<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>PatJe.de &#187; Internationales</title>
	<atom:link href="http://www.patje.de/category/politik/internationales/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.patje.de</link>
	<description>(Politisches) Blog von Patrick Jedamzik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2012 12:25:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.3</generator>
		<item>
		<title>Umsturz in Ägypten &#8211; Über Mehrheiten, Legitimation und ein Bauchgefühl</title>
		<link>http://www.patje.de/2011/01/30/umsturz-in-agypten-uber-mehrheiten-legitimation-und-ein-bauchgefuhl/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2011/01/30/umsturz-in-agypten-uber-mehrheiten-legitimation-und-ein-bauchgefuhl/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 20:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
		<category><![CDATA[Gutjahr]]></category>
		<category><![CDATA[Mubarak]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2632</guid>
		<description><![CDATA[Gerade lief bei Al Jazeera – der trotz des Rauswurfs durch ägyptische Behörden noch immer gute Berichterstattung liefert – ein Telefoninterview mit einem Mitglied der regierenden NDP. Einer der Kernsätze war, dass es Millionen Ägypter gäbe, die Mubarak als Präsident unterstützen. Auf die Frage, wo diese denn seien, kam erstmal nichts (was aber womöglich an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade lief bei Al Jazeera – der trotz des <a href="http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2011/01/201113085252994161.html" target="_blank">Rauswurfs durch ägyptische Behörden</a> noch immer gute Berichterstattung liefert – ein Telefoninterview mit einem Mitglied der regierenden NDP. Einer der Kernsätze war, dass es Millionen Ägypter gäbe, die Mubarak als Präsident unterstützen. Auf die Frage, wo diese denn seien, kam erstmal nichts (was aber womöglich an der Verbindung liegen könnte) und dann der Hinweis, dass diese einfach nicht demonstrieren würden. Also die angeblich schweigende Mehrheit wieder mal. Sie wird oft herausgeholt, wenn eine große Menge gegen einen steht, aber eben nicht alle. So diskreditiert man die Demonstranten also als eine kleine Minderheit. </p>
<p>Ebenso wie sein Kollege gestern bezog er sich dann auf die Wahl von Mubarak und das er bis zur nächsten Wahl legitimiert sei. Formell mag das richtig sein, aber in Ägypten wird nicht nur der Präsident abgelehnt, sondern das gesamte Regime, was damit auch die Wahlen einschließt. Alle Wahlen in Ägypten waren von Protesten und Boykottaufrufen begleitet, die zeigen, dass das Wahlsystem nie respektiert wurde. Und nun kann man nicht die Legitimation für ein illegitimes Wahlsystem einfordern und damit einen unbeliebten Präsidenten stützen. </p>
<p>Nach den Ereignissen der letzten Tage habe ich aber den Eindruck, dass man genau dies mehr oder weniger versucht. Das Militär auf den Straßen ist “neutral” wird gesagt und schützt nur wichtige Gebäude. Aus dem Bauch raus würde ich sagen man probiert aus, wie lange der aktuelle Status quo hält. Den Menschen wird ihr Recht auf Demonstrationen zugestanden, weil man eh nicht dagegen ankommt, dazu etwas Symbolpolitik und man guckt ob der Protest bei Beginn der Arbeitswoche nicht abflaut. </p>
<p>Der Angriff gegen Al Jazeera und die Präsenz von Militärhubschraubern und –flugzeugen über Kairo vermitteln zwar auch ein Bild der Einschüchterung, aber irgendwie bezweifle ich (noch), dass Mubarak das Risiko eingeht das Militär gegen die Bevölkerung einzusetzen. Dies würde dann entweder schockierende Bilder in die Welt schicken und den Ruf und Beziehungen des Landes ruinieren. Alternativ würde das Militär sich vielleicht wirklich nicht gegen die eigene Bevölkerung stellen und damit dann auf diese Weise das Ende des Regimes von Mubarak herbeiführen bzw. es im schlimmsten Fall zu einem Bürgerkrieg kommen. Davon wollen wir mal nicht ausgehen und ich halte es wie gesagt auch für ziemlich unwahrscheinlich. </p>
<p>Die Krise zieht sich schon über das ganze Wochenende hin und ich schrieb Freitag schon, dass es spannend wird. Das es sich so lange hinzieht, hatte ich da nicht erwartet und weiß nicht, ob man froh oder enttäuscht drüber sein muss. Die Frage der nächsten Tage wird sein, wie sich die öffentliche Sicherheit entwickelt und wie das Regime damit umgeht und ob es der Opposition gelingt mit der Armee und anderen Gruppen einen Regierungswechsel auszuhandeln.</p>
