Obama holt weiter auf

Ich hatte es im letzten Artikel nach den Vorwahlen schon angedeutet und es wird immer offensichtlich: Die Chancen für Hillary Clinton zumindest über die Superdelegates doch noch eine Mehrheit zu gewinnen sinken rapide, denn Barack Obama zieht auch hier fast gleich auf. Je nach Zählung auf zwei bzw. vier Delegierte ist sein Rückstand inzwischen gesunken. Insgesamt fehlen Barack Obama damit noch 165 Delegierte zum Sieg, wobei noch 490 Delegierte offen stehen, also sich entweder im Fall von Superdelegates noch nicht positioniert haben oder eben noch in den ausstehenden Primaries gewählt werden müssen. Von daher braucht Hillary Clinton mehr als 60 Prozent dieser Delegierten, um noch Kandidatin der Demokraten zu werden. In einer entsprechenden Tabelle bei Google Docs habe ich dies einmal aufgelistet:

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Dort kann man auch den aktuellen Stand im Rennen um die Kandidatur für das Rennen um das Weiße Haus nachlesen:

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Interessanter Randaspekt ist dabei die Äußerung von John Edwards, der sich entsprechend pessimistisch zu den Chancen von Hillary Clinton geäußert hat. Eine direkte Wahlaussage zugunsten von Barack Obama jedoch ist noch nicht gefallen, könnte diesem aber vielleicht am Ende dabei helfen, die weiße männliche Mittelschicht wieder stärker anzusprechen, für die Edwards der Bezugspunkt im Wahlkampf war.

Währenddessen wird Obama durchaus schon nach seinem Vize-Präsidenten gefragt und auch wenn er dies im laufenden Wahlkampf natürlich noch nicht nach vorne bringen wollte, deutete aber an, dass er sich vorstellen könnte, Hillary Clinton so einzubinden.

Diese hingegen hatte angeben, nicht aufzugeben, aber nicht nur die Mathematik spricht gegen sie: Auch das Geld geht ihr wieder aus. Vor wenigen Wochen hatte sie bereits 7 Millionen aus dem Privatvermögen in den eigenen Wahlkampf gesteckt haben und schon wieder wird es knapp in der Kasse von Hillary Clinton.

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