PatJe.de

Politisches Blog von Patrick Jedamzik

Schonmal dieses Logo gesehen: oder oder ganz einfach ? Und keine Ahnnung, was es bedeutet? Guckt euch mal diesen kleinen Comic an, indem wird das Prinzip hinter den Creative Commons schön erklärt :)

Posted by Patrick Jedamzik On August - 30 - 2010 Web 2.0

Was in letzter Zeit für ein Wirbel um Google Street View gemacht wird. Der neue Dienst von Google macht nichts anderes, als durch die Straßen zu fahren, diese fotographisch zu erfassen und in eine 3D Umgebung zu fassen. Natürlich kann man dadurch durch andere Städte gehen ohne die eigenen vier Wände zu verlassen. So kann man sein Wohnumfeld schonmal betrachten, bevor man sich um eine Wohnung bemüht oder kann den Weg zum Hotel in einer fremden Stadt schonmal virtuell abgehen. Das ist der Sinn dabei. Ob man es braucht oder nutzen wird, ist dabei ja eine andere Frage. Der vorgebrachte Vorwurf Verbrecher könnten ihre Objekte besser ausspionieren halte ich dagegen für blödsinnig. Ein Verbrecher erhält durch Google View nicht mehr Infos, als durch eine normale Fahrt durch die Stadt. Eher weniger, weil es ja nur Fotos sind.

Und dann ist da noch der Datenschutz. Dies ist sicherlich ein wichtiges Thema, aber ist das das Problem ist doch nicht, dass Häuserfassaden fotografiert werden. Dies sind Daten, die ja direkt keine Verbindung zu den Bewohnern herstellen.

Die gleichen Politiker, die nun den Datenschutz gegenüber Google hoch halten, haben dagegen kein Problem mit Nacktscannern an Flughäfen, mit Onlinedurchsuchungen oder anderen Datenbanken, wo individuelle Daten gespeichert werden. Und gegen Geoscoring sieht Google Street View wie eine verstaubte Datensammlung aus.

In dem Verfahren wird man selber anhand der Rückzahlungsmoral seines Umfeldes eingestuft. Also wenn die Nachbarn dazu neigen ihre Rechnungen nicht zu bezahlen kann es vorkommen, dass man selber nicht auf Rechnung bestellen kann oder gar auf einen Kredit verzichten. Und die Bundesregierung hatte nichts dagegen.

Die Bundesregierung findet es also nicht gut, wenn ein Konzern Fotos von Häusern macht und damit 3D Ansichten von Städten macht. Aber wenn Kreditinstitute Daten über die Bewohner in den Häusern sammeln und jemanden anhand des Verhaltens der Nachbarn mit in eine Schublade packen, dann ist kein Datenschutzproblem. Etwas anonymes wie Wände ist also schlimmer als Finanzdaten. Soviel zur Logik.

Posted by Patrick Jedamzik On August - 13 - 2010 Web 2.0

Eigentlich ist das Urheberrecht ja eine ganz tolle Sache: Wer etwas erstellt, soll auch das Recht an diesem Produkt haben und alleine entscheiden können, was auch immer damit geschehen darf. Im Internet wird es zunehmend schwerer dies zu kontrollieren, weshalb bei YouTube immer mal wieder Videos verschwinden, die eben Musik nutzen. Man mag darüber streiten, ob das Urheberrecht dieser neuen Technik angepasst werden müsste und man andere Wege finden muss, um den Ersteller von Produkten zu entlohnen. Eine Anpassung sind meines Erachtens die Regeln des Creative Commons. Hier gibt man unter bestimmten Bedingungen das eigene Werk frei, beispielsweise unter Namensnennung. Dennoch: Der Kampf alter Organe des Urheberrechts geht doch etwas weit.

Womöglich beim Versuch Musikvideos und ähnliches beim Videoportal Vimeo.com zu löschen ist die “Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverstößen e.V.” nun womöglich selbst zum Verletzer der Urheberrechte geworden. Netzpolitik.org berichtet in zwei Beiträgen davon, dass diese einige Videos haben entfernen lassen. Darunter auch mehrere Folgen des Elektrischen Reporters von Sixtus oder das “Du bist Terrorist”-Video. Das Problem: Beide standen eben unter besagter Creative Commons Lizenz bzw. wurde von diesen selber reingestellt.

