Archiv3. Juni 2009

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Tolle XBox Nachrichten
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Twitter Bashing bei der Zeit

Tolle XBox Nachrichten

In den letzten Tagen gab es einige tolle Nachrichten von der E3 zur XBox 360. So kommt Ende nächsten Jahres wohl eine komplett neue Art der Steuerung: Kein Controller ist mehr notwendig, man steuert sowohl das Menü, wie auch Spiele eben mit Hand- oder Körperbewegungen. Bei Basicthinking wird es so beschrieben:

Eine ganz neue Form der Steuerung verspricht Microsoft mit seinem Project Natal, denn im Gegensatz zu bisher braucht der Spieler keinen Controller mehr in der Hand halten, um sich durch die virtuellen Welten zu bewegen.  Dafür sorgt eine flache  Box unterhalb des Fernsehers. In dem schwarzen Gehäuse befinden sich neben einem Mikrofon (zur Stimmaufnahme und -erkennung) auch eine hochauflösende Farbkamera (u.a. für Gesichtserkennung) sowie ein Tiefensensor für die Bewegungsabläufe. Ein spezieller Prozessor sorgt dann dafür, dass die Daten von der Xbox 360 entsprechend verarbeitet werden können. Spiele, die Project Natal unterstützen, gibt es allerdings noch nicht. Auch die Hardware bedarf noch einigen Änderungen. Laut Microsoft soll die Motion-Steuerung erst Ende 2010 auf den Markt kommen.

Dort hab ich auch das Video dazu gefunden:

Eine weitere Neuerung ist eigentlich ganz alt: Monkey Island kommt zurück. Sowohl eine Fortsetzung in Episoden, aber vor allem auch der alte Klassiker. Mit neuer Grafik wird der erste Teil für die XBox neu aufgelegt. Toll, darauf kann man sich definitiv freuen:

Twitter Bashing bei der Zeit

Der Sinn von Twitter mag vielen nicht wirklich erscheinen, auf dem ersten Blick ist die Frage “What are you doing?” vielleicht auch wirklich etwas banal und in der Tat, vieles dort ist banal, wie man an diesem schwarzen Humor in Bezug auf China erkennen konnte:

China has blocked Twitter. Now 1.3 billion people will have no idea what I’m having for lunch.

Allerdings ist es absolut vereinfacht, wie es sich nun Jens Uehlecke macht, wenn er Twitter gar als virtuelle Klowand bezeichnet und weiter sogar aussagt: Und so hat das Unterschichten-Fernsehen endlich seine Entsprechung im Netz” oder “Jeder darf sich äußern, wann und so oft er will. Selbst jene, die nicht einmal mehr von all den Bärbels und Britts in Trash-Talkshows eingeladen würden.”

Ob nun bewusst oder aus Unwissenheit verkennt der Autor damit aber, dass man nur das betrachten muss, was man will. Wie beim Unterschichten-Fernsehen kann man einfach uninteressante Twitterer ausblenden oder muss nicht an Twitter teilnehmen. Aber mit noch einem hat er unrecht: Wahrscheinlich bestand seine “Recherche” eben im stichprobenartigen Betrachten von Twitterbeiträgen und der Selektion.

Klar, auch ich überfliege Twitter immer wieder, weil einiges dabei ist, was mich nicht interessiert oder wirklich belanglos ist. Aber als Linkschleuder ist das Gremium eben sehr gut und man kommt schnell auf interessante Seiten. Da bietet Twitter zumindest mir immer einen guten Mehrwert und dies mit einer Klowand zu vergleichen zeigt eben von mangelnder Kenntnis. Mal ganz abgesehen davon, dass Twitter – anders als im Artikel angegeben – nicht nerven kann: Wer es nicht will, wird damit nicht belästigt.

Ein weiterer Artikel dazu findet sich auch bei Lars Wichert.