Rückkehr des Al Gore?

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2000 scheiterte in einer umstrittenen Wahl gegen George W. Bush, 2007 erhielt er den Friedensnobelpreis für sein Engagement im Klimaschutz und deshalb war und ist er auch aus dem amerikanischen Vorwahlkampf der Demokratien auch nie wirklich verschwunden. So hatte er zwar in einem Interview gesagt, dass er genug von der Tagespolitik habe, bereits diesen Kampf geführt habe und deshalb nicht nochmal Kandidat sein wolle. Dennoch verschwindet er niemals so ganz.

So gibt es durchaus noch Überlegungen der demokratischen Partei, dass er am Ende bei dem Streit zwischen Obama und Clinton doch noch als strahlender Dritte aus der Kiste springt – oder eher mühsam bekniet wird, doch nochmal anzutreten.

Offiziell hat er sich in dem Zweikampf noch nicht geäußert. Auf die Frage, ob er Obama oder Clinton unterstützte kam bisher ein lockeres „Ja“.

Obama hatte jedoch bei einer Wahlveranstaltung in Pennsylvania auf eine Frage aus dem Publikum, ob er sich vorstellen könne Gore in sein Kabinett einzubinden, geantwortet:

Würde ich!“. (…) Sollte er ins Weiße Haus einziehen, „würde Gore mit am Tisch sitzen und eine zentrale Rolle dabei spielen, wie wir dieses Problem lösen“. Der Klimawandel sei Wirklichkeit: „Das ist ein Problem, das wir jetzt angehen müssen.“

Er führe im Hintergrund bereits seit einiger Zeit Gespräche mit Al Gore. Obama spricht sich bereits seit längerem für eine Verringerung der Abhängigkeit von Öl und dem Klimaschutz aus.

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