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(Politisches) Blog von Patrick Jedamzik

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So ein Lärm stört aber auch… oder?

Oktober 23rd, 2008 · 7 Kommentare

Nehmen wir einmal an, ihr würdet in der Einflugschneise des Airbus – Werksflughafens in Hamburg wohnen, nur hundert Meter von einer S-Bahn entfernt und vor der Tür eine vierspurige Straße: Welcher Lärm würde euch am meisten stören? Richtig! Die lärmenden Kinder in der Kindertagesstätte nebenan. So zieht man dann eben vor Gericht, bekommt skurriler Weise auch noch Recht und die Kita muss schließen oder eine drei Meter hohe Lärmschutzwand einrichten. Und da fragt man sich noch, wieso Deutschland als kinderfeindlich gilt? Mehr in der TAZ, gefunden bei basicthinking.

Tags: Wirtschaft & Soziales

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7 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Anje23 // Okt 24, 2008 at 00:02

    Mir fehlen einfach die Worte.

  • 2 Dresdner // Okt 24, 2008 at 19:58

    Das ist wirklich schlicht unglaublich. Zumal ja Kinder von Natur aus Mittagsruhe halten und am Wochenende vermutlich kein einziges Kind in der fraglichen KiTa tobt.

  • 3 Kinderlärm gehört verboten « Ansichtssach(s)e // Okt 24, 2008 at 20:15

    [...] zumindest, wenn man einem Richterspruch aus Hamburg glauben darf. Gefunden habe ich das Ganze bei PatJe.de . Genauere Informationen finden sich in der [...]

  • 4 baby joe // Okt 30, 2008 at 21:46

    Oder unter der Woche nicht daheim sein. Und so lange werden die Kinder auch nicht im Kindergarten sein, oder?

  • 5 Recht_auf_Stille // Nov 23, 2008 at 16:35

    Kindesmißbrauch ist es auch, wenn man Kinder für politische Zwecke mißbraucht. Es muß ein universelles Recht auf Ruhe geben, ein Grundrecht auf Stille. Das Urteil richtet sich überhaupt nicht gegen Kinder, sondern gegen ignorante Betreiber einer Anlage, die grundsätzlich als Lärmemittent nicht neben Wohnungen zu plazieren ist. Nicht der Lärmerleider ist Übeltäter, auch nicht die Kleinkinder, sondern die Einrichter und Betreiber der (gewerblichen ?, auch die sogenannten gemeinnützigen zähle ich dazu) Anlage.

  • 6 Patrick Jedamzik // Dez 1, 2008 at 14:18

    Und Kinder dann ins Gewerbegebiet, damit sie nicht neben Wohnungen kommen? Nein, so einfach ist das nicht. Kinder sind Teil dieser Gesellschaft und sollen IN dieser Leben ohne Lärmschutzwände, etc.
    Ein Recht auf Stille gibt es in der Stadt sicherlich nie.

  • 7 Recht_auf_Stille // Dez 1, 2008 at 14:58

    Siehst Du, Patrick, das ist genau die polemisierende Technik, wie sie von der Zeitung mit den großen Buchstaben verwandt wird. Du vermengst hier zwei Dinge, die nicht zum Zwecke der Manipulation vermengt werden dürfen. Du stellst in Deinem Kommentar, auch ohne das explizit auszudrücken, ab auf Kinder, die selbständig im Freien spielen und die selbstverständlich da und dort wo sie wohnen das tun sollen und man ihnen das nicht verbieten kann. (Übrigens ist auch das differenziert zu betrachten. Ich war auch einmal jung und habe noch sehr gut diese jugendlichen Bangert in Erinnerung, die stundenlang mit einem Fußball gegen ein Garagentor donnern und die ganz genau wissen, daß sie damit Anwohner strietzen. Ich wünsche Dir das mal als persönliches Anschauungsobjekt. Kinder sind auch altersmäßig ein sehr weiter Begriff.)
    Hier aber geht es um den Standort eines gewerblichen Objektes für Kinder im Vorschulalter. Diese Kindertagestätten haben, auch für das Erleben der Kinder, keinen wie immer gearteten Bezug zur Umgebung. Das Erleben der Kinder ist völlig auf das interne Geschehen in dieser Anlage begrenzt. Es ist eine Welt für sich. Es spielt deshalb überhaupt keine Rolle, wo sich diese befindet. Es kommt nur auf die Qualität der Anlage an. Es macht sich einfach, Menschen als Kinderfeinde hinzustellen. Ich kann Dir unendlich viele Standorte in einer Großstadt zeigen, die nicht neben Wohnungen liegen und auch nicht in einem Gewerbegebiet. Ich sage es nochmal. Es geht hier nicht gegen Kinder, sondern gegen ignorante Betreiber einer gewerblichen Anlage.

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