Rango

Gestern Abend ging es wieder ins Kino. Bei dem Stress aktuell eine willkommene Abwechslung. Und dann auch eine sehr gute. Es ging in den Zeichentrickfilm Rango, bei dem eine Echse den „Wilden Westen“ aufmischt, aber seht vielleicht selber den Trailer:

Okay, man sieht schon, es gibt moderne Elemente, aber offensichtlich ist die Tierwelt eben noch in der Zeit des Wilden Westens – und das ist auch gut so. Denn es gelingt dem Film sehr gut den Flair von Westernfilmen aufzugreifen ohne dabei den Humor und die Lockerheit aufzugeben, die ein solcher Zeichentrickfilm braucht. Wenn Rango in seiner unbedarften und oft aufschneiderischen Art in dieser Welt auftritt, macht es wirklich Spaß, dies anzusehen. Aber auch die Charaktere in „Dreck“ sind mehr als einfache Zeichentrickfiguren. Viele von ihnen entwickeln in den paar Minuten des Films einen wirklichen Charakter.

Die Geschichte selber ist nicht die große Überraschung oder wahnsinnig neuartig. Zusammenfassen lässt sie sich mit „Fremder rettet Dorf“ mit den üblichen Wendungen. Aber diese Geschichte braucht auch nicht eine wandelnde Geschichte, sondern spielt manchmal mit der Vorhersehbarkeit und lebt eben von den Charakteren und insbesondere Rango.

Technisch ist der Film sehr gut umgesetzt. Manchmal vergisst man glatt, dass es sich um einen Zeichentrickfilm handelt und es wurde auf Details und Mimik sehr geachtet.

Alles im Allem ein mehr als gelungener Film, den ich nur empfehlen kann.

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