<p>Beobachten kann man es weiterhin bei Al Jazeera und CNN, <a href="http://blog.netplanet.org/2011/01/30/stell-dir-vor-es-ist-revolution" target="_blank">die deutsche Berichterstattung ist noch immer dürftig</a> (siehe auch <a href="http://www.patje.de/2011/01/29/medienkritik-zum-aufstand-in-gypten/" target="_blank">meine Medienkritik</a>). Hinweisen möchte ich am Ende noch auf Richard Gutjahr hinweisen, <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/01/kairo/" target="_blank">der sich nun nach Kairo “durchschlagen” und von dort berichten wird</a>. Ich bin gespannt auf seine Berichte und wünsche ihm viel Erfolg bei seinem Unternehmen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2011/01/30/umsturz-in-agypten-uber-mehrheiten-legitimation-und-ein-bauchgefuhl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Rede von Mubarak</title>
		<link>http://www.patje.de/2011/01/29/die-rede-von-mubarak/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2011/01/29/die-rede-von-mubarak/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 23:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Mubarak]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2616</guid>
		<description><![CDATA[Ach… doch noch was zu der Rede. Je mehr man drüber nachdenkt und sieht, umso mehr fragt man sich, ob der Mann noch irgendeine Verbindung zu “seinem” Volk hat? Die Menschen schreien, dass er gehen soll – und er entlässt nur die Regierung. Nach 30 Jahren an der Regierung erklärt er den Menschen, dass er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach… doch noch was zu der Rede. Je mehr man drüber nachdenkt und sieht, umso mehr fragt man sich, ob der Mann noch irgendeine Verbindung zu “seinem” Volk hat? </p>
<p><strong>Die Menschen schreien, dass er gehen soll</strong> – und er entlässt nur die Regierung. </p>
<p><strong>Nach 30 Jahren an der Regierung erklärt er den Menschen, dass er die Probleme von diesen kenne und tagtäglich an diesen arbeite.</strong> – Ich denke mal, dass die Menschen gerade darum auf der Straße sind, weil er dabei nicht so erfolgreich war. </p>
<p><strong>Er erklärt, dass diese Proteste nur wegen der Freiheiten möglich seien.</strong> – Sollen die Menschen nun dankbar für die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit sein? Mal abgesehen davon: Die Menschen haben sich diese Rechte genommen, was man an den Ausschreitungen sieht oder daran, dass die Ausgangssperre ihre Wirkung nicht entfalten konnte. Mubarak hat den Menschen die Rechte nicht gegeben, er tut jetzt nur so. Achja: Und war da nicht noch ne Internetsperre und Sperre von anderen Kommunikationsmitteln? Freiheit ist offensichtlich Auslegungssache. </p>
<p>Ich denke mit seiner Rede hat Mubarak die Protesten eher vor den Kopf gestoßen, als eine Lösung herbei zu führen. Er hält an einem Posten fest, denn das Volk ihm nicht zugesteht. </p>
<p>Die Frage bleibt, wie es weitergeht: Ich gehe nicht davon aus, dass der Protest abnimmt. Die Frage ist nur, wie Mubarak reagiert. Seine Aussage, dass die Grenze zwischen “Chaos” und Freiheit sehr gering sei und die heutigen Proteste Ergebnis der gewährten Freiheit sind, könnte darauf hindeuten, dass irgendwann ein “jetzt ist aber auch mal gut” kommt und stärker gegen Demonstranten vorgegangen wird. Es wird ein spannendes Wochenende.&#160; </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2011/01/29/die-rede-von-mubarak/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medienkritik zum Aufstand in Ägypten</title>
		<link>http://www.patje.de/2011/01/29/medienkritik-zum-aufstand-in-gypten/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2011/01/29/medienkritik-zum-aufstand-in-gypten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 23:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Al Jazeera]]></category>
		<category><![CDATA[CNN]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[N-TV]]></category>
		<category><![CDATA[N24]]></category>
		<category><![CDATA[Phoenix]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2614</guid>
		<description><![CDATA[Man weiss noch nicht genau, wie der Aufstand in Ägypten ausgehen wird. Mubarak hat gerade seine Rede gehalten und begegnet die Forderungen nach seinem Rücktritt mit einem Entlassen der Regierung und dem Hinweis, dass er sich über die Probleme in dem Land bewusst sei. Naja, darüber schreibe ich morgen wohl nochmal, aber ich bezweifle, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man weiss noch nicht genau, wie der Aufstand in Ägypten ausgehen wird. Mubarak hat gerade seine Rede gehalten und begegnet die Forderungen nach seinem Rücktritt mit einem Entlassen der Regierung und dem Hinweis, dass er sich über die Probleme in dem Land bewusst sei. Naja, darüber schreibe ich morgen wohl nochmal, aber ich bezweifle, dass die Menschen jetzt nach Hause gehen und sich denken, dass ja jetzt alles gut sei. Von daher wird es noch eine lange Nacht und spannende Tage und bisher gibt es für mich nur einen “Sieger” dieses Konfliktes: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Al_Jazeera_English" target="_blank">Al Jazeera</a>, den arabischen Sender bzw. dessem englischen Ableger. </p>
