Aikido

Am Donnerstag Abend ging es sehr spontan zum Aikido, einer defensiv ausgerichteten Kampfsportart. Wolfgang Küppers, unser Vorstandskollege hatte uns am Mittwoch spontan zu einem Probetraining eingeladen und so ging es auf die Matte. Wikipedia beschreibt den Sport so:

Das Ziel beim Aikidō ist, die Kraft eines im Anfängergrad vorher festgelegten, stilisierten, später willkürlichen gegnerischen Angriffs (Randori) abzuleiten (Abwehr) und dieselbe Kraft intelligent zu nutzen, um den Gegner vorübergehend angriffsunfähig zu machen (Absicherung), ohne ihn dabei schwer zu verletzen. […] Das Besondere im Aikido ist, dass keine offensiven Angriffstechniken, sondern nur Abwehr- und Sicherungstechniken und dadurch eine entsprechend defensive und verantwortungsbetontegeistige Haltung gelehrt werden.

Den ersten Teil bildete natürlich Gymnastik zum Aufwärmen, aber bald kamen die ersten Schritte hinzu, die man zum Ausweichen und Bewegen im Rahmen des Kampfes benötigt. Und dann die obligatorischen Rollen. Wie schon in den jungen Jahren stellte sich bei mir leider eine kleine Übelkeit ein – eine Sache, die ich von Computerspielen schon kannte und die ich vielleicht im Sommer mal angehen sollte.

Dann ging es noch zu einigen Kampfabläufen, bei denen es auch am das Lernen der richtigen Abfolge geht, um den Angreifer in die Position zu bringen, in der er nicht mehr angreifen kann. Hierbei merkt man aber recht fix, ob man es richtig macht oder nicht, denn sobald man Kraft einbringen muss, läuft ob schon was falsch. Eine durchaus interessante Erfahrung – auch weil man schnell merkt, dass man mit einfachen Tricks selber kampfunfähig gemacht wurde.

Aikido ist dabei wirklich sehr defensiv, weil es den Angriff einfach nur aufnimmt und richtig darauf reagiert. Ich werde nach dem Sommer wohl nochmal vorbei gucken und bin gespannt, wie lange dieses Interesse an einer neuen Sportart hält :)

 

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