Auf seiner Seite beschreibt die GVU die Rechte des Urhebers wie folgt:

Nur der Urheber hat ein ausschließliches Recht an seinem Werk. [...] Der Urheber entscheidet, wann und wie und ob überhaupt mit seinem Werk Geld verdient wird. Dem Urheber steht es frei, sein Werk kostenfrei jedem zugänglich zu machen. Er kann auch jedem die unbegrenzte Vervielfältigung seines Werkes erlauben. Er hat aber ebenso das Recht, den Zugang zum Werk wie dessen Vervielfältigung zu beschränken. Diese individuelle Entscheidung des Urhebers gilt es zu respektieren.

Es muss nicht zwingend respektlos sein, was da geschehen ist – um den letzten Satz des Textes mal aufzugreifen. Aber auch ohne unterstellte Absicht der GVU stellt sich doch die Frage, wie das passieren kann und wer eine solche Organisation eigentlich kontrolliert. Und angesichts der “Raubkopierer sind Verbrecher” Kampagnen und weiteren darf man sich jetzt auch mal ganz genüsslich zurück lehnen und gespannt sein, wie nun der “Chefankläger” in Sachen Urheberrecht mal zurechtgewiesen wird – Rechtsmittel sind jedenfalls schon in Aussicht gestellt. Urheberrecht wird eben nicht nur von den finsteren und bösen Raubkopierern verletzt, sondern offensichtlich auch von der Seite, die es sich sonst ganz groß auf die eigene Fahne schreibt. Aber vielleicht gibt es in dieser Welt keine kostenlosen Angebote und im paranoiden Wahn des Untergangs von Film- und Musikindustrie wird lieber einmal zuviel gelöscht als zuwenig?

Posted by Patrick Jedamzik On August - 10 - 2010 Web 2.0

Ich bin auch drauf reingefallen und habe es unkorrigiert noch kurz vor meiner Fahrt zum Rollenspiel getwittert:

In ‘Back to the Future’ Doc Scott sets the time clock in the Delorean to a day 25 years in the future. Today is that day! (Link zum Originaltweet – hatte nur nen RT)

Irgendwie fand ich die Meldung ganz nett und bin einfach davon ausgegangen, dass sie stimmt. Und da ich für Twitter jetzt auch keine riesigen Recherchen mache im Normalfall wurde es einfach als Anekdote weitergegeben. Wie ich nun weiss, wohl fehlerhaft.

Denn heute vor 25 Jahren lief der Film an. Gespielt hatte er allerdings am 21. Oktober 1985. Und der erste Film führte auch nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit. Erst im zweiten ging es in die Zukunft und selbst dann wäre es das Jahr 2015 gewesen. Alles genauestens Nachzulesen bei Medienrauschen.

Ob ich in 5 Jahren daran denke, den Tweet dann nochmal zu schicken wage ich einfach mal zu bezweifeln, aber somit ist das ja erstmal bereinigt. Und dann gibt es bestimmt wieder nen Tweet zum retweeten ;)

Posted by Patrick Jedamzik On Juli - 5 - 2010 Film & Fernsehen Web 2.0

Google ist ja die hauptsächlich genutzte Suchmaschine. Aber wie sucht die Seite überhaupt? Hier wird es in einem schönen Schaubild erklärt…

Posted by Patrick Jedamzik On Juli - 5 - 2010 Web 2.0

Momentan läuft der 2. Wahlgang bei der Bundespräsidentenwahl. Nach dem ersten Wahlgang gab es in der Auszählzeit schon einige Gerüchte per Twitter. Sogar mit Zahlen wurde schon hantiert, obwohl den Wahlhelfern die Handys abgenommen wurden. “Aus gut informierten Kreisen: 529 Gauck, 595 Wulff, 118 Jochimsen, 2 Rennicke” hieß es in dieser Nachricht. Keine der Zahlen sollte sich bestätigen.