<p>Wer sich live über die Ereignisse informieren wollte, kam an dem Sender nicht vorbei. In Deutschland haben wir eh nichts anzubieten, aber dazu komme ich noch. Damit lief im Büro dann CNN und <a href="http://english.aljazeera.net/watch_now/" target="_blank">als Webstream eben Al Jazeera</a> mit aktuelleren Bildern aus Kairo. Der Sender hat gute Arbeit geleistet und neutral berichtet, so dass man den Sender durchaus mit CNN gleichsetzen kann. Ich habe sogar eher dem Stream gelauscht, als dem Fernseher. </p>
<p>Was heute aber vor allem aufgefallen ist, ist die miese Medienlandschaft in Deutschland. Die beiden privaten Nachrichtensender N-TV und N24 bringen alles – nur keine Nachrichten. Während sich die Lage in Ägypten zuspitze brachten diese belanglose Dokumentationen. Und was dann besonders nervt: Wenn eine Krake sich während der WM für eine Kiste mit Spanischer oder Deutscher Fahne entscheidet, sind die Sender live dabei. Ewigkeiten wird eine Tür gezeigt, wenn ein Wettermensch aus dem Gefängnis kommt. Aber wenn in einem Land Menschen für ihre Freiheit auf die Straße gehen und damit große Risiken eingehen, dann zeigt man lieber eine Dokumentation über das Bewegen einer Brücke. Ich weiß nicht, ob bei N24 doch nochmal bei Ägypten aufgetaucht hab, denn die Dauerwerbesendung von sonnenklar.tv, die Reisen anbietet habe ich mir nicht angeguckt, aber vielleicht tauchte das Wort Ägypten dann dort doch mal auf. </p>
<p>Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern gab es auch keine Unterbrechung, aber Sonderberichte – wobei beim ZDF ein unnötiger Schwerpunkt auf den Tourismus gelegt wurde. Und ob man Phoenix Vorwürfe machen kann, weiß ich nicht. Der Sender ist wahrscheinlich aus politischer “Rücksichtnahme” auf die Privatsender auch nur als “Ereignissender” bezeichnet worden. Ein wirklicher Nachrichtensender ist – <a href="http://blog.netplanet.org/2011/01/28/deutschland-in-der-nachrichtenwueste/" target="_blank">so zumindest eine Einschätzung im netplanet Blog in einem sehr guten und lesenswerten Artikel zu dem Thema</a> – wahrscheinlich von eben den Privaten bisher erfolgreich verhindert worden. Die meckern ja schon, wenn die Tagesschau ihre Sendungen per App aufs iPhone bringt. </p>
<p>Ich sage: Nehmt meine Gebühren und macht aus Phoenix ein vernünftiges Nachrichtenfernsehen. Die Privatsender hatten wirklich ihre Chance und nur weil ich Volksverblödung nicht zahlen muss (siehe normales Tagesprogramm bei RTL), heißt es ja nicht, dass nicht irgendjemand vernünftige Berichterstattung bringen kann. Wenn die lieber billige Dokumentationen als Füllmaterial zwischen Werbung und Dauerwerbesendungen nehmen, dann muss ein solcher Sender eben anders finanziert werden.</p>
<p>Ich hab kein Problem mit Al Jazeera oder CNN, ich verstehe Englisch, aber wieso man sich nicht auch in Deutschland einen vernünftigen Sender leisten kann, der zumindest ein wenig versucht in diese Richtung zu gehen, verstehe ich einfach nicht. Bei Inlandsberichten macht Phoenix das meist sehr gut, ich glaube, dass dies auch international gelingen könnte. Und das man dies auch finanziert bekommt und wie es geht, kann man ja auch in dem <a href="http://blog.netplanet.org/2011/01/28/deutschland-in-der-nachrichtenwueste/" target="_blank">oben gelobten Artikel nachlesen</a>. </p>
<p>Einen <a href="http://www.pottblog.de/2011/01/28/warum-hat-deutschland-nur-n-tv-und-n24-und-keine-nachrichtensender-wie-al-djazeera-cnn-oder-sky-news-die-live-von-den-protesten-aus-aegypten-berichten/" target="_blank">weiteren Artikel dazu hat Jens im Pottblog geschrieben</a>, auch der ist sehr lesenswert. So und ich lasse Al Jazeera jetzt noch auf meinem iPhone etwas nebenbei laufen, während ich den Tag mit einer Folge Akte X ausklingen lasse <img src='http://www.patje.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2011/01/29/medienkritik-zum-aufstand-in-gypten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Obamas Kriege</title>
		<link>http://www.patje.de/2011/01/24/obamas-kriege/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2011/01/24/obamas-kriege/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 17:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Pakistan]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2609</guid>
