Archiv2. April 2008

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Noch drei Wochen zu den Vorwahlen in Pennsylvania
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Tage wie dieser…
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Twitter (II): “Wie im Sommercamp”
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“The Briefing Center”

Noch drei Wochen zu den Vorwahlen in Pennsylvania

image Es wird ein wenig ruhiger um die Vorwahlen in den USA, was aber nicht verwunderlich ist bei sechs Wochen Wartezeit zwischen zwei Wahlen. Erst in drei Wochen wird im Bundesstaat Pennsylvania gewählt. Und dementsprechend wird dort nun ein harter Wahlkampf geführt, der an Iowa erinnert. Grund genug einfach mal nachzugucken, wie denn die momentanen Umfragewerte so stehen und wie es im Rennen allgemein aussieht…

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Tage wie dieser…

…sind einfach verhext. Es fängt mit dem Verschlafen an, geht über die Süddeutsche Zeitung, die nicht im Postfach liegt und führt zu veränderten – ungünstigeren – Terminen oder Problemen bei eigentlich abgeschlossenen Aufgaben. Es ist dabei nicht die große Katastrophe, die einen Tag manchmal einfach zu einem schlechten macht, sondern es sind vielleicht auch einfach die vielen kleinen “Unglücke”, die sich aufsummieren. Naja, der Tag neigt dich dem Abend zu und man hat alles überlebt und was sich lösen lies ist gelöst. Also ein gutes Ende zu einem suboptimalen Start…

Twitter (II): “Wie im Sommercamp”

Zugegeben, ein wirkliches Sommercamp habe ich nicht erlebt – zumindest ganz sicher nicht wie zefrank, der schrieb:

We used to play color wars at summer camp. Near the end of the year the entire camp would split up into colors, red, green, black, blue, etc… and compete in a series of events: tug of war, egg toss, basketball – sort of like the movie Meatballs, except all within the same camp.

(…)

So, for a while I’ve been thinking about how a color war might look online. How would you play tug of war, or other group games that were silly, time limited, and awesome… and more importantly how could you create teams within an already functioning environment to have that same people-mash-up effect that we did at camp.

Twitter seemed perfect.

Und mit diesem Beitrag begann damit am 20. März der Colorwar 2008. Wie es sich gehört, habe ich mich natürlich dem Very Green Team angeschlossen, welches von den Mitgliedszahlen – was ich aber erst später erfahren habe – auch das momentan mitgliederstärkste Team ist.

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“The Briefing Center”

Ich hatte mich schon gefragt, ob die Kategorie zum G8 Gipfel so eigentlich noch Sinn macht, denn immerhin ist das Großereignis ja schon fast ein Jahr her. Dank einem Hinweis von Netzpolitik kann ich doch noch einen kleinen Hinweis dazu posten: Und zwar ist der Film “The Briefing Center” erschienen. Dieser zeigt die Ereignisse mal aus einer anderen Perspektive: Nämlich hinter den Kulissen bei den Journalisten.

THE BRIEFING CENTER von Julia Lazarus dokumentiert die Choregraphie der politischen Körper während des G8 Gipfel 2007 in Heiligendamm. Innerhalb der von der Öffentlichkeit durch einen 11km langen Zaun abgeschirmten Sicherheitszone beobachtet die Kamera die Vertreter der Presse, die Sicherheitskräfte, das Service-Personal, sowie die politischen Entscheidungsträger.

So erfährt man die Bedeutung der verschieden-farbigen Schlüsselbänder oder auch, was die Kanzlerin sagt, wenn sie alleine auf dem roten Teppich steht. ((Wer kommt als nächstes? Ist er schon da? Soll herauskommen, kann ja nicht den ganzen Tag hier stehen. – zugegeben etwas frei wiedergegeben :D)) Von den Protesten sieht man nur kurz etwas, ebenso wie Unmengen von Hubschrauber. ((Dies war – am Rande erwähnt – auch das woran ich mich danach am längsten gewöhnen musste: Nicht jedes Brummen ist ein Hubschrauber am Himmel :D))

Alles in allem muss ich aber sagen, dass der Film schon etwas langatmig war. Mag auch an der Uhrzeit gelegen haben, aber die ersten 15 Minuten gingen fast nur um den Bau des Zauns. Und auch anschließend sicher interessante Impressionen, aber eben auch nicht mehr. Viel Stille, kaum Informationen in den Untertiteln, die manchmal auch etwas zu schnell weg waren oder einmal auch nur kurz aufflimmerten. Also wer Zeit hat oder dies nebenher gucken will wird sicher nochmal interessantes über den G8 Gipfel sehen, aber sicher kein Muss. Löblich: Das komplette Werk steht unter CC – Lizenz.