Aber – auch wenn die ARD dies auf Twitter schieben wollte – auch die klassischen Medien heizten die Gerüchteküche an. Dort wurde nämlich von Blumen berichtet, die herangetragen werden und von Fotographen, die sich sammeln. All dies seien Anzeichen für das Ergebnis und auch aus dem letzten Jahr bekannt. Später wurde dann gesagt dieses Gerücht wäre bei Twitter aufgekommen, obwohl dort diese Meldung nur von der ARD übernommen wurde.

Eins kamm man definitiv sagen, dass die Geheimhaltung dieses Jahr besser funktionierte. Die Ruhrbarone titelten darum wohl zurecht “Bundestagspräsi Lammert schlägt Twitter”. Bin mal gespannt, was in den nächsten Runde jetzt für Gerüchte aufkommen… ;)

Posted by Patrick Jedamzik On Juni - 30 - 2010 Innenpolitik Web 2.0

Soo… länger als geplant hat es gedauert, bis das neue Layout da war. Nachdem ich letztens ja bereits einen Restart angekündigt hatte, zündete der nicht sofort. Der Grund hierfür ist auch, dass das neue Layout mir eigentlich zwar gefiel, aber angesichts der Tatsache, dass Artikelbilder eine wichtige Rolle spielen, oft auch einfach ausgebremst hat. Denn manchmal hat man nicht sofort eins oder es lohnt für manche kleinen Artikel eigentlich auch nicht. Also habe ich weiter gesucht und bin bei Zinfolio gelandet. Die letzten Tage habe ich dann in einer Testumgebung das Theme so überarbeitet, dass es für meine Bedürfnisse passt. Der Vorteil: Ich kann weiter mit Bildern arbeiten und habe oben auch die letzten größeren und wichtigen Artikel noch immer in einer Slideshow, aber weiter unten eben auch kleinere Artikel. In die Box dazwischen sollen dann wichtigere Reihen oder Artikel gesetzt werden, momentan denke ich an die Reihe zum Kalten Krieg oder zu Wissenschaftlichen Texten mit Word, aber das kann noch ein paar Tage warten :) Read the rest of this entry »

Posted by Patrick Jedamzik On Juni - 14 - 2010 LifeBlog Web 2.0

So…lange genug hat dieses Blog im Schlaf verbracht. Ein neuer Anlauf, um an die guten alten Zeiten anzuknüpfen und wieder häufiger zu bloggen. Und dazu gehört ab sofort auch ein neues Erscheinungsbild. Bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich die verschiedenen “Boxen” hier auf der Seite zukünftig sinnvoller nutze als jetzt, aber da fällt mir schon noch etwas ein :) Erstmal ist das Ziel wieder regelmäßiger Artikel zu verfassen…das andere ergibt sich dann schon irgendwie.

Posted by Patrick Jedamzik On April - 28 - 2010 LifeBlog Web 2.0

Seit neustem habe ich mit meiner DSA Runde die Sieben Gezeichneten Kampagne begonnen. Da es bei dem Artikel weniger um die Kampagne als um die Kommunikationstools geht, nur kurz der Hinweis, dass es sich um eine ziemlich epische Kampagne für das Fantasy-Rollenspiel “Das schwarze Auge” handelt, die sich nach Schätzungen in diversen Foren über mindestens 400-500 Spielstunden hinziehen wird. Wenn man bedenkt, dass ich schon sehr zufrieden wäre, wenn wir pro Monat 10-20 schaffen wird der Umfang der Kampagne deutlicher.

Da es sich eben um ein episches Projekt handelt, bei denen bestimmte Personen, Orte, Gegenstände oder was auch immer häufiger auftauchen können, ist es wichtig ein gutes Archiv haben, auf das die Spieler und auch der Spielleiter zurückgreifen will. Der Weg für mich dabei ist – neben eigenen Notizen – das Führen von Tagebüchern der Spielercharaktere wobei bei jedem Spieleabend mindestens ein Spieler dies für seinen Charakter führt. Dies wird dann den anderen Charakteren zur Verfügung gestellt.