		<description><![CDATA[Heute habe ich das neuste Buch von Bob Woodward durchgelesen, in dem dieser sich mit “Obamas Kriegen” beschäftigt, womit nicht nur der “wirkliche” Kritik in Afghanistan gemeint ist, sondern auch der “Krieg” mit oder zwischen Militär und Beratern im eigenen Land. Woodward der zusammen mit Carl Bernstein den Watergate Skandal recherchierte gilt als einer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; margin-left: 0px; border-top: 0px; margin-right: 0px; border-right: 0px" title="image" border="0" alt="image" align="right" src="http://www.patje.de/wp-content/uploads/image22.png" width="220" height="351" /> Heute habe ich das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3421045089?ie=UTF8&amp;tag=patricks&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3421045089" target="_blank">neuste Buch</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bob_Woodward" target="_blank">Bob Woodward</a> durchgelesen, in dem dieser sich mit “Obamas Kriegen” beschäftigt, womit nicht nur der “wirkliche” Kritik in Afghanistan gemeint ist, sondern auch der “Krieg” mit oder zwischen Militär und Beratern im eigenen Land. Woodward der zusammen mit Carl Bernstein den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Watergate-Aff%C3%A4re" target="_blank">Watergate Skandal</a> recherchierte gilt als einer der renommiertesten Journalisten der Vereinigten Staaten und dies erkennt man auch an dem Buch. An vielen Stellen bekommt man fast den Eindruck, Woodward habe bei den Besprechungen im Oval Office oder Situation Room dabei gesessen. Von daher bekommt man einen Einblick in die amerikanische Politik und diesen Konflikt zwischen Militär und politischer Führung im ersten Jahr der Präsidentschaft von Obama. </p>
<p>Kern war dabei die Frage nach der Strategie und die Anzahl der dafür benötigten Soldaten. Kernbegriffe dabei sind die Aufstandsbekämpfung (die eine hohe Präsenz zum Schutz der Bevölkerung benötigt) und die Terrorbekämpfung (nach der man mit Spezialkräften gezielt gegen Terrorcamps vorgeht). Auch die Frage, was ein “Sieg” oder “Erfolg” ist, spielt dabei eine Rolle. </p>
<p>Während die Militärs eigentlich nur eine wirkliche Option – 40.000 Soldaten auf unbestimmte Zeit – zur Aufstandsbekämpfung haben wollten, ging es Obama vor allem auch um die Frage, wie man diesen Krieg so beenden kann, dass die afghanische Seite selber für die Sicherheit sorgen kann. Dabei geht es dann nicht mehr um eine schwer vorstellbare Vernichtung der Taliban, als viel mehr eine “Eindämmung”, die eine Machtübernahme durch diese unmöglich macht. Dies führte dann über einen langen Weg, viele Diskussionen und interne Konflikte zu dem Strategiepapier von Obama, nachdem 30.000 Soldaten geschickt werden, um die Dynamik der Taliban zu stoppen. </p>
<p>Neben diesem internen Konflikt wird aber auch deutlich, welche Probleme die afghanische und pakistanische Regierung einer Lösung des Konfliktes dienen und wie ratlos auch die Vereinigten Staaten dort stehen. </p>
<p>Man bekommt beim Lesen also einen interessanten Einblick in die Politik der USA. Der Krieg spielt natürlich seine Rolle, aber man kommt nach dem Lesen einer eigenen Lösung nicht wirklich näher. Im Gegenteil: Es scheint eher so, als ob die handelnden Personen in der USA selber einem Erfolg bis zum Juli – dann soll der Rückzug eingeleitet werden – skeptisch gegenüber stehen. Aber der Fokus des Buches liegt eher darin, die Entscheidungsprozesse in den USA und Beziehungen zwischen den verschiedenen zivielen und militärischen Beratern darzustellen. Dazu ist dieses Buch wirklich interessant geschrieben und wer wissen will, wie die Amerikaner über diesen Konflikt denken und wie sie “ticken”, sollte es gelesen haben. </p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3421045089?ie=UTF8&amp;tag=patricks&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3421045089" target="_blank">Hier kann man es bei Amazon kaufen</a> und hier <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?mid=4&amp;serviceAvailable=false&amp;showpdf=false&amp;PTBUCH=BUCH&amp;edi=363457#tabbox" target="_blank">auch erstmal einen Blick in das Buch werfen</a>…</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2011/01/24/obamas-kriege/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Koranverbrennung</title>
		<link>http://www.patje.de/2010/09/08/koranverbrennung/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2010/09/08/koranverbrennung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 20:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Christentum]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Provokation]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2526</guid>
		<description><![CDATA[Es ist eine ungeheuerliche Provokation, die der Pastor Terry Jones für den 11. September plant: In Gainesville in Florida wird er Korane verbrennen. Es geht mir bei der Kritik nichtmal in erster Linie, um mögliche Reaktionen aus der islamischen Welt und der Angst vor irgendwelchen Reaktionen. Nein, das Problem ist grundlegender. Man macht soetwas einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine ungeheuerliche Provokation, <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716159,00.html" target="_blank">die der Pastor Terry Jones für den 11. September plant</a>: In Gainesville in Florida wird er Korane verbrennen. Es geht mir bei der Kritik nichtmal in erster Linie, um mögliche Reaktionen aus der islamischen Welt und der Angst vor irgendwelchen Reaktionen. Nein, das Problem ist grundlegender. Man macht soetwas einfach nicht. Ob nun Koran, Bibel, das Grundgesetz oder &#8220;Pippi in Taka-Tuka-Land&#8221;. Man verbrennt nicht einfach Bücher.</p>
