Obama ist demokratischer Präsidentschaftskandidat

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Ich habe die Nacht doch durchgeschlafen, auch wenn sich bereits bei einem kurzen Aufstehen um drei Uhr der Trend von gestern Abend festigte: Schon vor dem Ausgang der Wahlen in South Dakota und Montana strömten die Superdelegates ins Obama Lager und der Wahlausgang in den beiden Staaten ist demnach fast nebensächlich. Dennoch natürlich der Vollständigkeit halber das Ergebnis aus Obama Sicht:

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image Benötigen würde er die 26 Delegierte aus den beiden Staaten praktisch nicht mehr. Mit 2156 Delegierten hat er fast 40 mehr, als die absolute Mehrheit erfordert.

In ihrer Rede in der Nacht hatte Hillary Clinton Obama zwar gratuliert, aber noch darauf verzichtet eine eigene Niederlage einzugestehen. Sie wolle heute nacht keine Entscheidungen treffen, so die Kandidatin nach einem Bericht von Spiegel Online.

In St. Paul, Minnesota hatte Obama allerdings die erhoffte Siegesrede gehalten und nach vielen, vielen Dankesworten schließlich erklärt, dass er der der demokratische Präsidentschaftskandidat sei. Im weiteren Verlauf seiner Rede lobte er aber auch Hillary Clinton’s Leistungen – nicht in erster Linie wegen der Bühne, die sie Frauen in der amerikanischen Politik eröffnet habe, sondern wegen den Menschen, die sie bewegt habe. Nun sei es Zeit gemeinsam in die Zukunft, zu dem Präsidentschaftswahlen in November zu blicken.

Demnach bildete der zweite Teil dann eine Beschäftigung mit seinem Gegenkandidaten John McCain. Inzwischen kann man es sich direkt online angucken:

 

Nun geht es also darum, diesen Sieg auch national durchzuführen, denn wie schon mehrmals gesagt, ist es keineswegs so, dass der demokratische auch gleich der nächste Kandidat sein muss. Nationale Umfragen zeigen momentan eher ein Kopf-an-Kopf Rennen von McCain und Obama.

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Es bleiben demnach spannende Wochen und Monate im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf und viel Zeit zum Durchatmen dürfte Obama nun nicht haben…

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