Vorsätze für das nächste Jahr

Matthias Lehming fragt in seinem Blog nach den Vorsätzen für das kommende Jahr und ich hab das mal zum Anlass genommen mir ein wenig darüber Gedanken zu machen. Damit das hier aber nicht (nur) zu einer Privatshow wird, zum einen die Einladung ebenfalls sein innerstes nach außen zu kehren und an der Aktion teilzunehmen, aber vor allem auch noch einige allgemeine Ratschläge zu Vorsätzen oder dem Ändern von Gewohnheiten. Denn was bringen die besten Vorsätze, wenn man sie am Ende eh nicht durchbekommt. Ich hoffe, dass es mir zumindest weiterhilft, denn mit der Durchsetzung ist das leider immer so eine Sache…

Wie mal Vorsätze in die Realität umsetzt

Bei Imgriff findet man eine Menge Artikel zum Thema Vorsätze und deren Umsetzung, wobei es aktuell aber eine sehr gute Zusammenfassung gibt, die es sich komplett zu lesen lohnt. Für alle, die lieber eine Kurzzusammenfassung wünschen, hier einige Basics:

Zunächst sollte man Vorsätze auch klar als solche Aussprechen mit einer klaren Bejahung des Ziels, also nicht "könnte", "sollte" oder ähnliches. Auch sollte man sich bewusst sein, dass sich eine Angewohnheit nicht von heute auf morgen ändern lässt. So etwas ist ein großer Umlernprozess, der seine Zeit braucht, um sich auch als Regelmäßigkeit im Hirn zu verankern. Darum sollte man auch nicht mehr als einen Vorsatz gleichzeitig versuchen zu erfüllen. Und es ist wichtig geplant vorzugehen und wirklich Schritt-für-Schritt und nicht alles auf einmal zu versuchen. Wenn man sich über diese Dinge bewusst ist, wird es Zeit zu überlegen, wie man dann aus dieser Planung langsam Realität werden lässt.

  1. Festlegen und Fixieren: Das wichtigste ist es das Ziel wirklich für sich zu definieren und beispielsweise durch einen "Vertrag mit sich selbst" auch verbindlich zu machen. Dazu gehört auch dieses Ziel ständig präsent zu halten, beispielsweise durch einen großen Zettel über dem Schreibtisch.
  2. Planung: Wenn es darum geht sich etwas anzugewöhnen, sollte man möglichst genau planen, wie das Ergebnis aussehen soll. Also was mache ich abends, wenn es früher ins Bett gehen soll (um früher aufzustehen)? Was mache ich, falls es doch mal nicht klappt? Und – das darf nicht unterschätzt werden – wie belohne ich mich. Dieser Artikel bei Spiegel Online zeigt, wie wichtig die kurzfristige auch finanzielle Belohnungen sind – weit besser als die langfristigen Einsparungen beim Nichtrauchen. Ach… wenn mir doch jemand was für meine Vorbehalte zahlen würde, so muss ich das wohl leider selber machen ;) [Sponsoren willkommen :D]
  3. Nicht aufgeben: Wichtig ist dann, auch nicht beim ersten Rückschlag gleich aufzugeben, sondern am Ball zu bleiben. Helfen dabei können andere Personen, die man in seine Vorhaben einbindet oder denen man einfach davon erzählt, weil dies zusätzlichen Druck erzeugt. Auch sollte man seine Erfolge ständig protokollieren und so eine Erfolgskontrolle behalten. Ein Anbieter im Internet hierfür ist Joe’s Goals. Und das wichtigste: Loslegen ;)

Meine Vorsätze

Tja, es geht ja nicht darum andere Beiträge zu guten Vorsätzen wieder zu geben, sondern meine eigenen zu definieren. Jetzt zu später Stunde aus dem Bauch raus würde ich folgende Ziele für 2008 anpeilen:

  • Früher aufstehen
  • Regelmäßiger Sport treiben
  • Mehr Fotografieren

Wahrscheinlich kämen noch einige dazu, aber nicht alles sind Vorsätze und man soll ja auch nicht alles gleichzeitig machen :)  Hiervon jedenfalls ist mir das frühere Aufstehen zunächst am wichtigsten, aber angesichts der Tatsache, dass es bereits vier Uhr ist und ich morgen Nacht die Ergebnisse der Wahlen in Iowa sehen will, wird das wohl vorerst nichts :D Aber ab Samstag sollte ich damit loslegen, denn nächste Woche ist die schöne Urlaubszeit vorbei :)

Und jetzt seit ihr dran: Was sind eure Vorsätze für 2008? ;)

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