<p>In einem Bericht über die Verbrennung hatte ich gehört, dass er sich damit rechtfertigt, dass er sich durch das Verbrennen von Bibeln oder amerikanischen Flaggen ja auch provoziert fühle. Damit aggiert Terry Jones offensichtlich eher nach dem Motto &#8220;Auge um Auge. Zahn um Zahn&#8221;, anstatt dem Motto zu folgen &#8220;Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, dann halt ihm auch die andere hin&#8221;. Das ist nicht wörtlich gemeint nach dem Motto &#8220;Hier nimm diese Fahne doch auch noch&#8221; oder  als &#8220;Kapitulation&#8221; gegenüber der Provokation, sondern zeugt eher von einem Charakter der Gelassenheit.</p>
<p>Besonders oft höre ich ähnliche Argumentationen in Zusammenhang mit der Religionsfreiheit. &#8220;Du kannst ja mal versuchen in der Türkei eine Kirche zu bauen&#8221; ist ein beliebtes &#8220;Argument&#8221; im Bezug auf die Ablehnung von Moscheebauten in Deutschland. Als wenn wir die Freiheiten in unserem Land und die Menschenrechte davon abhängig machen, wie sie in anderen Ländern sind. Wenn andere Länder die Religionsfreiheit nicht achten, ist das doch kein Grund sie auch zu vernachlässigen. Denn wo soll soetwas ändern? Steinigen wir dann auch bald Menschen, weil &#8220;die&#8221; das doch auch machen?</p>
<p>Gut, zum Thema zurück. Jones beruft sich ja auf eine Freiheit, die Meinungsfreiheit und zu der gehört es offensichtlich auch Bücher zu verbrennen &#8211; als politische Aktion. Mag sein, dass dies so ist. Ich denke ein &#8220;Bücherverbrennungsverbotsgesetz&#8221; wäre auch überflüssig, aber zur Freiheit gehört auch Moral und ein verantwortungsvoller Umgang damit. Seine Aktion zeigt eins ganz definitiv nicht: Respekt vor anderen Meinungen und Weltanschauungen.</p>
<p>Und eigentlich ist es nicht nur mangelnder Respekt. Es ist eine Missachtung, ja eine Abscheu gegen diese Meinung. Und irgendwie greift dann auch dieser alte Spruch von Heinrich Heine:</p>
<blockquote><p>&#8220;Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und interessanterweise geht es bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung#Heinrich-Heine-Zitat" target="_blank">diesem Zitat auch um die Verbrennung des Korans</a> &#8211; vor über 500 Jahren. Wie wenig der Mensch offensichtlich aus seiner Geschichte gelernt hat. Auch das Christentum hat eben noch ihre Fundamentalisten, die im Kopf noch immer im tiefsten Mittelalter stecken&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2010/09/08/koranverbrennung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Geschichte der Atomtests</title>
		<link>http://www.patje.de/2010/07/10/geschichte-der-atomtests/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2010/07/10/geschichte-der-atomtests/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 08:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Atomtest]]></category>
		<category><![CDATA[Atomwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2427</guid>
		<description><![CDATA[Bisher sind zum Glück nur zwei Atombomben im Rahmen von Kriegen genutzt worden. Explodiert sind aber viel mehr im Rahmen von Atomtests. In einem Video hatte der japanische Künstler Isao Hashimoto mal eine &#8220;Draufsicht&#8221; auf diese Explosionen erschaffen. Ein gruseliges Lichterspiel: (gefunden bei evangelisch.de)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher sind zum Glück nur zwei Atombomben im Rahmen von Kriegen genutzt worden. Explodiert sind aber viel mehr im Rahmen von Atomtests. In einem Video hatte der japanische Künstler Isao Hashimoto mal eine &#8220;Draufsicht&#8221; auf diese Explosionen erschaffen. Ein gruseliges Lichterspiel:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AeaDFAI" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="350" src="http://blip.tv/play/AeaDFAI" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: right;">(<a href="http://www.evangelisch.de/themen/wissen/verstrahlte-welt-die-geschichte-der-atomtests-im-video20327" target="_blank">gefunden bei evangelisch.de</a>)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2010/07/10/geschichte-der-atomtests/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wüstenblume</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/10/13/wuestenblume/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2009/10/13/wuestenblume/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film & Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Filmtipp]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalverstümmelung]]></category>
		<category><![CDATA[Somalia]]></category>
