Obama triumphiert über Clinton

Okay, es war nur der Sieg in der Kategorie „Hörbuch“ bei der Verleihung des Grammys, aber lassen wir es doch mal ein gutes Omen sein. Heute nacht wird in Virginia, Maryland und dem District of Columbia gewählt und es geht um 177 Delegierte. Nach dem Sieg von Barack Obama am Wochenende und am Montag in Maine ist es nun beim Kopf an Kopf Rennen wieder knapper geworden. Teilweise führt Obama gar gegenüber Clinton. Bei CNN liegt er noch 12 Delegierte zurück, dagegen sieht RealClearPolitics.com ihn bereits mit sechs im Vorsprung. Man sieht, es bleibt spannend und Kai berichtet, dass sich dies wohl bis zum Nominierungsparteitag im August hinziehen dürfte und nun beiderseits engagiert um John Edwards Unterstützung geworben wird. Heute abend dürften Virginia und Maryland eindeutig an Obama gehen und damit die Führung von ihm minimal ausbauen.

Ich habe die Ergebnisse der vorherigen Wahlen bei den Demokraten nach den Zahlen von RealClearPolitics.com einmal in eine Grafik eingebaut, um den Verlauf der Delegiertenstimmen zu Visualisieren. Der Unterschied zu Beginn ergibt sich aus den Superdelegates, und zeigt damit, dass Obama bei den gewählten Delegierten bereits länger in Führung liegt.

delegierte_der_demokraten

Und da ich grade dabei war, habe ich das auch bei den Republikanern gemacht. Hier wird dann deutlich, dass McCain eigentlich eher einen Spätstart hatte. Auch die Republikaner wählen gleich ihre Delegierten für die drei Staaten, wobei McCain hier in den Umfragen in Führung lag. Insbesondere Virginia ist dort entscheidend, weil bei den Republikanern hier die Regel gilt, nach der der Sieger alle 63 Delegierten des Bundesstaates erhält.

delegierte_der_republikaner

So, genug der Vorbereitung, gehen wir gleich in media res und gucken an, was in den Bundesstaaten passiert.

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