Prokrastination

Wow, so ein Fachbegriff klingt gleich ganz unheimlich: Aber im Kern geht es um das Phänomen der Aufschieberitis, nach der man unangenehme – aber notwendige – Aufgaben gerne dauerhaft vor sich her schiebt, bis es ganz sicher nicht mehr geht.

Sigrid Neudecker unterscheidet in der Zeit zwischen zwei Typen der chronischen Aufschieber:

  • Den Erregungsaufschieber, der erst wenn der Druck größer wird kreativ werden kann. Oder eher sich dies so lange eingeredet hat, bis es wirklich soweit ist.
  • Der Vermeidungsaufschieber, der die Arbeit aufschiebt, die ihm oder anderen minderwertig erscheinen mögen. Mit der mangelnden Zeit wird dann die Ausrede geschaffen: “Ich hatte ja so wenig Zeit”.

Ich muss zugeben, dass ich wohl zur ersten Gruppe gehöre und schon einiges versucht habe, um dem entgegen zu treten. Ob nun Bücher zum inneren Schweinehund oder konkrete Tagesplanungen. Beides hat nicht wirklich gefunden, aber heute nachmittag wird für die Uni gepaukt – wirklich 🙂

Bei imgriff.com habe ich dazu folgendes nettes Video gefunden, welches das Problem ganz nett darstellt (leider nur auf englisch):

Habt ihr das auch öfter (ab und an hat das ja jeder mal) oder wie kriegt ihr es unter Kontrolle? 😉

Ein Kommentar

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  • Naja, das hat wohl jeder einmal. 😉 Ganz nach dem Motto “Wenn theoretisch noch genug Zeit ist, fange ich praktisch nicht an”. Bei wichtigen Sachen nehme ich mir vor, pünktlich fertig zu sein, was meistens nicht klappt (Facharbeit, Referate etc.). Bei unwichtigen Sachen fange ich dann auch manchmal gar nicht an und benütze Ausrede Nr. 2: Ich hatte ja keiner Zeit. 🙂

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