ArchivAugust 2013

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Bart oder nicht Bart
2
Persönlicher Steam Sale
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Schulz in the Box
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Angespielt: Thomas was alone
5
Angespielt: Papers, please!
6
Ich weiß was du gestern getextet hast…
7
Noch immer Probleme in Fukushima
8
Veggie-Day
9
Update im Clou – Artikel
10
Schulden wir den Griechen noch Milliarden?

Bart oder nicht Bart

Irgendwie war die Frage eines Bartes bei mir in den letzten Jahren immer mal wieder präsent. Vollbart, dann lieber wieder nicht, dann wieder längere Zeit, kurz nicht und jetzt ganz kurz getrimmt. Offenbar ist dies aber nicht nur eine Frage des Aussehens. Eine Studie hat nämlich herausgefunden, dass Politikern je nach Bartwuchs andere Eigenschaften zugewiesen werden. Bartträger gelten eher als bürgernäher, weniger korrupt, weniger machtgierig und vertrauenswürdiger als glatt rasiert. Problem: Diese wirken dagegen kompetenter. Tja, schwere Entscheidung. Aber ich denke, ich werde meine Kompetenz vielleicht eher trotz Bart schnell zeigen können, anstatt plötzlich bürgernäher zu erscheinen, oder? 🙂

Schulz in the Box

Gestern Abend lief die erste Folge von “Schulz in the Box” auf ProSieben. Olli Schulz war mir insbesondere durch neoParadise und ein wenig durch Circus HalliGalli. Und jetzt eine eigene Sendung. Ich wusste nichtmal genau, was es wird. Dokumentation, Show, Reportage, Klamauk? Und wurde positiv überrascht.

Bei “Schulz in the Box” steigt Olli Schulz eben in eine Kiste und verbringt dann einen Tag in eine andere “Welt”, Subkultur, etc. versetzt. Gestern zum Beispiel in eine Hippie-Kommune aus Veganern, die mit Sexvideos den Regenwald schützen. Interessant daran war dann, wie man damit umgeht.

Und da war ich doch überrascht. Positiv. Privatfernsehen ist ja weniger durch gute und vor allem respektvolle Reportagen bekannt. Natürlich macht Olli Schulz das ganze auf seine besondere und lockere Art, aber in jedem Fall ist er sehr respektvoll. Ihr könnt euch ja hier mal selber ein Bild machen, denn die Folge kann man komplett im Internet sehen.

Sie erinnerte mich ein wenig an Wild Germany. Nicht von der Art der Reportage, die ist bei Wild Germany deutlich ernster als bei Schulz in the Box. Manuel Möglich ist eben nicht Ollo Schulz. Es geht um den Respekt für verschiedene Lebensformen und auf den ersten Blick skurriles. In beiden Sendungen geht es darum, sich in andere Gruppen einzufühlen und auch zu versuchen, dies nachzuvollziehen.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht mit dieser Serie.

Angespielt: Thomas was alone

Hier nur ein kurzer Artikel zu einem Spiel, was ich gestern Abend noch zu später Stunde kurz antesten konnte: “Thomas was alone”. Man könnte es als Jump’n Run bezeichnen, jedemfalls bewegt man sich über eine Plattform, muss Höhenunterschiede durch springen überwinden und zudem Hindernissen ausweichen bzw. diese umgehen. Soweit so simpel. Es wird noch simpler, denn man ist nur ein Rechteck. Zumindest zu Beginn ist man nur das kleine rote Rechteck – Thomas. Später kommt das Quadrat Chris noch dazu, dass aber deutlich grimmiger ist.

Screenshot "Thomas was alone"

Thomas und Chris gemeinsam auf dem Weg zum Ziel. Der kleine Chris würde das alleine nicht schaffen 🙂

Klingt merkwürdig? Ist es irgendwie auch. Es sind ja nur Klötze, aber die Erschaffer dieser Spiels haben es dennoch irgendwie geschafft, ihnen Leben einzuhauchen. Ermöglicht wird dies durch einen wirklich guten Erzähler und witzige Texte.

