Noch drei Wochen zu den Vorwahlen in Pennsylvania

image Es wird ein wenig ruhiger um die Vorwahlen in den USA, was aber nicht verwunderlich ist bei sechs Wochen Wartezeit zwischen zwei Wahlen. Erst in drei Wochen wird im Bundesstaat Pennsylvania gewählt. Und dementsprechend wird dort nun ein harter Wahlkampf geführt, der an Iowa erinnert. Grund genug einfach mal nachzugucken, wie denn die momentanen Umfragewerte so stehen und wie es im Rennen allgemein aussieht…

Also zunächst muss man anerkennen, dass Hillary Clinton hier noch führt:

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Es gibt zwar die erste Umfrage, die Obama führend sieht, aber bei den meisten liegt Hillary noch immer mit 5 – 10 Prozentpunkten vorne. Die Wählerschichten passen eben eher zur ehemaligen First Lady.

Insgesamt gesehen führt Obama noch immer. Viel hat sich durch zwischenzeitliche Auszählungen nicht ergeben. Er führt – unter Berücksichtigung der SuperDelegates – noch immer mit rund 130 Delegierten: (Zahlen nach realclearpolitics)

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Dafür holt jemand anderes auf, der in Deutschland m.E. zu oft vernachlässigt wird: John McCain. Ein Sieg der Demokraten ist keineswegs so sicher, wie angenommen. In den letzten Umfragen holte er jedenfalls sowohl gegenüber Hillary und Obama auf und würde bei beiden die Wahlen gewinnen (Obama links, Clinton rechts, McCain rot, Klick führt in neuem Fenster zu genauem Ergebnis bei Pollster.com)

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Je nachdem, wie der Kampf sich zwischen Obama und Clinton weiter entwickelt, könnte dies böse ins Auge gehen, denn ein nicht zu verachtender Teil der Wähler erklärte eher für McCain, als für den jeweils anderen Kandidaten zu stimmen: (siehe Gallup Studie):

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Es sind jedenfalls spannende drei Wochen und der 22. April könnte aufgrund der Spannung zum entscheidenden Wahltag werden – aber hatten wir das vom 4. März nicht auch schon gedacht? ;)

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