Angespielt: Eufloria

Nachdem ich letztens einen Blick auf meine Steam-Bibliothek geworfen habe, tauchten ganz unten so viele Spiele auf, die ich nie angeguckt hatte – sie waren Teil von Bundles oder ein kurzweilig interessantes Angebot. Um diese mal genauer anzugucken gibt es jetzt „60 Minuten mit…“ „Angespielt“ bei denen ich mir diese Spiele mindestens 60 Minuten mal angucke und dann eine kurze – und natürlich unvollständige – Meinung dazu schreibe, aber nach 60 Minuten sollte man zumindest einen kurzen Eindruck bekommen.

Teil 1 ist nun Eufloria. Dies ist ein etwas anderes Strategiespiel, denn man spielt Pflanzen, die sich durch den Weltraum verbreiten:

Eufloria
Eufloria: Hier ein Bild der Spieler-Kolonie in Blau – daneben der rote Gegner

Über Setzlinge (hier die kleinen blauen Pünktchen) verbreitet man sich auf andere Planeten und errichtet dort Bäume, die entweder neue Setzlinge produzieren oder den Planeten schützen. Die Planeten haben dabei sehr übersichtliche Eigenschaften, die sich auf die Setzlinge dort übertragen:

Eufloria - Statistiken
Eufloria – Statistiken

Hier ist die Statistik von einem umkämpften Planeten, sonst tauchen dort eben die Baumbau-Buttons aus. Ganz habe ich die drei Fähigkeiten noch nicht raus. Schnelligkeit zum Beispiel lässt die Setzlinge wirklich schneller über die Karte bewegen und so beispielsweise eben diesen Schutzbäumen ausweichen. Starke Setzlinge haben gegen diese bessere Chancen und Energie lässt sie länger durchstehen.

Man sieht, es geht irgendwann auch in einer per Text präsentierten Geschichte darum, diese unbekannten anderen Setzlinge zu besiegen, um „den Farmer“ zu unterstützen. Dieser stategische Aspekt von Eufloria kam erst am Ende der Stunde auf, als man das Tutorial hinter sich gelassen hat. Dann bekommt man es wirklich mit Kämpfen zu tun, muss die richtigen Planeten entscheiden, um auch vernünftige Setzlinge erhalten.

Eufloria Kampf
Eufloria Kampf

Fazit nach 60 Minuten: Nette Idee, ich muss es mir aber noch länger angucken. Etwas langatmig ist das Warten auf die Setzlinge, bis man mal ein paar zusammen hat. Dazu eine eher ruhigere Musik gibt dem Ganzen einen fast meditativen Charakter. Dennoch verbirgt sich dahinter glaube ich noch viel mehr Strategie und Tiefgang, als ich es bisher erleben konnte in den ersten 60 Minuten. Ich denke da kommen noch ein paar dazu :)

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