Nehmen wir zum Beispiel Claire. Zu Beginn befürchtet sie noch zu sterben, aber dann merkt sie, dass sie als einziger Stein schwimmen kann und findet damit ihre Superkraft. Und damit gibt es natürlich nur noch eine Aufgabe: Anderen Steinen zu helfen und sie zu schützen:

Screenshot "Thomas was alone"

Claire hat eine wichtige Aufgabe

Und soviel kann man sagen: Auch die “Macht” taucht in den Dialogen mal auf, wie auch Clairs “Kryptonit” 🙂

Wie gesagt: Ich habe es nur kurz gespielt – vielleicht 30-40 Minuten. Dennoch war ich sehr angetan. Ein schönes Spiel, welches nette Charaktere aufweißt, aber auch ein wenig Geschicklichkeit oder auch mal Grips erfordert.

Und das besonders gute ist: Es kostet die nächsten Stunden nur 2,72 Euro. Da kann man wirklich nicht viel falsch machen! Darum jetzt auch dieser kurze Artikel dazu.

Angespielt: Papers, please!

Heute stelle ich ein Computerspiel vor, welches auf den ersten Blick langweiliger klingen mag, als vielleicht der Agrar Simulator 2011: Papers, please! Die Simulation eines Grenzbeamten, der Dokumente prüfen muss. Aber bevor man wegen vermeintlicher Langeweile gleich bei der Beschreibung aussteigt, es steckt weitaus mehr in dem Spiel, als es aussieht.  

2013-08-12_00009Zunächst geht es also wirklich darum, falsche Daten auf den eingereichten Dokumenten zu finden und diesen nachzugehen. Manchmal muss man dann mit Fingerabdrücken überprüfen, ob die zwei verschiedenen Namen stimmen oder jemand versucht so über die Grenze zu kommen – oder eben ob Dokumente bereits abgelaufen sind, wie oben im Bild.

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Im Laufe des Spiels sammeln sich dann einige Dokumente an, wie man hier sehen kann. Neben dem Personalausweis gibt es den “Work Pass”, wenn man in unserem Land arbeiten will, den “Entry Pass”, den Ausländer generell brauchten und das “Identity Supplement” mit Daten zum Gewicht und Größe. Daneben gibt es für Asyl, Diplomaten oder Bürger noch eigene Dokumente. Und eigentlich alles davon kann gefälscht sein – und wenn es die Ausgabestadt des Passes gibt. Und wenn man Mist baut und etwas nicht erkennt, gibt es auch direkt eine Ermahnung: 2013-08-12_00012Zwei Fehler sind okay, ab dann muss man aber Strafe bezahlen. Der kurze Moment zwischen dem Verlassen der kleinen Kontrollkabine und dem Moment, wenn das Tickern der Fehlerkorrektur aufkommen würde, ist da durchaus schon erschreckend. Ob man falsch eingeschätzte Personen bezahlt bekommt, habe ich jetzt nicht nachgehalten, aber Geld spielt eine Rolle, denn um die Familie über die Runden kommen zu lassen, sollte man 11 Personen pro Tag durch die Kontrolle bekommen. Denn Ende des Tages wird abgerechnet.

Folgende Darstellung ist jetzt vom Ende des Spiels normalerweise ist weit weniger auf der Liste.

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Nun habe ich aber ja gesagt, dass dies nicht alles ist. Und “Ende des Spiels”? Richtig, man kann “Papers, please!” durchspielen. Es gibt einen Storymodus mit 20 verschiedenen Enden. Das besondere ist nämlich, dass Arstotzka nicht eine liebe, friedliche Demokratie ist, sondern eine Diktatur, was sich insbesondere später im Spiel immer mehr zeigt.

