Archiv28. Juni 2010

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Multitasking ineffektiv
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Rache für Wembley und der Fernsehbeweis

Multitasking ineffektiv

Beim Computer oder dem iPhone ist es bestimmt praktisch: Multitasking. Mehrere Fenster die gleichzeitig geöffnet haben ist schon toll. Problematischer wird es da schon in der Realität. Nebenbei einen Videopodcast gucken neben dem Artikel schreiben, geht vielleicht gerade so, aber selbst das lenkt doch etwas ab. Wie ineffektiv Multitasking doch sein kann, könnt ihr ja bei imgriff.com mal selber ausprobieren. Ich war beim Lösen der Aufgabe im “Multitasking-Modus” ganze 13 Sekunden langsamer – also brauchte für die Aufgabe 1,5 mal so lang, wie normal. (26 normal, 39 beim Multitasking). Und wenn man ehrlich ist: Zuviele Programme auf dem Rechner belasten diesen doch auch deutlich 🙂

Rache für Wembley und der Fernsehbeweis

Heute stand die Deutsche Nationalmannschaft also im Achtelfinale gegen den “Lieblingsgegner” England. Das Ergebnis ist nichts neues: 4:1 haben die deutschen Spieler gewonnen und England damit die größte Niederlage während einer WM zugefügt. Und noch eine andere Ungerechtigkeit ist mehr oder weniger gesühnt worden: 44 Jahre nach dem berühmten Wembley Tor – bei dem England ein Tor gegeben wurde, obwohl der Ball nicht hinter der Torlinie war – wurde heute ein gültiges englisches Tor nicht gewertet. Zugegeben: 1966 war es deutlich unklarer und anders als bei dem alten Tor musste man nun nicht 24 Jahre auf die Klärung die Frage warten, ob es nun ein Tor war oder nicht. Aber ich wage auch mal zu behaupten, die Auswirkungen waren geringer heute. Während damals in der Verlängerung das Endergebnis von 4:2 dadurch zustande kam, dass Deutschland die Abwehr öffnete und mehr auf Angriff spielte, hatte die englische Mannschaft doch auch nach der Entscheidung weiterhin aktiv gespielt, aber eben nicht ganze 90 Minuten lang, sondern vielleicht 30.

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