Obama weiterhin vorne im Spendensammeln

Zumindest was die Spendensammlung angeht, liegt Barack Obama meilenweit vor seiner Konkurrentin Hillary Clinton: Während sie im März auf ca. 20 Millionen kam, hatte er mit 40 Millionen ca. doppelt so viele Spendengelder auftreiben können. Insgesamt hat er so bereits 230 Millionen einnehmen können, 131 davon in diesem Jahr. Clinton hatte 2008 dagegen nur knapp 70 Millionen eingenommen und musste bereits eigene 5 Millionen aus dem Privatvermögen nutzen, um Werbespots zu schalten. Auch scheint die Zahlungsmoral nicht so hoch zu sein, denn diese werden durch 8,7 Millionen Dollar Schulden beschrieben. Bei Obama hingegen bestätigt sich wieder etwas, nämlich der Hang zu Kleinspendern: Die 40 Millionen Dollar im März kamen von mehr als 442.000 Spendern, so dass durch durchschnittliche Spende bei 96 Dollar lag. Wähler können dementsprechend noch einige male bis zur Wahl in die eigene Tasche greifen, um Obama auch langfristig zu unterstützen, bis diese bei der Höchstgrenze von 2.300 Dollar angekommen sind. Nach dem Überschreiten der Millionengrenze von Spendern Ende Februar, kommt er nun auf mehr als 1.276.000 Spender. Für seinen Wahlkampfmanager Grund genug, zu sagen, dass Obama die „größte politische Basis-Armee in der jüngeren Geschichte“ hinter sich versammeln könne.

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