		<category><![CDATA[Waris Dirie]]></category>
		<category><![CDATA[Wüstenblume]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2245</guid>
		<description><![CDATA[Direkt am Abend der Bundestagswahl hatte ich noch das Vergnügen mit zwei guten Freundinnen in die Spätvorstellung von Wüstenblume zu kommen. Zunächst hatte ich den Film schicksalshafterweise mit Feuerherz verwechselt, also war von einem Film über Kindersoldaten ausgegangen. Ob meine beiden Begleiterinnen mich nun bewusst in dem Fehlglauben ließen, sei mal dahin gestellt, aber als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Direkt am Abend der Bundestagswahl hatte ich noch das Vergnügen mit zwei guten Freundinnen in die Spätvorstellung von Wüstenblume zu kommen. Zunächst hatte ich den Film schicksalshafterweise mit Feuerherz verwechselt, also war von einem Film über Kindersoldaten ausgegangen. Ob meine beiden Begleiterinnen mich nun bewusst in dem Fehlglauben ließen, sei mal dahin gestellt, aber als ich herausbekam, um was es in dem Film wirklich ging, waren die Karten gekauft und mein Pfirsichsaft in der Kinobar auch fast ausgetrunken. Vielleicht war es aber auch ganz gut so, denn Wüstenblume dreht sich auch um das Schicksal vieler Kinder in Afrika, genauer um das von Mädchen, denn es geht um die Genitalverstümmelung ((Ich verwende die gleichen Begriffe wie von terre de femmes vorgeschlagen, werde hier im Artikel deshalb immer von Genitalverstümmelung sprechen und nicht von Beschneidung, da dies das Ausmaß der Tat deutlicher macht. Eine Beschneidung wird womöglich der bei Männern zu schnell gleichgesetzt und dadurch verharmlost. Gegenüber Opfern sollte dennoch dieser Begriff benutzt werden, denn als verstümmelt sollte man diese dennoch nicht bezeichnen.)) derselben, die vor allem dort aber auch in anderen Teilen der Welt geschieht. </p>
<p>Wahrscheinlich hätte ich mir den Film ohne diesen Irrtum und ohne meine Begleiterinnen nicht angesehen. Warum kann ich nichtmal genau sagen, das Thema hatte mich vorher nicht wirklich interessiert. Es wäre vermessen zu behaupten der Film hätte nun alles geändert, aber ein wenig mitfühlender, was dieses Thema angeht bin ich dann doch geworden. Aber vielleicht kurz erstmal worum es geht: </p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AotpZ4-C0_Q&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AotpZ4-C0_Q&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x006699&#038;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Der Film basiert auf dem gleichnamigen <a href="https://www.amazon.de/dp/3426779781?tag=patricks&#038;camp=2906&#038;creative=19474&#038;linkCode=as4&#038;creativeASIN=3426779781&#038;adid=1B2AXNSH3CPGXBH6RJP9&#038;">Buch Wüstenblume von Waris Diries</a>, in dem diese ihren Weg von der somalischen Steppe bis zum weltberühmten Starmodell darstellt. Dies alleine erscheint einem oft schon wie ein Märchen und voller glücklicher Zufälle getragen, aber hinter allem liegt der Schatten eben der Beschneidung mit drei Jahren, die sie schließlich auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in einem Interview publik macht und damit das Thema der öffentlichen Diskussion aussetzt. </p>
<p>Wie schon gesagt: Es ist oft wie ein großes Märchen: Die Flucht aus Somalia gelingt nur, weil die Großmutter jemanden in London kennt, dort lernt Waris die Lebenskünstlerin Marilyn kennen und schließlich wird sie in einem Fastfood Restaurant als Modell entdeckt. Manche Geschichten schreibt das Leben eben doch selbst. Immer wieder wird in diese Geschichte jedoch der dunkle Schatten der Vergangenheit eingepflegt, ob nun beim Flirt in der Disco, als sie Marilyn beim Sex überrascht oder eben ganz konkret, als sie unter Schmerzen leidend ins Krankenhaus geht. Und als schließlich das Interview aufkam hoffte ich nur, dass es bei der Erzählung bleibt und einem der Rückblick erspart bleibt. Aber der Film hätte seine Wirkung verfehlt, würde er diesen Zeitsprung nicht machen und das Gesicht des leidenden Kindes überspringen. Die ganzen im Film deutlich werdenden Folgen dieses Verbrechens an kleinen Mädchen haben in dieser Szene ihren Ursprung. </p>
<p>Im Prinzip ist dies auch der Wendepunkt ihres Lebens wenn man es so will. “Die Genitalverstümmelte” sei ihr Job geworden, <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,540908,00.html">so ihr Manager</a>. Ein ziemlich harter und unangenehmer Job, wie man auch in einem <a href="http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/waris-dirie-1036012/2.html">Interview für die Brigitte</a> nachlesen kann: </p>
<blockquote><p>Ich habe es so satt, darüber zu sprechen. Ich mache das nicht zum Vergnügen, es ist nicht leicht sich immer wieder vor Menschen zu stellen und diese sehr persönliche Geschichte zu erzählen. Es ist anstrengend, und es wird mit der Zeit auch langweilig. Es geht hier nicht um meinen persönlichen Kampf, deshalb macht es mich wütend, wenn Leute mir zurufen: &quot;Viel Glück, was du machst ist großartig.&quot; Als wäre ich alleine für die Bekämpfung von Genitalverstümmelung verantwortlich.</p>