Es gibt also eine Story, bei der man sich durch seine Aktionen – insbesondere wen man durch die Grenze schleust – entweder die Terroristen / Widerstandsbewegung unterstützt oder eben treu zum Regime steht: 2013-08-12_00014

Generell steht aber immer eine moralische Frage im Raum: Lässt man die Frau nicht zu ihrem Sohn, nur weil der Name falsch geschrieben ist auf einem Dokument? Hält man sich streng an die Regeln, wenn es um Journalisten geht? Gerade habe ich einen Guide gefunden, wie man das Einkommen optimieren kann, indem man eben nicht groß nachfragt, sondern bei Fehlern einfach ablehnt. Ungleicher Name? Dein Problem.

Andererseits fühlte ich mich auch an das erinnert, was man über die “Industrialisierung” und Verwaltung von Diktaturen gelernt hatte. Das besondere war oft ja eben, dass man nur ein kleines Rad in der Unterdrückungsmaschinerie ist. Es gibt klare Regeln, die man kontrolliert, alles andere spielt keine Rolle. Man hat nur ein kleines abgeschottetes Arbeitsfeld. Und irgendwie muss man ja selber auch über die Runden kommen.

Im Spiel bekommt man irgendwann noch den Schlüssel zur Waffenkammer – aber schießt man selber auf den Grenzbrecher? Zugegeben, dies sind in der Regel wirkliche Angreifer oder Terroristen, aber dennoch ein seltsames Gefühl, wenn man immer mehr Aufgaben bekommt und auch gleichzeitig immer wieder das Gefühl gestärkt wird: Du bist Teil dieses Rades und wirst selber kontrolliert. 2013-08-12_00018Alles in allem ein nettes Spiel. Ob man es nun wirklich oft spielen muss, um alle 20 verschiedenen Enden (Spoiler!) zu erleben, weiß ich nicht, aber einige Stunden kann es einen schon ganz gut beschäftigen und unterhalten. Und vielleicht zum Nachdenken anregen, wie diese Steam Diskussion zeigt. Ich fand jedenfalls schon interessant, wie schnell man mit seiner Aufgabe warm wird und wirklich wie eine Machine einfach nur ab arbeitet und das menschliche vielleicht aus dem Auge verliert.

Der Preis liegt bei 8,99 Euro und es kann über Steam bezogen werden.

Ich weiß was du gestern getextet hast…

Nachdem wir uns die letzten Tage damit herumgeschlagen haben, dass es vielleicht in öffentlichen Kantinen an einem Tag in der Woche mal kein Fleisch auf den Teller gibt, können wir uns vielleicht wieder der wirklichen Freiheitsgefährdung widmen? Auch diejenigen, die nun abschalten, weil das Thema komplex ist, sollten vielleicht doch mal einen zweiten Blick riskieren.

Wir wissen seit einigen Wochen, dass NSA und britischer Geheimdienst massenhaft Daten pauschal erstmal speichern. Alles, was über US-Server läuft kann erstmal gespeichert werden, um vielleicht später von Computern auf verdächtige Inhalte durchsucht zu werden.

Die Bundesregierung tut seit Wochen so, als wisse sie davon gar nichts. Der Innenminister reist für die Kameras sogar in die USA, um danach genauso klug wie vorher zurück zu kommen. Der Verdacht, dass deutsche Geheimdienste selber aktiver waren, als angenommen und dies vielleicht der Grund für diese angebliche Unwissenheit zu sein scheint, ist nun gewisser geworden.

Laut Berichten des Spiegels und der Zeit hat der BND – angeblich nur im Ausland – Daten erfasst und an die NSA weitergeben. 500 Millionen Daten waren alleine im Dezember 2012 weitergegeben worden. Aber Deutsche seien angeblich nicht betroffen, dafür gäbe es “Filtermaßnahmen”. Wie die Aussehen beschreibt die ZEIT nach eigenen Recherchen so:

Nach Informationen von ZEIT ONLINE werden vom BND etwa alle E-Mail-Adressen mit der Endung .de sowie alle Telefonnummern mit der Landesvorwahl 0049 herausgefiltert. Doch viele E-Mail-Adressen haben andere Endungen, Deutsche könnten sich auch unter internationalen Domains registriert haben. Und welcher Entwicklungshelfer benutzt im Ausland nicht ein Handy mit lokalem Netz?

