Archiv31. Juli 2008

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UN zieht Truppen aus Eritrea und Äthiopien ab
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Umweltschonend Autofahren

UN zieht Truppen aus Eritrea und Äthiopien ab

Über den sich immer mehr zuspitzenden Grenzkonflikt zwischen Eritrea und Äthiopien hatte ich ja schon (mehrmals) berichtet, und nun scheint sich die Lage weiter zu verschärfen: Die  Vereinten Nationen haben nun beschlossen die eh schon auf 2.200 Mann verringerte Friedenstruppe aus der Region abzuziehen. Grund hierfür sind insbesondere die Einschränkungen der UN Mission durch Eritrea. Ganz unschuldig ist der größere Nachbar jedoch nicht, widersetzte sich Äthiopien doch dem Schiedsspruch der Kommission, die 2003 den Grenzverlauf zwischen beiden Staaten festlegte. Und auch wenn – auch aufgrund der UN Blauhelme und einer entmilitarisierten Zone – der Frieden seitdem gesichert wurde, muss man die UN Mission als Fehlschlag bezeichnen, denn es ist nicht gelungen eine Regelung hinzubekommen – vielleicht auch weil Äthiopien als Regionalmacht einfach vom Westen nicht genug unter Druck gesetzt wurde, die Entscheidung der Schiedskommission zu akzeptieren. UN Generalsekretär Ban Ki-moon hatte schon vor 1,5 Jahren auf eine Kriegsgefahr hingewiesen. Angesichts von nunmehr 100.000 Soldaten auf beiden Seiten der Grenze scheint diese nun noch weiter gestiegen zu sein…

Umweltschonend Autofahren

Wer sich überlegt ein neues Auto zuzulegen und dabei nach der Formel der Bundesregierung für die CO² Belastung von Autos achtet, sollte hier zugreifen:

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Mit diesem 70-Tonner fährt nach der deutschen Energieformel am umweltschonensten. Wie man das bei 90 Litern pro 100 km hinbekommt? Kein Problem, wenn man das Gewicht in die Formel für die Energieeffizienz einbezieht. Anders als in Frankreich, wo der absolute Wert der CO² Emissionen entscheidend für die Einstufung ist, wird hier wiedermal krampfhaft versucht die deutschen Großwagen besser darzustellen, als sie sind. Soviel also zum Klimavorreiter Deutschland.

Mehr dazu im entsprechenden Bericht von Frontal 21hier als Video