Archiv5. Juli 2010

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Twitter Verwirrung über Zurück in die Zukunft
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Wie Google funktioniert…
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Ölpest und kein Ende

Twitter Verwirrung über Zurück in die Zukunft

Ich bin auch drauf reingefallen und habe es unkorrigiert noch kurz vor meiner Fahrt zum Rollenspiel getwittert:

In ‘Back to the Future’ Doc Scott sets the time clock in the Delorean to a day 25 years in the future. Today is that day! (Link zum Originaltweet – hatte nur nen RT)

Irgendwie fand ich die Meldung ganz nett und bin einfach davon ausgegangen, dass sie stimmt. Und da ich für Twitter jetzt auch keine riesigen Recherchen mache im Normalfall wurde es einfach als Anekdote weitergegeben. Wie ich nun weiss, wohl fehlerhaft.

Denn heute vor 25 Jahren lief der Film an. Gespielt hatte er allerdings am 21. Oktober 1985. Und der erste Film führte auch nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit. Erst im zweiten ging es in die Zukunft und selbst dann wäre es das Jahr 2015 gewesen. Alles genauestens Nachzulesen bei Medienrauschen.

Ob ich in 5 Jahren daran denke, den Tweet dann nochmal zu schicken wage ich einfach mal zu bezweifeln, aber somit ist das ja erstmal bereinigt. Und dann gibt es bestimmt wieder nen Tweet zum retweeten 😉

Ölpest und kein Ende

Hab ich irgendwas nicht mitbekommen oder sprudelt das Öl im Golf von Mexico noch immer lustig vor sich hin? BP hatte ja mal mehrere Versuche unternommen das Leck zu schließen, aber irgendwie tut sich da nichts, oder?

Also zumindest nicht, was den Austritt des Öls angeht. Für das Öl, was bereits im Meer rumschwimmt ist ja nun ein Riesentanker im Einsatz, der das Wasser reinigen soll. Wenn der wirklich so effektiv ist, wie im Artikel genannt, lohnt sich das ja sicher schon:

Die “A Whale” soll täglich knapp 80 Millionen Liter verdrecktes Wasser aufnehmen und es vom Öl trennen können. Das sind beinahe so viel wie innerhalb der fast 70 Tage nach dem Unglück auf der “Deepwater Horizon” insgesamt gefiltert wurden – von teilweise bis zu 650 kleineren Schiffen.

Bleibt nur eben das Problem, was mit dem restlichen Öl passiert. Bisher sind es ja “nur” fünf bis sechs Prozent des Ölvorkommens dort, die ausgetreten sind, wie man hier lesen kann. Und es kann noch schlimmer kommen, wenn das Erdreich tief im Meer aufreißen sollte und das gesamte Vorkommen ins Meer entlässt.

Vor einiger Zeit hatte ich ja schonmal eine Karte mit den Ausmaßen der Katastrophe gepostet. Inzwischen hätte eine solche Katastrophe in Gelsenkirchen beginnend nicht nur die Niederlande erreicht, sondern auch Großbritannien und Hannover:

mapöl2

Mehr als Abwarten kann man aber wohl nicht. Und selbst Informationen aus der Region könnten schwerer zu bekommen sein, wo die Presse in den USA nun offensichtlich in ihrer Berichterstattung eingeschränkt wird.