Erste Eindrücke von Starcraft 2

image Ich hatte den ersten Teil eigentlich nie gespielt, wenn dann eher gezwungenermaßen mal auf einer LAN Party in jungen Jahren und war – wahrscheinlich wegen mangelnder Erfahrung im Single-Player – immer kläglich gescheitert, was mich noch weniger motiviert hatte, das Spiel zu testen. Und nun ist der Nachfolger erschienen und ich habe mich entschieden dem Spiel doch eine Chance zu geben. Oder einfacher gesagt: Ich war bei Saturn und habe mich kurzerhand entschlossen heute nachmittag mal ein wenig Echtzeitstrategie zu testen. Darum nun ein kleiner Bericht der ersten Eindrücke – wohlgemerkt nur Eindrücke, denn nach 3 Stunden kann man nicht wirklich viel über das Spiel sagen.

Gut hat mir schonmal gefallen, dass bei der Installation wesentliche Elemente der Handlung berichtet wurden und dem Spiel liegt mit der “Anleitung für den schnellen Einstieg” auch die Vorgeschichte nochmal etwas ausführlicher bei. Also war die Situation zu Beginn relativ schnell klar. Wer der gepanzerte Typ ist, muss ich wohl nochmal nachlesen, dieses Unwissen einfach ignorieren oder auf aufklärende Kommentare hoffen, aber sonst ist die Geschichte schon recht spannend, wenn aus der Rebellion schließlich wieder ein Kampf gegen die Zerg wird.

Bisher habe ich erst vier Missionen gespielt – wie gesagt es sind Eindrücke – aber bisher bin ich sehr gut unterhalten worden. Die Missionen selber sind – noch – relativ normale Echtzeitstrategie, wobei durch Nebenmissionen durchaus Ziele hinzukommen, die die normale Strategie etwas ändern. In einer Mission muss man eigentlich nur 20 Minuten aushalten und könnte sich darum gut einbunkern, aber andererseits rufen “draußen” immer wieder Einheiten um Hilfe, der man vielleicht gerne nachkommen will, um Ressourcen und Einheiten zu erhalten.

Und für noch eins ist das ganz nett: Erfolge. Ja, ein wenig Erfolgsjunkie bin ich durch WoW geworden und auch hier gibt es für jede Mission 3 Erfolge. Der eine kommt mit dem bestehen, der zweite erfordert schon mehr im normalen Schwierigkeitsgrad, der letzte dann im schwersten. So spielt man frühere Missionen dann vielleicht auch nochmal an, um sich einen Erfolg abzuholen oder neigt dazu mehr als nur das Primärziel zu verfolgen, um alle Erfolge abzugreifen.

Ob dies auch auf Credits auswirkungen hat, weiß ich noch nicht, aber man sammelt jedenfalls auch Geld und Forschungsfragmente in den Missionen, die man dazwischen in Entwicklungen stecken kann oder um Elite-Einheiten anzuheuern. Beispiele für solche Entwicklungen sind zusätzliche Plätze im Bunker oder Sanitäter, die dann doch ohne ein anderes Gebäude produziert werden können. Kleine Entscheidungen zwischen den Missionen.

Entscheiden kann man sich auch bei den Missionen selber, denn manchmal werden mehrere Angeboten. Ob man die übersprungenen später noch machen kann oder ob die Wahl was man macht Auswirkungen auf die Kampagne hat, kann ich noch nicht sagen, aber das wäre ziemlich genial. Nach dem Motto: Wenn man den Menschen auf dem Planeten XY nicht hilft, dann wird es später schwerer, weil die Gegner dort an Ressourcen herangekommen sind. Aber wie gesagt, das weiß ich noch nicht.

Dann ist ja noch Battle.Net. Über die Probleme damit schreibe ich vielleicht nochmal was – ich sehe da grundsätzlich auch Probleme – aber es ist schon wirklich nett, wenn man mit Freunden, wie man in WoW hat (und die bei mir auch wirklich Freunde aus der Realität sind) nun auch während Starcraft Chatten kann. Getrennt spiel und trotzdem plaudern ist da nicht zu verachten.

Mein Zwischenfazit damit: Bisher bereue ich den Kauf nicht. Das Gefühl des Überfliegers habe ich allerdings auch noch nicht. Es ist einfach sehr gut gemachte Unterhaltung. Aber vielleicht ist dazu die Zeit noch zu frisch oder es schlägt eben durch, dass ich Starcraft 1 nicht gespielt und noch nicht von der Welt aufgezogen wurde. Ich werde es weiter spielen und sicher wieder berichten, dann auch bebildert :)

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