Eine Million Spender

imageEine Schallmauer ist durchbrochen: Heute nacht hat Barack Obama seine Kampagne auf die Füße von mehr als 1.000.000 Spendern gestellt. Darin zeigt sich dann auch der finanzielle Erfolg seiner Kampagne: Seine Spender haben im Durchschnitt nur wenig mehr als 100 Dollar gespendet, während das US Wahlrecht eine Höchstgrenze von 2300 Dollar vorsieht. Dadurch dürfte ihm noch eine deutliche Reserve zur Verfügung stehen.

image Bei Hillary Clinton sieht es dagegen anders aus. Seit Wochen hinkt sie Obama hinterher, was das Spendenaufkommen angeht. Vor allem hatte sie sich auf Großspender verlassen, so dass dort nicht mehr viel zu holen ist. Jetzt werden wohl auch schon dubiose Lobbygruppen gegründet, um ohne Limit weitere Wahlkampfunterstützung aufzubauen. Auch hatte sie bereits 5 Millionen aus dem Privatvermögen in die Kriegskasse überführen müssen.

Ob dies was gebracht hat, scheint täglich zweifelhafter. Texas hat Clinton in den Umfragen bereits verloren, in Ohio schmilzt ihr Vorsprung langsam aber stetig ebenso.

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Texas Ohio

Vielleicht erklärt dies dann auch, wieso aus dem Clinton Lager nun verstärkt ein Vorwurf konstruiert wird, Obama wäre israelfeindlich. Nach dem Turban nun der zweite Angriff auf den Senator aus Illinois. Irgendwo ist es aber auch verständlich: Es ist der letzte Kampf von Hillary Clinton, denn selbst aus dem eigenen Lager kommen Stimmen – auch vom Ehemann Bill, die davon ausgehen, dass mit Niederlagen in diesen beiden Staaten auch die eigene Kandidatur beendet erscheint – vielleicht nicht rechnerisch aber psychologisch und faktisch.

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