Weder an IP- , noch Email-Adresse noch an der Handynummer lässt sich feststellen, welche Staatsbürgerschaft der Benutzer derselben hat. Aber ich frage mich auch hier, ob dies in seiner Grundsätzlichkeit überhaupt zulässig ist. Artikel 10 des Grundgesetzes beschreibt allgemein:

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis sind unverletzlich.

Natürlich wird dies im zweiten Absatz eingeschränkt, so dass es Überwachungen geben kann. Aber aufgeführt ist nicht, dass “Das Briefgeheimnis der Deutschen…” unverletzlich sei.

Aber sei es darum, das entsprechende Gesetz zu den Einschränkungen in dieses Grundrecht – G 10 Gesetz – beschreibt in Paragraph 5 eine Reihe von Gründen, die ausreichen können, um auch im Ausland Telekommunikationsbeziehungen zu sammeln, die eben Kenntnisse über Angriffe, Terrorismus, organisierte Kriminalität und ähnliches offenbaren. Dagegen ist auch nur sehr begrenzt etwas einzuwenden. Die Frage, die ich mir nur stelle: Ist das bei 500 Millionen Datensätzen in einem Monat noch gegeben? Der Schutz der “privaten Lebensgestaltung” oder kurz der Privatsphäre taucht hier auch ganz ausdrücklich auf. Und ich bezweifle irgendwie, dass es 500 Millionen Anhaltspunkte für Terrorismus in einem Monat gibt. Stattdessen wird einfach wild gesammelt.

Und sich einfach darauf auszuruhen, dass dies im Ausland passiert sollte niemanden beruhigen. Wie war der Spruch mit dem Ausländer noch? Jeder ist Ausländer … irgendwo? Und für die Amerikaner ist Deutschland eben Ausland.

Vor allem ist es ja nicht so, als ob es in Deutschland nicht ähnliche Pläne gebe. Vorratsdatenspeicherung heißt das Zauberwort. Über Monate hinweg sollen unsere Verbindungen von Email, Handy oder Telefon gespeichert werden, um dann vielleicht irgendwann mal genutzt zu werden. Wie gruselig es aussehen kann, wenn Daten gesammelt werden und was man damit anstellen kann, hat Malte Spitz vor einiger Zeit mal dargestellt. Hier kann man für ein halbes Jahr seine Bewegungen anhand der Verbindungsdaten nachvollziehen.

Um zu verhindern, dass man schon so weit ist, muss es eine vernünftige Kontrolle der Geheimdienste geben. Campact hat dazu eine aktuelle Kampagne gestartet, zu dessen Teilnahme ich nun aufrufe.

Es wird Zeit sich Gedanken darüber zu machen, was mit den eigenen Daten passiert – denn das geht wirklich jeden an. Robert Kindermann hatte dazu einen sehr guten Artikel geschrieben, in dem er beispielsweise mal die Aufregung zu Google Street View eingebracht hatte. Oder dazu, wie man sich fühlt, wenn vielleicht Kollegen gerade in dem Moment an einem vorbei gehen, wenn man kurz bei facebook die Lage prüft.

Aber wahrscheinlich ist die ganze Thematik rund um PRISM und NSA, zu abstrakt?

Dieses Ausmaß der Überwachungsaktivitäten, für die es noch gar keine Begrifflichkeit gibt, ist nicht greifbar. Es ist ein wenig wie bei der Finanzkrise: Wir wissen nicht was hinter den Milliarden an Euro steht, die für Rettungspakete ausgegeben werden. Wir können uns auch nicht aufregen, diese Zahlen sind für uns unbegreiflich groß, unser Körper reagiert nicht darauf. Wir hören eine unfassbar hohe Zahl und nichts in uns passiert. Im Gegensatz zu den 3,80 Euro für einen Kaffee, die wahrhaftig “schmerzen”.

