber nur ein Logbuch befindet, in dem man seinen Namen einträgt. Ziel dieser Schatzsuche ist also weniger der Schatz, als die Suche selbst, das Erkunden neuer Regionen und der Natur.

Ich hatte dies vor einigen Jahren bereits getan, damals noch mit günstigem GPS Gerät. Heute geht das mit Handy und Apps alles doch etwas einfacher, wie ich am Samstag kennen lernen konnte. Nachdem sich die Pläne für das Wochenende geändert hatten, war ich über Spontacts auf das Angebot gestoßen gemeinsam Geocachen zu gehen. Und so ging es dann auf Schatzjagd.

Wir hatten eigentlich geplant einen sogenannten Multi-Cache zu versuchen. Dabei handelt es sich wirklich um eine Art Schnitzeljagd. Man läuft verschiedene Stationen ab und erhält dann an der nächsten die Koordinaten der nächsten Station. Unser Pech: Schon am zweiten Standort hatten wir zwar das Rätsel gefunden, aber offenbar nicht richtig gelöst. Stattdessen wurden dann aber einfachere Caches erledigt – hier ist die Koordinate im Internet einsehbar – oder im Falle des “blauen” Caches – mit einem Rätsel zu erhalten.

geocachingessenWie kompliziert es dabei zugehen kann in folgenden Fotos. Bewusst aber als Spoiler markiert, damit Geoacher in der Region nicht vielleicht zufällig die Lösung bekommen :) Vielen Dank im übrigen noch an William mit dem ich unterwegs war.

Spoiler Inside SelectShow

Aikido

Am Donnerstag Abend ging es sehr spontan zum Aikido, einer defensiv ausgerichteten Kampfsportart. Wolfgang Küppers, unser Vorstandskollege hatte uns am Mittwoch spontan zu einem Probetraining eingeladen und so ging es auf die Matte. Wikipedia beschreibt den Sport so:

Das Ziel beim Aikidō ist, die Kraft eines im Anfängergrad vorher festgelegten, stilisierten, später willkürlichen gegnerischen Angriffs (Randori) abzuleiten (Abwehr) und dieselbe Kraft intelligent zu nutzen, um den Gegner vorübergehend angriffsunfähig zu machen (Absicherung), ohne ihn dabei schwer zu verletzen. […] Das Besondere im Aikido ist, dass keine offensiven Angriffstechniken, sondern nur Abwehr- und Sicherungstechniken und dadurch eine entsprechend defensive und verantwortungsbetontegeistige Haltung gelehrt werden.

Den ersten Teil bildete natürlich Gymnastik zum Aufwärmen, aber bald kamen die ersten Schritte hinzu, die man zum Ausweichen und Bewegen im Rahmen des Kampfes benötigt. Und dann die obligatorischen Rollen. Wie schon in den jungen Jahren stellte sich bei mir leider eine kleine Übelkeit ein – eine Sache, die ich von Computerspielen schon kannte und die ich vielleicht im Sommer mal angehen sollte.

Dann ging es noch zu einigen Kampfabläufen, bei denen es auch am das Lernen der richtigen Abfolge geht, um den Angreifer in die Position zu bringen, in der er nicht mehr angreifen kann. Hierbei merkt man aber recht fix, ob man es richtig macht oder nicht, denn sobald man Kraft einbringen muss, läuft ob schon was falsch. Eine durchaus interessante Erfahrung – auch weil man schnell merkt, dass man mit einfachen Tricks selber kampfunfähig gemacht wurde.

Aikido ist dabei wirklich sehr defensiv, weil es den Angriff einfach nur aufnimmt und richtig darauf reagiert. Ich werde nach dem Sommer wohl nochmal vorbei gucken und bin gespannt, wie lange dieses Interesse an einer neuen Sportart hält :)

 

Politischer Blog mit neuem Layout

Politischer Blog mit neuem Layout

Nachdem dieses Blog neu gestartet wurde, habe ich bei meinem (partei-)politischem Blog auch das Layout neu angepasst und auch dort wird wieder mehr gebloggt werden. Einfach unter www.patrick-jedamzik.de vorbei gucken ;)

Schuldenreport 2013

Schuldenreport 2013

Gestern wurde der Schuldenreport 2013 in Berlin vorgestellt. Und enthält meine erste Veröffentlichung: Einen Artikel zu Deutschland als Schuldner und Gläubiger. Viele Zahlen dazu, wer Deutschland viel Geld schuldet – wie es sich für einen Bericht von erlassjahr.de und der Kindernothilfe gehört – vor allem mit Fokus auf die Entwicklungsländer. Viel Spaß beim Lesen ab Seite 16 des PDF Dokuments (4,1 MB). (mehr …)