Soweit so gut. Das ginge auch per Email und einem DOC Dokument. Aber wenn man Verknüpfungen herstellen will, um auch später noch sehen zu können, wer dieser “Amando Laconda da Vanya” noch gleich ist, wird das nur schwer ausreichen. Möglichkeit hierfür klassischer Art wäre ein Worddokument eben mit allen Charakteren, denen die Spieler begegnet sind.

Naja, lange rede kurzer Sinn: Ich wollte was digitales, an dem alle mitarbeiten können, denn nur so können verschiedene Informationsfragmente und Dinge an die sich ein einzelner nicht mehr so gut erinnert zusammengetragen werden.

Meine erste Idee dabei war es auf das neue, hippe und moderne Google Wave zu setzen. Zwei meiner Mitspieler haben zwar noch keine Einladung, aber das würde schon werden. In den letzten Tagen sind mir aber Zweifel an diesem Vorgehen gekommen, denn Google Wave ist hierfür doch noch zu umständlich. Klar das Formatieren von Text ist dort schöner und einfacher, weil es an die bekannten Symbole aus Word erinnert und einen sehr guten WYSIWYG Editor inklusive Drag & Drop hat, aber für ein größeres Projekt ist das Anlegen von neuen Waves und die Verlinkung doch noch etwas umständlicher – weshalb ich wohl ein Wiki nutzen werde.

Wenn man überlegt, dass die Spieler sowieso ihren Bericht verfassen, geht es darum, wie sie daraus Querverbindungen herstellen können und Namen und Orte zu Seiten über diese verlinken können. Bei Google Wave muss dafür eine neue Wave angelegen werden, die zunächst auch allen Mitspielern zugänglich gemacht werden muss. Und diese neue Wave muss man dann per Drag’n Drop an die entsprechende Stelle des Tagebuches als Wave ziehen, um ein Link hinzubekommen – oder kompliziert einen Wave Code heraussuchen

Ein Wiki hingegen bedeutet, dass sie an den entsprechenden Stellen einfach vorher ein “[[“ und hinterher ein “]]” setzen und der Link existiert – und man sieht auch gleich, wo vielleicht noch Infos eingearbeitet werden müssen und welche Artikel fehlen. Die Erweiterbarkeit ist schneller und einfacher festgestellt. Und Formatierungssymbole sind auch nicht soo schwer herzuleiten. Nur mit Bildern sollen wir vielleicht etwas weniger arbeiten, aber ich denke dass wäre sowieso nicht Herzpunkt des Projekts.

Für größere und beliebig erweiterbare Projekte lohnt sich Wave damit m.E. nur sehr begrenzt bis garnicht. Ich muss zugeben, auch noch nicht in alle Tiefen von Wave eingedrungen sein, also wenn jemand noch gute Ratschläge hat, dann her damit, sonst werd ich mich daran machen, ein entsprechendes Wiki einzurichten.

Google Wave scheint damit noch kein Wiki-Ersatz und noch weniger das generelle Web-Werkzeug zu sein, wie von Google angekündigt, sondern erscheint mir momentan eben noch immer eher wie eine Mischung aus Chat und Forum und maximal für kollaboratives Arbeiten an einem Dokument – ein Grund, wieso ich schon länger nicht mehr wirklich auf der Welle geschwommen bin. Aber ich bin gespannt, wie es wird, wenn sie vielleicht richtig Fahrt aufnimmt :)

Posted by Patrick Jedamzik On Januar - 5 - 2010 Rollenspiel Web 2.0

Twitter zu beschreiben ist immer etwas schwierig oder eher die Faszination die von diesem Internetdienst ausgehen kann. Einen etwas anderen versuch gibt’s bei UARRR.org, wo mit Comic versucht wird dazustellen, wieso man Twitter mag.

Posted by Patrick Jedamzik On Januar - 4 - 2010 Web 2.0

Unterstützung

Wenn der Artikel dir gefällt, kannst du mich gerne per Flattr oder Paypal unterstützen.