Neben der grundsätzlichen Problematik, dass alle Emails, jede SMS, alle facebook Meldungen gespeichert und ausgewertet werden, gibt es nach ihm drei weitere Punkte, denen man sich bewusst werden sollte:

  1. Wer Daten speichert, kann sie verändern
  2. Daten ungenau (Leider den gleichen Namen, wie ein Terrorverdächtiger? Tja, dein Problem)
  3. Unberechenbarkeit des Übermorgens (Was machen kommende Regierungen mit meinen Daten?)

Nun wird gerne behauptet, dass Menschen ja bei facebook, Twitter und Co. mehr von sich preisgeben, als es die Kontrolle ermöglicht. Mag sein, aber es ist deren Entscheidung. Bei facebook gibt es durchaus auch Privatsphäreeinstellungen für jeden Beitrag. Den einen können alle sehen, andere nur die Freunde und den dritten vielleicht sogar nur die engsten Freunde oder Familie. Hierzu verweise ich auf einen aktuellen Artikel von Malte Spitz.

Ich weiß nicht, wie viele Leute diesen Artikel überhaupt zu Ende lesen, insbesondere wenn man sich nicht für das Thema Datenschutz interessiert. Dabei ist dies wirklich eine Grundlage des Zusammenlebens:

Wer meint er habe nichts zu verbergen, sollte sich dennoch mal fragen, was er denn in welchem Kreis erzählt. Nur weil man nichts strafbares tut, heißt es doch nicht, dass es keine Peinlichkeiten, keine Intimsphäre, keine Geheimnisse gibt, die niemanden – oder nur einen Kreis von Leuten – etwas angeht. Man macht Vorhänge vor Fenster, damit die Nachbarn nicht dauerhaft reingucken können. Seine Kontoauszüge lässt man auch nicht unbedingt einfach so für jeden sichtbar rumliegen.

Auch wenn ihr nicht im Terrorverdacht steht, geht es den Staat und niemanden etwas an, wo ihr seid, mit wem ihr telefoniert, was in euren SMS steht.

Hier ein klein wenig Aufregung der darüber, wie wir sie dabei gesehen haben, wenn es um das Fleisch geht und unsere Freiheit wäre gesichert. Big Brother würde sonst sehr gut funktionieren, solange auch am Donnerstag die Bratwurst im Angebot ist…

Noch immer Probleme in Fukushima

Erinnert ihr euch noch? Vor etwas mehr als zwei Jahren in Japan? Nach einem Tsunami kam es im Atomkraftwerk Fukushima zur Katastrophe. Lange her? Von wegen: Immer wieder gibt es Meldungen aus Japan. Jetzt tritt beispielsweise radioaktiv verstrahltes Wasser aus und bedroht Grundwasser und das Meer. Hier weitere Infos…

Update im Clou – Artikel

Es war einer der ersten und erfolgreichsten Artikel im Blog, denn noch immer stolpern immer wieder Leute auf der Suche nach der Lösung, wie man den Computerspiel Klassiker “Der Clou” auch 20 Jahre noch spielen kann auf mein Blog. Leider war der Artikel veraltet geworden, da die Links nicht mehr funktionieren. Es gibt aber eine neue Lösung und damit in einem Uralt-Artikel auch ein Update. Damit weiche ich auch von meinem Restart ab, denn ich werde dort nach und nach die alten Artikel übernehmen. Nur geordnet, denn sonst ist das Aufgeräumte neue gleich wieder überfüllt 🙂

Schulden wir den Griechen noch Milliarden?

Die Diskussion rund um die griechische Staatsverschuldung, Rettungspakete und Unterstützungen sind immer hoch emotional. Hier wird die Diskussion manchmal darauf zurückgeführt, wie viel gutes wir den Griechen doch getan haben und wie unfähig diese in der Staatsführung seien. In Griechenland hingegen kommen zunehmend – auch aufgrund der Führungsrolle Deutschlands in der Troika – Vergleiche und Aufrechnungen zum zweiten Weltkrieg auf. In einer neuen Fachinformation von erlassjahr.de gehen Jürgen Kaiser und Nils Herfort der Frage nach, was an Forderungen dran ist, die Griechenland angeblich noch gegen Deutschland hat.  Weiterlesen