Archiv1. Januar 2012

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Vorratsdatenspeicherung unverhältnismäßig
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Frohes Neues Jahr 2012

Vorratsdatenspeicherung unverhältnismäßig

Vor kurzem war eine Frist der EU zur Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung ausgelaufen, nachdem das Bundesverfassungsgericht vor fast 2 Jahren die bisherige Regel für verfassungswidrig erklärt hatte. Man solle sich nicht so anstellen, heißt es von Seiten der CDU, es werde ja nicht viel mehr gespeichert als früher auch. Wieviel mehr es doch ist und welche Auskünfte die Daten zusammengenommen ergeben, hatte Malte Spitz vor einigen Monaten bereits mal zusammengestellt – man kann sehen, wo er sich wann aufgehalten hat, weil nämlich auch die Position im Funknetz gespeichert wird.

Ja, aber die Verbrechensbekämpfung macht dies notwendig. Auch hier kann man jetzt natürlich moralisch argumentieren und fragen welchen Sinn Sicherheit ohne Freiheit hat, aber man kann es auch einfach sagen: Blödsinn.

In der Zeit kann man nun nachlesen, dass eine Studie ergeben hatte, dass die Aufklärungsquote um 0,006 Prozent steigen würde – also von 100.000 Fällen würden 6 durch Vorratsdatenspeicherung geklärt werden. Auch in anderen Ländern, die eine solche Regelung besitzen, ist keine wirkliche Verbesserung festzustellen.

Warum also sollte man einer Regelung zustimmen, die mein Privatleben irgendwo archiviert und keinen wirklichen Fortschritt bringt. Ich habe nichts zu verbergen, aber gerade darum geht es den Staat auch nicht an, wann ich wo bin, mit wem ich wann telefoniere oder mit wem ich Emails austausche oder auf welchen Internetseiten ich herumsurfe. Es wird Zeit auch in der EU dieses Verfahren zu stoppen.

Frohes Neues Jahr 2012

Für viele Apple Freunde gab es gestern etwas zu schmunzeln, als man meinte 2012 würde nicht 2012 heißen, sondern 2011S – in Anlehnung an das erwartete iPhone 5, bei dessen vermuteter Präsentation sich dieses aber als 4S herausstellte 🙂

Naja, wir wissen alle, dass dies zum Glück nicht so ist und von daher ein erfolgreiches neues Jahr 2012 euch allen. Ich hoffe ihr habt den Jahreswechsel gut verbracht und habt eure Vorsätze für das neue Jahr nicht schon komplett über Bord geworfen. Bei mir sind es so einige, unter anderem auch wieder mehr zu bloggen. Aber 2012 wird auch ein Jahr neuer Herausforderungen und interessanter Geschehnisse für mich: Im Januar wird ausgezogen, bald muss nach der Diplomarbeit dann auch die Jobsuche intensiviert werden und viele kleine Projekte wollen auch umgesetzt werden. Ich freue mich auf das neue Jahr und bin gespannt, was es bringen wird.

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Ich hatte bei Freunden gefeiert und dabei auch die Kreisel verfeuert, die ich beim Weihnachtswichteln des Cthulhu-Stammtisches “gewonnen” hatte, aber ich merke ich bin doch eher Zuschauer als Akteur bei den Sylvesterfreuden.

Das erste Cthulhu Abenteuer gab es dann aber auch noch in diesem Jahr mit dem klassischen Mr. Corbitt Haus, indem ein Nachbar mit seltsamen Aktivitäten die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich zieht. Da es recht kurz ist, aber durch den leichten Einstieg doch eine gute Spieltiefe ermöglicht, war es dann auch in zwei Stunden durch. Mit dem üblichen Ende, denn wie auch in meiner ersten Spielrunde als Spieler löste die Polizei die Rätsel der Villa auf und vernichtete diese sicherheitshalber in einem großen Feuer.