Vodafone und eine Hetzjagd

Ich hatte es bei Twitter vor einiger Zeit schon gelesen: Sascha Lobo solle sich von Vodafone distanzieren. Warum? Nun er macht Werbung für Vodafone, wie auch andere bekanntere „Persönlichkeiten“ der Web-Szene. Ich dachte mir damals schon: „So what!“ Freut mich für die Leute, bekommen ja bestimmt ein paar Euro dafür. Und dass Vodafone nun versucht eine „Generation Upload“ für sich zu begeistern und es eben als „unsere Zeit“ abtut ist auch ganz nett. Ob Vodafone dafür der richtige Anbieter ist, bleibt dann jedem selbst überlassen zu bewerten – oder den Leuten von basicthinking :) Die Geschichte ging entsprechend mehrmals durch das Web und nun hat es offensichtlich so starke Beleidigungen gegeben, dass „Frau Schnutinger“ nun ihren Rückzug aus dem Web 2.0 bekanntgab:

Das alles ist schon extrem krude! Die Werbung ist das eine, aber wenn mir persönlich nicht mehr geglaubt wird, dann geht nichts mehr, dann bleibt nur eins: Der Rückzug. Ich werde vielleicht irgendwann an einer ganz anderen Stelle, ganz anders weitermachen, gewiss werde ich nicht mehr Web 2.0 machen.

Irgendwann muss man sich doch fragen, ob man nicht etwas zu weit geht. Hierzu ist dem Kommentar von basicthinking nicht viel hinzuzufügen:

Vielleicht ist es eines von den vielen deutschen Phänomenen, die tatsächlich nur hierzulande auffällig häufig hervortreten: Das Gemeckere, das Konservative, das Rechthaberische, die Furcht vor dem Neuen und der Neid, der Neid, der Neid. Anders sind derart persönliche Angriffe nicht zu erklären.

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