ASCII Spielvergnügen?

Bei Telepolis fand sich heute ein Spieletest der etwas anderen Art. Unter dem Titel „Spielvergnügen für Hartgesottene“ wurde das Spiel Dwarf Fortress vorgestellt. Das Spiel sei „wie eine inspirierte Mischung aus „Sims“, „Sim City“, „Civilization“, „Siedler“ und Echtzeitstrategie“ mit hoher Komplexität und starker Detailverliebtheit. Die Bezeichnung von Ereignissen während des Spiels hatte durchaus in sich:

Wie etwa jene vom wahnsinnig gewordenen Zwerg, der in einem Anfall von Depression seinen Kollegen zu feinsten Zwergenlederhosen verarbeitet. Oder wie ein anderes Zwergenfort eine monströse Höhlenspinne gefangen und zur Seidenfabrikation gezähmt hätte.

Hauptproblem jedoch: Die Grafik: Das ganze Spiel wird mit ASCII Codes gezeichnet. Da mir Spielspaß und Inhalt eigentlich immer vor der Grafik standen, hatte ich mir das Spiel in der aktuellen Alpha Version heruntergeladen und angespielt. Ich muss sagen, dass es wirklich mehr als komplex ist. Alleine die Anzahl der Skills, die einer der sieben Zwerge, die man zu Beginn hat, ist riesig, ebenso die Gegenstände, die man zu beginn kaufen kann. Auch die Erstellung der Welt mit ihren Städten und der Geographie nimmt mehrere Minuten in Anspruch, dafür soll man aber eben auch ein rundes und immer zufälliges Bild erhalten.

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Nach den wenigen Minuten kann ich noch nicht viel dazu sagen, außer dass das Spiel sicherlich nicht intuitiv zu bedienen ist und einige Einarbeitungszeit kostet. Ob ich die in den nächsten Tagen habe, wage ich ein wenig zu bezweifeln, aber vielleicht ja jemand von euch? Im Wiki zu dem Spiel finden sich jedenfalls unzählige Hinweise und auch Tutorials. In dem Sinne vielleicht viel Spaß in den virtuellen ASCII Welten ;)

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