Staatsschulden in der Ukraine

Es ist beeindruckend, was wir in der letzten Woche erleben konnten. Vor einer Woche sah es fast noch so aus, als ob der Protest in der Ukraine brutal gestoppt werde und unterliegt. Nun ist der Präsident abgesetzt und es geht darum, wie es weitergeht.

Im Heute Journal gab es heute einen Bericht zur Staatsverschuldung des Staates. Zum einen geht es um Misswirtschaft. Aufgemerkt habe ich aber, als darauf hingewiesen wurde, dass westliche Investoren notwendige Reformen verhindert haben. (Ab 1:17 Minute) Man kann ja sicherlich über IWF streiten und seine Vorgehen streiten, aber mir geht da eher die Frage durch den Kopf, ob da nicht einfach auf den guten Glauben investiert wurde, dass Staaten nicht pleite gehen. So kann man zu horrenden Zinsen in die Staaten investieren und am Ende springen EU und IWF (u.A.) schon ein, und übernehmen die Schulden. Private Gewinne werden zu öffentliche Schulden. (Hier im übrigen mehr zu den Spekulanten)

Dies ist einer der Gründe, warum ich finde, dass wir ein Insolvenzverfahren brauchen, damit Staatspleiten vernünftig behandelt werden können, anstatt sie durch Stützkredite in der Regel zu verlängern. Karten auf den Tisch, Forderungen besprechen und auch für private Spekulanten damit Abstriche machen. Ich bin mal gespannt, was sich nun auch finanziell in der Ukraine tut.

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