</blockquote>
<p>Und auch wenn ich den Film zu Beginn ein wenig als Märchen – von armen somalischen Flüchtling zum Top-Modell – bezeichnet habe, darf man diesen Hintergrund nicht vergessen. Und vor allem nicht, dass sie damit symbolisch für die Mädchen in der Welt stehen, die diesen Weg nicht gehen können. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2009/10/13/wuestenblume/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Clinton in Nordkorea</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/08/04/clinton-in-nordkorea/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2009/08/04/clinton-in-nordkorea/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 07:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Atomwaffen]]></category>
		<category><![CDATA[Bill Clinton]]></category>
		<category><![CDATA[Nordkorea]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2224</guid>
		<description><![CDATA[Es ist doch schon ein bedeutender Schritt im Nordkorea-Konflikt: Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist heute in Nordkorea angekommen, um dort über die Freilassung zweier amerkanischer Journalisten zu verhandeln. Nach Madeleine Albright, die als Außenministerin das Land 2000 zuletzt besuche der erste hochrangige Besuch eines US-Politikers. Und auch aus anderem Grund ist der Besuch etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch schon ein bedeutender Schritt im Nordkorea-Konflikt: Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ist heute in Nordkorea angekommen, um dort über die Freilassung zweier amerkanischer Journalisten zu verhandeln. Nach Madeleine Albright, die als Außenministerin das Land 2000 zuletzt besuche der erste hochrangige Besuch eines US-Politikers. Und auch aus anderem Grund ist der Besuch etwas besonderes. Clinton hatte im Rahmen des Konflikts 1994 überlegt die Atomanlagen zu bombardieren, bis unter Mitwirkung des Ex-Präsidenten Jimmy Carter eine Lösung des Konflikts in Reichweite kam. 2000 war die Einigung und die Verbesserung der Beziehungen sogar so weit vorangegangen, dass Clinton überlegt hatte, als Präsident dorthin zu reisen, es aber aufgrund der innenpolitischen Lage und dem Wahlkampf vermieden hatte. Nordkorea gilt in weiten Teilen der USA eben noch als dienstältester Feind, ist <a href="http://www.patje.de/2008/01/07/berlin-peking-und-seoul/" target="_blank">der Koreakrieg</a> doch formell noch nicht beendet, sondern nur im Waffenstillstand geendet. Bei Bush landete das Land dann schnell auf der Liste der &#8220;Schurkenstaaten&#8221;, was eine Einigung sicherlich nicht erleichterte. Ob Clintons Besuch erfolgreich ist, wird die Zeit zeigen, dennoch ist diese hochkarätige Reise durchaus ein positives Signal und ein entgegenkommen der USA gegenüber Nordkorea, welches international zunehmend isoliert ist. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2009/08/04/clinton-in-nordkorea/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter als Medium der iranischen Opposition</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/06/16/twitter-als-medium-der-iranischen-opposition/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2009/06/16/twitter-als-medium-der-iranischen-opposition/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 07:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Opposition]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlfälschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2161</guid>
		<description><![CDATA[Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad &#8211; - nun am Ende geschafft habe sei mal dahin gestellt, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land &#8211; oft gegen die Verbote des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahlen im Iran haben einige Unzufriedenheit hervorgerufen. Ob es Hossein Mussawi der Herausforderer des amtierenden Präsidenten Mahmud Ahmadineschad &#8211; - nun am Ende geschafft habe <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/494/472023/text/" target="_blank">sei mal dahin gestellt</a>, aber eins ist eindeutig: Ein solcher Erdrutschsieg riecht eben nach Wahlfälschung. Nun kommt es tagtäglich zu Massenprotesten im Land &#8211; oft gegen die Verbote des Innenministeriums und den Widerstand von Polizei und Milizen. </p>
<p>Seit gestern kann man feststellen, dass <a href="http://twitter.com/#search?q=%23iranelection" target="_blank">#IranElection</a> immer wieder bei Twitter auftaucht. Direkte Berichte werden über diesen Dienst verbreitet und so erfährt man nicht nur von den Nachrichtenagenturen, was in Teheran vor sich geht. Wie wichtig dieser Dienst inzwischen ist, zeigt sich an einer bemerkenswerten Aktion: Eigentlich sollte Twitter heute nacht zu Wartungszwecken für 1,5 Stunden ausgeschaltet werden, wogegen sich eben per Twitter einiger Widerstand meldete &#8211; mit Erfolg. So kann man auf Twitter.com nun nachlesen, dass der Wartungstermin verschoben wurde:</p>
