Archiv7. Mai 2008

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Kurztripp nach Gambia
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Clinton gewinnt in Indiana, Obama in North Carolina
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Klimaschwindelschwindel
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Live Blog: Wahlen in Indiana und North Carolina
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Kurzer Vorbericht Wahlen in Indiana und North Carolina

Kurztripp nach Gambia

Auf dem Weg zur Uni war ich heute auch kurz in Gambia. Sagt zumindest Twinkle, mein Twitterprogramm für das iPhone. Dieses versucht den aktuellen Ort zu bestimmen, damit man gucken kann, wer in der Umgebung noch twittert. Und was kam bei mir raus?


Also bleibt die Frage: Gibt es ein Altenessen in Gambia oder haben wir dieses an Gambia verkauft und ich damit eine Grenze überschritten? 😉

Clinton gewinnt in Indiana, Obama in North Carolina

Es war schon eine ziemliche Zitterpartie und am Ende waren es etwas mehr als als 20.000 Stimmen, die Hillary Clinton zum Sieg in Indiana verhalfen. Bis in die frühen Morgenstunden (MEZ) war nicht klar, ob Barack Obama den Staat trotz eigener Gratulation in Clinton einige Stunden vorher nicht doch noch gewinnen konnte. Aber inzwischen ist es amtlich:

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Eindeutiger dagegen das Bild in North Carolina, wo Barack Obama gleich mit dem Schließen der Wahllokale von CNN als Wahlsieger prognostiziert wurde. Das Ergebnis: 56 zu 42 Prozent – rund 14 Prozentpunkte und über 230.000 Wähler Vorsprung.

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Direkte Auswirkungen werden beide Ergebnisse nicht haben. Hillary Clinton hatte vorher schon verkündet weiter kämpfen zu wollen und dies in der Nacht noch verkündet, auch wenn ihre Chancen die benötigten Stimmen noch zu erhalten mathematisch gesehen kaum noch zu sehen sind.

image Bei den kommenden sechs Vorwahlen werden noch 200 Delegierte vergeben, ihr Rückstand auf Obama beträgt allerdings schon mehr als 150 Delegierte und aufgrund des Verhältniswahlrechts dürfte sich die Situation im Juni nach den Wahlen kaum verändert haben.

Die Bemühungen ihrer Seite richten sich nun an die sogenannten Superdelegates um diesen zu vermitteln, dass sie größere Chancen im Wettstreit gegen John McCain habe, aber es war nun eher Barack Obama, der nach persönlichen Angriffen im Bezug auf seinen früheren Pastor oder der anderen Position im Bezug auf eine Streichung der Benzinsteuern in den letzten Wochen etwas ins Straucheln gekommen war. Auch gewann er in Indiana alle Bezirke, die die Demokraten 2004 gewonnen hatten.

popularvote3Die Argumente von Hillary Clinton werden demnach schwächer nach diesem Ergebnis und sowohl was die Delegiertenzahlen, aber auch die “popular vote”, also ihrem Anteil an den Gesamtstimmen angeht, liegt sie weiterhin hinten. Selbst wenn man hierbei Florida berücksichtigen würde, welches bei den Delegierten aufgrund des vorgezogenen Wahltermins ausgeschlossen wurde.

Florida und Michigan allgemein könnten das Politikum der Wahlen in den kommenden Wochen werden, da Hillary Clinton hier gewonnen und damit wichtige Delegiertenstimmen aufweisen kann. Obama war aber – auch aufgrund vorheriger Absprachen – kaum aufgetreten oder in Michigan erst garnicht auf dem Wahlzettel gewesen.

Es bleibt demnach Spannend bis Ende August beim Parteitag und einer freut sich: John McCain…

Klimaschwindelschwindel

Ich habe Klimaskeptiker ja wirklich nicht verstanden, denn die Frage wieso tausende Menschen auf der Welt sich so etwas ausdenken sollten hat mir niemand beantworten können. Und jetzt hat Till auf noch etwas hingewiesen: In einem amerikanischen Blog hat man mal überprüft, was die 500 Wissenschaftler, die vom amerikanischen Heartland Institute als Klimaskeptiker geführt werden, davon halten. Die Antworten sind eindeutig:

I have NO doubts ..the recent changes in global climate ARE man-induced. I insist that you immediately remove my name from this list since I did not give you permission to put it there.”

“I am horrified to find my name on such a list. I have spent the last 20 years arguing the opposite.”

Weitere Zitate kann man dort lesen: Knapp 50 Wissenschafter haben sich offen dagegen ausgesprochen auf dieser Liste zu stehen. Wenn also die Argumente gegen einen menschengemachten Klimawandel so offensichtlich sind, wieso muss man dann Wissenschaftler falsch darstellen? Ich finde solche Aktionen sind der beste Beweis dafür, dass doch etwas dran sein muss.

Kurzer Vorbericht Wahlen in Indiana und North Carolina

Tja, manchmal verfängt man sich an einem Abend komplett in einem technischen Problem und kommt zu nichts anderem mehr. So war es bei mir, als ich versuchte meine Xbox mit WLan zu beglücken. Naja, sei es drum, der Vorbericht hier ist darum leider etwas kürzer und während des Live Blogs muss ich noch ein Referat vorarbeiten 🙂

Also zunächst einfach nur die zwei entscheidenden Wahlen und Zahlen:

Aus Indiana – hier führt Clinton mit durchschnittlich vier Prozentpunkten:

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Und North Carolina, wo Obama etwas mehr als sieben Prozentpunkte mehr auf dem Konto hat:

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Wie schon heute nachmittag gesagt: Ob die Wahlen wirklich entscheidend sind, kann bezweifelt werden. Bei CNN meinte zwar grade ein Beobachter, dass ein klarer Sieg von Obama in North Carolina es für Clinton schwerer machen würde im Rennen zu bleiben, aber ich gehe eher davon aus, dass diese Schlacht um die Superdelegates bis zum Parteitag Ende August anhält.

Währenddessen und wegen der knappen Entscheidung wird nun auch über Florida und Michigan verstärkt nachgedacht. Beide Staaten waren ausgeschlossen worden, weil sie entgegen den Regeln ihre Wahlen vorgezogen hatten. Aber vielleicht wird im August wieder gewählt? Zumindest aus dem Clinton Lager dürfte die Forderung hierfür oder für eine Anerkennung der Wahlen ((bei denen Obama kaum ernsthaft angetreten ist)) in den kommenden Wochen verstärkt werden. Aber nun zum heutigen Abend…