Wer sind Romney, McCain und Huckabee

Bei den Wahlen heute in New Hampshire kann man die Kandidaten der Demokraten gut einschätzen, aber wer sind eigentlich die Republikanischen Kandidaten? Bei Readers Edition gab es vor kurzem eine gute Übersicht über die republikanischen Verfolger gebracht. Hier nun nochmal eine Kurzzusammenfassung. Als weitere Hilfe mag die schon ältere Liste der Positionen sein.

John McCain

Er ist sicher der Älteste der Bewerber und gilt schon länger als Favorit der Republikaner. Aus eigener Lebenserfahrung in Vietnam ist er ein Gegner der amerikanischen Folterpraxis. Auch gilt er als zu wankelmütig in seinen Entscheidungen und setzt sich – für republikanische Verhältnisse seltsamerweise für geregelte Einwanderung ein.

Mick Huckabee

Man hatte es schon mitbekommen, dass Huckabee grade bei religiösen Wählern seine Übereinstimmung sammelte. Er steht mit der Ablehnung der Abtreibung, von Schwulen und Lesben und einer stärkeren Waffenkontrolle für republikanische Grundwerte. Des Weiteren unterstützt er die Alternative zu Darwins Evolutionstheorie Intelligent Design.

Mitt Romney

Als Mormone musste sich Mitt Romney zunächst auch für seinen Glauben erklären, wie einst auch der katholische John F. Kennedy. Seine Positionen sind in vielen Fällen unklar, aber in Sachen Guantanamo ist er eindeutig: Es sollte vergrößert werden. Auch versuchte er während der Amtszeit als Gouverneur von Massachusetts dort die Todesstrafe wieder einzuführen.

Rudy Giuliani

Auch wenn er bisher noch nicht wirklich gezündet hat, muss man sicher noch abwarten, wie sich der ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani bei den nächsten Vorwahlen positionieren wird – gilt er doch ebenfalls als Spitzenkandidat. Aus diesem Grund ist ihm bei Readers Edition ein eigener Artikel gewidmet. Er hat sich mit der „Zero Tolerance“ Politik einen Namen als Vertreter von Law & Order gemacht. In Fragen der Bürgerrechte hat er mit dem Recht der Frau auf Selbstentscheidung bei der Abtreibung, der Anerkennung von Schwulen- und Lesbenrechten oder auch verstärkten Waffenkontrollen jedoch für Republikaner eher unübliche Einstellungen. Außenpolitisch gilt er als Hardliner, auch wenn das Profil hier deutlich schwächer ist.

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