<blockquote><p>In coordination with Twitter, our network host had planned this upgrade for tonight. However, our network partners at NTT America recognize the role Twitter is currently playing as an important communication tool in Iran. Tonight&#8217;s planned maintenance has been rescheduled to tomorrow between 2-3p PST (1:30a in Iran).</p>
</blockquote>
<p>Natürlich versuchen staatliche Stellen den Zugriff auf diesen Dienst wie weitere zu unterbinden, aber die Opposition umgeht diese eben mit verschiedenen Proxyservern &#8211; im übrigen nur am Rande: So wie man die Netzsperren in Deutschland auch umgeht. Man sieht also, dass eine Internetsperre in der globalisierten Welt nicht wirklich haltbar ist &#8211; zumindest nicht für die informierten Bürger. Twitter ist eben mehr als eine <a href="http://www.patje.de/2009/06/03/twitter-bashing-bei-der-zeit/" target="_blank">&#8220;virtuelle Klowand&#8221;</a>. </p>
<p>Mehr zu dem Nutzen von sozialen Netzwerken im Iran gibt es auch bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,630519,00.html" target="_blank">Spiegel online</a> oder <a href="http://carta.info/10513/iran-medien/" target="_blank">Carta</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2009/06/16/twitter-als-medium-der-iranischen-opposition/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EU als Hüter der Freiheit</title>
		<link>http://www.patje.de/2009/05/13/eu-als-hueter-der-freiheit/</link>
		<comments>http://www.patje.de/2009/05/13/eu-als-hueter-der-freiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 May 2009 22:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PatJe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patje.de/?p=2083</guid>
		<description><![CDATA[In etwa einem Monat schreiten wir zur Wahlurne, um ein neues Europaparlament zu wählen. Dabei erscheint Europa weit weg und als bürokratisches Etwas in Brüssel. Aber abseits von all dem kann man Europa auch ganz einfach als große Gemeinschaft, als das erfolgreichste Friedensprojekt des 20. Jahrhunderts werten. Ich finde dieses kleine Video macht ein wenig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In etwa einem Monat schreiten wir zur Wahlurne, um ein neues Europaparlament zu wählen. Dabei erscheint Europa weit weg und als bürokratisches Etwas in Brüssel. Aber abseits von all dem kann man Europa auch ganz einfach als große Gemeinschaft, als das erfolgreichste Friedensprojekt des 20. Jahrhunderts werten. Ich finde dieses kleine Video macht ein wenig deutlich, was ich damit meine:</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:873a8193-9c79-45b0-bfbd-32ebcbac9946" class="wlWriterSmartContent" style="padding-right: 0px; display: inline; padding-left: 0px; padding-bottom: 0px; margin: 0px; padding-top: 0px">
<div><object width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/X87zcC6bntY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/X87zcC6bntY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /></object></div>
</div>
<p>Ich habe zunächst etwas gestutzt, als ich nur 20 Jahre der Freiheit gelesen habe, aber für viele Länder im Osten war und ist der Weg nach Europa und in die EU eben der Weg in die Freiheit gewesen und hat diesen stabilisiert. Und bei der Bundesrepublik ist auch nicht abzustreiten, dass die Europäische Union einen wesentlichen Beitrag zu unserer Entwicklung hatte und noch immer hat &#8211; auch wenn manche Parteien meinen uns als &#8220;Opfer der EU&#8221; darzustellen.</p>
<p>Aber die 20 Jahre stimmen insofern, dass erst durch den Wegfall des Ost-West-Konflikts wirklich ein einiges Europa entstanden ist, ein Europa ohne Konflikte, ein Europa in dem wir von Freunden umgeben sind. Und die sich aus dieser Gemeinschaft ergebenden Vorteile sind in dem Video ja nur angedeutet: Reise ohne Grenzen ist eine Sache, aber der Euro in vielen Staaten, das Recht überall in der EU zu wohnen und bestimmte Rechte für sich in Anspruch zu nehmen, weil man eben auch Unionsbürger ist, sind schon bemerkenswert. Und wenn es im Ausland mal Probleme gibt, aber keine deutsche Botschaft vor Ort ist, dann hilft auch eine der anderen Mitgliedsstaaten.</p>
<p>Und noch eins stimmt: Erst jetzt beginnt die Zeit von Generationen, die es nicht anders kennen. Die in einem vereinigten Europa aufwachsen. Grund genug die Europäische Union noch begreifbarer im Alltag zu machen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patje.de/2009/05/13/eu-als-hueter-der-freiheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

